Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
roup stM. (186 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Hernâch sô sprechen wir mêr von diupheit $t unde von raube. //Hie sullen wir sprechen, wer ze rehte phleger müge sîn | |
| verlorn hât. Begegenet aver ein getât von diupheit oder von raube, diu minner ist danne fünf schillinge, dâ mac man wol | |
| wîse ob er in beraubet habe ûf der strâze mit raube oder mit wunden, oder swâ ez im geschehen ist, oder | |
| sol auch einen tôten man der an diupheit oder an raube erslagen ist, daz sol man rihten als umbe die nôtwer, | |
| umbe die nôtwer, ez ensî danne alsô ob man den raup oder die diupheit bî im begreif. Unde hât man den | |
| vil daz ez des tôdes wert ist, und ist ez raup, man sol in alsô tôten enthaubeten, $t und ist ez | |
| ieman gewundet hât oder erslagen hât, swaz ez ist âne raup und âne diupheit, des sol man in mit den liuten | |
| sehse und den kläger, die suochen den vridebrecher und den raup, sô ensol man si niht veræhten. /Phaffen unde juden die | |
| lugen urkvnde, mit maineidin, mit hintirkoſunge, $t mit divue, mit roͮbe, mit ubeln ratin, mit zorne, mit lanchrâche, mit uberâzze, mit | |
| daz in unrehte an iſt chomen mit diuue oder mit roͮbe oder uon ſinen uorderen unreht iſt gewnnen, daz opfer iſt | |
| deſ menneſſcen moͮt ze hazze, ze vbermoͮt, ze unreinecheit, ze roͮbe, ze brande, ze divue, ze morde, ze hoͮre, zuntriwen, ze | |
| da uon daz ir ſi uon den uinden beſcirmen ſcult. Roͮb unde brant unde hoͮr ſcult ir uermiden, die ubelen ſcult | |
| einen tôten man, ob man in an diupheit oder an raube oder an sôgetânen dingen geslagen hât. Mac aber er den | |
| so schadebære,/ daz er in dem slafe roubet/ und sich roubes niht geloubet,/ die wile er in der chirchen stet./ swenne | |
| nith nemach genennen./ ich sundich menischo, ich bekenne/ manslath unde roubes,/ mordes unde zouberes,/ aller$/ slaten hures,/ werltliches rumes,/ maniger meineide./ | |
| elliu siniu lant,/ guoten kouf umb allez dinc, er wendet roup, mort unde brant./ /Sin herze blüet alsam ein boum,/ der | |
| im obe mit craft/ und heretin in dem lande/ mit roube und mit brande,/ biz sich Morgân ze tage dô bôt/ | |
| er sich wîsen/ hin, dâ des vâlandes barn/ mit dem roube wider solte varn./ //Tristan zehant gewîset wart/ vil rehte ûf | |
| stiez der an des risen gewalt/ des endes, dâ der roup ie/ über eine brucke wider gie./ roup unde rise die | |
| endes, dâ der roup ie/ über eine brucke wider gie./ roup unde rise die kâmen sâ./ nu was ouch Tristan vor | |
| nu was ouch Tristan vor in dâ/ und enlie den roup niht vürbaz gân./ nu daz der veige rise Urgân/ werre | |
| sô var vil schône/ und wizze et wærlîche daz:/ dîn roup enkumet niht vürbaz,/ als verre als ichz erweren kan.’/ ‘jâ’ | |
| unde an muote/ in kurzen zîten abe gân./ er lie roup unde ritter stân/ und nam die hant, dâ er si | |
| sîne veste balde./ //Tristan stuont in dem walde/ bî sînem roube al eine./ sîn angest was niht cleine,/ daz Urgân lebende | |
| tæte/ keine bewærde hæte/ wan eine den zins unde den roup,/ sôn trüegin niht vür umbe ein loup/ sîn angest und | |
| ze wunder an./ hie mite sô kêrten si hin;/ den roup den triben si vor in/ vrôlîche wider in daz lant./ | |
| zît/ wan sô vil, sôs ie kunden/ zeteslîchen stunden/ mit roube und mit brande/ geschaden der vînde lande/ geswâslîch und verstolne./ | |
| Mâbûʒes herzen sêr./ ir was zweinzic, lützel mêr:/ si heten grôʒen roup genomen./ der wirt getorste dar niht komen,/ da er des | |
| gelfe?/ geniuʒ ich dîner helfe,/ daʒ du mir rettest mînen roup,/ sô werd ich blint oder toup,/ ob ich niht durch | |
| niet./ fürbaʒ kündet uns daʒ liet,/ ir geverte was ze roube guot./ schilt, banier, îsenhuot,/ cleiniu wambasch, snelliu ros,/ daʒ si | |
| rîche/ swer im entrinnen mahte./ si heten lüzel ahte/ des roubes unde fluhen sie./ sus lieʒ er sie wegeschie/ varn swar | |
| er hete in gerne irſlagen. er wolte ime allen den rovp haben. Daz underuinc got der gůte. er bedahte ſines ſcalches | |
| zeſamene. do ſi alle waren irſlagen. do ilten ſi den ro%<vp dane tragen. Dannen kerte der hêrre. mit laide unde mit | |
| chûlen. er uant einen povm uil grůnen. da wart der rovp uirmeldet. $t uile harte clagetez iacob. er hiz den roͮp | |
| rovp uirmeldet. $t uile harte clagetez iacob. er hiz den roͮp tragen. vil ſhire wart er begraben. er ilte triben unde | |
| geben/ mit jamer hiut ain urlaup./ owe, du grozzer verluͤstic raup,/ wie hastu hie durch bitzt!/ von dir bin ich entwitzt:/ | |
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