Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

roup stM. (186 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

KLD:Kzl 16:20,11 lât sich valscher rât/ mit gîtekeit und mit untriuwe vinden./ roup unde brant und mange untât/ mit hazze went zuo nîde
KLD:UvL 20: 3, 1 ie mîn dienest bî,/ swie siz niht verstât./ //Schâch unde roub, diu beidiu klage ich von der frouwen min./ ez ist
KLD:UvL 20: 3, 2 der frouwen min./ ez ist ein schâch und ist ein roup (waz möhte ez anders sîn?)/ daz sî mich hôhes muotes
KLD:UvL 20: 4, 1 alle fröide wert./ //Si rouberinne, sî hât mir sô hôhen roup genomen,/ der mir unsanfte ganzer immer kunde wider komen./ gilt
Kreuzf 454 craft der soldân;/ etlîche er hielt, etlîche er brach./ den roup er ungefûge rach,/ den Reinolt niht wol genumen hât:/ unsers
Kreuzf 3897 nu/ machten dise sich hinzû,/ sie vielen girlich uf den roup./ um die heiden sô grôz was der stoup,/ daz die
Kreuzf 3921 mit den mêren,/ wie sie zu criege wêren/ um den roup worden, wie/ mit den swerten den teilden sie./ __Dô sprach
KvWLd 2, 17 dem lande,/ der hât den werden got Amûr/ verhert mit roube und ouch mit brande:/ des sint die minne worden sûr,/
KvWLd 2, 23 von ir bande./ nu wil der herre und der gebûr/ /Roub unde brant vil gerner üeben,/ dann er die süezen minne
KvWLd 2,127 vil genæme,/ die jôpen,/ die schôpen/ den liuten widerzæme./ /Beide roup und <ouch der> brant/ wirt gestillet sâ zehant,/ sô diu
KvWLd 32,114 lâge in gar ein engez hol!/ ûf den si den roup muoz lân, den si verborgenlichen hilt,/ swaz sir friunden ab
KvWSchwanr 165 nihte kunde sîn erwern,/ wand er begunde si verhern/ mit roube und ouch mit brande./ an liuten unde an lande/ wart
KvWSchwanr 479 leider tôt beliben./ sît hât sîn bruoder uns vertriben/ mit roube und ouch mit brande./ er wil uns von dem lande/
KvWTroj 13213 gedenke der getât,/ daʒ man dich sus gezücket hât/ in roubes wîs von hinnen?/ ich muoʒ dur dich gewinnen/ tœtlicheʒ leit
KvWTroj 21829 vil lobesame./ niht zückent mir von mîner schame/ dekeinen lasterbæren roup,/ durch daʒ mîn lop niht werde toup/ an kiuscheclicher stætekeit./
KvWTroj 22634 daʒ von ir künicrîche/ wirt alsus gezücket hin/ der beste roup, der under in/ bî tûsent jâren wart gesehen./ daʒ in
Lanc 33, 25 Dorins viel unfug hett gethan in dem lande: dorff gebrochen, raub genommen, lút getötet und mangen man dotgewundet. ‘Uff alle die
Lanc 60, 5 ‘Wie duncket uch umb diße kint? Han ich eynen schonen raub gethan?’ Da sprachen sie allesampt das der raub schon und
Lanc 60, 5 eynen schonen raub gethan?’ Da sprachen sie allesampt das der raub schon und gut were. Sie fragten allesampt were die kint
Lanc 373, 1 das ir frunde under diß burg kamen und namen @@s@einen raup. Da wart das geschrei groß; und ich kam mit abentúr
Lanc 373, 2 darzu ritende, und kamen auch ritter von der burg den raub zu beschutten. Da halff uns got das wir den raub
Lanc 373, 3 raub zu beschutten. Da halff uns got das wir den raub beschútten, doch hetten sie ie wol zehen an unser eynen.
Lanc 373, 6 hett mit den wapen dann ich dete, und das der raub hinweg wer gefurt, hett ich gethan. Die ritter baten die
Lanc 508, 7 got gan; ich han lang gnug unrechticlich gelebt beide, mit raub und mit brande und mit manigen großen heubtsunden. Nu siehe
Lanc 519, 18 dot were, und stalten alle die unselde im lande mit raub und mit brand die ie gesehen wart. Des kam manig
Lucid 159, 7 frówe mich von dinen worten, alſe der rouber, der uil roubeſ $t vindet. Do ſprach der meiſter: Nu [75#’v] vernim noch
Mechth 4: 27, 115 mit geiselen gesclagen und getriben als dú schaf in dem roͮbe in ein stat, da ein gros wasser gat. Da sclahet
Mügeln 14,6 e, / got, falles sache bant in Achirontis we;/ mit roube groß sach man den künig streben/ gewaldig in sins vater
Mügeln 47,16 und dir sin gabe blate,/ die miete meint der eren roub. $s din herze toub/ im si, flüg in der eren
Mügeln 63,2 schaf, ein kalb in zorne wart bereit / uf einen roub: sie swuren mit dem louwen eit, / gelückes schicht sie
Mügeln 63,11 min gunst von üch ich durch das vierde kere.’/ den roub der sterker eine hielt,/ dannoch sie musten leben nach sinen
Mügeln 83,6 Judith, wie vor Jerusalem/ her Holofernes quam,/ wie er den roub der lande nam,/ wie er die stat da bracht in
Mügeln 210,2 gebürte was./ Der lügen dich, richer, scham, / der eren roub, des lasters amm. / in warheit blü dins wortes stam,/
Mügeln 364,3 Postumius, der here / keiser, in Kriechen quam./ künig Person, roub und ere/ gefangen er da nam,/ die er gein Rome
Mügeln 364,6 da nam,/ die er gein Rome furte./ er rurte $s roubs noch der güter nicht./ er sprach: ‘wer ere, wirde/ nimt
Mügeln 377,3 besafft./ Zorn ist des hasses muter,/ des nides erste sach./ roub lobes, schanden futer/ fürb uß dins herzen dach./ du edler,
Mühlh 114, 17 Wirt ein menſci gubundin undi givangin mit duibi edir mit roibi vur din richteri bracht^. undi wirt da leidic gilaizin durch
Mühlh 153, 12 dan ſende^. So ſulin ſu uf un dan clagi einin roib den he un roiblichi unphurt heit^. Bikennit hei=z dan vor
Mühlh 155, 15 daz al eini^. daz giniz heizit ein dubi undi dit ein roib^. Ubirſnitit och ein man din andirin an einir aniwendi edir
Mühlh 158, 5 di vlurſcuzin, undi bigrifin un^. ſo heit he einin offinbarin roib gitan; unde wil he=iz weri, min ſal umi nach=volgi mit
NibB 176,3 helden riten/ gegen Sahsen lande; $s dâ wart sît gestriten./ mit roube und ouch mit brande $s wuosten si daz lant,/ daz
NibB 1302,3 komen./ genuoge ûz Beyerlande, $s solden si hân genomen/ den roub ûf der strâzen $s nâch ir gewonheit,/ sô heten si
Ottok 376 zuo,/ wand in spâte unde fruo/ der Karlote mande/ mit roube und mit brande./ daz tet er im hin wider,/ beide
Ottok 1298 dô daz geschach,/ dô wart aber in dem lande/ von roube und von brande/ michel angest unde nôt./ der frouwen ougen
Ottok 3707 guot./ er kêrt zehant mit rotten/ gegen dem Karlotten,/ mit roube und mit brant/ wuost er im daz lant,/ wand er
Ottok 3902 hiute diser, morgen der/ dem andern in dem lande/ mit roube und mit brande/ des urliuges ob lac,/ unz sich ieglicher
Ottok 11294 ouch wâren zuo dem her brâht/ sô grôz und ungefüeger roup,/ daz einer grôzen linden loup/ als senftlich wære gezalt,/ als
Ottok 11297 einer grôzen linden loup/ als senftlich wære gezalt,/ als die roube manicvalt,/ die zuo dem her wâren komen./ man hât vor
Parz 132,25 dîn:/ alsus riet mir diu muoter mîn."/ ___der knappe des roubes was gemeit./ do er eine wîl von dan gereit,/ wol
Parz 146,29 ich," sprach der degen snel./ "ine hânz ouch niht durch roup getân:/ des hât mîn krône mich erlân./ //friunt, nu sage

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