Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ruowe stF. (275 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Ägidius 468 h$p/ daz was do der dritte tac/ daz si nicheiner we ne phlac,/ sie ne were ie fluchtic/ den tac biz
Ägidius 1471 do quam her an eine stat/ da der gotis holde/ die růwe kiesen solde./ da uant her einen lamen man,/ ce samene gewahsan:/
Athis A* 56 Die da leistin wollint truwe,/ Er liez sie habin ir ruwe/ Und sciet sich von der megide/ Und gienc scaffin um
AvaJG 34, 8 ende: $s nu weset vil wol gesunde/ in der selben ruowe, $s dar muozet ir chomen. Amen./ Dizze buoch dihtote $s
Barth 150, 29 in, in gewirret $t nimmer dehein twalmen unde habent guot ruowe. Swelhem chindelîn man si umbe pindet, daz erchümt niht unde
Barth 150, 30 man si umbe pindet, daz erchümt niht unde hât guot ruowe unde enmach ez nieman versprechen. Swelch mensch niht slâfen mach
Barth 150, 33 hât ez verbenam bî im, iz hât als palde guote ruowe. Swer die verbenam bî im hât, swen er dâ mit
BdN 208, 30 schriren in all ander vogel an und liezen in kain ruow haben. er hât ain grôz haupt und daz ist niht
BdN 468, 28 auf aim sezzel, der stain gibt trôst nâch leiden und ruo nâch kranchait. /An dem man vint ainen menschen, der sich
Brun 838 sich,/ nardus mea dedit odorem/ do der brutegam an siner rue was,/ di brut sprach als ich las:/ min boum nardus
Brun 3872 saeculum saeculi hic habitabo quoniam elegi eam./ hie ist min ru an ende,/ hie wil ich wonen sundir missewende,/ wen ich
Brun 7893 do zwivelen an gotis kint/ und an dem tubele haben rou./ nu merket ouch an dem tou,/ der des nachtis nidirsiget,/
Brun 12380 __der vunfzende grat sundir wang/ ist der sele vride und rouwe,/ di ir von des geistes schouwe/ immir ist ouch vor
Daniel 2419 einer spise, da von/ Wand si sint bi im gewon/ Ruwe uf sinen zwigen./ Wi doch die toldil nigen/ Wagende, so
Daniel 2462 Got sprichet selbe dar in/ Durch Davidis munt also:/ ‘Mine ru#’e mache ich do/ Stete untz in ewikeit/ Sal mir wonunge
Daniel 3240 hende clopten,/ Uf daz sie mich nicht horten/ Und mine rue storten/ Bi en wesen in der vrist./ Noch me erge
Daniel 3524 ist./ __Hilf uns, herre Jhesu Crist!/ __Ich Nabuchodonosor/ Was in rue hie bevor/ Wunnende in dem huse,/ Mines palasis cluse./ Dar
DvAStaff 392 ſelben geʒúket [in eine himelſche ſtille vnd] in eine gotliche rvͦwe, da ſi ſich nihtes mag enſten, niwan gottis allein [,
Eckh 5:112, 23 Vürbaz noch hœher enist enkein grât, und dâ ist êwigiu ruowe und sælicheit, wan daz ende des innern menschen und des
Eckh 5:206, 13 der minne mêrer und mêrer ist. Der mensche ensuochet niht ruowe, wan in enhindert kein unruowe. Der mensche ist verre mêr
Eckh 5:429, 3 wîsheit; dâ sprichet $t er: ’in allen dingen suoche ich ruowe!’ Sô enist niendert ganziu ruowe dan aleine in dem abegescheidenen
Eckh 5:429, 3 ’in allen dingen suoche ich ruowe!’ Sô enist niendert ganziu ruowe dan aleine in dem abegescheidenen herzen. Dâ von ist got
Erz_III 6, 645 noch vreut euch, ir luͤte,/ ir sult enphahen huͤte/ stete ruwe ane leit,/ lachen von der sicherheit,/ des euch noch leit
EvAug 24,16 wan ich senftmüetik bin vnd diemütiges herzen. vnd ir vindet rve ivrn selen. wan min ioch ist süzz vnd min bürde
EvAug 27,19 von dem menschen. so wandelt er dvrch di dürren stete rue svchend vnd envindet niht. dann sprichet er. ich cher wider
EvAug 162,18 so wandelt er über di stete di an wazzer sint. rue svchend vnd niht vindend dan sprichet er. ich cher wider
Gen 229 got newolte nieht mêre wurchen./ den nam er im ze râwe, $s uns armen ze genâden:/ sô man oder wîb $s
Gen 2984 daz si alle in ire scôzze megin chomen./ Abraham chwît râwa, $s Ysaac froude,/ Jacob heizzit ouch Israhel, $s daz sint
Gen 2991 er iz firentit,/ der hât mit Abrahame $s die êwigen râwe,/ / mit Ysaac froude, $s mit Israhel gotes bescouwide:/ der
GrRud #g+b#g- 30 vehtene [tugen/ alle] geliche/ arme vn[de] riche,/ daz sie ane [rue/ daz himelriche buen.]/ //[da zehove] was./ der greve bi ime
GrRud B 13 zu nahe si.’/ Do schufen die helede/ ir nacht selede./ der ruwe was in harte not;/ do sie solden ezen daz brot,/
Herb 1244 lande/ Die krichische1n wigande./ Sie furen ir heruart,/ Daz in ruwe niht en=wart/ Inwendic siben nachte1n,/ Do ez quam an den
Herb 4628 libe vn2de auch zv gute,/ In aller hande sache,/ Zv ruwe vn2de zv gemache./ Als ergange1n was die nacht,/ Ector wart
Herb 9558 Beide zv stiche vn2de zv slage/ Follecliche zwelf tage,/ Svnder ruwe, an gemach,/ Wen als in nachtes gescah./ Als die svnne
Herb 12808 die slafzit,/ Daz ir schimf do gelac./ Ir iegelich siner ruwe phlac./ Vnder=des andersit/ Hette achilles bose zit./ Sin sorge was
Herb 13250 eine woche1n stunt,/ Daz sie nachtes nie gelage1n/ Noch tages ruwe niht en=pflage1n./ Achilles hette grozze1n zorn,/ Daz er kalon hette
Herb 13319 azze1n./ Manne noch wibe/ Geschach zv irme libe/ Aller der ruwe dehein,/ Die die sv1nne ie beschein./ Sie klagete1n, daz irs
Herb 16426 gewalt:/ Wen sie quelte1n, der wer gequalt;/ Sie mochte1n ouch ruwe gebe1n./ Die criche1n begu1nde1n der ane strebe1n,/ Als in calcas
Herb 17818 zv|rizze1n,/ Die ruder zv|falle1n./ Sine1n geselle1n allen/ Was not grozzer ruwe/ Nach irre vnruwe./ Do quam im ein mere,/ Daz mvwete
Herb 17911 einer erbeit."/ Des vur er nacht vn2de tac,/ Daz er rvwe nie gepflac,/ E er quam da en|gein,/ Vf den stat,
Herb 18315 noch knech./ Er hup sich eine an die vart./ Deheine ruwe ime wart,/ E er an die stat quam,/ Da er
HeslApk 17264 sin gespenste,/ Da sie spate und vrue/ Durch des sinnes rue/ Die wustenunge suechet,/ Wen Got sie da beruechet./ __Daz ist
Himmelr 8, 10 entrinnent,/ ich weiz, si gotes gnád%\en $s da semfte unde ruowe gwinnent./ dá die vernozzenen suln $s in dere ewicheite widerwohsen./
Hiob 7146 e,/ Und den ubelen vellet zu/ Kummers gnug an alle ru’./ __Alſuſt Baldach von Suyten was/ Des ſinnes den Elyphas las./
HvBurg 1725 ist da nicht als hie:/ Da mues sy kumer an rue haben,/ Hie mag sy sich underweilen laben;/ Da wiert sy
HvBurg 5239 schaide,/ Von sorgen und von laide!/ Der leib pedorft der rue wol,/ So jamert mich auch, als es sol,/ Herre, nach
HvNstGZ 7785 O minnecliche sicherheit!/ O sicherliche wirdikeit!/ O wůnneclich raste!/ O ruwe in freuden glaste!/ O freudenricher selden stift!/ O ewicliche selden
Iw 5946 ich den niht vunden hân,/ sô muoz ich gnâde und ruowe lân:/ nâch dem wart mir gezeiget her.’/ ‘wie ist des
Iw 7249 in beiden/ ein vil gemüetlich scheiden,/ und sazten sich ze ruowe hie/ unz sî diu müede verlie./ //Diu ruowe wart vil
Iw 7251 sich ze ruowe hie/ unz sî diu müede verlie./ //Diu ruowe wart vil unlanc/ unz ietweder ûf spranc/ und liefen aber

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