Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruowe stF. (275 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| h$p/ daz was do der dritte tac/ daz si nicheiner růwe ne phlac,/ sie ne were ie fluchtic/ den tac biz | |
| do quam her an eine stat/ da der gotis holde/ die růwe kiesen solde./ da uant her einen lamen man,/ ce samene gewahsan:/ | |
| Die da leistin wollint truwe,/ Er liez sie habin ir ruwe/ Und sciet sich von der megide/ Und gienc scaffin um | |
| ende: $s nu weset vil wol gesunde/ in der selben ruowe, $s dar muozet ir chomen. Amen./ Dizze buoch dihtote $s | |
| in, in gewirret $t nimmer dehein twalmen unde habent guot ruowe. Swelhem chindelîn man si umbe pindet, daz erchümt niht unde | |
| man si umbe pindet, daz erchümt niht unde hât guot ruowe unde enmach ez nieman versprechen. Swelch mensch niht slâfen mach | |
| hât ez verbenam bî im, iz hât als palde guote ruowe. Swer die verbenam bî im hât, swen er dâ mit | |
| schriren in all ander vogel an und liezen in kain ruow haben. er hât ain grôz haupt und daz ist niht | |
| auf aim sezzel, der stain gibt trôst nâch leiden und ruo nâch kranchait. /An dem man vint ainen menschen, der sich | |
| sich,/ nardus mea dedit odorem/ do der brutegam an siner rue was,/ di brut sprach als ich las:/ min boum nardus | |
| saeculum saeculi hic habitabo quoniam elegi eam./ hie ist min ru an ende,/ hie wil ich wonen sundir missewende,/ wen ich | |
| do zwivelen an gotis kint/ und an dem tubele haben rou./ nu merket ouch an dem tou,/ der des nachtis nidirsiget,/ | |
| __der vunfzende grat sundir wang/ ist der sele vride und rouwe,/ di ir von des geistes schouwe/ immir ist ouch vor | |
| einer spise, da von/ Wand si sint bi im gewon/ Ruwe uf sinen zwigen./ Wi doch die toldil nigen/ Wagende, so | |
| Got sprichet selbe dar in/ Durch Davidis munt also:/ ‘Mine ru#’e mache ich do/ Stete untz in ewikeit/ Sal mir wonunge | |
| hende clopten,/ Uf daz sie mich nicht horten/ Und mine rue storten/ Bi en wesen in der vrist./ Noch me erge | |
| ist./ __Hilf uns, herre Jhesu Crist!/ __Ich Nabuchodonosor/ Was in rue hie bevor/ Wunnende in dem huse,/ Mines palasis cluse./ Dar | |
| ſelben geʒúket [in eine himelſche ſtille vnd] in eine gotliche rvͦwe, da ſi ſich nihtes mag enſten, niwan gottis allein [, | |
| Vürbaz noch hœher enist enkein grât, und dâ ist êwigiu ruowe und sælicheit, wan daz ende des innern menschen und des | |
| der minne mêrer und mêrer ist. Der mensche ensuochet niht ruowe, wan in enhindert kein unruowe. Der mensche ist verre mêr | |
| wîsheit; dâ sprichet $t er: ’in allen dingen suoche ich ruowe!’ Sô enist niendert ganziu ruowe dan aleine in dem abegescheidenen | |
| ’in allen dingen suoche ich ruowe!’ Sô enist niendert ganziu ruowe dan aleine in dem abegescheidenen herzen. Dâ von ist got | |
| noch vreut euch, ir luͤte,/ ir sult enphahen huͤte/ stete ruwe ane leit,/ lachen von der sicherheit,/ des euch noch leit | |
| wan ich senftmüetik bin vnd diemütiges herzen. vnd ir vindet rve ivrn selen. wan min ioch ist süzz vnd min bürde | |
| von dem menschen. so wandelt er dvrch di dürren stete rue svchend vnd envindet niht. dann sprichet er. ich cher wider | |
| so wandelt er über di stete di an wazzer sint. rue svchend vnd niht vindend dan sprichet er. ich cher wider | |
| got newolte nieht mêre wurchen./ den nam er im ze râwe, $s uns armen ze genâden:/ sô man oder wîb $s | |
| daz si alle in ire scôzze megin chomen./ Abraham chwît râwa, $s Ysaac froude,/ Jacob heizzit ouch Israhel, $s daz sint | |
| er iz firentit,/ der hât mit Abrahame $s die êwigen râwe,/ / mit Ysaac froude, $s mit Israhel gotes bescouwide:/ der | |
| vehtene [tugen/ alle] geliche/ arme vn[de] riche,/ daz sie ane [rue/ daz himelriche buen.]/ //[da zehove] was./ der greve bi ime | |
| zu nahe si.’/ Do schufen die helede/ ir nacht selede./ der ruwe was in harte not;/ do sie solden ezen daz brot,/ | |
| lande/ Die krichische1n wigande./ Sie furen ir heruart,/ Daz in ruwe niht en=wart/ Inwendic siben nachte1n,/ Do ez quam an den | |
| libe vn2de auch zv gute,/ In aller hande sache,/ Zv ruwe vn2de zv gemache./ Als ergange1n was die nacht,/ Ector wart | |
| Beide zv stiche vn2de zv slage/ Follecliche zwelf tage,/ Svnder ruwe, an gemach,/ Wen als in nachtes gescah./ Als die svnne | |
| die slafzit,/ Daz ir schimf do gelac./ Ir iegelich siner ruwe phlac./ Vnder=des andersit/ Hette achilles bose zit./ Sin sorge was | |
| eine woche1n stunt,/ Daz sie nachtes nie gelage1n/ Noch tages ruwe niht en=pflage1n./ Achilles hette grozze1n zorn,/ Daz er kalon hette | |
| azze1n./ Manne noch wibe/ Geschach zv irme libe/ Aller der ruwe dehein,/ Die die sv1nne ie beschein./ Sie klagete1n, daz irs | |
| gewalt:/ Wen sie quelte1n, der wer gequalt;/ Sie mochte1n ouch ruwe gebe1n./ Die criche1n begu1nde1n der ane strebe1n,/ Als in calcas | |
| zv|rizze1n,/ Die ruder zv|falle1n./ Sine1n geselle1n allen/ Was not grozzer ruwe/ Nach irre vnruwe./ Do quam im ein mere,/ Daz mvwete | |
| einer erbeit."/ Des vur er nacht vn2de tac,/ Daz er rvwe nie gepflac,/ E er quam da en|gein,/ Vf den stat, | |
| noch knech./ Er hup sich eine an die vart./ Deheine ruwe ime wart,/ E er an die stat quam,/ Da er | |
| sin gespenste,/ Da sie spate und vrue/ Durch des sinnes rue/ Die wustenunge suechet,/ Wen Got sie da beruechet./ __Daz ist | |
| entrinnent,/ ich weiz, si gotes gnád%\en $s da semfte unde ruowe gwinnent./ dá die vernozzenen suln $s in dere ewicheite widerwohsen./ | |
| e,/ Und den ubelen vellet zu/ Kummers gnug an alle ru’./ __Alſuſt Baldach von Suyten was/ Des ſinnes den Elyphas las./ | |
| ist da nicht als hie:/ Da mues sy kumer an rue haben,/ Hie mag sy sich underweilen laben;/ Da wiert sy | |
| schaide,/ Von sorgen und von laide!/ Der leib pedorft der rue wol,/ So jamert mich auch, als es sol,/ Herre, nach | |
| O minnecliche sicherheit!/ O sicherliche wirdikeit!/ O wůnneclich raste!/ O ruwe in freuden glaste!/ O freudenricher selden stift!/ O ewicliche selden | |
| ich den niht vunden hân,/ sô muoz ich gnâde und ruowe lân:/ nâch dem wart mir gezeiget her.’/ ‘wie ist des | |
| in beiden/ ein vil gemüetlich scheiden,/ und sazten sich ze ruowe hie/ unz sî diu müede verlie./ //Diu ruowe wart vil | |
| sich ze ruowe hie/ unz sî diu müede verlie./ //Diu ruowe wart vil unlanc/ unz ietweder ûf spranc/ und liefen aber | |
Ergebnis-Seite: 1 2 3 4 5 6 >> |