Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ruowe stF. (275 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Spec 77, 18 habint anegenge, $t habint oͮch ſchier endi. Dort iſt ſicheriv rawe, nimir dehein unwnne, da iſt der gewiſſe uride, der unſ
Spec 120, 25 ſint got in goͮten werchen unde oͮch gerent die ewigen rawe zenphahenne. Due penne ſingulorum iungebantur, due tegebant corpora $t eorum.
Spec 147, 17 die ſint geſezzet ze ſcalclichen werchen, der heilige ſunnentac ze rawe allen dienten unde arbeitenten luten. Von div iſt er ze
Spec 153, 28 mugen uon ire dieneſte. $t Der ſunnentac bezeichent die ewigen rawe, ſo wir uîrende werden uon allen angeſten. Die ſehſe tage
StatDtOrd 31,27 ist kumen, ê danne man in zu der stat der rûwe bringe, sô sal er sîne sunde bîhten, ob er sô
StrKD 7, 56 vil kurzer vrist/ die edeln unverzagten,/ die in von der ruwe iagten,/ und wurfen in zu jungest nider./ die hofwarte kerten
StrKD 7, 78 alle,/ und der vil gar verdagten,/ die den hirz von ruwe iagten/ und im niht abe giengen/ ^+ und si in
StrKD 70, 66 er schriende dar,/ als noch ein geiler esel tut:/ sin ruwe gab im frien mut./ da si in so wite sahen
StrKD 138, 135 han./ er hat der naht alsam getan,/ die wir mit ruwe suln genesen./ er muz riwe und liehtes entwesen,/ swenne er
SuTheol 288 seli læt er von den sundin irstan/ joh vil lutirlichi ruwi han./ voni grabi irstent noh luiti vir slachti/ an der
SuTheol 313 in erbint si da daz himilrich./ got ist ir lib, rawa unde minni,/ also daz licht ist der ougin wunni./ //Herro,
Tauler 201,21 von unser froͮwen, und sprach: ‘in allen dingen han ich růwe ge[54v]sůcht und bin bliben wonende in dem erbe mins herren’.
Tauler 201,25 und in den umbekreis des ertrichs, und sie envant nie růwe. ___Kinder, nieman ensol in disem lebende so hoch fliegen an
Tauler 202,10 gieng in das goͤtlich abgrúnde; in dem allein was ir růwe; do was ir erbe und ir raste, ir wonende stat.
Tauler 202,18 die krankste site von siner blintheit wegen und nimet alles růwe in dem wege und vergisset sines rechten endes. Und ist
Tauler 203,10 si kleider, spise, trost der creaturen. Och sůchet der mensche růwe an gar gůt schinenden dingen. Als der mensche im selber
Tauler 203,13 In diser uswendiger bichte do inne sůcht die nature ir růwe, das si ze friden werde und das innerlichen schelten unde
Tauler 203,18 ab den rost der súnden. ___Nu sůchet och die nature růwe an iren geistlichen uͤbungen, etliche lúte an innewendigen wisen und
Tauler 204,11 ___Liebes kint, in disen unbekanten Got dar in setze din růwe und ensůche weder smacken noch lúchten. Tů als ein hunt:
Tauler 217,18 erschrecken.’ Was ist dis? Wenne der mensche in dise innerliche růwe kumet in sich selber, so kumet Got und erfúllet in
Tauler 227,10 loͮffent har und dar. So sůchent si ussen das si růwe vinden, und envin[74v]dent ir do nút. Si solten sich in
Tauler 423,18 ussen, und ouch in alles darben wúrcklicher minne und innewendiger růwe, in senftmuͤtiger demuͤtikeit sich selber do inne zů lidende. Also
Tr 2581 hin unde her./ //An dem selben wege saz er/ durch ruowe weinende nider./ nu truogin ie sîn herze wider/ zen vriunden
Tr 3861 dô sîne strâze gie,/ sô daz er sîme lîbe nie/ ruowe einen halben tac genam,/ unz daz er zuo dem mere
Tr 8848 wol bewarn:/ sît ich bî disem gesinde/ weder vride noch ruowe vinde,/ sô kêre ich wider ûf daz mer;/ dâ hân
Tr 9112 was getân;/ und alse er zuo dem orse kam,/ eine ruowe er ime dâ nam./ bî dem sô habeter lange/ trahtende
Tr 11656 meister dô gebôt,/ daz man ze lande schielte/ und eine ruowe hielte./ nu man gelante in eine habe,/ nu gie daz
Tr 11895 nôt genôte/ und in seltsæner ahte:/ ir dewederez enmahte/ gehaben ruowe noch gemach,/ wan sôz daz andere sach./ sôs aber ein
Tr 13434 hin./ obs under wegen under in/ iender ze vröuden kæmen,/ ruowe in den bluomen næmen,/ daz wil ich âne wænen lân:/
Tr 17317 liezen sich die naht dâ nider,/ wan in was allen ruowe nôt./ nu hæte ouch Tristan unde Îsôt/ den tac allen
UvZLanz 849 ie begie.’/ mit der rede swigen sie./ //Dô si alle ruowe wânden hân,/ dô kom diu vrowe dar gegân,/ des wirtes
UvZLanz 3075 unz morgen fruo,/ und sehent danne waʒ er tuo./ //Ze ruowe schuof er sîn gemach./ nu merkent rehte wie er sprach/
UvZLanz 3128 müede wart./ dô wolt er eine küele vân/ und etslîche ruowe hân/ und kêrt ûf eine plâne./ dâ lac von Tumâne/
UvZLanz 5076 gesunt/ und reit er naht unde tac,/ daʒ er lützel ruowe pflac,/ und sîn friundîn alsam./ an dem fünften tage er
Vät 624 offenlichen bot./ Des nahtes so der gute man/ Solde sin rue enphan,/ So kam der tiuvel fur die tur/ Und machte
Vät 14169 u beden irgan./ Der vride sal ouch kum bestan/ Mit rue in dem herzen/ Ane unvrides smerzen.’/ //#s+Von nicht reden.#s- __Ein
Vät 14403 mude waren,/ Da von begonde er varen/ Waz in zu rue gezeme./ Der reine, Gotes geneme/ Truc her vur an der
Vät 14411 nach der gewonheit,/ Die geste wurden do geleit/ Da sie rue solden han./ Nu horte sie der gute man/ Des nahtes
Vät 14577 er zeimal an siner vart/ Gende vil mude wart./ Durch rue under einen boum er saz./ Nu sach er bi sich
Vät 17935 joch daz er entslief./ Sin junger im niht enrief./ Die rue er in vol bringen lie./ Er dahte: ‘ich wil sitzen
Vät 17946 do ranc/ Weder er blibe oder gienge/ Unde ouch sin rue enphienge./ Doch twanc in die gehorsam/ Daz er ane urloube
Vät 18039 ich dich niht lazen vri./ Ich wil an mir niht rue haben/ Ê ich gar han entsaben,/ Des mahte du wol
Vät 18470 des heizen sunnen schin/ [95#’v#’b] Daz si mude lagen,/ Mit rue ir slafes pflagen. / Binnen des quam ein ar,/ Der
Vät 19979 Unde vil herter halden/ Danne die in den walden./ Ir rue mit semfte ist gegeben./ Ist ouch daz cranc mir wirt
Vät 20120 arbeit zu im kumen./ Maniger wenet sich han ergeben/ Mit rue in Marien leben/ Der hertekeit an Marten vluet/ Unde sich
Vät 20172 Die an ir muete ein teil daz/ Daz si mit rue so stille saz/ Unde ir gemaches wolde pflegen./ Maria hete
Vät 25147 vor den tac,/ Durch der notdurft bejac/ Legeten sie zu rue sich./ Zu hant do rusterte ich mich,/ Alsam ich do
Vät 25211 quam,/ Do was der alde lobesam/ Ein teil an siner rue gelegen,/ Wan er hete in im gepflegen/ Geistlicher arbeit,/ Der
Vät 28672 mit unzuht/ Mir hin gezuket nu min schaf?/ Beide mine rue und ouch min slaf/ Die sint mir ho virschroten,/ Ich
VMos 17, 13 ſin dir ein derinne. ueunfzec wibe unde manne. di ir rvͦwe wellen han. ſo la du di burc ſtan. Do ſprah

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