Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruowe stF. (275 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| hât kumendiu freude an dir betrogn./ du hâst der sêle ruowe erstriten/ und des lîbes freude in sorge erbiten."/ //___Parzivâln ir | |
| daz er der tjost niht starp/ unt im diu vrâge ruowe erwarp./ dô sprach er "got vil tougen hât./ wer gesaz | |
| unverwandelt immer stat/ nach diner witze underscheit./ du bist mit ru in arbeit/ und ane lernunge in kunst,/ din haz ist | |
| armen, die da quamen zu,/ was ez bewilen wol ein ru/ vor des weters schure./ ouch pflagen die gebure/ drunder binden | |
| quam,/ als morgen was der suntac./ do allez dinc mit ru lac/ und sich nach louflichen siten/ di nacht vertreib untz | |
| engel zu Josephe sprach,/ da er sines slafes pflac,/ an ru nach arbeiten lac:/ ’Joseph, du salt dich bewarn/ und zu | |
| er stunt hoch,/ vil gelich da hin ez zoch/ durch ru, als die muden tunt./ der palmboum uffer hoe stunt,/ sin | |
| er sines slafez pflac/ und hete sich geleinet sust/ durch ru uf unsers herren brust,/ wand er im grozer liebe jach./ | |
| sus die bosen quamen ab/ und sich gedructen an ir ru,/ die cristen huben sich hin zu/ in unsers lieben herren | |
| unde stric/ verwindet gar, dem wirt der sic/ mit voller rue gemezzen./ ein ieglich ist besezzen/ mit eime engele bose,/ der | |
| da mite got gedachte/ sin volc von arbeiten/ zur ewigen ru leiten,/ di muter, di vil gute,/ di mit ir kindes | |
| den menſchen vber alle creatvr. Div ſibent tvgent iſt rvͦbecheit. Rve des herʒen daʒ iſt oberiſtiv rvwe, daʒ der menſch ſinen | |
| ſibent tvgent iſt rvͦbecheit. Rve des herʒen daʒ iſt oberiſtiv rvwe, daʒ der menſch ſinen willen in goteſ willen laʒʒe vnd | |
| nu genesen wellen, die den ewigen lip und die ewigen ruwe mit dem almæhtigen got besitzen wellent, die schuͤln sich also | |
| tugent gelern und behalten, so hab unser sel immer mer rů und genad. etlicher bringe diu hiligen parmung. swer die blumen | |
| sint datz himel in den genaden und in der ewigen růe mit dem almachtigen got: sant Petrus, sant Paulus, sant Johans, | |
| uns nicht, die sint in der chemenaten, in der himlischen růe. diu weil si in der werlt waren, daz hilige gotes | |
| heiligen engel in sant Abrahams schozz, daz ist diu ewig ruwe und diu ewig genade. der rich man der verschied auch | |
| min,/ Wie ist ver Hersant her in kvmen?/ ich han selten rvwe genvmen,/ Sie enhette dran e ir teil.»/ Reinhart sprach: «iz | |
| werchen./ da můze uch got ane gesterchen./ ir schůlt habe růwe,/ get zů uwerme stůle./ alse ir gesizzit danne,/ so redet | |
| den heiden gestriten;/ si sint lange můde:/ la si mit růwe./ gebiutest duz herre,/ so uare ich uile gerne/ unde uersůche | |
| getroste,/ der gebe dir die gnade/ daz du besizzest sine rawe,/ unde irledige dich uon deme ewigin tode./ dir enbiutet der | |
| hin getriben/ und elliu dinc stille bliben/ in ir halben ruowe enmiten,/ dô kam mit zeichenlîchen siten/ von keiserlîcher stüele kraft/ | |
| bilde, wan ir hôher wer/ mac sich wazzer unde mer/ ruowe niht gên in bewegen/ noch stille gên ir kreften phlegen./ | |
| ervreute sînen muot./ diu stimme in dem dône sprach:/ "ein ruowe, ein ewiclîch gemach,/ mit vreude, ân ende, sunder leit/ ist | |
| wênec oder tranc/ und beidiu naht unde tac/ selten senfter ruowe phlac:/ im was niht wan gebetes gâch./ über ahte tage | |
| mir/ des dû wilt selbe günnen dir:/ got wil ze ruowe vüeren dich,/ des wünsche ouch mir von im, daz ich/ | |
| ich/ dîn geselle werde dar,/ daz ich mit dir ze ruowe var./ ich vürhte des vil sêre/ daz ich an mîner | |
| in daz gotes rîche;/ dâ lebet er êwiclîche/ mit senfter ruowe, sunder wê./ sich sûmde Jôsaphât niht mê:/ den lîchamen er | |
| gotlichir warheit sage/ heiligiter den selbin tag,/ in dem er růwe und můze pflag./ //Dannoch do diz gar irgie,/ Got hate | |
| in eine dikke komin,/ da er wolte han genomen/ sine růwe. als das geschah,/ Lamech in fúr ein tier irsach/ nah | |
| groze Ewangelist/ sante Johannes lange sidir/ sih lie mit sinir růwe nider,/ úns allen selichliche./ das erste kúnichriche/ das inder mindir | |
| dén heiligen patriarchen,/ die in dén selbin sarcken/ sit ir růwe namen da./ do dú guͤtú Sara/ nah gewonheit irstarp/ an | |
| Gote reinecliche./ do der seldin riche/ ze naht an sinir růwe slief,/ des hohsten Gotis stimme im rief/ und hiez in | |
| die si mit slegin ze wercke tribin:/ so si mit růwe belibin,/ si slůgen si vil sere./ mit unguͤtlichir lere/ namen | |
| meistir ubir sie,/ die ir geslehtis waren:/ swenne in die růwe baren/ und si ze wúrckenne twungin niht,/ so arneten si | |
| was das grap und ouh dú stat,/ da er lange růwe pflag/ und da sin gebeine lag,/ in wazer gar virvlozen:/ | |
| in sehs tagen werden hiez/ unde sih an im ze růwe liez:/ suz solt oh du mit růwen sin/ dez tags | |
| __ Nu begundin vride han/ Israhelis kint fúr war/ unde růwe vierzig jar,/ das in leidis niht geschah,/ und lepten gar | |
| irchant:/ wan er indem lande nie/ nieman an not mit růwe lie/ belibin noh gerůwet wesin,/ des lie sin krieg nieman | |
| di mude warn uon der tribenden erzenien. uon den opiatis rue gewinnen. wan si geben slaf. Du solt wizzen daz man | |
| __Eins males sass er also der selben zit in siner růwe, do hort er neiswaz in siner innewendekeit als herzklich erklingen, | |
| do im also ein vil klein die sinne in ein růw kamen, do erhůben die himelschen jungling mit hoher stimme daz | |
| lassen, der vindet den underschaid. __Swele mensch woͤlti alle zit růwe haben, der behuͤbi sich selb dar inne als wol als | |
| dike gotes heinlichen frúnden, etwen wachende, etwen schlafend, in stiller růw und abgescheidenheit der ussren sinnen. Und sprichet ein lerer, daz | |
| zarten got von himelrich, an dem vindest du allein rehte růw und warheit und lieb ane leid und nerges me. [VIII.] | |
| //Iemer an dem sibinten jare/ do was wilen jar der rawe,/ so rastet erde joch der phluoc:/ si haten alle sus | |
| ir ougen blike:/ die sint wol koler genôz,/ wan die ruowe sint lære,/ Und die müezzen haken unde riuten./ die klage | |
| mir lîp, $s waz sol mir guot,/ sît ich dekeine ruowe hân?/ Daz beste wîb $s mir leide tuot,/ die got | |
| begriffen $t werde mit dem gahem tôde, er chome ze râwe. //EXORTATIO AD CONFESSIONEM. Nv habet ir ivch geveſtenet mit dem | |
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