Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruowe stF. (275 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| benomen daz leben:/ des erlât mich disiu liebiu naht./ diu ruowe gît mir niuwe maht/ (dâ nâch gât ein swære tac)/ | |
| so entwâfen ouch her Îwein sich:/ wan iu ist beiden ruowe nôt.’/ dô tâten sî daz er gebôt./ //Nû was der | |
| dem man/ vriuntschaft erzeigen kan./ //Zehant wart in beiden/ ein ruowe bescheiden,/ dâ in gnâde und gemach/ zuo ir wunden geschach./ | |
| sînen guoten/ sô harte gezwîvelt hêten,/ daz si in sîne râwe/ niemer mêre chômen zewâre./ $sNu si gotes gebot ubergiengen,/ durch | |
| daz mîn herze in swære wachet,/ swenne ez solde in ruowe sîn./ hôchgemüete mir verswindet,/ swenne in sorgen sich verwindet/ gar | |
| leide erkenne ich liep, die fröude bî der swære,/ die ruowe bî der arebeit, bî trûren hôhen muot./ die kargen glîche | |
| diu ewige ebenhelunge, do iſt fride vnd froude, ſemfte vnd ruͤwe. Da iſt das ewige lihte, der ewig ſchin, der ſibenſtunde | |
| bestêten, dâ dehein arbeit is,/ sunder fröude ân alle jâmerkeit,/ rûe ân alle arbeit./ __Dirre kunic, gote getrûwe,/ mit voller bîhte, | |
| heidenschaft,/ alsô daz sie ninder nu/ mohten vor in haben rû./ ich kurztez gerne, ich enmûz./ beide, geriten und zu fûz,/ | |
| Gebehart./ ietweder sît des frides nu/ wol sie dorften durch rû,/ der lantgrâve, ouch die sîn,/ Salatîn, mit im die Sarrazîn./ | |
| sînen slâf er ofte brach,/ der furste, kurz was sîn rû./ ez lôz was umme kumen nu,/ die zeche was kumen | |
| nach Cristenlîcher gewonheit./ __Nâch der arbeitlîcher mûe/ nôt wêre in rûe/ gewesen. ob sie wolden,/ der lantgrâve sprach, sie solden/ mit | |
| uf die naht, von morgen frû/ sô mohten haben deheine rû/ die ûzern noch daz inner her./ Dimitter was ledic an | |
| die frist nâch der innern bete,/ die wîle daz volc rûe hête./ des was nôt und hête fûc,/ sie wâren mêr | |
| im wâren versêrt alsô, daz nu/ im die gâben deheine rû./ der patriarke dem sûzen man/ die besten arzet im gewan,/ | |
| made in einer schiun./ wizzent daz ein nîdec herze niemer ruowe wirt gewar,/ wande ez sîn gemüete gar/ ze tôde an | |
| ein küssîn,/ ûf dem sô lag daz houbet sîn/ dur ruowe dâ besunder./ Ich sage iu von im wunder,/ welt ir | |
| der mir tiure was.’/ ‘entriuwen,’ sprach Oêtas,/ ‘ir sult hie ruowe vinden./ gemach sol niht erwinden/ an iu, die wîle daʒ | |
| rûmen/ den wec vor leider ungeschiht,/ des irret iuch diu ruowe niht.’/ Jâson wart dirre dinge vrô./ daʒ in der werde | |
| waʒ hât diʒ tobende liut gedâht?/ sol nieman hie ze ruowe brâht,/ noch ze bette werden?/ eʒ wart ûf al der | |
| gesinde hât erkorn?/ ich wæne, slâfen sî versworn/ und alle ruowe in dirre naht./ ach, herre vater, daʒ dû maht/ diʒ | |
| niht enlât/ sich legen ûf ir bettewât/ und an ir ruowe kêren./ man dorfte niht der êren,/ daʒ man hie tâlanc | |
| sô nôt, daʒ ir/ vor inneclicher liebe gir/ möhtent keine ruowe hân:/ dâ von geruochent nidergân/ ûf iuwer bette linde,/ daʒ | |
| ir springen/ was vil schiere dô gelegen,/ wan si begunden ruowe pflegen/ und slâfes alle enwette./ ir leger unde ir bette/ | |
| ob wir uns leiten zuo der schar,/ die slâfes unde ruowe bar/ muoʒ al die naht belîben./ niht anders wil si | |
| wol gevallet./ swâ man ze vil geschallet,/ dâ wirt diu ruowe cleine.’/ sus gie diu maget reine/ mit dem juncherren einen | |
| swer mit gemache sæʒe,/ dem solte sîn gemæʒe/ vrid unde ruowe bî der zît,/ sô daʒ er üppeclichen strît/ niht koufte | |
| dem mer./ sich lie dar în der Kriechen her/ dur ruowe bî den zîten/ und wolte drinne bîten/ gesindes unde liute | |
| Kriechen, sô bin ich ze laʒ,/ wan ich bedarf nû ruowe baʒ,/ denn ich ze strîte kêre./ krancheit gît mir die | |
| daʒ man dir des gemaches gan,/ daʒ dû mit stæter ruowe lebest/ und dînen tohtern manne gebest,/ die schœne und edel | |
| dar ûf beginnen/ die Kriechen sich erspreiten./ daʒ wir mit ruowe beiten/ der widersachen ûf dem wal,/ daʒ gît in schedelichen | |
| saʒ unde spranc./ die schar durchbrach er unde dranc/ durch ruowe bî der zîte,/ wan er was von dem strîte/ und | |
| zuo den zîten/ von kamphe müede wâren,/ dâ von si ruowe vâren/ begunden vil gelîche./ die ritter ellentrîche/ entwichen zuo Troiæren,/ | |
| Si wolten under in dâ sîn,/ dar umbe daʒ in ruowe schîn/ dâ würde bî den stunden,/ der si doch wênic | |
| Hectorê,/ die wider an ir kraft als ê/ von kleiner ruowe kâmen/ und aber ûf dem sâmen/ kampf unde strît gewunnen./ | |
| als er wider an der stete/ ze kreften und ze ruowe kam,/ dô sluoc er vil mangen man/ ir gnuogen leben | |
| wan si vil gerne wolten leben/ nâch kumberlicher sache/ mit ruowe und mit gemache./ Ouch was in des vil harte nôt./ | |
| was in des vil harte nôt./ swaʒ man ir lîben ruowe bôt,/ der dorften si des mâles wol./ diu heide lac | |
| vleische und an dem velle,/ daʒ Hercules der snelle/ dekeine ruowe mohte hân:/ gesitzen kunde er noch gestân/ vor nœten an | |
| und mit salben./ die fürsten bêdenthalben/ dô lieʒen an die ruowe sich./ Hector der künic lobelich/ mit fröuden wart enpfangen./ geriten | |
| des,/ daʒ er belibe ir houbetman,/ die fürsten an ir ruowe dan/ dô giengen unde leiten sich./ nû sich der morgen | |
| fride ûf gehalten gar./ dâ pflâgen beidenthalp die schar/ âne ruowe unmuoʒe vil/ tac und naht und alle zil,/ wie si | |
| ûf den strît,/ als si hâten gerâten,/ dô si mit ruowe hâten/ wider brâht als ê ir craft./ der werden Kriechen | |
| die Kriechen in ir letze wider/ und lieʒen sich ze ruowe nider./ Troiær bewarten wol ir stat,/ ir letzen wurden schiere | |
| gemachet einen vride,/ daʒ die sînen ir müeden lide/ mit ruowe bræhten wider als ê./ wan daʒ mer hât in sô | |
| sô wê/ dâ ûf der selben vart getân,/ daʒ si ruowe muosten hân,/ ê daʒ si wider kæmen/ und ir craft | |
| des solte er bîten ouch mit in./ ûf der selben ruowe gewin/ kêrt er ze herberge wider/ und lieʒ an sîn | |
| sîn gemach sich nider./ dô sich die sînen êsierten,/ mit ruowe sich kunrierten/ und sich bereiten al die zît,/ als si | |
| der junge degen Pârîs./ dâ diu slâfen lâgen/ und senfter ruowe pflâgen,/ dô slüege si ze tôde ein want,/ und dô | |
| alsô,/ daʒ si mit wârheit âne wân/ nâch arbeit solten ruowe hân./ Nû was ouch, als ich hân vernomen,/ gegen der | |
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