Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sûr Adj. (195 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 103, 10 manich wazzer gesalzen, daz durch gesalzenz ertreich fleuzt, und anderz saur, daz dritt mosik, daz durch mos fleuzt, und nimt daz
BdN 105, 7 ist und gar lauter; mit dem versuochen, wan ez weder saur noch süez ist noch kains andern versuochens dan neur daz
BdN 299, 19 ist sam ain veivalter gestalt. Plinius spricht, daz die premen saureu dinch liep haben und süezeu dinch vliehen. Dâ pei verstê
BdN 299, 24 in übel. alsô wechselnt si allzeit daz süez umb daz saur. wol hin, lâ varn! ez schat niht der witzig wirt.
BdN 329, 19 alsô daz si den menschen werment und fäuhtent. aber die sauren sint kalt an der kraft und trucken, dar umb sint
BdN 329, 33 wind in dem leib und zeplæent, sam Platearius spricht. die sauren sint gesünter, gibt man si den sühtigen läuten geprâten oder
BdN 379, 11 kraft kalt ist, daz ander warm, ainz süez, daz ander sawr und pitter und sich ain iegleich dinch nert von seinem
BdN 379, 13 iegleich dinch nert von seinem gleichen, sam süez von süezem, saur von saurem, wie mag auz ainerlai erd in dem selben
BdN 379, 13 nert von seinem gleichen, sam süez von süezem, saur von saurem, wie mag auz ainerlai erd in dem selben garten mangerlai
BdN 480, 15 niht. daz zin ist scharpf auf der zungen sam ain saurz dinch. wenn man zin tuot zuo anderm gemischtem gesmeid, die
BvgSp 10 můs. 10. Ein spise von birn. Nim gebratene birn vnd sure epfele vnd hacke sie kleine, und tů dar zvͦ pfeffer vnd
BvgSp 21 ezzige vnd mit gůteme sode also, daz ez niht ze$/ sur werde, vnd guͤz ez vf die kaldiment vnd tů smaltz
BvgSp 26 Mals zvͦ sammene mit ezzige vnd mit huͤner sode, zvͦ mazzen sur, vnd schele zwiboln vnd snide sie duͤnne vnd tů sie
BvgSp 26 laz sie sieden, daz sie weich werden. vnd nim denne sur epfele, snit die kern her vz. als die zwibeln gar sin
BvgSp 27 hin. 27. Ein gůt gethrahte. Nim gebratene byern vnd to sur epfele vnd nim vnder wahsen fleisch gesoten vnd nim pfeffer vnd
BvgSp 32 vnd nim ezzig vnd ein wenig wazzers dar zvͦ, niht zvͦ sur, vnd la daz erwallen, daz ez dicke blibe. damit mac
BvgSp 32a (32a). Wilt du machen einen agraz. Nim wintruͤbele vnd stoz sur ephele. diz tů zvͦ sammene, menge ez mit wine vnd druͤckes
BvgSp 34 salse ist gůt zvͦ rinderinen braten. 34. Ein salse. Nim sure winber vnd tů dar zvͦ salbey vnd zwei knobelauches haubt vnd
BvgSp 43 mache daz dicke mit schoͤnem brote vnd ribe daz, schele sur epfele, scharbe sie groͤber denne spec vf huͤnre, die menge
BvgSp 51 vnd backe die in smaltze niht zvͦ truͤge vnd schele sur epfele, snit die breit an schiben, daz die kern vz
BvgSp 83 Ein gůt fuͤlle. Conkauelit maht man von kirsen, von den suren kirsen, daz sint wiseln. die sol man nemen vnd von
BvgSp 84 Ein cumpost von wisseln. Der woͤlle machen einen kumpost fon suren wiseln, der neme sur wiseln vnd brech in die stile
BvgSp 84 Der woͤlle machen einen kumpost fon suren wiseln, der neme sur wiseln vnd brech in die stile abe vnd siede sie
Eckh 5:208, 1 muoz sich vil und dicke an den werken üeben, swie sûr und swære ez im doch werde und swie unmügelîchen ez
EnikWchr 5206 über mîn guot gie der schouwer./ ez müez dir werden souwer./ als liep mir ist die triu mîn,/ dîn lîp muoz
EnikWchr 9149 behalten alle weg./ tuot ir des niht, ez wirt iu sour,/ über di sêl gêt iu ein schour./ und ist, daz
EnikWchr 23942 hangt an mîner mour?/ ich wæn, ez sî iu worden sour./ doch ist ez mir an iu leit:/ ir habet erliten
EnikWchr A II,506 werren,’/ seit ieslîcher sîner nâchbûr,/ ‘uns macht der Beier herr sûr/ unser stet und unser lant/ beidiu mit roub und mit
Eracl 2623 übel hût/ eines rîchen mannes brût,/ diu bitter ist und sûre;/ und nimt ein armer gebûre/ vil lîhte dâ wider eine,/
Erz_III 150, 149 wil,/ der gewinnet viende vil,/ daz im die hunere werdent sure,/ so im ieslich sin nach gebure/ sinen dienst wider saget/
GTroj 5479 innen./ Uff iettwedren schiltt/ Ward hertte gespiltt:/ Ir schwertt in surem donne/ Erklungen, des vil schone/ Geschwaig manig nacht galle/ Und
Herb 7388 sit hector,/ Agome1nnon in ander sit,/ Sus hup sich die svre zit,/ Die svrde vnd die bitterkeit./ Die kvrze wile was
Herb 9869 vf daz felt,/ Da en=was niht we1nne geschelt,/ Scharfe wort, svre tat,/ Als ir dicke vernome1n hat./ Do reit zv agome1nnon,/
Herb 13883 keret,/ Do wart ir leit gemeret./ Die svzze zit in svre wart./ Sie ware1n zv felde gekart,/ Hie zv, dort zv,/
Herb 16921 was in zv gekart,/ Die svmer|wu1nne was gelege1n./ Starc wint, svr rege1n,/ Vbel zit in alle1n ende1n/ Treip die ellende1n/ In
HeslApk 6572 ist ysern, holz, stein, kalc,/ Iz helt so wol den suren schalc/ Als den durchnechtigen man./ Got let die sunne schinen
HeslApk 10208 begienc/ Daz nie vater durch kint geleit/ Schemigern tot noch surer leit:/ Daz hete her note bewant/ Ubele. dar si daz
HeslApk 18724 vorbrinnen/ Mit dem wilden vure,/ Den lip tut her in sure/ Mit so manicvalden suchen/ Daz sie ir mugen nicht gebruchen,/
HeslApk 20178 grob./ Nach dem gestobe volget vur,/ Daz niekein wart also sur./ Daz vur vorbrent al die werlt,/ Erde, mer, tiere, velt/
HeslApk 21410 ‘Get ir in daz ewige vur,/ Do wirt die wonunge sur!’,/ So wirt an der gruze/ Zu schowen an vil suze/
HeslApk 22074 Und dunke sich deste turer;/ Ist her von art ein surer,/ Her entleset sich dar abe,/ Daz her dise blumen habe;/
Hiob 13932 wizzen daz da by/ Daz von dannen wehen ſwinde/ Di ſuren norden winde./ __‘So #s+wechſet vroſt,#s- der cle und gras/ Verſtellet
HvNstAp 8925 also vil,/ Paide hagel und schawr,/ Das sturm wetter wirt so saur/ Das da niemant peleyben kan,/ Es sey roß oder man./
HvNstAp 10750 Er schuttet das haupt und den part./ Greynen ward er sawr./ Er fur vor im als der schawr./ Mit der grossen
HvNstAp 10845 dicke,/ Der ander hagel und schawr,/ Der dritte ainen regen sawr./ Si wolte yetzund gegossen han:/ Do kam auff sy der
HvNstGZ 954 der hagel und der schůr,/ Wo der frost, der riffe sur,/ Wo der duͤnre und der blig,/ Wo der regen sinen
Kchr 6896 wort er dar nâh sprach:/ ‘diu suoze wirt dir ze sûre,/ mîn wurze arnest dû vil tiure’./ sînen hirz er dô
KLD:GvN 18: 1, 8 süeze meie bar,/ daz ist allez hin geleit/ von den sûren kalden winden. dû wilt an in niht erwinden./ dast dien
KLD:Kzl 6: 3, 5 wol dir, wan du bist sô guot./ du kanst güeten sûren muot,/ sendes herzen fröide ein vüegerinne./ wol dir hôhgeloptiu crêatiure,/
KLD:UvL 24: 3, 5 aldet/ und verderbet mange tugent./ fröide ist süeze, sorge ist sûre./ ich $s was sorgen nâchgebûre:/ diu hât mir erleidet sich./

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