Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gesëhen stV. (430 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ärkêr,/ der stuont dâ sicherlîchen mêr/ denn er dâ vor gesæhe ie./ dô kômen allenthalben hie/ ritter die in enpfiengen./ die | |
| ir, swaz halt mir geschehe,/ daz si mich nimmer vrô gesehe,/ //ê daz ich si gereche/ aldâ ich schilt durchsteche./ sage | |
| mit zuht entwâpent wart./ dô si den jungen âne bart/ gesâhen alsus minneclîch,/ si jâhn, er wære sælden rîch./ //___Ein wazzer | |
| hînt gewesn?"/ "dar ist ein mîle oder mêr,/ daz ich gesach nie burc sô hêr/ mit aller slahte rîchheit./ in kurzer | |
| siht./ ez muoz unwizzende geschehen,/ swer immer sol die burc gesehen./ //Ich wæn, hêr, diust iu niht bekant./ Munsalvæsche ist si | |
| niht vermiten:/ froun Jeschûten muot verjach,/ schœner tjost si nie gesach./ diu hielt dâ, want ir hende./ si freuden ellende/ gunde | |
| ich klagn/ daz ich in niht mit êren mîn/ mac gesehen, noch die künegîn./ ich sol rechen ê ein bliuwen,/ dâ | |
| werden/ enpfieng in minneclîche./ guots willen wâren rîche/ alle dien gesâhen dâ./ ir herzen volge sprâchen jâ,/ gein sîme lobe sprach | |
| ine wil deheiner freude jehn,/ ine müeze alrêrst den grâl gesehn,/ diu wîle sî kurz oder lanc./ mich jaget des endes | |
| minn dich dâ behüete./ ine weiz wenn ich dich mêr gesehe:/ mîn wünschen sus an dir geschehe."/ ___ir scheiden gap in | |
| was ir bêder ougen dorn,/ swâ si den werden man gesach:/ ir herze Meljanze jach,/ er müest vor ûz der hôste | |
| schierre denn ich sol:/ ouch erbeit ir mîn vil wol,/ gesehet ir die swester mîn:/ irn ruocht, wolt ich noch lenger | |
| ir nasen./ baz geschict an spizze hasen,/ ich wæne den gesâht ir nie,/ dan si was dort unde hie,/ zwischen der | |
| minne gerende gelust/ //kunde ir lîp vil wol gereizen./ irn gesâht nie âmeizen,/ Diu bezzers gelenkes pflac,/ dan si was dâ | |
| man sol iu wol gelouben/ daz iuch nie mannes ougen/ gesâhn ze vorderst dâ man streit:/ iu was ie strîten wol | |
| und mêr nâch dem hôhen zil,/ wie ich Munsalvæsche mege gesehn,/ und den grâl: daz ist noch ungeschehn./ niftel Sigûn, du | |
| dâ man gotes êre sprach,/ kein ouge mich dâ nie gesach/ sît den selben zîten:/ ichn suochte niht wan strîten./ ouch | |
| wart nie menschen sô wê,/ swelhes tages ez den stein gesiht,/ die wochen mac ez sterben niht,/ diu aller schierst dar | |
| gein in sô ganz,/ ez machte wîbes ougen glanz,/ dien gesâhn, von sîner süeze./ got daz erbarmen müeze/ daz de ie | |
| gotes helfe für den grâl./ dô der künec den grâl gesach,/ daz was sîn ander ungemach,/ daz er niht sterben mohte,/ | |
| niht rehte./ ___unser venje viel wir für den grâl./ dar_an gesâh wir zeinem mâl/ geschriben, dar solde ein rîter komn:/ wurd | |
| Aglei./ ôwê unde heiâ hei/ daz ich dînen vater ie gesach,/ der mir ze sehen aldâ geschach./ do ich ze Sibilje | |
| næhet och Gâwânes nôt./ ___Malcrêatiur ze fuoz fuor dan./ do gesah ouch mîn hêr Gâwân/ des junchêrren runzît:/ daz was ze | |
| sîn herze unt diu ougen jâhen/ daz si erkanten noch gesâhen/ decheine burc nie der gelîch./ si was alumbe rîterlîch:/ türne | |
| iu von mir sô gâch?/ sol ich iuch immer mêr gesehn?"/ si sprach "iu mac der prîs geschehn,/ ich state iu | |
| ietweder ûf den andern jach,/ daz er die schulde nie gesach./ ___Gâwân kunde ringen/ unt mit dem swanke twingen:/ swem er | |
| ___mit lachendem munde er sprach/ "sô rîche gâbe ich nie gesach,/ swem si rehte wære/ zenpfâhen gebære./ doch, hêrre, welt irs | |
| Gâwân vor im erbeizte abe./ sô rîchen markt er nie gesach,/ als im ze sehn aldâ geschach./ //der krâm was ein | |
| tiure./ ___Gâwân sîn grüezen sprach/ zuo dem krâmer. do er gesach/ waz wunders dâ lac veile,/ nâch sîner mâze teile/ bat | |
| twingen kan/ beidiu wîb unde man./ swaz er werder diet gesiht,/ dien læt er âne kumber niht./ durch vride ich Clinschore | |
| dienen liez,/ dem ich doch lônes niht gehiez./ ___mînen lîp gesach nie man,/ ine möhte wol sîn diens hân;/ wan einer, | |
| Barbigœl./ "ôwê," sprach si, "Plimizœl,/ daz dich mîn ouge ie gesach!/ waz mir doch leides dâ geschach!/ Cunnewâre de Lâlant/ wart | |
| âventiure erlite,/ daz dem sîn gâbe wonte mite./ swaz er gesach der werden/ ûf kristenlîcher erden,/ ez wære magt wîp oder | |
| alsô grôzez her,/ weder ûf lant noch in dem mer/ gesach ich rotte nie gevarn/ mit alsus krefteclîchen scharn./ wellents uns | |
| daz der kampf wirt gestriten,/ ezn understê diu minne dîn./ gesaher dînen liehten schîn/ bî friunden ie ze keiner stunt,/ unt | |
| ___der heiden zem getouften sprach/ "nu geloube, helt, daz ich gesach/ bî mînen zîten noch nie man,/ der baz den prîs | |
| heiden dô mit freuden sprach/ "ôwol mich daz ich ie gesach/ des werden Gahmuretes kint!/ al mîne gote des gêret sint./ | |
| hin zim dô sprach/ "ich pin ouch der in nie gesach./ man sagt mir guotiu werc von im/ (an maneger stat | |
| kunt: er treit sô wæhen schîn,/ dem ich gelîchez nie gesach."/ Parzivâl zuo sîm wirte sprach/ "bin ich dîn mâc, daz | |
| mit prüeven heten süeze wal/ jene frouwen unde dise./ man gesach ûf acker noch ûf wise/ liehter vel noch rœter munt/ | |
| allen sîten:/ niemen darf des strîten/ daz er bezzerz ie gesæhe./ ez was tiwer unde wæhe/ von der edeln steine geslehte./ | |
| zuo sîm œheim sprach/ "ich wil si sehen, diech nie gesach/ inre fünf jâren./ dô wir bi ein_ander wâren,/ si was | |
| geschaft,/ der man für crêatiure giht./ mit dem wazzer man gesiht./ wazzer gît maneger sêle schîn,/ daz die engl niht liehter | |
| vor bestan/ und gienc er in daz templum./ do er gesach alum und um/ nach sines herzen witzen,/ so sicht er | |
| ſin antlvtʒ vor der ſel, daʒ ſi eʒ niht mach geſehen – alſ div chleinen chindelin, div vntauft von hinnan ſchæident, | |
| iz dar în unde virmachite iz, daz iz nieman mochte gesehin unt quam des morgenes frû zû deme judin unt sprach: | |
| und choment fuͤr in. alle menschen die ie wurden die gesehent in, uͤbel und guͤt. die in an daz chræutz nagelten | |
| uͤbel und guͤt. die in an daz chræutz nagelten die gesehent in auch. daz fiur daz get vor im und brennet | |
| daz wir gewarnt sein. wir schuͤln unser hertz rainigen, so geseh wir den almæchtigen got. swo wir biz her boͤslich gelebt | |
| in spræch: ‘also ich mit minem goͤtlichen gewalt den blinten gesehen heizze, also bin ich geweltich auf ze sten von dem | |
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