Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heimelich Adj. (415 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| kôsen mit dem ûzern menschen, und durch in lâget er heimlîche alle zît des innern menschen, rehte als der slange hâte | |
| Nim war! Wer was unserm herren $t ie lieber oder heimlîcher dan die aposteln wâren? Der bleip nie keiner, er enviele | |
| nemen daz wort, daz Augustînus sprichet: diu sêle hât einen heimlîchen înganc in götlîche natûre, $t dâ ir alliu dinc ze | |
| ûz zorn sprach:/ ‘swîc und hab dînen gemach!/ ist ez heimlîch geschehen,/ so scholt du dîner schande niht verjehen. / ditz | |
| lon. (6) Aber alse du betes, so gank in dyn heymelich wesen unde mit beslozzener tur ane bete heymelichen dynen vater, | |
| der tochter sin./ er gebot ime daz er$/ were/ ir heimlich kemerere./ Urlop nam der greve,/ der milde degen geneme,/ zu | |
| holt:/ Daz has=tu harte wol verscholt./ Du were mir ie heimelich./ So dir got, nv sich,/ Wie ich mine wise ane | |
| Vnder get spate,/ So wil ich sie zv rate/ Vil heimeliche laden,/ Alher in dit selbe gade1n./ So salt du mit | |
| rame./ __Sust pfropften ir gedanken/ In den stoc ane wanken/ Cristum, daz vil edle ris,/ Kumen uz dem paradis/ Des vatirs, | |
| bougen/ Tuvle, die hie vermezzen/ Hatten lute besezzen,/ Also daz sie vluhen wec./ Disse tugent was der stec/ Des nides, den | |
| mitternacht/ Zu im in einen garten./ Vientlichen sie gebarten/ Kegen im in den stunden./ Herteclich sie en bunden,/ Also daz er | |
| ane tac;/ Nemen, lihen er sie mac/ Sweme sin genade wil./ __Aber du in disme zil,/ Balthasar, sin sun vor war,/ | |
| spengen/ Solde Danyelen da./ Um sinen hals wart im dar na/ Geleit ein rinc guldin wit/ Unde gekreigieret sit/ Wie Danyel | |
| Do Crist an roch des todes ruch/ Und her daz heimelich gebet/ An Got sinen vater tet:/ ‘Vater, si daz mugelich,/ | |
| standen./ Den herren von den landen/ Den machet her sich heimelich/ Und zuet mit list under sich/ Und mit schonen geberden/ | |
| wêninc hin dan!/ mit mînem vater ich hân/ zu reden heimelîche dinc./ vrouwe muoter», sprach der jungelinc,/ «nu neiget iuwer ôre | |
| ez wol,/ wan ez was kündikeite vol/ und was Isôten heimelîch;/ von im wurden listiclîch/ ir beider tougen verholn./ alsus wart | |
| maister gewonhait $t hetenn ze machen und ze wehalltenn ir haimlich getichtt, die ich nichtt wesuecht habe, und hab nit verlan | |
| götlichen genaden und ain zerbrecher der himlischen taugenn und der haimlichen offenung; da von unnder dem aide des götliches gerichtes mach | |
| wol kaiserlicher kraft das er pei im habe die im haimlich sein und getreu, mit den er sein kurtzweile hab mit | |
| zeiten als du beste und ersamlichen mügest, und das das haimlichen geschech. Wenn du in dem selbenn trost pist, so solltu | |
| in dem jare. Du solt pei dir habenn die dir haimlich sein under deinem gesinnde, die dir sagenn was geschehe und | |
| schreibern Du sollt erwelen weis man, die dir schreibenn deineu haimliche dingk; die sind ain starkes zaichenn und ain starckes urchunnde | |
| hett in geschlagen,/ Das er niemand wolte sagen,/ An ain haymlich statt./ Deß weyblein den heren patt,/ Ob er sy wolte | |
| dâ./ zuo ir vrouwen gienc sî sâ:/ der was sî heimlîch genuoc,/ sô daz sî gar mit ir truoc/ swaz sî | |
| was reine unde guot./ im wart vil harte drâte/ ein heimlich kemenâte/ ze sîner sunder gereit,/ sîn lewe dar in zuo | |
| lieben./ daz fraiscten di hêrren von Triere,/ daz er dâ haimlîch was./ Trierære gâben ir scaz,/ daz man in dâ scolte | |
| erslichen./ $sAines tages kômen spehære,/ si sprâchen, daz der cunic haimelîchen wære./ des wart Dêcîus vil frô,/ vil harte gâhet er | |
| hân ih wider dînen hulden getân?/ nû was ih dîn haimelîch kapelân/ unde was des wol gewon,/ swâ wir ze gotes | |
| besanten sih dô/ nâh den aller tiursten hêrren/ die in haimlîch wâren./ Posthumus kom ouh drâte/ zuo dem selben râte,/ als | |
| gesunt wider hân,/ sô solt dû mir volgen:/ gebiut dînen haimlîchen holden,/ si gewinnen mir diu kindelîn/ di in zwain jâren | |
| von des tieveles rât,/ daz er wart gevangen/ von sînen haimlîchen mannen,/ in den charkære geworfen./ der chaiser muos im selbe | |
| herzogîn,/ mîn trähtîn gab ir den sin:/ si nam ir haimlîche man,/ si wolte ze dem hailigen grabe varn./ ain stat | |
| fröide reizet./ fröide unde frîheit/ ist der werlte für geleit./ //Heinlîch blicken, sendez kôsen wart dâ von den megden klâren./ zühteclich | |
| die drîvaltikeit./ Jôhannes wart erquicket,/ sîn geist der wart im heimelîch/ von gote gegeben als ê./ die drî die zwên der | |
| nunnen houbet./ dâ umbesweifet wâriu hôhvart valsche heiligheit./ //Verborgen valsch, heimlîche truge, âkustic zunge, verschamte untriuwe, verruochte luge, den gît unstæter | |
| begen der waz unsers herren traut @/und waz im so haimlich, daz er in auf siner brust lainen lie. uz der | |
| do daz alrerſt liez anſchin werden, war vmb er in haimlicher gehabt hete den ander ſin ivnger, vnde waz er och | |
| Naʒaret, vnd enbot dar einer vil heiligen maide $t ſine heimeliche botſchaft, vnſer froͮwen ſant Marien. Div was eime vil gůtem | |
| des almehtigen gotes, das machet fro%>mediu liute dem heiligen Criſt heimilich, das git ellenden menniſchen iͤr hemůte widere. Der ſůʒe ſmach | |
| in welher ahte got den menſchen hat, daʒ er ſin haimlich weſen wil haben mit im, ob erʒ niht verwurchet. Die | |
| wüesten waltsete/ kam Thêtis gerüeret/ und wart mit ir gefüeret/ heimlichen unde stille/ ir lieber sun Achille./ Der berc, der hieʒ | |
| trôst unde rât, daʒ man im sich/ mit worten machet heimelich.’/ ‘Vrouwe, ir habent wâr geseit,’/ sprach der ritter ungemeit,/ ‘eʒ | |
| kan ellendem gaste/ sîn trûren ringen vaste,/ daʒ man sich heimlich machet im./ ich merke daʒ wol und vernim,/ daʒ ir | |
| het in daʒ küniclîche lant./ dar ûf begunde si zehant/ heimlichen sitzen unde schiet/ sô stille von der hovediet,/ daʒ nieman | |
| ein wunder/ geriunes unde wart iesâ/ mit worten ir sô heimlich dâ,/ daʒ si gelobten beide/ bî triuwen und mit eide,/ | |
| von ir bekant,/ solt ich ir nâch dem willen mîn/ heimlicher unde næher sîn./ Die rede treip Achilles./ er jach der | |
| geleit./ dar under ouch niht langer beit/ der hôchgeborne Achille./ heimlichen unde stille/ nam er Dêîdamîen./ die kiuschen wandels vrîen/ fuort | |
| gar ze vil/ die clâren süeʒen künigîn,/ daʒ ir sô heimlich was gesîn/ der edele und der lobesame./ si wart von | |
| solt/ dur dîne tugentrîchen art!/ daʒ ich dir ie sô heimlich wart,/ daʒ ist mich nû geriuwen./ wer möhte des getriuwen,/ | |
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