Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

heimelich Adj. (415 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

RvEAlex 20335 ir meister ie/ daz sie unzuht begiengen nie/ und truogen heimelîche gar/ swaz in zein ander ie gewar/ als uns diu
RvEAlex 20477 ouch rîch,/ sîn muot den beiden was gelîch,/ den armen heimelîche guot,/ den rîchen rîch und hôchgemuot./ die hôchgelobten mannes site/
RvEBarl 558 herre schiere wart besant./ als in der künic komen sach,/ heinlîche er zuozime sprach:/ "lieber vriunt, nû hœre mich./ ich wil
RvEBarl 1011 man./ dô er des künde êrst gewan,/ er nam sîn heinlîcher war/ dan ander sîner meister gar./ zuo dem saz er
RvEBarl 1031 sô grôze tugent,/ ez ist in wahsender jugent:/ tragich im heinlîchen muot,/ daz ist mir iemer mêre guot./ ouch ist der
RvEBarl 1037 dar umbe ich im ez sagen sol./ beginnet er mir heinlich sîn,/ daz vrumt mir an den sælden mîn."/ //Er sprach:
RvEBarl 1349 aber zuozim gân,/ von dem ich ê gesprochen hân,/ den heinlîchen meister sîn./ er sprach: "vil lieber meister mîn,/ tuo mir
RvEBarl 1453 des junkherren meister kam,/ zuo dem er zallen zîten nam/ heinlîchen rât mit wîsheit,/ als ich iu hân hie vor geseit./
RvEBarl 1457 wol ervarn,/ daz Jôsaphât, der sælden barn,/ deheinem was sô heinlich:/ zuozim huop er balde sich./ er sprach: "herre mîn, vernim!"/
RvEBarl 6423 vriunt genant/ durch daz erkantlîche gewant;/ dem neven wart er heinlich,/ zuo dem heinlîchet er sich,/ unz er mit sînem trôste/
RvEBarl 7063 gie ze râte/ mit ir herren Jôsaphâte,/ daz er im heinlîcher was/ dan ieman ûf dem palas./ diz dûhte sie vil
RvEBarl 7117 mîn, vriunt Zardân,/ wildû des mannes künde hân,/ sô verbirc heinlîche dich/ hinder daz gestüele, dâ ich/ bî im ûffe sitzen
RvEBarl 7131 sie dâ vor ê/ gesezzen wâren dicke mê/ durch ir heinlîchen rât./ "meister," sprach dô Jôsaphât,/ "dîne lêre vâch mir an,/
RvEBarl 7181 dan ich habe von dir vernomen./ dû wærest im sô heinlich niht,/ wan daz dir sîn lêre giht,/ daz sîniu vremeden
RvEBarl 8776 rehter sinne alsô vil,/ daz im eines menschen hant/ wirt heinlich unde liep erkant,/ durch daz ez dâ vindet gar/ heinlich
RvEBarl 8778 heinlich unde liep erkant,/ durch daz ez dâ vindet gar/ heinlich liep und lîpnar;/ swie sîn geslehte ungerne sî/ menschlîchem künne
RvEBarl 11618 Jôsaphâtes kraft/ gên ir wer gesetzen niht./ swenne er in heinlîche giht,/ sîn natûre lêret in/ an sie kêren sînen sin./
RvEBarl 11905 an ir lîbe minneclich./ sie begunden vlîzen sich/ mit im heinlîcher site,/ dâ sie bekêren wolten mite/ den reinen gotes degen
RvEBarl 11909 degen guot/ an sich. sie kêrten gar ir muot/ mit heinlîchem sinne/ an Jôsaphâtes minne./ des geheizes lieber wân,/ der in
RvEBarl 13801 muotwille ist./ sus was dâ maneger, der an Krist/ gelouben heinlîche jach/ und ez doch überlût versprach/ ze liebe dem herren
RvEBarl 13916 er dô,/ als er des vater schrift ersach,/ an sîn heinlîch gemach/ in sîne sunder slâfstat./ dâ was ein bilde in
RvEBarl 14616 gie an einen sunderrât/ mit disem vürsten rîche,/ besunder, vil heinlîche./ vil güetlîche sprach er zim:/ "Bârachîâ, vriunt, vernim/ ein teil
RvEBarl 14685 brief aldâ;/ von dannen huop er sich dô sâ/ vil heinlîche ûf sîne vart,/ daz es nieman innen wart,/ ê daz
RvEWchr 9498 an endis zil:/ darzů ih dir hie nennen wil/ min heinlichesten namen./ nu var hin balde unde samen/ von Israhel die
RvEWchr 17686 rihter was erkorn./ do hies der tegen wol geborn/ mit heimlichen sachen/ ein spitzig swert im machen,/ einer hende lang, das
SAlex 1339 gescach./ mit sînen fursten er dô sprah/ und nam iren heimlîchen rât,/ wî er gehandelte di tât./ er sprach: ‘nû râtent
SAlex 6397 harten mûtes./ //Dô leite mih mit sinne/ di rîche kuninginne/ heimlîche in ir behalt,/ in eine cruft, di was alt./ gerne
Seuse 415,5 sunder gesellschaft an sú sůchest. Du solt dien holt und heimlich sin, die dich gebessron mugent und die selben goͤtlichen wise
Seuse 438,16 vor dem minsten als vor dem meisten huͤten, gůten lúten heimlich sin, heilig gebet, andehtig betrahtung, himelscher wort voll sin, zů
Seuse 443,5 enklein dester bas dines lidens vergessest, und solt du es heimlich han. Lůge, es geschach eins moles, do was ich in
SM:Had 1: 1, 7 nam ir achte/ in gewande als ein pilgerîn,/ so ich heinlîchste machte,/ do sî gieng von mettîn./ Dô hâte ich von
SM:Had 41: 1,12 ach, solte ich gân/ mit mînem liebe wolgetân/ an ein heinliche grüene/ $p!/ //So bræche ich loub, gras, vîol, klê:/ ich
SM:Had 46: 3, 6 ougen sehint dike/ so lieblîch dar, $s doch gar $s heinlicher blike:/ wîb sint so zartlîch clâr./ //In dem grüenen klê
SM:St 11: 2, 6 manigvalt./ armuot und der winter kalt,/ die went mir jârlang heinlîch sîn./ Armuot hât mich an ir bestem râte/ (daran nemt
SpdtL 153, 2 den selben vorsprechen den ener gebeten hete und dem er heimlîche sîne rede gesaget hete, weder mac er es ze reht
Spec 85, 15 ſinen willen tvͦnt. Iedoch undir allin ſinen vriwendin ſint ſini heimelichen holdin $.s$. Petruſ unde $.s$. Pauluſ, die daz garnit habint,
StatDtOrd 37,15 sunde unde umbe daz heil aller der brûder unde der heimelichen unde der gûttêtere unde alle des hûses vrûnde, die lebende
StatDtOrd 37,23 im gesetzet sint, umme die gûttêtere $t unde umme die heimelichen unde umbe alle die vrûnt des ordenes, die noch lebent,
StatDtOrd 54,30 rûgen. /Ist daz ein brûder wirt gewar eines anderen brûderes heimelicher sunden, der sal in vridesame $t unde bruderlîche mit trûwen
StatDtOrd 61,22 es niht, sô sulen sî ez lêren von den prîstern heimelîche in dem êrsten halben iâre; ob sî des niht entêten
StatDtOrd 71,24 den knehten. 19. Von deme swîgene zu haldene in den heimelichen cameren. /In den stûlen unde in den cameren der privoisen
StatDtOrd 77,39 wir, daz man der verholnen schulde, alleine dunken sî cleine, heimelîche kume zu bîhte unde daz man offenbare $t schulde in
StatDtOrd 88, 7 er der leigen brûdere vasten tûn unde doch in einer kameren heimelîche, unde wirt er âne crûce bûzende, sô sal er in
StatDtOrd 88,31 in dem chôre, unde ist er ein prîster, daz er heimelîche sîne messe spreche. Wande sint ein leige brûder, der iârbûze tût,
StatDtOrd 89, 1 pheffenlicheme ordene daran, daz die pfaffen drîstunt in der wochen heimlîche, $t daz ist an dem mântage unde an der mittewochen
StatDtOrd 89, 4 unde an dem vrîtage, ir disciplîne entphâhen, unde sulen sî heimelîche entphâhen beide in der swêren schult unde in den anderen,
StatDtOrd 89, 8 unde ir bûze dekeine zît under den brûderen tûn, sunder heimelîche, alse hie vor bescheiden ist. Ist ouch, daz ein brûder
StatDtOrd 105,11 vier bestien vûter zu einer naht mac er geben etteweme heimelichen des hûses, dâ er sihet, daz ez bestât $t ist.
StatDtOrd 119, 7 des nahtes heldet nocturne, hie ûz ist genumen gehucnisse der heimelicher vrûnde unde der gûttêtere des hûses unde die iâregecît, $t
StatDtOrd 127,37 sulen ouch geloben ze helene den capitel unde des meisters heimlichen rât unde niht ze varende von diseme ordene âne urlop

Ergebnis-Seite: << 2 3 4 5 6 7 8 9 >>
Seite drucken