Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heimelich Adj. (415 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wand er weste niht/ der tougen geschiht,/ daz still und heimelich/ die hern in ôsterrîch,/ alte unde junge,/ lêre und wîsunge/ | |
| bôt/ ie der man in die stat,/ swaz er dâ heimlich hât,/ der herzog wære verdorben./ dô wart wunderlich geworben:/ die | |
| darumbe frâgen,/ daz tæt ich müelich,/ wand diu sprâche was heimlich./ ob ichz denn allez wol weste,/ sô wære doch daz | |
| gâben/ allen den gebresten,/ den si inder westen/ offen oder heimlich/ hie ze Stîr und zôsterrîch./ mit den hern gemein/ wart | |
| des schutzenmeister hûse,/ und daz erfuor man hernâch,/ daz ir heimliche sprâch/ was an dem zil/ gewesen al ze vil./ der | |
| dem kunic sint gebunden.’/ nû hôrt, waz dô geschach./ ein heimliche sprâch/ der grâf Yban nam./ zuo der sprâche kam/ der | |
| hieze./ man jach, daz im der schrîbære/ vor den andern heimlich wære,/ und hiet in darumb liep,/ daz der selbe diep/ | |
| se er nycht wol nemen moghen. Den sal men se heymelychen $t geuen, alz in eyme kesewatere eder in eynem mose | |
| und ein bette wol gehêret,/ dar_an im wart gemêret/ ein heinlîchiu êre./ aldâ was niemen mêre:/ die juncfrouwen giengen für/ und | |
| si geloubten sich der sliche/ die man heizet friwendes stiche:/ heinlîch gevaterschaft/ wart dâ zefuort mit zornes kraft./ dâ wirt diu | |
| volge und urteil wart getân,/ aldâ erz hôrte unde sach./ heinlîche er Gahmureten sprach./ "man tet mîner frouwen kunt/ daz ir | |
| sprach/ //"nu habt iuch an mîne phlege."/ si wîst in heinlîche wege./ sîner geste phlac man wol ze frumn,/ swar halt | |
| swaz der ezzen wolde./ nieman si wenden solde,/ sine gebârten heinlîche./ diu magt mit zühten rîche/ leist ir vater willen gar./ | |
| versniten/ swaz mac an den gebærden sîn./ ir friunt si heinlîchen pîn/ //füegent mit ir zarte./ des mâze ie sich bewarte,/ | |
| triwe hantveste./ bit in daz er die geste/ unt die heinlîchen habe wert:/ swenne es der kumberhafte gert,/ dem bit in | |
| was der sælden tac."/ "vater, sô wil ich dirz sagen,/ heinlîche mînen kumber klagen:/ nâch dînn genâden dar zuo sprich."/ er | |
| vonme Heitstein/ über al die marke schein./ wol im derz heinlîche an ir/ sol prüeven! des geloubet mir,/ der vindet kurzewîle | |
| an ein_ander blicten./ die von der vremde erschricten,/ werdents iemmer heinlîcher baz,/ daz sol ich lâzen âne haz./ //___Ezn sî denne | |
| truopheite vrî,/ ieweder des andern herze truoc:/ ir vremde was heinlîch genuoc./ ___nune mac ich disen heiden/ vom getouften niht gescheiden,/ | |
| nôt./ wer ist ein segen für den tôt./ ûf disen heinlîchen gast/ von slage mîn starkez swert zebrast./ dô tet er | |
| truc ez heim mit ir zu hus./ si gienc vil heimlich in ir clus/ und nam mit grozem ruche/ vil sydiner | |
| hine truge/ diz wunder uz ergozzen./ der keiser was beslozzen/ heimelich in sime rate./ secht, do quam vil drate/ Paulus und | |
| was worden zwivelhaft/ und uz dem gelouben trat./ er gienc heimelich an ein stat/ und wolde sich erhengen./ der tuvel wart | |
| dicke was gewon,/ als uns sagen die mere,/ daz er heimelicher were/ Cristo, denne der andere was./ Cristus nam in, als | |
| tet ovch vnſer herre vil genaden vnd was im vil heimlich vnd tet mit im als ein frivnt mit ſinem frivnt. | |
| vnd armvt vnd gehorſam. Daʒ vierde daʒ iſt got vil heimlichen ſin vnd vil gebeten $t vnd vil andæhtich ſin; da | |
| Nim dich an, daʒ dv gerne beteſt vnd got gern heimlich ſiſt vnd din tageʒit andahtichlichen ſprecheſt! Alſo gedenchent ſi in | |
| groʒʒer vngedulticheit habn; aber daʒ wir den minnen bieten vnd hæinlich ſin, die vnſ leit tvͦnt, deſ haben wir chein aht | |
| offenlichen ſchendeſt, er wil nivr daʒ dv eʒ dem brieſter hæimlichen $t ſageſt in ſin ore vnd wil dirſ alleſ vergeben. | |
| geſwige der winchelgabe, die ir enphahet ſwenne ir an ivwerem hæimlichen gebet ſit mit got. Daʒ er vnſ geſchaffen hat, daʒ | |
| begen der waz unsers herren traut und waz im so haimlich, daz er in auf siner brust lainen lie. uz der | |
| gvte vrteil vant./ Der kvnic harte riche/ der bleip da heimlich./ Sie fvren alle dannen swinde,/ do bleip sin ingesinde./ Reinhart | |
| behangen/ mit vil richen ummehangen./ vil goldes drabe glaste;/ dem heymlichen und dem gaste/ tet ez an den augen shaden./ iz | |
| ich niht lengen wil./ nieman nihtes da gebrast,/ er wær heimlich oder gast./ __Die Franzoyser niht verbaren,/ zu Portebaliart sie waren/ | |
| was ein groz unbilde./ mir můz vræude wesen wilde/ und heimlich wesen die leide./ min suͤze augen weide/ daz warn miniu | |
| gemeine jach,/ da wær der shoͤne uͤberlast./ sus jach der heimliche und der gast,/ der hohe mit dem swachen./ manic rilich | |
| anz hertze drucken,/ mit kussen die munde lucken,/ und mit heimlichen gelimpfen/ begunden sie mit ein ander shimpfen,/ biz daz sie | |
| tac./ den uianden was er gremelich,/ den armen was er heimelich,/ in uolcwige was er sige selich,/ widir ůbil was er gnadic,/ | |
| den haiden gesworen/ daz du hinnen entwichest./ er chůmet dir haimlichen,/ unde lebet imer mere/ also du gebiutest herre.’/ Der chaiser | |
| dar umbe uertriben.’/ Do uorderote der chunc Paligan/ zwene sine haimiliche man;/ er sprach: ‘Iclarions unt Clariens,/ iwer uater was der | |
| han virborn./ Biz zo eime anderen male./ So iz hie heimlicher ware./ Daz duchte mich wistum getan./ Nu kiesit einin anderen | |
| Des in der kuninc bete./ Dietherich ginc dannen./ Mit sinin heimlichen mannin./ Vnde sante daz uolc zo des kuningis vanin./ Her | |
| ich dir,/ vüegest dû die state mir/ dâ ich mac heimlîche sîn,/ sô tuon ich dir die wârheit schîn./ der got | |
| dîn helfe mir,/ sô wil ich gerne vüegen dir/ ein heimlich wesn an dirre vrist/ dâ dû vil heimlîche bist.»/ si | |
| dir/ ein heimlich wesn an dirre vrist/ dâ dû vil heimlîche bist.»/ si hiez in lân vil drâte/ in eine kemenâte/ | |
| in lân vil drâte/ in eine kemenâte/ diu im genuoc heimlîche was,/ dar inne er sînen zouber las./ Sus was verendet | |
| diu in gehœhet hât biz dar:/ dem er arm was heimlich,/ von dem kêrter rîcher sich/ und tuot im toubez ôre./ | |
| hât./ hie bî solt dû bezzern dich:/ wis hôchgemuot und heimlich/ und hab iegelîchen man/ als ez sîn vuoge erwerben kan!/ | |
| werde reine/ von den sînen eine/ mit Ephestiône dan/ sînem heimlîchesten man,/ in der vrouwen pavelûn./ dô zeiget in ein spadûn/ | |
| der kemenâte,/ dar in der künec rîche/ was dô vil heimlîche,/ und stuont vil nâhe zuo der tür/ und wolde spehen | |
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