Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

heimelich Adj. (415 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

StRAugsb 14, 10 dem burgrafamt stalt oder wurb mit red oder mit werken, hainlich oder offenlich, den man des bewaern mak als reht ist,
StRAugsb 154, 30 ein wip eines biderben mannes sun ansprichet, er hab ir hainlich die ee gehaizzen, oder ein man eines biderben mannes tohter,
StrKD 3,I 718 si sin leben habe er varn:/ wie er anderswa gebare,/ haimlich und offenbare;/ so si vernemen untz an ein ort/ beideu
StrKD 3,I 777 mit laide./ swer die bekennet beide,/ dem ist die ere haimlich;/ der ert die vrowen und sich./ er waiz wol, daz
StrKD 5, 235 do quam si zu einem wibe;/ der waz si lange heimlich./ si sprach: #.,westest du, waz ich/ be funden habe an
StrKD 12, 1018 vermiden:/ er verrte sinen vinden sich/ und was den sinen haimlich;/ <zuo+1>155</zuo+1>mit den azz er und tranch./ swa si an dem
StrKD 27, 141 er sprach: #.,daz ist missetan,/ daz du dem phaffen so heimlich bist.#.’/ si sprach: #.,du liugest, wizze christ!/ daz ich dir
StrKD 49, 5 herce gat./ des hete ich gern dinen rat/ umbe ein heimlichiu not./ diu ist noch grozzer denne ^+tot./ ich han mit
StrKD 58,I 7 der wart des an ir innen,/ daz si begunde minnen/ haimlichen ir pharrære./ daz was dem chnehte swære./ er halz den
StrKD 58,I 97 vohenzent, weiz als ein snê,/ und sande aber alsam ê/ heimlichen nach dem phaffen./ doch ne mohte si niht geschaffen,/ daz
StrKD 58,II 187 gruͤlichen wit.#.’/ iz muet noch ein iglich wip sit,/ die heimlich einen slafman hat,/ daz man iz bi im begat./ Do
StrKD 58,II 204 getragen/ kese und brot und ein tuch./ sie tet im heimlichen manchen fluch/ unde sprach doch: #.,nu ezzet vast!#.’/ uber zwu
StrKD 69, 46 noch zesunden/ und belibet gar unmeilich,/ so ist si benamen heimlich./ wirt si aber ane scham,/ so machet si der vrowe
StrKD 77, 14 rehte hat/ geschowet sine missetat/ mit sines hercen ougen/ ––der heimlichen tougen,/ der nimt der heilige geist war/ und sendet im
StrKD 85, 60 soldet mich drumbe schelten,/ lieze ich iuch hie haben ungemach.#.’/ heimlich er zu den chnehten sprach,/ daz si alle dar giengen/
StrKD 87, 48 chom da von: er werte sich./ er duhte sich so heimlich,/ daz er sich satzte wider sie/ und in des sinen
StrKD 107, 198 ringe,/ die sine chamer ampt hant,/ daz ^+sin in der heimlich lant/ ^+ze gelten reht als Iudas,/ der im ouch ze$/
StrKD 107, 200 lant/ ^+ze gelten reht als Iudas,/ der im ouch ze$/ heimlich was./ also tunt die pfenninch diebe,/ die in durch des gutes
StrKD 107, 207 urchunde<n>t mit untriwen./ christ mach daz balde riwen,/ die im heimlich wesen solden/ und die næhsten, ob si wolden,/ daz die
StrKD 128, 266 alle zit bi got wesen./ da suln sines hercen ougen/ heimlich haben ir tougen/ und suln die gnade an sehen,/ diu
StrKD 145, 442 vergezzen,/ also ir die messe habt vernomen,/ ir sult so heimliche chomen,/ daz niemen wizze, wa ir sit./ wir suln ez
StrKD 145, 452 do e<n>tsagt er sich den liuten gar/ und chom vil heimlichen dar./ do liez in sin gevater in/ und wiste in
StrKD 156, 223 mache mir zeallen stunden/ dine marter und dine wnden/ so heimlich und so sueze,/ daz min sele immer muze/ dines fleisches
StrKD 161, 34 ahtent si niht uf dich,/ die dir nu sint vil heinlich.#.’/ als er die schande an sach,/ do segent er sich
StRMünch 330,25 der zeit sein aigen gůt waer, e daz ez im haimleich verstoln wurd, und hewt sein sey, so sol inn daz
StRMünch 342,11 swaz im die pfant stent, und sol auch dem richter haimleich nennen den, der ims geantwurt hat#h:b#g:, ob er in wais.
StRMünch 423,1 er die saetz nicht fuͤrhten und wolt sich mit im haimleichen umb den schaden verrichten, swenn daz an die pfleger chuͤmt,
StRMünch 426,23 oft ez geschicht. Darzů welher wirt datz im spilen laet haimleichen oder offenleichen, pey tag oder pey nacht, der sol ein
StRMünch 435,10 flaeschman wider ditz gepot flaesch geit ze chauffen den juden haimleich oder offenlichen daz flaesch verchaufft, daz die juden habent geslagen,
StRMünch 435,13 daz ein saltz oder under ander flaesch myschet oder hawt haimleich, wirt er darumb geruͤget von den maystern, die daruͤber sint
StRMünch 516,9 juden dhain flaesch ze kaufen sol geben noch dhain vich, haimleich noch offenleich, wenick oder vil, vel judici 1 lb, civitati
StRMünch 556,23 bizher ân allen unsern willen und gunst über unser rat haimleich geprawn habent, darumb wir mit allen prewn, alten und newn,
StRMünch 566,6 gewichtes, daz wir also bestaet und geordent haben, ez waer haimlich oder offenlich, und der also damit fürkaem und begriffen würd,
StRMünch 583,18 loͤsen noch ledigen suͤllen umb chost noch umb dheinerlay gůt haimleich noch offenleich, swie daz genant ist. Und ob dez iemant
StRMünch 608,11 noch mit werchen, chain vergangen sach noch veintschaft nicht haben, haimleich noch offenleich, trewleich ân alles gev#;earde und arglist. //[13] Wer
Tr 1916 hiez ir kamere unde ir wesen/ stellen unde machen/ ze heinlîchen sachen;/ und wandes ouch erkande wol,/ wie man hie zuo
Tr 2047 rîche marschalkîn/ nam aber ir liebez kindelîn/ in ir vil heinlîche pflege:/ si wolte wizzen alle wege/ und sehen, ob ime
Tr 3461 den hirz gevalten,/ ir meister si dar stalten,/ //Tristanden, den heinlîchen gast,/ und bâten, daz er si den bast/ von ende
Tr 6396 gewerlîche rîte./ ich vuor von lande über mer/ mit einem heinlîchen her/ und kam vil vridelîche/ her in disiu rîche,/ als
Tr 9497 in/ und under in vuorten sin hin./ //Sus brâhtens in heinlîchen în/ wider durch ir hâltürlîn,/ daz umbe ir reise und
Tr 10044 swenner dekeine kêre/ næme in daz künicrîche/ diz hætes ime heinlîche/ von ende unz ende gesaget./ //Hier under hiez ouch ime
Tr 10055 und über ein ander hin geleit./ nu gie diu maget heinlîche dar/ und nam es alles sunder war./ //Nu ergiengez aber
Tr 10461 stuondens ûf und giengen dan/ und kâmen hin, dâ Tristan/ heinlîche an sînem bette saz./ //Tristan sîn selbes niht vergaz:/ er
Tr 10909 dâ der borte ligen sol./ der roc der was ir heinlîch,/ er tet sich nâhen zuo der lîch:/ ern truoc an
Tr 11539 vrouwen zuo zir vart/ mit Tristandes râte/ ein kielkemenâte/ nâch heinlîcher sache/ gegeben zuo zir gemache./ dâ was diu küniginne/ mit
Tr 12079 waz dirre mære sî!’/ //Si gesaz in eines tages bî/ heinlîchen unde lîse;/ diu stolze, diu wîse/ ‘hiest nieman’ sprach si
Tr 12391 sich ze nihte:/ mit rede und mit gesihte/ wâren si heinlîch under in./ //Sus triben si die reise hin/ mit wunneclîchem
Tr 12727 eine maget mit iu,/ die nemet und rîtet ir driu/ heinlîchen unde balde/ eteswar zeinem walde,/ er sî verre oder bî,/
Tr 12824 sîne wîze gar betrüebete,/ dô hæte aber ich daz mîne/ heinlîche in mînem schrîne/ in reinen wîzen valten/ verborgen unde behalten./
Tr 14250 ez kündic wære,/ listic unde rederîch./ daz was dem künege heinlîch/ und ouch der kemenâten./ mit dem begunder râten,/ swennez zen

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