Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hëlfen stV. (1806 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ouch vlîzec dar an,/ swess in der werlde began./ ouch half si harte sêre/ diu vordere lêre./ si kunde ê schœne | |
| sprach: ‘got der hât uns/ einen guoten erben geben;/ got helfe uns, daz er müeze leben!/ //Tristan die wîle er leben | |
| boten solt rôt unde rîch;/ si wâren beidiu rîlîch./ daz half ouch ime, daz ime geschach/ beidiu genâde unde gemach./ //Nu | |
| unde wâ bin ich?’/ ‘â ritter, mahtû sprechen? sprich!/ wir helfen dir ze dîner nôt!’/ sprach aber diu sinnerîche Îsôt./ ‘jâ | |
| an sicher wesen sol,/ trût vrouwe, sô gehabet iuch wol!/ helfet mir ze lîbe wider,/ ich gelegez allez eine nider./ und | |
| hie mite ist iu genuoc gesaget./ //Brangæne, sæligiu maget,/ nu helfet unde genâdet ir/ iuwerre vrouwen unde mir!’/ //Brangæne wider Îsôte | |
| dâhte allez wider sich:/ ‘got hêrre, nu bewar mich/ und hilf mir, daz mîn niftelîn/ wider mich getriuwe müeze sîn!/ trîbet | |
| vröudelôsen armen,/ die weinenden Îsôte:/ die trôster ie genôte./ nu half ez aber cleine,/ biz daz si den al eine/ mit | |
| dô: ‘vrouwe mîn,/ lieget mir niht und saget mir,/ sô helfe iu got, wen ieschet ir?’/ //Îsôt seit ir die wârheit,/ | |
| den künec ir hêrren inne/ mit ir Brangænen lêre./ dâ half Brangæne sêre;/ dâ vrumetin beiden samet, daz list/ wider list | |
| mîne vriuntschaft./ nu hât ez aber arme craft,/ sîn smeichen hilfet cleine;/ und weizgot wan ir eine,/ daz ich durch iuch | |
| ich wæne ouch, wir verrâten sîn./ beschirme uns, hêrre trehtîn!/ hilf uns, daz wir mit êren/ von hinnen müezen kêren;/ hêrre, | |
| die hant;/ und alse ir uns habt vor benant,/ als helfe iu got ze dirre nôt!’/ âmen!’ sprach diu schœne Îsôt./ | |
| ir mir daz,/ mit swelher rede sô ichz getuo,/ sô hilfe ich iu binamen dar zuo,/ daz ir nâch kurzlîcher zît/ | |
| wær er von êre gewesen,/ ern wære niemer genesen./ nu half aber ime, daz er genas,/ daz sîn Urgân sô girec | |
| in in dem herzen tôte:/ diu vremede von Îsôte./ waz half, daz er den tôt dort vlôch/ und hie dem tôde | |
| tôt dort vlôch/ und hie dem tôde mite zôch?/ waz half, daz er der quâle/ entweich von Curnewâle/ und sime doch | |
| brach,/ daz schuof daz, daz er lebende was./ sîn leben half ir, daz si genas;/ sin mohte leben noch sterben/ âne | |
| dannen sie uil wole mochten haben/ wisheit vnde ere/ vnde hulfe ouch der sele./ Iz wirbit in diesen geciten/ ein gewoneheit | |
| gůt arzet were,/ daz dvͦ niet ne queme incit/ vnde gehulfes mir widir an den lip:/ so tetich dich ce Rome | |
| swer sie in daz fur wirfet/ vnde in drûz nine hilfet,/ sie muzen al ze puluere uirbirnen./ waz mochte wir an | |
| urouwe uil her,/ "daz min sun ist wurden cristen./ siluester nehelfent necheine sine argen liste:/ wirt her da ubirwunden,/ her mvͦz | |
| ouch ir got willekomen.’/ des genâdet er im dô./ ‘sô helf iu got, wie varnt ir sô?’/ sprach Johfrit de Lieʒ/ | |
| so erbôt ich eʒ nie manne baʒ/ danne iu. waʒ half mich daʒ?/ eʒ was dô wol mîn wille./ nu ligent | |
| den lîp hiute nimet,/ dêswâr der missetuot dar an./ ich hulf iu, wær ich ein man,/ und sult doch vil gewis | |
| durch dîn adelîche site/ geêre mich des ich dich bite:/ hilf mir umb ein beʒʒer leben./ du endarft mir niht anders | |
| wart er ûʒ der ahte/ starc, küene unde geil./ ouch half dar zuo ein michel teil,/ vor sîner bürge lac ein | |
| brâht an sölhiu mære,/ der si doch gern enbære./ do enhalf si wîsheit noch ir list,/ wan nieman alsô kündec ist,/ | |
| mir got genâde tuot,/ wa geschach ie deheim man baʒ?/ self iu got, ensint mir niht gehaʒ!’/ ‘waʒ ræch ich an | |
| den strît ungerne sach./ siu saʒ nider unde sprach/ ‘nu helf iu got beiden:/ ich kan iuch niht gescheiden./ daʒ ist | |
| wolte an die vart./ ieglîcheʒ sanc nâch sîner art/ und half dem arn, der oben schrê./ von dem gezelt sag ich | |
| gelungen wol./ sô aber daʒ dinc niht wesen sol,/ so enhilfet niht swaʒ ieman tuot./ ein versuochen ist etswenne guot.’/ //Dô | |
| laster unde leit,/ daʒ er im sîn arebeit/ mit listen hulfe minren./ ‘wil er mich des ginren,/ daʒ er daʒ tuo’ | |
| grimme,/ enwær Malduckes stimme,/ sô wæren si verdorben gar./ der half in daʒ in niht gewar./ //Die vrowen fuorte man hin | |
| Esêalt der helt guot/ balde in den sê spranc./ dô half si daʒ er was sô lanc,/ wan er behuote die | |
| dô diu begunde schouwen,/ daʒ si die burc branden,/ dô half siu den wîganden/ in vil kurzen stunden,/ daʒ si die | |
| welt möhte/ baʒ gedenken obeʒ in töhte./ iedoch sol si helfen daʒ,/ man sprichet in deste baʒ,/ daʒ ir herze tugent | |
| er den starchen lôn./ ze Kalabre er enpôt,/ daz sim hulfen zû der nôth./ ein stat heizet Nicomedias,/ dâ sancte Pantaleon | |
| si in lemtigen brâhtin./ er sprach, wie gerne er ime helfen solte/ zallen den êren, er wolte/ der hôiste sîn ûf | |
| gesiht./ iedoch sô swûr er ain teil./ er sprach, sô hulfe im sînes rîches heil,/ iz ne solte niemer vierzehen naht | |
| trîn./ von Persin wurden ime gesant/ helide sibenzich tûsint./ wol hulfen ime des/ die chûnen Zinnonenses./ si chômen mit funzich tûsint | |
| lebentes unte ligentes:/ daz geschuophe du allez eine,/ du nebedorftest helfene dar zuo./ ich wil dich ze anegenge haben/ in worten | |
| di vart heim./ der segel deist der ware geloube,/ der hilfet uns der zuo wole./ der heilige atem ist der wint,/ | |
| $t daʒ eʒ habete. nach der heiligen $t lere. deſ helfe uns unſer herre. [D]az daz dach rot was. di zvelef | |
| durch des ſcazzeſ $t libe. ze houe kerter ſhîre. waz half in auer daʒ. gegeben ne uvart ime niht deſte baz. | |
| wile daz er nu lebet,/ unz an sinen tot,/ dem hulfe got von der not./ ez wære man oder wip,/ er | |
| in dem ellende,/ unser heimot ist uns ungewis,/ dar in helfe uns der heilige Christ./ //Daz himelrich ist unser heimot,/ diu | |
| der hœhsten hant/ daz si dir helfe tet erkant./ helfære, hilf in und ouch mir,/ die helfe wol getrûwent dir,/ sît | |
| Sansôn,/ die gebruoder von Blavî,/ die hurten Vîvîans bî/ und hulfen im; doch leit er nôt./ Amor der minnen got/ und | |
| die heiden rief ein emerâl,/ alsô tet der künec Rûbûâl:/ ‘helfet unseren goten ir rehtes,/ daz des Heimrîches geslehtes/ immer iht | |
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