Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ir#’2 poss_prn (3463 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wider ir muote $s hüeten kan:/ secht, daran $s verlierents ir arbeit gar./ //Dem gelinget $s lîcht, der ringet $s umb | |
| $s sich mag gesellen zuo./ Wan sîn sprechen $s mag ir brechen $s frömden sin;/ der gewin $s ergêt im lîcht | |
| * mir wart ir nie nit mêre, $s wan frömdeklîch ir gruoz./ //Owê, si wigt so kleine $s mîn herzeklichen nôt!/ | |
| fröiden hort!/ ich muoz dich leider schiere von mir lân.’/ Ir trêne vil ûf im zerswief./ si sprach: ‘wachter, dîns sanges | |
| kunt/ friuntlîch mit umbevange/ und ouch mit manigem brüsteldrucke dô./ Ir rôter munt/ sprach: ‘friunt, du slâfst ze lange./ wir suln | |
| suln uns scheiden, swiez uns macht unfrô.’/ Der herre guot/ ir wekens dâ bevant./ er sprach: ‘mir ist wol und ist | |
| von bendichten guot,/ diu lînlachen clâr von rôsen:/ ez wære ir lôsen $s lîbe nicht vorbehuot./ //Wær si nicht so lobeliche,/ | |
| sêre, $s daz si spræche: ‘in wil!’/ //Wan daz mir ir zorn wê tæte,/ ich wurde âne lougen $s dâ gewaltig | |
| mir nicht tuot/ genâde kunt mîn frowe guot:/ si hât ir trôst so lange/ vor mir behuot./ //Doch ich mich nit | |
| behuot./ //Doch ich mich nit irwerren kan,/ mir müezze dik ir güete/ ze herzen gên,/ Swenne ich si sich so wolgetân,/ | |
| dan so wilde,/ so mir wirt kunt,/ wie zartlîch stêt ir bilde:/ so wirde ich wunt/ von minnen dur des herzen | |
| manig zarter lîb/ In lîchtem kleide!/ lôslîch dur daz gras/ ir schœne und der heide/ liuchtent zemene beide:/ waz da wunnen | |
| hêre/ nie gewag mîn nôt,/ Und ich doch so harte/ ir genâden warte,/ biz ûf mînen tôt./ Und næme diu schône/ | |
| næme diu schône/ mir noch sende arbeit,/ so wurde mit ir lône/ edeles heiles krône/ ûf mîn houbt bereit./ //Waz meinent | |
| bî!/ si solte mich doch meinen etteswanne:/ mîn trôst an ir genâden $s lît./ Ir frömde mir vil leides gît./ ach, | |
| doch meinen etteswanne:/ mîn trôst an ir genâden $s lît./ Ir frömde mir vil leides gît./ ach, reiniu frucht,/ dur dîn | |
| niuwe:/ davon tuot mir $s so wê von ir $s ir frömden:/ owê, liez sî daz noch!/ //Diu Minne kan $s | |
| davon si sich $s mir frömdet./ ach, mich twinget ouch ir lîb!/ //Nu haben wir gewechselt wol:/ wir haben leit gegebin/ | |
| ez vol/ der wunnen, der ich wünschen sol,/ wan ich ir stætez frömden/ so kûme dol./ //Jâ klage ich die sumerzît:/ | |
| daz/ ieman sicht: $s des gicht $s doch manig man./ Ir zartlich gebâren tuot/ mannes muot/ fröiden vol, $s der wol | |
| wolgestalt,/ manigvalt/ wirt sîn ger, $s swenne er $s sicht ir munt rôt./ Ich weiz bî mir:/ swa ich mîn frowen | |
| und frowen gên $s so sumerlîch/ $p/ $p/ hende wîz, ir neke clâr/ sach man ouch bar: $s der liechte schîn/ | |
| sîn $s den winter lang./ //Wan ez bergent schœniu wîb/ ir zarten lîb: $s an hiuten lint/ der kalte wint $s | |
| der snê,/ Und dur klein ermel arme wîz./ uns nement ir winterkleit/ die süezzekeit. $s ach, sumerzît,/ wie wüeste nu lît | |
| noch $s der nôt mich frî./ //Diu Minne brichet dike ir recht, ir güete:/ si lât ir rechten dienestman/ Und bringet | |
| der nôt mich frî./ //Diu Minne brichet dike ir recht, ir güete:/ si lât ir rechten dienestman/ Und bringet dâbî mangem | |
| //Diu Minne brichet dike ir recht, ir güete:/ si lât ir rechten dienestman/ Und bringet dâbî mangem hôchgemüete,/ der ir doch | |
| solte stoltzen man nicht lân verderben,/ so teilte sî hoflîch ir solt./ Nu hilfet si mangem, der nit kan,/ wan sîn | |
| gran./ //Wan tuot si rechte, diu verwâzzen Minne,/ und tuot ir namen doch gelîch?/ Ich wæne, sî hab niender rechte sinne,/ | |
| dar,/ da man in tuot so fröiden bar./ in wirt ir helfe ouch nicht gewar./ //Ez muoz ein man $s dik | |
| hân $s so senden smerzen,/ der frowen gern nimet war./ Ir liechter schîn $s so fîn $s gêt im ze herzen/ | |
| sehen/ gern und spehen/ an ir lôslich gân/ Und nîgen ir zarten gruozze/ und nemen war,/ daz man schowen/ mag an | |
| schœne, $s dâbî minnenklich,/ Des si mir so wol gevellet./ ir zucht ich krœne, $s si ist ouch sinnen rîch./ Ir | |
| ich krœne, $s si ist ouch sinnen rîch./ Ir stêt ir gân, ir grüezzen wol,/ si ist hovelîche und tugenden vol./ | |
| $s si ist ouch sinnen rîch./ Ir stêt ir gân, ir grüezzen wol,/ si ist hovelîche und tugenden vol./ ir stêt | |
| hovelîche und tugenden vol./ ir stêt zartlîche, sô si lachet;/ ir wunne machet, $s daz ich kumber dol./ //Ôwê, daz ich | |
| daz ich hân bevunden,/ daz sî mir armen $s nicht ir hulde gan!/ Sî lât mich senlîchen wunden;/ si möcht erbarmen, | |
| wær so gerne bî –/ des lât sî mich âne ir hulde./ und doch der schulde $s wirde ich niemer frî!/ | |
| er wunder. $s also wünsche ouch ich:/ ‘Got lâzze alle ir êre stæte!’/ und doch darunder: $s ‘daz si trœste mich,/ | |
| so manigvalt,/ Wan ir beider $s wille stellet sich inein./ ir sorge ist klein: $s si sint so minnen balt./ Wan | |
| tag./ Mîn herre sehe selb darzuo:/ ez stêt beiden umb ir lîb –, ich kum wol hin,/ wan ich wil sîn | |
| gât $s si an die warte,/ als si hânt gileit ir zil./ Sô kumt er gegangen tougenlîche/ unde rüert daz tor | |
| nicht verdriuzzet/ beider lîb so lobesan./ Sî vüert in mit ir so wîzzen hende/ vür ir bette, dur der huote bant,/ | |
| lobesan./ Sî vüert in mit ir so wîzzen hende/ vür ir bette, dur der huote bant,/ also stille, daz echt nieman | |
| gesicht $s an schœne wîb./ sîn lîb $s frœt sich ir wunnen:/ die kunnen $s geben heil/ und fröiden vollen teil./ | |
| so dik sam frowen klâr./ so gar $s süezze ist ir schœne./ davon ich krœne $s wol/ die frowen tugende vol./ | |
| so wunnerîch./ Des tuot ie $s wunder (_) sorgen buoz/ ir zartlich gruoz $s doch mangem man,/ der kan $s recht | |
| $s in dike under ougen/ und tougen $s inren sich/ ir wunnen minnenklich./ //Der slâf nicht $s mannes herzen kan/ binemen | |
| kunnen $s sô/ gar hoflîch wesen frô./ //Sô stêt lôslîch ir gân/ und so zartlîch ir gruoz./ daz tuot dike senden | |
| wesen frô./ //Sô stêt lôslîch ir gân/ und so zartlîch ir gruoz./ daz tuot dike senden man/ vil der swære buoz,/ | |
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