Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ir#’2 poss_prn (3463 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| verlorn!/ Nu hœrent sî doch wol mîn warnen./ muoz ich ir minn erarnen/ noch mê, $s daz ist mir leit und | |
| und zorn./ Ôwê, daz ich wart erkorn,/ daz ich wart ir wachtære!/ noch wendent unsir swære:/ den tag man kündet dur | |
| kündet dur diu horn.’/ //Ich was, dâ ich sach/ in ir swert zwên dorper grîffen junge:/ Ruodolf dâ bigonde in zorne | |
| dem werde an sunnentage vor ir./ dîn schulde ist, daz ir hulde gegen mir kleinet.’/ //Sî swigen darzuo,/ daz manz verre | |
| Daz kumt von sender nôt./ wil mir die nicht benemen/ ir munt so rôsenrôt,/ owê, so bin ich tôt!/ //Owê, wie | |
| wurde niemer alt,/ Und solte ich bî ir sîn/ mit ir wol guoten willen,/ so wære mîn sorge hin/ und sendes | |
| die sint alle fröiden blôz,/ als ouch die minnære,/ Dien ir frowe nicht gan $s ir ougen blike:/ die sint wol | |
| als ouch die minnære,/ Dien ir frowe nicht gan $s ir ougen blike:/ die sint wol koler genôz,/ wan die ruowe | |
| daz karren gênt under,/ Sô hebent si. daz gât dur ir herze,/ als uns sender smerze:/ der rüeret ouch ze grunde./ | |
| gluot, ald swâ si sîn./ Veizze swînîn brâten,/ darumbe sol ir wirt in achten/ und ouch bringin guoten wîn./ Wirt, bisende | |
| des sumers ê./ Sî hânt nû verwunden/ diu antlüt in ir stûchen,/ daz siu nit rûchen:/ swære winde tuont an linden | |
| hiuten wê./ wê uns küeler stunden!/ rôsenwengel sint verborgen/ und ir keln wîz als der snê./ //Wir sorgen nit eine:/ vogel, | |
| wir sin beide fröiden lære,/ dulden sament arebeit./ Wan bi ir gedœne/ was uns dike sanfte./ dô diu amsel kamfte/ mit | |
| ungemach $s huob sich do süezzeklîche,/ Wan ich wart von ir wunnen süezzes liebes vol,/ mir tet da wol, $s daz | |
| wîn/ trinkent siu, derz hirne rüeret/ und ouch vüeret $s ir muot hô:/ des siu frô $s danne alle müezzen sîn./ | |
| ende daz!/ sus lât sî/ mich in langem ungemüete,/ ald ir güete $s wende ez noch,/ wan ir doch $s mîn | |
| hânt nû vil süezzekeit:/ vogel went den sumer üeben/ mit ir stimme manigvalt./ Heide, die stânt grüen/ und gel von bluomen, | |
| frowen sament/ in dien boungarten sicht gân./ Dâ hœrt man ir senften wort,/ wan si sich so wîblîch schament,/ sô ir | |
| kêr mit in dahin!/ Darzuo gêt manig geile/ dar mit ir tochterlîn;/ Daz kumt iu ouch ze heile,/ went ir gesloufig | |
| ist dien wol geteilet,/ der frowen gênt dahin:/ Des sich ir herze geilet,/ ez wirt lîcht ir giwin./ Wol ûf, ir | |
| gênt dahin:/ Des sich ir herze geilet,/ ez wirt lîcht ir giwin./ Wol ûf, ir stolzen knechte,/ dien stêt ûf minne | |
| giwin./ Wol ûf, ir stolzen knechte,/ dien stêt ûf minne ir sin!/ Iuch kumt diu erne rechte:/ wan tuot iuch zemen | |
| zuogemachen,/ swiez sî von êrst in leit,/ Ez wirt darnâch ir lachen,/ so man do spel giseit,/ Als man ûf strô | |
| leide ersterben/ ieman, ich wære nu lange tôt./ in mochte ir helfe nie erwerben,/ davon leb ich in grôzzer nôt./ //Sol | |
| si mîn nicht êrn,/ noch lieblich hôchgemüete geben/ und ouch ir frömden gar verkêrn,/ so muoz unlenge sîn mîn leben./ //Doch | |
| frömde sîn./ smerzen/ muoz mich daz unz ûf den tôt./ Ir wunne gât/ so suozze mir ze herzen. ez verstât/ die | |
| ez niemer mechte sich ir erwern./ Ich bin gebunden/ in ir ginâde: wil si, sô wirde ich irlôst./ wil aber sî | |
| sêren herzen wunden/ zallen stunden –, $s ôwê, wâ ist ir trôst?/ //Wes sol man beginnen,/ sît nu muoz der sumer | |
| leit nu hân:/ in ist winter swære,/ sô sint sî ir frowen ummære./ zuo dien mag ich leider gân./ //Wil diu | |
| der stunde,/ daz ich schowen sî bigunde,/ dô mir wart ir wunne erkant!/ Wan ich muos mich ir da geben,/ ich | |
| erkant!/ Wan ich muos mich ir da geben,/ ich sach ir wunnen so vil./ sî mag mir mîn leben/ kürzen alder | |
| minner sêre/ und ouch der verwâzzen merker spehen:/ sî frömdent ir frowen in mangiu zît./ Dien ouch dan ir frowen sint | |
| sî frömdent ir frowen in mangiu zît./ Dien ouch dan ir frowen sint ze hêre,/ die mugen ouch daz vür ein | |
| muge geschowen:/ sî bergent nu keln blank unde nekelîn/ Und ir houbit, wîzze hende ouch dike./ winter wendet uns süezzer ougenblike./ | |
| ermel blanker arme schîn./ Sô sach man in wîblîch stên ir kleinen lîn./ nû went siu sich ziehen in die stuben | |
| habent verlâzzen/ herzen pîn $s diu vogillîn./ sumer tuot $s ir muot $s so rechte frô./ Darzuo ûf dien strâzzen/ fröiden | |
| und dur boume erklingen/ süezzeklîch der vogel schal,/ des tuot ir teil wol diu nachtegal./ //Ôwê, sendiu swære/ machet doch, $s | |
| dâvon ir ze herzen/ nicht engât mîn arebeit./ ôwê, daz ir güete daz vertreit!/ //Nu wil der sumer hinnen,/ ôwê, dast | |
| wandels lære,/ dâvon bin ich ir./ ôwê, wenne sol von ir genâden komen ir trôst ze mir?/ //Wer möchte mir gelouben,/ | |
| bin ich ir./ ôwê, wenne sol von ir genâden komen ir trôst ze mir?/ //Wer möchte mir gelouben,/ wie mir senden | |
| ich si sihe so schôn gebâren und so wol gestalt?/ Ir wunne macht mich touben,/ daz mir sinne brist,/ unde brinne | |
| von rechter nôt,/ wan mich jâmert nâch ir alse harte./ ir wengel und ir munt sint so rôsenrôt,/ dâbî lachet sî | |
| wan mich jâmert nâch ir alse harte./ ir wengel und ir munt sint so rôsenrôt,/ dâbî lachet sî so rechte zarte./ | |
| rechter arte/ (ach, wie ist sî so guot!):/ got hât ir trûten, stolzen lîb vor arge gar behuot./ //Enkein ding mag | |
| ist so wê:/ mich erlât sîn nicht diu starke minne!/ ir kel und ir hende sint wîz recht als der snê,/ | |
| wîz recht als der snê,/ unde stêt so lieblîch ir ir kinne./ vil wol stêt ouch ir tinne/ und ir ougen | |
| stêt so lieblîch ir ir kinne./ vil wol stêt ouch ir tinne/ und ir ougen clâr./ als ich si hân gelobt, | |
| ir ir kinne./ vil wol stêt ouch ir tinne/ und ir ougen clâr./ als ich si hân gelobt, daz ist âne | |
| rechter güete $s ouch so vol./ wol ir, wol, $s ir wunne ist manigvalt!/ //Frömdez minnen $s und angwinnen $s ist | |
| gêtz dien, die minnent dar,/ dâ vil huote $s wider ir muote $s hüeten kan:/ secht, daran $s verlierents ir arbeit | |
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