Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ir#’2 poss_prn (3463 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| zît!/ der winter gît $s kalt winde und snê,/ Des ir antlüt, nekil, kelen bergend sint:/ an hiuten lint $s tuot | |
| kelen bergend sint:/ an hiuten lint $s tuot winter wê./ Ir hende wîz ouch dike bergent sî/ und sint in dien | |
| verderbent mich,/ dur diu mîde ich $s die frowen mîn:/ Ir wort, diu snîdent, sî gent scharpfen slag./ doch sende ich | |
| gân $s so dike vür sî!/ Daz si sîn verfluocht! ir zungen sint so lang,/ ir hæler gang $s ist tuginde | |
| sî!/ Daz si sîn verfluocht! ir zungen sint so lang,/ ir hæler gang $s ist tuginde frî./ Si sehent umb sam | |
| tievel müezze ir aller pfleger sîn/ und brechen in $s ir ougen ûz!/ //Ach, ich sach si triuten wol ein kindelîn,/ | |
| dâchte ich $s lîeblîch zehant./ Si nam sîn antlüte in ir hende wîz/ und truchte ez an ir munt, ir wengel | |
| sîn antlüte in ir hende wîz/ und truchte ez an ir munt, ir wengel clâr./ owê, so gar $s wol kuste | |
| in ir hende wîz/ und truchte ez an ir munt, ir wengel clâr./ owê, so gar $s wol kuste sîz!/ //Ez | |
| ez ouch si dô./ Ez tet recht, als ez entstüende ir wunnen sich,/ des dûchte mich, $s ez was so frô./ | |
| zartlîch: ‘zwâr, herre, daz muoz ergân.’/ und lobte imz mit ir wîzzen hende in sîn hant./ mîn leit verswant, $s doz | |
| von Trôsberg, der von Tellinkon./ ich wând, daz mir solte ir trôst da werden schîn,/ swie ich des bin $s von | |
| ungelüke, daz ich hân gegen ir;/ daz vuogte mir $s ir strengen haz./ Swaz mich ir hulden irre, daz müezze zergân,/ | |
| ir;/ daz vuogte mir $s ir strengen haz./ Swaz mich ir hulden irre, daz müezze zergân,/ ez tüeje danne ir lîb: | |
| mich ir hulden irre, daz müezze zergân,/ ez tüeje danne ir lîb: in sol in fluochen nicht./ swaz mir geschicht, $s | |
| $s so wê der pîn,/ Daz si vor mir barg ir lîb so minnenklich./ ach, sî lie mich $s in jâmer | |
| gar $s lieblîch an sî./ Sâ zehant irsach ich verre ir schœnen lîb,/ da schœne wîb $s ir sâzzen bî./ Do | |
| //Liebiu mære seit doch ein guot ritter mir,/ daz lieblîch ir $s munt von mir sprach./ Si sprach: ‘wa ist mîn | |
| si sach $s so minnenklich./ //Minne sûmet an mir vaste ir triuwen sich:/ si twinget mich $s minnen so hô,/ Wan | |
| ich ir getân? si swechet sich./ twunge sî gegen mir ir lîb so tugende vol,/ so tæte si wol: $s wes | |
| mich so sêre bitwungen hât,/ und daz si lât $s ir lîb so frî,/ Dâvon weiz ich, daz si hât verrâten | |
| $s vil edils sanges,/ die herren guot, hânt zemne brâcht./ Ir êre prüevet man dabî./ wer wîste sî $s des anevanges?/ | |
| man dabî./ wer wîste sî $s des anevanges?/ der hât ir êren wol gidâcht./ Daz tet ir sin, der richtet sî | |
| des anevanges?/ der hât ir êren wol gidâcht./ Daz tet ir sin, der richtet sî nach êren;/ daz ist ouch in | |
| sang, dâ man dien frowen wolgetân/ wol mitte kan $s ir lob gemêren,/ den wolten sî nit lân zergân./ //Swem ist | |
| wol singet unde seit/ so guot geticht und süez gedœne:/ ir wunne sang ûz herzen treit./ //Minne ist so wunderlich,/ sî | |
| swem si wil, dem ist si bî./ Sî lie mich ir helfe nie beruochen/ und twinget mich sêre gegen ir,/ unde | |
| herte./ ich wîzze ez der Minne gar,/ Wan si lât ir lîb so frî,/ und doch sî $s wol sî gelêrte,/ | |
| Minne, wirde mir noch fîn,/ kêre hin $s und twinge ir sinne,/ sô wil ich dîn friunt noch sîn!/ //Als sich | |
| ich dîn friunt noch sîn!/ //Als sich mîn sinne/ nâch ir minne/ stellent, unde hulfe si mir,/ ez wære ir/ sünde | |
| nâch ir minne/ stellent, unde hulfe si mir,/ ez wære ir/ sünde nicht./ Wan sender smerze/ wil mîn herze/ bringen in | |
| Ûf mîne triuwe, sî wirt schuldig an mir:/ ob nicht ir güete/ mîn gemüete/ trœstet, ez ist mîn tôt./ lieb, die | |
| allez vervie/ mich doch nie/ uberal./ Doch mechte ich niemer ir lob gesingen gar;/ doch sol die süezzen/ mîn lob grüezzen/ | |
| unminnenklich, $s daz schœne frowen/ tragent alle hüete breit./ Wan ir minnenklichen var/ mag man gar $s selten geschowen,/ sô si | |
| minnenklichen var/ mag man gar $s selten geschowen,/ sô si ir hüete hânt ûfgeleit./ Mangen wær diu zît gar unverdrozzen,/ sæhe | |
| ûfgeleit./ Mangen wær diu zît gar unverdrozzen,/ sæhe man dike ir wengelîn/ und ir liechten ougen schîn./ wan wærin die hüete | |
| diu zît gar unverdrozzen,/ sæhe man dike ir wengelîn/ und ir liechten ougen schîn./ wan wærin die hüete geflozzen/ Tuonowe ab, | |
| schowen,/ daz ist mir wol worden kunt./ Swanne ich sihe ir wîblîch lôsen sitte,/ ir hende wîz, ir kelen blank,/ so | |
| wol worden kunt./ Swanne ich sihe ir wîblîch lôsen sitte,/ ir hende wîz, ir kelen blank,/ so ist mîn herze âne | |
| Swanne ich sihe ir wîblîch lôsen sitte,/ ir hende wîz, ir kelen blank,/ so ist mîn herze âne allen wank/ in | |
| baz./ darûf ich ie schrîje wâfen:/ ez ist gegen mir ir haz./ //Könde ich loben unz ûf den grunt,/ mir ist | |
| ist si guot./ sî hât reinen, hôhen muot,/ si ist ir worte gar gewære,/ si ist vor valsche gar behuot./ //Ich | |
| vil stæten muot:/ frowen guot, $s dien wil ich mêren/ ir lob, lebe ich mange zît./ Wan des sint si wert | |
| mich, daz sîz verstê!’/ //Swer nimt schœner frowen $s durch ihr wunne war,/ der gêt dar $s gerne, swa er si | |
| gât./ suozze inpfât $s ez doch senlichen slag,/ Swenne er ir wunnen inret sich,/ die so lôslich sint und sô wîblîch | |
| Wan sî sint sô zartlîch gestalt,/ so minnenklîche: mir bihagt ir wunne baz,/ danne allez, daz $s zer welte wunne ist | |
| ich/ ir nit machte giklagin $s mîn vil langez ungemach!/ Ir wunne mich/ tet so gar verzagen, $s wan ich sî | |
| in mînem herzen do brach./ ich wart so swach/ von ir wunnen fîn,/ daz ich dâchte: ‘herze, lach/ fröide dîn!’ $s | |
| Des ich wunder sorgen hân,/ wie ez uns noch irgange:/ ir nâhen umbevange,/ die wellent sî so kûme lân./ //In gibe | |
| lân./ //In gibe dem herren nit die schulde:/ ich weiz ir ungedulde/ so wol, $s si lât in kûme varn./ Der | |
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