Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ligen stV. (2589 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| deheiner cit nicht enfurbent. $t vnde di uil bi wiben ligent. Di hodelosen vnde di wip habent des sichtums nicht. Di | |
| gelsucht. Si ist ouch gut den di an der sucht ligen. wan si machet in den buch weich. vnde benimt in | |
| serapium. vnde opopanacum. di uiere laz zwene tage in wine ligen. an dem dritten tage setze si uber daz fiur. daz | |
| reden. Si ist ouch gut einem der an der suchte liet. vnde nicht gereden mac uon dem fleumate daz in di | |
| in dem harne da swebet. oder niden an dem bodem lit. Des harnes substantia ist sin dicke vnde sin dunne. Siner | |
| der mage nicht wol dewe. //In swelcheme harne grozer griez lit an dem bodeme. der bezeichent einen harn stein in den lenden. | |
| genesen./ //Alexander was von der stat,/ dâ Darius mit here lah,/ funf tageweide./ dâ enzwischen was ein heide/ unde ein vil | |
| zîrheit./ er was lanc unde breit./ der selbe walt der lach,/ alsih û der von sagen mach,/ an einer scônen ouwen./ | |
| himilis,/ wages unde luftes,/ unde tes in dien viern ist/ ligentes unde lebentes:/ daz geskuofe du allez eino,/ du nebedorftost helfo | |
| ir kan ich nit gemezzen,/ diu mir ie so nâhe lag./ sî hât mich alsô besezzen,/ daz ich ir nit kan | |
| heide,/ diu ê stuont bluomen vol/ und nû der âne lît/ diu kalte winterzît:/ Alse mîde ich frœde,/ der ich schône | |
| schône pflag./ mîn herze stêt mir œde,/ daz ê gefüllet lag/ vil maniger frîer wal:/ nu stêt ez wale chal./ //Diu | |
| hab ich mich vil gar verwegen./ die kalten rîfen sint gelegen,/ diu haide stât in wunneclicher blüete./ //Jârlang gruonet loup über | |
| des hân ich mich gar bewegen./ die kalten rîfen sint gelegen,/ diu heide stêt in wunneklicher blüete./ //Ich wil iuch sagen | |
| daz si vorchte, daz si schuldig wurde an mir:/ ich lag vor ir $s als ein tôt man/ Und sach si | |
| wa wart ie man $s so fröiden vol?/ Die wîle lâgen mîn arme ûf ir schôz:/ ach, wie suozze mir daz | |
| si mir nicht trôstes gît,/ des mîn herze in arbeit lît./ wan wære si âne wunne, so wære mir nit wê/ | |
| wæren ân in doch vil ze swære!/ ich muoz iemer ligin under glükes rade,/ mirn helfe ûf mîn frowe sældebære./ si | |
| ich iu lange unmære, $s der tôt ûf mînem herzen lît./ //Ich man iuch rechter triuwen, $s die ich doch gegen | |
| heil an iu bejagen!/ //^"Nu merkent mich, swer noch tougen lige,/ ir sunt irgeben der fröiden spil,/ daz râte ich iu | |
| sül der tag,/ wan nien kein wîb so lieblîch mê gelag!’/ //Ir hânt iuchs unwægsten nû bidâcht:/ der mâzze kan, diu | |
| ein wîb erschreken,’/ sang ein wachter, ‘diu noch bî friunde lît./ Ir sî giseit,/ daz sî in balde sol weken,/ wan | |
| nach ir senlîche $s wê./ Ich slâfe, ich wache, ich lige, ich stê,/ doch ist mîn muot/ bî ir, wan si | |
| mich doch meinen etteswanne:/ mîn trôst an ir genâden $s lît./ Ir frömde mir vil leides gît./ ach, reiniu frucht,/ dur | |
| wolte schowen,/ daz ichs dike mîden muoz,/ Swie mîn wunne lît an ir/ und ich sî so kûme verbir:/ mîn gelüke/ | |
| ir winterkleit/ die süezzekeit. $s ach, sumerzît,/ wie wüeste nu lît $s dîn hôher prîs!/ //Also lît mîns herzen grunt,/ sît | |
| sumerzît,/ wie wüeste nu lît $s dîn hôher prîs!/ //Also lît mîns herzen grunt,/ sît mir wart kunt $s mîn frowe | |
| zît,/ Des mîn muoten/ gegen der guoten/ ouch so wüeste lît./ So frömdet sich mir diu hêre/ ouch leider ie:/ in | |
| sol./ ez kumt nicht wol, $s swer doch ze lange lît!’"/ //Sich fröit ûf die edlen nacht/ ein gislacht $s minnære | |
| Liezze eht mich ir ungefüeger nît,/ der mir also nâhe lît./ fröiden sî mich roubet zaller zît./ //Werder, reiner wîbe minne/ | |
| vogellîn uberal./ Heide breit/ wol bekleit/ mit vil schœnen bluomen lît./ sumerzît/ vröide gît,/ dâvon suln wir sîn gemeit./ //Der klê | |
| mê danne ich singen kunne./ waz süezzer wunne an ime lît!/ Er kan uns fröide machen,/ der wunnekliche sumer guot:/ mit | |
| dike sanfte tuot./ al mîn fröide an einem reinen wîbe lît,/ * diu mich dunket minneklich und guot./ Ich wil ouch | |
| zît/ und innan tûzzen, $s dâ mîn herze in sêre lît./ //Solde aber ich geleben,/ daz diu liebe frowe mîn/ mir | |
| die man da heizzet leitvertrîb./ Von dîme geheie/ der anger lît/ gar wol bespreit/ mit maniger hande bluomen kîb./ In den | |
| mich niht trœsten/ mîns herzen trôst,/ an der vil gar/ lît al mîns lîbes zuoversiht,/ So lege mich rœsten/ hin ûf | |
| den selben lieben funt./ //Ich sachs, an der mîn fröide lît,/ bî andern schœnen frouwen gân./ Si dûhte mich ân allen | |
| gescheiden âne strît./ mîn trôst, mîn heil gar an ir lît:/ ir lîb fröit für des meien zît./ //Kunde ich nû | |
| der vil lieben welle leiden,/ daz mîn herze in banden lît./ //Wolde mich diu guote enbinden,/ diu mîn herze in minnebanden | |
| //Frowe, bluomen unde klê/ unde heide, diu so wunneklîche grüene lît,/ Die wen muoten unde mê,/ daz diu vogellîn wol singen | |
| sælderîche erkenne mîne nôt!/ Sît daz mîn trôst an dir lît,/ * so füege, daz ir süezzer munt durliuhtig rôt/ Der | |
| gesundet./ Ach, wâfenâ! $s si ist mir dâ/ lieb unde lît mînem herzen vil nâ./ //Daz diu zît ist also schœne,/ | |
| gewinnen got ze friunde enzît:/ der tôt vor uns verborgen lît./ wan der wære verlorn gar, $s der niht sîn hulde | |
| wünsche, daz diu sældenbære/ trœste mich, an der mîn fröide lît./ //Ein mündel rôt hât mich betwungen,/ daz mîn herze ist | |
| die der winter bringet offenbar./ Anger, heide von im geselwet lît,/ des waldes hœhe grîse siht man gar./ Diu kleinen vogellîn | |
| tuot er diu herzen schadehaft./ //Mîn trôst, den ich suoche, lît an einem wîbe,/ der schœne ist âne mâzze./ si kan | |
| strâzze/ gewîsen wol,/ die man ze fröiden pfaden sol./ Ez lît hôhiu kunst an ir vil reinem lîbe./ si kan wol | |
| leide./ sælig wîb, daz wende,/ trôst mînem herzen sende!/ trôst lît an dir,/ trôst trœste mîn gemüete mir./ Du weist mîne | |
| dir mîn lîb/ gedienet hât für elliu wîb./ //Swa lieb lît bî liebe, lieblîch siu sich liebent./ lieb kan sich lieber | |
| der zît,/ die der sumer bringet./ schowent, wie der anger lît/ wol geblüemet und diu heide breit!/ Fröiderîchen sang/ manig vogel | |
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