Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ligen stV. (2589 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| hat betrogen./ //Got der gewære,/ nu vernim mich sundære!/ nu lig ich in dirre tieffe,/ an dine guote ich nu ruofe,/ | |
| dar zuo/ leider vil fruo./ do ich in der wigen lach,/ do neverliez ich nie neheinen tach,/ ine getrupte mine muter;/ | |
| vergip du mir, herre,/ durch des grabes ere,/ da du lage inne,/ unde durch dines heiligen crucis willen,/ da du ane | |
| der den lewen was gegeben,/ di vil lange waren hungerige gelegen/ in einem loche,/ daz si in zebrochen/ scolden haben sciere./ | |
| undi heim giwan./ //Crist unsir gisil dur unsich in grabi lag/ zwu nacht undi einin dag./ sinis einin dodis $p/ $p | |
| maze lanc,/ gevar alsam die siden./ solde ich vor ir ligen tot, in mehte ir niht vermiden./ /Blanc alsam ein hermelin/ | |
| sich michel not:/ dar umbe gap Paris sin leben,/ da lac ouch Menalaus tot./ /Sibille was ein listic wip/ bi der | |
| si gemezzen./ uf ir hüfel überal,/ da sol ein borte ligen smal,/ vil wol gesenket hin ze tal,/ da man ir | |
| schuof sich groze not,/ den burgern do ze leide./ da lac vil manic Waleis tot/ ze Termis uf der heide./ daz | |
| geil,/ der nach dem riche strebte./ /Nu ist aller schal gelegen./ wa siht man noch erglesten,/ als man bi künegen hat | |
| tagen/ kein wandel an im vinden./ /An Hennenberc vil eren lit,/ mit tugenden wol beschoenet,/ graf Herman, ouwe der zit,/ daz | |
| ir güete hilfet sendem man, der in ir minne banden lit./ /Wol uf, tanzen überal!/ fröut iuch, stolzen leien!/ wunneclichen stet | |
| herze und dannoch mere erkrachen./ /Diu mir an dem herzen lit,/ die sach ich so schone/ an einem tanze, da si | |
| bu her in den buosen snie./ /Rome bi der Tiver lit, der Arne get für Pise,/ also der Tronte für Pitschier, | |
| bi, durch Safoe get diu Ise,/ Paris bi der Seine lit, diu Musel get für Metzen./ Für Basel fliuzet abe der | |
| der Wac und ouch diu Tize./ Prage bi der Woltach lit als Wiene an der Tuonouwe./ swer des gelouben welle niht, | |
| so swinde?"/ /Ze Wiene het ich einen hof, $s der lac so rehte schone./ Liupolzdorf was dar zuo min, $s daz | |
| so rehte schone./ Liupolzdorf was dar zuo min, $s daz lit bi Luchse nahen./ Ze Hinperc het ich schoeniu guot. $s | |
| maneger leie/ für gesant/ uf die liehten heide,/ diu wunnecliche lit./ Vil zitelosen,/ maneger hande rosen/ ich da vant./ waz der | |
| clagen,/ daz hie bî zetelîcher zît/ verborgen in dem herzen lît!/ //War umbe enlite ein edeler muot/ niht gerne ein übel | |
| hæte er dicke dâ vor/ turneie und rîche ritterschaft./ alsus lag er im obe mit craft/ und heretin in dem lande/ | |
| dâ nâch als iegelîches ger/ ze vröuden stuont, dâ nâch lag er:/ die rîchen lâgen rîche,/ die höfschen hovelîche;/ dise lâgen | |
| ger/ ze vröuden stuont, dâ nâch lag er:/ die rîchen lâgen rîche,/ die höfschen hovelîche;/ dise lâgen under sîden dâ,/ jene | |
| lag er:/ die rîchen lâgen rîche,/ die höfschen hovelîche;/ dise lâgen under sîden dâ,/ jene under bluomen anderswâ;/ diu linde was | |
| wie rehte sîn schilt zaller zît/ an sîner stat gelîmet lît!/ wie zimet der schaft in sîner hant!/ wie wol stât | |
| gedanken undernomen./ dâ was wol reht ze rehte komen:/ si lag ouch ime ze herzen/ mit dem selben smerzen,/ den si | |
| gar/ sich selben vehtend übersiget/ und gelîmet an dem zwîge liget./ reht in der selben wîse tuot/ der unbetwungene muot:/ sô | |
| ir kinne,/ den vröuderîchen ôstertac,/ der lachend in ir ougen lac,/ dô kam diu rehte minne,/ diu wâre viurærinne/ und stiez | |
| ir an der nôt gewac,/ diu nâhen an ir herzen lac./ und alles des, des si geleit/ von senelîcher arbeit,/ sôn | |
| der vil manic edele herze/ quelt mit süezem smerzen,/ der liget in mînem herzen.’/ //Nu daz diu höfsche guote/ mit ganzlîchem | |
| dar, daz ir dâ war;/ dâ engegen, dâ daz herze lac,/ dar tet diu schœne manegen slac./ sus quelte daz vil | |
| wider./ ich sol die state erkunnen dâ,/ wie er dâ lige oder wâ,/ und ouch der liute nemen war.’/ sus kams | |
| der vil liehten varwe,/ diu dâ vor an ir lîbe lac;/ ir clâren ougen wart der tac/ trüebe unde vinster als | |
| wart der tac/ trüebe unde vinster als diu naht./ sus lac si in der unmaht/ und âne sinne lange,/ ir wange | |
| der minnende tuot:/ ir herze, ir sin, ir gernder muot/ lac niwan an Riwalîne./ dâ wider lac ouch der sîne/ an | |
| sin, ir gernder muot/ lac niwan an Riwalîne./ dâ wider lac ouch der sîne/ an ir und an ir minnen./ si | |
| dem er triuwe erkande,/ an dem sîn meister trôst dô lac,/ der aller sîner êren pflac/ über sîn liut und über | |
| nôt von uns gewenden,/ diu uns nu sô ze rucke lît,/ sô gebietet eine hôhgezît/ wol hêrlîch unde rîche:/ dâ nemet | |
| manic man kam dâ ze nôt,/ und wie vil maneger lac dâ tôt/ und wunt von ietwederm her!/ an dirre veigen | |
| an keiner stete/ nie vuoz noch halben wanc getete,/ der lac dâ jæmerlîchen tôt./ iedoch in aller dirre nôt/ kâmen die | |
| dô weder ach noch wê;/ si seic et nider unde lac/ quelende unz an den vierden tac/ erbermeclîcher danne ie wîp;/ | |
| gebar/ ein sünelîn mit maneger nôt./ seht, daz genas und lac si tôt./ //Ôwê der ougenweide,/ dâ man nâch leidem leide/ | |
| mit leiderem leide/ siht leider ougenweide!/ //Der êre an Riwalîne lac,/ der er nâch grôzen êren pflac,/ die wîle ez got | |
| bevant./ hie wart ein mære sâ zehant:/ diu guote marschalkinne/ læg eines sunes inne./ ez was ouch wâr, si tet alsô:/ | |
| sunes inne./ ez was ouch wâr, si tet alsô:/ si lag des sunes inne dô,/ der ir sunlîcher triuwe pflac/ unz | |
| vollekomener triuwe er pflac,/ waz tugende und êren an im lac./ //Er stuont ûf unde nam zehant/ sînen sun Tristanden an | |
| abe;/ dô was si hin des rickes habe./ nu daz lac ûf der hiute dâ,/ ric unde gorgen sneit er sâ/ | |
| bringen dar,/ daz er im ê bereiten bat./ nu daz lac allez an der stat/ wol gemachet unde bereit,/ als er | |
| vier halben ûf die hût geleit/ nâch jegelîcher gewonheit/ und lâgen ûf der hiute alsô:/ milz unde lungen sneit er dô,/ | |
| heizet curîe umbe daz,/ durch daz ez ûf der cuire lît,/ swaz man den hunden danne gît;/ als hât diu jegerîe/ | |
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