Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ligen stV. (2589 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| jagen,/ swaz kurzewîle er wolte pflegen./ //Nu was ein herzentuom gelegen/ zwischen Britanje und Engelant,/ daz was Arundêl genant/ und stiez | |
| hæte der herzoge/ ein guot castêl in sîner pflege,/ daz lac den vînden ûf ir wege;/ aldâ gezôch sich Tristan în/ | |
| habe, sô stete, sô veste,/ daz was verlorn, alse ez lac./ ir gewin und ir bejac/ den sanden si ze Karke./ | |
| diu ime doch naht unde tac/ betrochen in dem herzen lac./ ern was dô niht gedanchaft/ zerneste noch ze ritterschaft;/ sîn | |
| liebe geschæhe./ swes aber sich der versæhe,/ ir selber vröude lac dar an./ //Diu maget diu wart sich wider den man/ | |
| den wîzen handen/ si minnete unde meinde in:/ an ime lac ir herze unde ir sin,/ sîn triure was ir ungemach;/ | |
| den man/ alle stunde und alle zît/ lachende under ougen lît,/ diu blendet ougen unde sin,/ diu ziuhet ie daz herze | |
| er dermite iht enden./ mîn vrouwe, an der mîn leben lît,/ weiz got diu solte nâch mir sît/ vil tougenlîche haben | |
| siu sint gesuollen in deme lufte der uraislichen hôhuerte. siu likkent trâge in der svâ[r]en erde, d[â] siu ûz gescaffin sint. | |
| er ist noch ein schoͤnr degen,/ swie er gevangen si gelegen./ ez ist wol in dem ahten iar,/ daz in bestůnt | |
| den lîp/ êntweder umb êre ald umbe wîp,/ sweder ich gelæge und oder obe./ ich kœme gerne ze lobe,/ kund ich | |
| selbes hant./ er sprach ‘helde, sît gemant,/ daʒ ir gezogenlîche liget./ der got, der al der welte pfliget,/ der behüet iuch | |
| kunnen,/ waʒ sites die herren pflægen/ und wi bescheidenlîch si lægen,/ wan siu von starken minnen bran./ siu hete sich gemachet | |
| half mich daʒ?/ eʒ was dô wol mîn wille./ nu ligent alle stille,/ als lieb iu allen sî der lîp,/ und | |
| ir friunt den jungen degen/ und wolte dâ sîn tôt gelegen./ //Des nam der vater war./ er lief îlende dar/ und | |
| ir bestricket./ eʒ was alsô geschicket,/ so ir veter tôt læge,/ daʒ siu des landes pflæge/ und dar zuo swem siu | |
| al sîn nôt ein gamen./ und solt er tôt sîn gelegen,/ er enkunde doch niht riuwen pflegen./ //Nu lît der êrbære/ | |
| tôt sîn gelegen,/ er enkunde doch niht riuwen pflegen./ //Nu lît der êrbære/ in eime karkære,/ der ist unsûberkeite vol./ dâ | |
| ist einhalp als andersît,/ wan mîn tôt an der wâge lît./ ich enruoche waʒ mir dâ geschiht,/ dâ ich mîn swert | |
| an dich/ umb den helflôsen degen,/ der nu lange ist gelegen/ in verdroʒʒenlîcher küste./ weiʒgot sîner vlüste/ solten sich guote liute | |
| âventiur ist ein wiht,/ die mîn veter ûʒ bôt,/ und lît von dînen handen tôt/ ein der küeneste man,/ der ritters | |
| zen êren niht was træge./ ob er ie bî ir gelæge,/ des enweiʒ ich niht, wan ichʒ niht sach./ swaʒ in | |
| gwan im diu vrowe junge,/ wan er ir ze herzen lac./ vrowe Ade sîn vil wol pflac/ beidiu spât unde fruo./ | |
| spil./ //Nu nâhete balde der tac,/ ûf den der turnei gelac/ mit rîcher gastunge./ dô sprach Diepalt der junge/ zuo dem | |
| vornen in der bürge was,/ ze gemache in alle wîs gelegen./ dâ erbeiʒte unser degen/ und diu vrowe wol getân./ ir | |
| beheften,/ ê daʒ irʒ alleʒ hânt bekort./ der künic Artûs lît dort/ mit al der massenîe sîn./ di vermîdent, dêst der | |
| enwirt mêr niht geseit/ von ir dewederem ein wort./ nu lît ze Schâtel_le_mort/ gevangen unser recke./ im was âne tecke/ als | |
| er kom für daʒ tor/ verre über die brücke./ dâ lag er ame rücke,/ unz man im die hosen an/ geschuohte | |
| was grôʒ rîcheit schîn./ die siule wâren silberîn./ da enmitten lâgen steine:/ saffîre vil reine,/ smâragden und rubîne,/ topazjen und sardîne,/ | |
| witze./ siu gewan ein sölhe hitze,/ diu senendem muote nâhen lît./ ‘ritter, ob ir hübsch sît,/ sô sulnt ir mich bedenken | |
| und dâhten niht wan an die nôt,/ daʒ er benamen læge tôt,/ der dem andern wære entwichen./ von slegen und von | |
| ich hie bringe dirre schrîn./ ein guot gezelt dâ inne lît./ daʒ ir von rehte sælic sît,/ daʒ ist an dirre | |
| hâr./ ich wil iu sagen für wâr,/ vor der burc lît ein hac,/ dâ nieman durch komen mac/ vor grôʒem ungezibele./ | |
| und den bach zetal ran./ ine weiʒ selbe wa er gelac./ dô nam Lanzelet_du_Lac/ ein ros ûʒ der mâʒe guot,/ daʒ | |
| im wol ode übel kumet./ //Dô Lanzelet_del_Lac/ bî der künegîn gelac,/ do begunde siu in minnen./ siu vorhte in ir sinnen,/ | |
| //Eʒ ist komen ein schœner tac,/ an dem der âbent gelac/ der pfinxtlîchen zîte./ dô sach man harte wîte/ daʒ volc | |
| vâren,/ daʒ si grôʒes schalles pflâgen./ die naht si schône lâgen/ nâch ir muotwillen wol./ swaʒ man ze rehte haben sol/ | |
| dô wart er ir alsô lanc,/ daʒ er nâch ir lag gespreit/ ûf der erde drîer hande breit/ mit unebem schrôte./ | |
| Karjet,/ dô die vernâmn, daʒ Lanzelet,/ ir muomen sun, gevangen lac,/ vil nâhe in daʒ ze herzen wac./ dâ von gerten | |
| daʒ die würme/ lieʒen ir gestürme,/ die in der vorburc lâgen/ und des hages pflâgen/ in dem Verworrenen tan./ Malduc der | |
| enbiten,/ wan daʒ si ie die naht riten/ (und tages lægen verborgen)/ unz fruo an den morgen,/ ê eʒ die lantliute | |
| mantel rehte kam,/ den ir gap diu merfeine./ eines nahtes lâgen eine/ Iblis und Lanzelet./ als er dô manege rede getet/ | |
| der sprach ‘der stein Galazîâ/ ist edel unde tiure./ und læger inme fiure/ ein jâr, ern wurde nimer warm./ swer in | |
| der man in den zîten pflac./ swar an ir wille gelac,/ dar nâch mohten sie leben./ der künic Artûs hieʒ in | |
| vrô/ sint von der lieben sumerzît/ und diu heide grüene lît,/ ze ûʒ gândem aberellen./ nu lânt iu fürbaʒ zellen/ ein lützel | |
| noch den wîben tuot./ swar in daʒ herze in hüge lît,/ dar wænents niemer komen enzît./ swes der künec Artûs sich | |
| daz im sîn schenkel zebrast/ unt daz er âne tugent lach./ unt alsô der chunich der nider viel,/ Alexander sîn blût | |
| was den Daniel slâfinde gesach/ in einem troume dâ er lach;/ dâ sah er fehten ainen boc unt ainen wider./ daz | |
| schiere getân./ dar nâch uber ummanegen tach/ Philippus dâ tôt lach./ //Unde alsô Philippus was begraben,/ dô wart Alexander ze chunige | |
| ertrunchen./ dô Alexander daz gesach,/ daz ir alsô vil thôt lach,/ des sturmes hiez er abe stân,/ er thete die sceph | |
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