Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
behalten stV. (1057 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| richtumes, da diu sele und der lip von geert und behalten solt sein, da von sint si geschaiden. do der vater | |
| gesetzet, daz wir vil wol ze hulden muͤgen chomen. Nu behaltens und begen ez also, daz uns frum sei. unser veint | |
| quo secuntur.’ $t des antwurt er: ‘daz han ich alles behalten von miner chintheit’. $t do sprach unser herre: ‘dir gebristet | |
| ir noch werltlich sit und der grozzen gebot niht muͤget behalten und die durnæchtigen red fuͤr den wistum.’ die juden heten | |
| dar zů niht daz wirs gelauben und auch da mit behalten sein, ob wir iz mit den werchen erfuͤllen. die zwen | |
| ze samen lesen, daz si iht vloren wurden, daz si si behielten in ir hertzen und si erfuͤlten mit gůten werchen, und | |
| hiligen brotes zessen, das unser sel und leip da mit behalten sei ze den ewigen genaden amen. swa wir des tifels | |
| amen. Item de passione domini. Unser herre der uns alle behalten wil, ob wir reht leben wellen und sineu gebot behalten | |
| behalten wil, ob wir reht leben wellen und sineu gebot behalten wellen, der sande sein junger, sein hilig bredigære zwen, also | |
| er sinen luͤten die im getriu sint und siniu bot behaltent, das er der veint zestoͤrt und si von allen irn | |
| selben und sprichet: ob wir die selben tugent gelern und behalten, so hab unser sel immer mer rů und genad. etlicher | |
| geben, alz er diu gebot der alten ê da vor behalten het, also behielt er si dannoch untz er ez alles | |
| diu gebot der alten ê da vor behalten het, also behielt er si dannoch untz er ez alles erfult daz von | |
| gesetzet ist; die unsers herren lichnam wirdichlich enphahent, wie die behalten sint an der sel und an dem leib. die in | |
| die schrift het (die hiligen ê die si niht reht behielten noch verstunden), do begiengen $t si manigiu oppfer diu daz | |
| ir von dem almæchtigen got? cheret wider, so sit ir behalten.’ so spricht er selber der uns lip und sele gegeben | |
| ist Maria. der sinen gelauben und sin triw niht wol behalten habe, der sech wie sant Peter mit innenchlichen zæhern ze | |
| lerent ir undertanen daz si diu gebot des almachtigen gotes behalten, daz si der helle witz uͤbrich werden, und ist daz | |
| und warer mensch ist, die werdent da von gerecht und behalten, ob si den gelauben mit den werchen erfuͤllent. die armen | |
| enmuͤgen die hiligen engel noch getun, daz ist den sæligen behalten ze dem ewigen libe. daz wir in da gesehen muͤzzen | |
| unser herre; des freunt si wir, ob wir sineu gebot behalten. diu mitte nacht diu bezaichent muͤe und arweit. diu dreu | |
| hiligen $t gotes wortes, da von unser sele gewiset und behalten sei. swer so der ist, der den almæchtigen got pitet, | |
| diu gebot und diu lere git diu si immer mer behalten schuͤln, alsam tet er sinen hiligen jungern. daz si die | |
| vaz und fur er von in. ‘die ir gelauben wol behaltent, die legent ir hant auf die sichen und fliuhet der | |
| ungelæubigen juden liden muͤzzet, daz ir denne den heiligen gelauben behaltet. si tribent euch von iu, si habent euch alsam die | |
| schuͤle, er hilfet im auch daz er die gotes vorchten behalten muͤge. nu schuͤln wir doch merchen wie her diser tach | |
| elliu christenlichen dinch mit den die christen menschen gereinigt und behalten werdent, diu choment uns elliu von des heiligen geistes gnaden. | |
| und lert si wie mit grozzem ernst si daz recht behalten scholten. den heiligen jungern unsers herren den wart der heilig | |
| lernten und daz si die heiligen minne ze allen luͤten behilten. von himel wart er in gegeben dar umb, daz si | |
| gotes wille und gotes ere wæren und da mit wir behalten wæren, der uns in allen unsern angsten trost, und gehizz | |
| betuͤten, waz unsers heils dar an sei, wie wir siu behalten schuͤln und uns da pei bezzern schuͤln. der rich man | |
| mit werchen so erfuͤllen muͤssen, daz wir ewichlichen da mit behalten werden amen. Dominica II. post Pentecosten. In dem heiligen eweingelio | |
| heiligen engel sint sein friunt die sinen willen getan und behalten $t habent; die sint auch sein nachwenten, wan si sehent | |
| und sein guͤt ist! daz ist sein fræude daz wir behalten sein, daz wir genade haben. er seit in auch ein | |
| und predigt: der da gelaubet und getauffet wirt, der ist behalten; der nicht gelaubet, der ist verdampnet’. $t do saz unser | |
| und den heiligen gelauben enpfahen und in mit rechten werchen behalten und den ewigen leip haben. swenn man uns predigt daz | |
| guten, daz si den gelauben der heiligen christenheit selber nicht behaltent und auch ander, die si muͤgen, mit boͤser lere verleitent. | |
| si mit gevangen waren, wan si den heiligen gelauben nicht behielten. $t do ze dem andern vischen daz unser herre zeswenthalben | |
| ist frid ewichlich an ende. Daz wir den heiligen gelauben behalten muͤzzen und hie in disem libe also geleben muͤzzen, daz | |
| daz wir brůderlich mit ein ander leben und die heiligen minne behalten, alz er uns selb geboten hat. er spricht: ‘ich gib | |
| bracht, der hat in diu mansleht verboten $t die daz behaltent, die werdent des gerichtes und der witze uͤbrich daz in | |
| uns ruche ze geben daz wir sein gebot erfuͤllen und behalten muͤzzen und unser hertz also gereinen muͤzzen, swenn wir daz | |
| mit so reinem hertzen bringen, daz wir da mit willichlich behalten sein. alle die suͤnt die der mensch getan hat, die | |
| gotes, daz er die menschen von angeng in siner hut behalten hat in der alten e vor siner geburt, $t und | |
| hohen gebot und die ræt der heiligen schrift verstent und behaltent, die der werlt durnæchtichlich widersagent und die chæusch der sele | |
| durnæchtichlich widersagent und die chæusch der sele und des leibes behaltent. die menige, die da azzen, der waren vier tausent an | |
| diu cheusch, diu renichheit und ander heilig tugent.’ die daz behaltent, die sint des gotes riche vil gewis. von so getanem | |
| geistlichiu dinch, der geistlichen ding verstunde er dannoch nicht und behielt ir auch nicht. der selb amman wart vermært ze sinem | |
| vlizzichlich merchen, diu lernt uns diu heilig dimůt. swer diu behaltet, der gewinnet rew und genad siner sel. als ir vernomen | |
| mit siner hochvert, $t daz er die heiligen diemůt nicht behilt. sant Gregorius der sprichet, ob ein man sich mit den | |
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