Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
behalten stV. (1057 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| swanger werden geben zu nutzen da uon si di kint behalden. daz ist ol uon nardo. vnde ol uon mastic. vnde | |
| durch ein tuch daz dicke daz uf dem tuch blibe behalt ein halp. daz dunne daz da durch get guz zu | |
| und wîb./ nieman ne mach sînen lîb/ vor ime gesunt behalden,/ swes iz mûz gwalden.’/ //Dô der hêre diz vernam,/ schiere | |
| fôren ûweren vanen,/ daz sol û werden ze banen./ mûzih behalden mînen leben,/ ih wil in û sô wider geben,/ daz | |
| vaste an di were;/ wande si heten in dem mere/ behalden grôze heriscraft./ dâ mite heten si gedâht/ ze vehtene von | |
| wîb./ ih wil ime hûte sînen lib/ gesunt al hie behalden,/ sol is gelucke walden.’/ //Karacter zô sînem brûder sprach:/ ‘mir | |
| dicʒ getraid gotes, das iſt gots wort, pirget vnd es behaltt auf tewrung, als ein fuͤrkauffer, [2#’v#’a] das ers nach ſeinem | |
| walten?/ waz sol ein frîe, der sîn triuwe niemer wil behalten?/ waz sol ein rîcher dienstman, der sich nit schanden wert?/ | |
| waz sol ein fry, der nymmer tag sin ere kan behalten?/ waz sol ein werder dinstman, der sich mit schanden neret?/ | |
| mich nu lân,/ und ich doch mîne sinne/ an ir bihalten hân!/ Daz noch mîn herze/ nie trôst von ir gewan,/ | |
| herze muoz so dike erkalten./ ich möhte mînen dienst hân behalten/ baz, mich trôste danne ir rôter munt./ //‘Guot rîter, merke, | |
| sent./ Diu mir also liebe lît/ in dem herzen mîn behalden:/ dâ si nieman kan verschalden,/ sî hât sich so lieplîch | |
| êren giht./ //Mich hât lieb gedinge/ in den fröiden her behalden,/ daz ich bin vor leid ein teil behuot./ Daz ist | |
| ich selbe sî,/ des dîn lîb wirde hât./ wilt dû behalten daz,/ so solt du dienen got/ Und alle frowen êren./ | |
| die besten,/ da solt du wonen bî,/ ‘nein’ und ‘jâ’ behalten./ du solt in êren glesten;/ vür schande habe den huot:/ | |
| ich beschüehe ir füezze!/ //So wær mîn singen gar wol behalten,/ darzuo næme mich diu kluoge,/ diu nâh dem pfluoge $s | |
| lâzze ich, gotweiz wol, durch ir êre,/ daz ich die behalde und nit versêre./ si wizze, enwære daz,/ ich wonte ir | |
| valschen mannen reiniu wîp behüeten?/ Minne des waltet:/ der si behaltet,/ dem gebrist nit an solichen fünden./ Doch wil ich künden,/ | |
| gebende zam, wan daz si ir selber bant./ //Der künic behielte küneges namen, dern in behalten hieze,/ und lebte och, swie | |
| ir selber bant./ //Der künic behielte küneges namen, dern in behalten hieze,/ und lebte och, swie si in hiezen leben, $s | |
| guotes dran versinne.’/ Alsolhen zwîvel sult ir lân,/ welt ir behalden gottes minne./ ‘Die wil ich behalten gerne: wîsent, wie!’/ da | |
| ir lân,/ welt ir behalden gottes minne./ ‘Die wil ich behalten gerne: wîsent, wie!’/ da hânt lieb den, der iuch von | |
| hât/ triuwe, milte und dâbî zuht. die wil er wol behalten,/ Daz er si von dem lande niht vertrîben lât./ des | |
| alten!/ Si hazzet leider manig man,/ vor den er sî behalten wil: daz ist in allen swære./ wie schône erz in | |
| êren ist gehaz./ si flîzzet sich, wie sî den prîs behalte./ //Eins edelen valken ougen brûn,/ die sicht man blicken ûz | |
| noch den süezzen hort betasten,/ den sî so wirdeklîchen hât behalten./ Darumbe wolt ich drîzzig jâr/ ze wazzer und ze brôte | |
| von Naaman sîn guot;/ Dô tet er wider got/ Und behielt niht Helyseus gebot;/ Dô wart er siech als Naaman,/ Ditz | |
| sîn, und uns got wider geladet hât, nu sulle wir behalten sîn ê unde sîniu gebot, diu er uns gegeben hât | |
| ê unde sîniu gebot, diu er uns gegeben hât ze behalten. Swer diu zerbrichet der ist êwiclîchen tôt. /Zwei swert liez | |
| daz guot ûf dem lande oder in dörfern, er sol behalten eine halbe huobe dâ man einen wagen ûf gewenden müge; | |
| wider mit ir muotwillen, $t si habent dannoch ir reht behalten. Unde muoz man in twingen mit gerihte, sô hât er | |
| der mit im kemphen welle, der rihter sol den man behalten sehs wochen und einen tac. Unde kumet under der wîle | |
| gerihte habent. Swer niht bürgen hât, den sol der vrônbote behalten. //Swen der man ze vorsprechen nimet, der sol sîn vorspreche | |
| vant. //Swelch urteile ener danne vindet, die gebiete er ze behalten mit sînem rehte, unde ziehe si dâ er si durch | |
| im ze gelten bescheiden ist. /Ob ein kint sîne jârzal behaltet $t an dem zinstage, daz guot ist verdienet. Jâret ez | |
| in dem banne ist. /Uf swelchem hûse man den vridebrecher behaltet wider reht, swenne der rihter mit gerihte dâ für geladet | |
| sol swern ze den heiligen daz er ez niht enweste. Behaltet aver in ein stat offenlîche, und daz man daz beziugen | |
| den bürgen tuon und den dörfern, oder swâ man si behaltet wider dise reht, alsô hie vor gesprochen ist. //noch krenket | |
| riwe miner ſvnden unde an bihte unde an vorhte unde behielt in niht ſo ewirdiglichen, ſo ich uon rehte ſolte: daz | |
| der heilige bote $.s$. Paulus allin gůtin livtin bevilhit ze behaltin. Ubi venit plenitudo temporiſ, miſit deus filium suum etc. Er | |
| ir die ware minne wider got vnde wider iwern ebenkriſt behaltet vnde damit den ewigen lip garnet. Preſtante domino. //IOHANNIS EUANGELISTE. | |
| alſo lange ſo ſi trvtfroͮwe in diſem lebenne waſ, do behielt er ſi mit micheler rainichait alſe von rehte ein hvͦtære | |
| lait er michel not; er mvͦſte eiter trinken, da von behielt in got, daz ez im niht ſchadete. Er wart in | |
| vnde lerte darvz die lvte, daz ſi die waren minne behielten, vnde ſprach: Filioli mei, karitatem $t pro omnibuſ habete. Daz | |
| vnſ mit ſvſgetanen noten erloſet hat, daz er vnſ oͮch behalte ze den ewigen gnaden. Quod ipſe preſtare dignetur. //EPIPHANIE. Svrge, | |
| mere aine. Von div ophert er die tvben, der ſih behaltet vngemæligoten vnde niemen ſchadet, niemen hazzet. Der ophert aver die | |
| die tvrteltvben, der kvſklichen lebet mit ſiner konen vnde ſich behaltet an vberhvͦr, vnde ob er ſine konen verlivſet, daz er | |
| vberhvͦr, vnde ob er ſine konen verlivſet, daz er darnach behaltet ſich an aller ſlahte hvͦrgelvſt. vnde ſvlt daz wizzen, daz | |
| behvͦten, ſo er zvͦ vare. Daz bilde ſvln wir gerne behalten. Wir haben laider ainen gaiſtlichen viant fliegenden in den lvften, | |
| heiligen ſchrift lernen ſvln, wie wir vnſ vor ſiner bekorvnge behalten. Swenne vnſ vbele gedanche mvͦgen, ſo ſvln wir ze den | |
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