Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
behalten stV. (1057 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| daz gebot sînes obersten vrevellîche widerspricht, daz er ez niht behalten oder tûn welle, ist daz ouch ez in dâ nâch | |
| bevelhen dem meistere, $t der nâch im kunftic ist, zu behaltene. 2. Von der cît der welunge des meisteres. /Hie nâch, | |
| gebete, daz man ime sal tûn, sô sal man daz behalten, alse dâvor gesprochen $t ist in der regele, unde waz | |
| trisêrere heizen geben, daz er entphâhen sule mit schrifte unde behalten. Die commendûre noch die anderen $t brûdere sulen niht burge | |
| gelde unde an schult. /Des capiteles bullen, dî sal man behalten under drîn slozzen mit drîn sluzelen, der sal den êrsten | |
| meister, den anderen der commendûr, $t den dritten der trisêrere behalten, unde swelcher dirre drîer dâ niht enwêre, des sluzel solde | |
| drîer dâ niht enwêre, des sluzel solde man geben zu behaltene, deme man zu râte wurde. Disse dinc sint alle genumen | |
| oder die im bevilhet, der ime daz insigel antwortet zu behaltene, alse verre ez an in getriffet. 19. Diz ist von | |
| brûderen $t ûfgenimet, die sal er zu dem anderen wintere behalten zu teilen gelîche under den commendûr unde den marschalc, daz | |
| ir nôtdurfte. Er sal ouch daz getreide entladen $t unde behalten, daz in den schiffen kumet, unde sal wizzen, wie vil | |
| cleide, daz mac er nemen, unde sal doch daz niht behalten âne des trapîres urlop. $t Ist aber daz tûch gût | |
| sîne stat, die er in der rotte hat genumen, muge behalten. Einer sal dem anderen $t volgen gemechlîche, zu sêre gâhen | |
| sal er durch manigerhande gescheffede unde geschihte dâ zu hûs behalten. 53.Wanne der marschalc die brûdere âne des meisteres wort niht | |
| unde sô man halp hôgcît heldet. [Daz ist ouch zu behaltene, daz man an dem vrîtage, sô man von unser vrowen | |
| veniet man ouch die collecten niht. Daz ist ouch zu behaldene, dat man an dem vrîdage, sô man von unser vrowen | |
| daz er sî entphâhe zu dem ordene ir sêle zu behaltene, unde sô sal in der meister antwerten: die brûdere $t | |
| iedoch ein kneh(t) sin./ mag aber ich die sele min/ behalten mit dem leben,/ daz sage du mir vil eben!#.’/ Der | |
| ze allen stunden./ sint si got so gebunden,/ daz si behalten sint benamen,/ so mack sich elleu die werlt schamen,/ daz | |
| got verlorn,/ swer grozzes gutes waltet/ und daz vor got behaltet./ daz gut ist allez samt gotes./ man solde sines gebotes/ | |
| drin dingen, daz ist got./ wer hat elliu gotes gebot/ behalten ane sunde?/ ich wæne, den nieman funde/ under allen Adames | |
| sæliger můt,/ daz er die werlt læt durch got/ und behaltet sin gebot,/ der ist den tiveln entrunnen,/ die die sunde | |
| gehelfen chan./ da sol er nu gedenchen an/ und sol behalten minen rat,/ die wîle unz er den lip hat./ ez | |
| weren./ der maze rethe,/ die mir mine ewarthen dathen,/ di nebehilth ich mit gehorsame nie:/ des bekennen ich mich gode hie./ | |
| miner meile/ durch willen der reine,/ der ime got selbeme behielt an dir./ nu hilf, trut frouwe, mir/ unde habe irbarmede | |
| daz du mich sin hie ingaltest/ unde du den geist behaltest,/ des sist du, herre, iemer gelobet./ ich was irtoret unde | |
| gæbe./ swenne ich, herre, ie genam/ dinen heren lichnamen,/ den behielt ich unrehte;/ daz vergip du mir, drehtin./ swie here daz | |
| ir sint gescriben./ den du, herre, wil bevriden,/ der ist behalden unde irneren./ ja ist uns von ir daz geleren,/ daz | |
| der fürste leben wil./ /In Oesterriche und anderswa/ wil er behalden ie den pris./ beide hie dort unde da/ ist er | |
| Unger, Polan, Riuzen, Beheim; swer eht schone leben wil,/ /Derst behalden, swanne er vert bi im, ist er ein frumer man;/ | |
| da von muoz er mich riuwen./ wa wilt du dich behalten iemer mere, Tanhusaere?/ weist aber ieman, der dir helfe büezen | |
| mir wol gehelfen mac,/ also daz ich die sele myn behalte,/ daz ich vur svnden sy genesen/ vnd daz ich noch | |
| tagen,/ den kinden sol mans niht versagen./ Swer alle zuht behalten kan/ und lat die unzuht under wegen,/ der wirt vor | |
| nâch gotes gebote/ ganzlîcher triuwe wielten/ und ouch die wol behielten/ âne alle missewende/ unz an ir beider ende./ solt ieman | |
| ger hier under/ und sînes rehtes wielte,/ sô daz Rûal behielte/ die mâze an dem guote/ und Tristan sînem muote/ mit | |
| einer tugent;/ alhie viel hôher muot in sin;/ hie mite behieltens under in/ //Tristan sîn reht an muote,/ //Rûal die mâze | |
| mugen versagen./ und mag ouch ich den dâ bejagen,/ sô behalte ich mîne stat dâ wol,/ dâ man si mit rede | |
| ich mîne stat dâ wol,/ dâ man si mit rede behalten sol./ der selbe trahen der eine/ der ist ouch nie | |
| daz ez danne an dise vrist/ und her ze mir behalten ist,/ wils danne got geruochen,/ sô wil ich versuochen,/ ob | |
| wenden,/ erwünschet zallen enden./ sîne vüeze und sîniu bein/ diu behielten ouch vil wol in ein/ al ir geschepfede unde ir | |
| kæme,/ biz der kampf ende næme./ daz wart ouch wol behalten./ sus wurden dar geschalten/ den kempfen zwein zwei schiffelîn,/ der | |
| hin zehant,/ dâ daz tranc und daz glas/ verborgen unde behalten was./ //Tristande ir meister bôt si daz:/ er bôt Îsôte | |
| heinlîche in mînem schrîne/ in reinen wîzen valten/ verborgen unde behalten./ und als mîn vrouwe her kam,/ den künec ir hêrren | |
| künec sprach: ‘triuwen, dazn geschiht.’/ ‘hêrre, sô enwelt ir niht/ behalten iuwer wârheit?/ werdet ir des überseit,/ daz ir urwære sît,/ | |
| sus niht verderben?/ ine weiz, wie wir gewerben,/ daz wir behalten unser leben.’/ //’Waz râtes mac ich iu gegeben?’/ sprach aber | |
| si si beidiu behabe:/ engê noch dem noch disem abe,/ behalte si beide/ mit liebe und mit leide,/ swie sô siz | |
| möhte ich;/ nune lâzet er mich,/ an dem mîn leben behalten ist./ nun mag ich ouch ze dirre vrist/ weder mir | |
| triuwe unde geselleschaft/ gelobeten si zwêne under in zwein/ und behielten ouch die wol in ein/ unz an ir beider ende./ | |
| eine sît/ mitalle enschumpfieret wart/ und die gevangenen bewart/ und behalten, dâ si solten sîn,/ //Tristan unde Kâedîn/ die nâmen alle | |
| den lop und êre wol gezemen./ der hulde ich wil behalten/ und wil hie fürder schalten/ die bœsen nîdære:/ den fremde | |
| kint, daʒ maneger sælden wielt./ ân ammen siu eʒ selbe behielt/ in ir kemenâten;/ dâ wart eʒ wol berâten./ ouch wart | |
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