Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
behalten stV. (1057 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Daz kvt: ‘Wol dv, herre, in den himelen, gnade vnſ, behalt vnſ.’ Die da vor Kriſte giengen bezaichent die an in | |
| gab durch ivch den iudin ze martyrn. Weſt einmůtich unde behaltit den frîde hie in dirre werlt, ob ir da ze | |
| chom ubir ivch unde getrôſte ivch mit dem heiligim trôſte, behalti iv lib unde ſele. Amen. Benedictio dei patriſ. Der ſegin | |
| mit ſiner diemvͦte unde mit andirn geiſtlichin werchin. $t Wol behielt er ſinin wiſtvͦm, do er got ſine miſſetat clâgte unde | |
| mit uaſtin gegin got gerêinti, do ſenfte got ſinin zorn, behielti ſin lîvte unirſlâginiz. Uon div vaſtin oͮch wir williclichin, enthabin | |
| erſtârp, unde ſchult in deſte hartir minnin unde ſin gebôt behaltin. Daz ir deme cruce uolgit, daz bezeichint daz, daz ir | |
| dem heiligim viure der warn minne. Uon div ſchulin wir behaltin ſiniu gebôt, ſo chumit er zvͦ unſ, alſo er unſ | |
| quiſ diligit me etc. Er ſprichit: ‘ſwer mich minnit, der behaltit miniv wort, den minnit oͮch min vatir unde chomin bedi | |
| bewaintin. Von div der got warlichin minnit, der ſiniv gebot behaltit, in deſ herze chumit got unde wonit da, want div | |
| me, ſermoneſ meoſ non ſeruat, ‘ſwer mich niht enminnit, der behaltit oͮch miniv wort niht.’ Nu grîfit in iwer herze unde | |
| ſermonem meum servabit etc. Er kvit: ‘ſwer mich minnit, der behaltit min wort, den minnit oͮch min vatir, unde chomin hin | |
| ivch vil innecliche zvͦ minime trehtine cherit. Da birt ir behaltin, da iſt trôſt, da iſt div gnade. Salic iſt der, | |
| ir êre, daz im der almahtige gebe ſîne genâde unde behalt îv lîb unde ſele. Amen. // Qvando nata eſt uirgo | |
| Zoͮ ire ſint oͮch geladet die meide, die ire magetoͮm behaltent, unde alle, die chûſclichen lebent. Div kûſce iſt driualtec. Ein | |
| die gehite lûte under ein ander habent, daz ſi ſich behaltent, daz ir dewe[de]rez daz ander uberhuget unde doch ein ander | |
| niunzeck rehter, die der riwe nith bedurfen.’ $.S$. Anna div behielt ſich chûſlîchen nach ir manneſ tôde, div iſt mit gote; | |
| Von div alle die ſich in elîcheme hirate uon uberhoͮre behaltent oder nach dem ſcanteclicheme hoͮre kûſlichen lebent oder uon chindeſ | |
| ſcanteclicheme hoͮre kûſlichen lebent oder uon chindeſ peine ire magetoͮm behaltent, die choment alle ze der gagene unſer trûturowen. Die auer | |
| Die auer weder chonelîche noch witewelîchen noch magetlîchen ire kûſce behaltent, noch deumoͮt an in habent, alſ unſer trûturowe hete, die | |
| lebent vnde die uerwitewet kûſlichen lebent vnde die ir magetoͮm behaltent. Die denne belibent mit hoͮre unde darân uunden werdent, den | |
| chriſtenlûten eben wol goͮteſ gunnen unde ſi allegelîche beſcirmen, iedoch behaltet $t ein ieglich engel den, der ime ſunder uon gote | |
| ewangeliſte. Do er tieffer in div goteſ toͮgen ſach, da behielt er deſ aren ſite, der tieffer uor allen uogelen in | |
| ſculen allenthalben geſehen, $t daz ſi under den lûten chunnen behalten den rehten erneſt alleſ rehteſ, daz ſi die rehte chunnen | |
| ze ſenfte ſîn den undertanen, daz ſi ſich chunnen $t behalten an allen goͮten dingen. Die ſelben ſint, die da ſprechen | |
| min uil lieben, ſîne iungeren lerte, wie ſi die minne behalten ſcolten, unde in daz eine gebot ſazte uur elliv gebot. | |
| minne wonet, der wonet mit gote.’ Wie wir die minne behalten ſculen, daz leret er unſ: Sicut dilexi uoſ. ‘Alſ ich | |
| goteſ ſun ſîne iungeren lerte, wie ſi die rehten minne behalten ſcolten, do ſprach er zoͮ in: ‘Ir birt mîne iungeren.’ | |
| Der aber uolhertet unze an daz ende, der wirt eweclichen behalten.’ Mine uil lieben, allertagelichen liden wir ahteſal, liden wir ez | |
| div iſt div minne uor alleme gebote; ſwer die niht behaltet, derne chumet nimmer uur goteſ oͮgen. Unſ iſt uon gote | |
| antreitente, do er den armen menneſſcen geſcoͮf, daz er in behielte uon deſ leidigen tieuelſ aneuerte. $t Uon div daz er | |
| Der bechorunge werden wir denne uberich, obe wir die mazze behalten an der notdurft, $t der unſer nature gert. Dem gebete | |
| in daz capitel vnd sol in vragen, ob er welle behalten allez, daz ime fvͤr wort gel#;eat, da man in enpheng, | |
| brvder iht des spitals gvͦtes avzwendigen lvten enphilhet oder ze behalten giet vnd wirt der maister des innan vnd vergihet der | |
| wil wider deme rehte sîn, sô setzen wir daz zu behaltene, daz die brûdere in ir sachen, die sî wider iemanne | |
| die brûdere in ir sachen, die sî wider iemanne habent, behalten in alle wîs ir vrîheite unde ir prîvilêgien, niht ubelîche | |
| daz sal der brûder, der des spitâles pfliget, mit schrifte behalten, der sol ouch den sîchen manen, daz er sorcveldich sie | |
| geordenet unde besezzet, daz sol man, alsô verre man mac, behalten. 6. Wie man der sîchen phlegen sule in den spitâlen. | |
| ez den pflegeren gevellet, die aber nâch vespere sterbent, die beheltet man uber naht nâch der prîme des anderen tages zu | |
| tûne werde ze râte. Wir wollen ouch, daz man daz behalte vesteclîche, daz an allen steten, dâ man spitâl heldet, sô | |
| alsô vesteclîche $t zu dînene gelobeten den sîchen, alse zu behaltene den orden der ritterschefte. 7. Wie man der almûsen bittere | |
| zu mûse, unde trinken sunderlîche. $t Daruber sal man daz behalten in allen hûseren, dâ convent von brûderen ist, daz sint | |
| obersten darzu wirt bescheiden. $t Die ganzen brôt sal man behalten unde daz andere geben zu dem almûsen. 14. Von dem | |
| vorgenanten dinge ordene unde setze. Doch sal man daz vlîzeclîche behalten, daz man setele unde zoume unde schilde mit golde oder | |
| begebenen mannes, der mit deme wîbesnamen wonet, ob sî lîhte behalten $t wirt, doch ist sî niht sicher unde mac ouch | |
| sîn undertân, daz er alsô an dem iungesten tage muge behalten $t werden. 37. Von der sorcvaldegen bescheidenheit des meisteres. /In | |
| niht gelde. /(i) Dikein brûder neme dekeine commendisse $t ze behaltene, dan mit schrifte, ob ez mit fûgen mac sîn. /(k) | |
| des heiligen oleies unde der sîchen sal man wol beslozzen behalten unde sol unsers hêrren Gotes lîcham uber drî wochen irnûwen. | |
| rehtes lebenes unde der dinge, der sie schuldic sint, zu behaltene iht muge kumen zu bruche unde zu valle, unde daz | |
| unde swie man daz âne zwîvel $t ane swêre schulde behalten sule, doch sal man ez an den minnesten niht versûmen, | |
| der sî ubergêt oder versûmet. Von den allen daz zu behaltene ist, daz der, der sî merclîche phliget zu versûmene oder | |
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