Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

UvZLanz 5148 rîter habet/ bî dem furte an dem gevilde/ mit gevaʒʒetem schilde./ //Nu vernement wie im dô geschach./ si sprangten beide in
UvZLanz 5284 bâten in ûʒ rûmen/ und dahten sich gelîche/ mit den schilten rîterlîche./ die zwêne degen wol geborn/ nâmen diu ros mit
UvZLanz 5440 gezieret./ vil wol geparelieret/ was diu pavelûne hêr/ mit hundert schilten, niht mêr;/ die hiengen nâch ein ander gar,/ mit fremden
UvZLanz 5455 wol gemuot,/ der an den hundert rittern guot,/ von der schilten ich ê sagete,/ einen selhen ruom bejagete,/ daʒ ers alle
UvZLanz 5464 und êre/ und hæte niht vor im gespart./ swelhes rîters schilt geruort wart,/ der muos die êrste juste nemen./ die andern
UvZLanz 6266 komen/ ze Plûrîs ûf daʒ schœne velt,/ dâ mit den schilten daʒ gezelt/ harte wol gezieret was./ si erbeiʒten alle ûf
UvZLanz 6270 gras/ und schoweten daʒ gevilde,/ daʒ gezelt und ouch die schilde,/ und wie der site wære./ dô kômen schiere mære/ alhin
UvZLanz 9102 dar an,/ ir bekâmen ir vater man,/ mit zwein tûsent schilten,/ die alle ûf orsen spilten,/ mit sîdîn kovertiuren guot:/ an
UvZLanz 9173 mæren,/ daʒ sô vil ritter spilten/ ûf rossen und mit schilten./ ir prîses muoʒ ich vil verdagen,/ wan daʒ eine muoʒ
VAlex 200 lêrtin mit gewâven faren,/ unt wie er sich mit eineme scilte solte bewarn,/ unt wie er sîn spere solte tragen/ ze
VAlex 538 dâ gitân rihte chunt./ Alexander was ein helt frumeclîch,/ den schilt zuht er vur sich,/ unt alser ime was wol nâch,/
VAlex 893 die burchmûre zebrach./ a waz dâ werlte tôt belach!/ Alexanders schilt was helfenbein,/ bezzer wart nie nechein./ sîn helm was alsô
VAlex 929 wunde niht genas,/ want daz swert scarf was./ durch den scilt flôch der gêr/ unde machet manegen helt sêr./ dâ hete
VAlex 1252 durch alle die sîne er brach./ Mennes er durch den schilt stach,/ daz daz plût begunde rinnen./ Mennes stach hine wider
Wh 3,24 zil der tjoste:/ bî vîenden man in dicke sach./ der schilt von arde was sîn dach./ man hœret in Franchrîche jehen/
Wh 12,20 müeten disiu mære./ ûf daz velt Alyscanz/ kom manec niuwer schilt al ganz,/ der dürkel wart von strîte./ der breite und
Wh 15,15 si minne erkanden:/ ich meine die dar sanden/ ir vreuden schilt vür riuwe./ ist minne wâriu triuwe,/ so erwarp da manges
Wh 20,18 ungevuoge verhouwen./ si wâren ir lebens milte:/ swâ mans âne schilte/ traf, dâ spürte man diu swert/ sô, daz manec heiden
Wh 24,20 ganz beliben?/ nein, ir tjost wart sô getân,/ durh die schilde und durh bêde man./ ietwederm von des andern hant/ wart
Wh 48, 2 kreftelôs begund er gên,/ //[M]it unstaten drûf er saz./ sînes schildes er dâ niht vergaz,/ den begund er mit im dan
Wh 50, 6 erkennen/ und sich selben nennen/ zem aller schadhaftestem man/ der schiltes ampt ie gewan/ und der ie rîterschefte pflac./ sîn beste
Wh 59,29 stûdach,/ unz er vor im ligen sach/ des werden Vîvîanses schilt./ ûf dem was strîtes sus gespilt:/ //Hâtschen, kiulen, bogen, swert,/
Wh 63,27 scharlachen rôt./ in dirre wirde bistû tôt./ wie was dîn schilt gehêret,/ ir milte dran gemêret,/ diu gein dir tugende nie
Wh 66, 9 Termis wart ein man/ mit iuwerr helfe und ich gewan/ schildes ampt, und die gesellen mîn./ waz koste ich dô die
Wh 67,20 dâ heime bî andern kinden/ billîcher denne du hetes getragen/ schilt, dar under dû bist erslagen./ ich sol vor got gelten
Wh 77,23 dem Franzoys der Persân./ hurtâ wiez dâ wart getân!/ die schildes schirben vlugen enbor./ ein swert der künec Pantanor/ gap dem
Wh 79, 4 sîn blankez bein verlorn./ halsberges gêr und kursît/ und der schilt an der selben zît/ wâren drab gerucket, deiz bein stuont
Wh 82, 7 saz er al zehant./ bêdiu swert er umbe bant:/ Arofels schilt er dar zuo nam,/ der künge wol ze vüeren zam./
Wh 83,20 einer künste pflac,/ daz sîn munt wol heidensch sprach./ sîn schilt was heidensch den man dâ sach,/ sîn ors was heidnisch
Wh 89,12 war:/ der koste si bevilte./ si prüefte ouch bî dem schilte/ daz er ein heiden möhte sîn/ Arofels ors Volatîn/ was
Wh 111,20 ieslîchem tôtem man/ hiez helm ze houbte binden./ swaz man schilde mohte vinden,/ si wæren niuwe oder alt,/ dâ mit die
Wh 113,23 sprach ‘ditze ors deheinen soum/ treit, wan mich und disen schilt./ ez wirt ê an den ort gespilt.’/ daz swert muos
Wh 116, 2 koufschatze ist der zol gezilt.’/ si sprâchen, er vuort einen schilt,/ die mit der vrouwen kômen dar:/ ‘sîn harnasch ist nâch
Wh 116, 9 kostlîch,/ des blic der sunnen ist gelîch./ als ist der schilt untz kursît./ Munschoy wart geschrît,/ do er uns vlühtic wider
Wh 123,20 wen si jageten, dirre und der,/ dô durh des grâven schilt ein sper/ was wider von der tjoste brâht./ si vrâgeten
Wh 125,10 schône./ dâ ze Samargône,/ in der houbetstat ze Persîâ,/ sîn schilt was geworht aldâ:/ des buckel was armüete vrî./ Adramahût und
Wh 126, 6 des bîtens het in doch bevilt./ aldâ bevalh er sînen schilt;/ des reit er âne gein Munlêûn./ manec Franzoys und Bertûn/
Wh 161,21 helm ist iu benennet niht,/ noch ander wâpen noch der schilt./ ob iuch des, vrouwe, niht bevilt,/ gebt mir sus iuwer
Wh 165, 4 sinne,/ der was vergezzen an der zît/ dô dû under schilde gæbe strît:/ der was noch dîner jugende ein last./ mir
Wh 171,23 sîn bruoder Gybert:/ ‘bin ich an daz ampt wert/ under schilt und mit dem sper,/ bruoder, des bin ich dîn wer./
Wh 187,11 linden,/ daz man sach von edelen kinden/ mit scheften ûf schilde tjostieren,/ dort sich zweien, hie sich vieren,/ hie mit poynder
Wh 202,23 klôster: daz verbran/ dô der marhgrâve dan/ schiet und sînen schilt dâ liez./ ze tûsent marken der geniez/ was, der dem
Wh 202,28 iuch des mæres niht bevilt,/ sô koste mêr der eine schilt/ der in dem viure was verlorn,/ denne daz klôster mit
Wh 203, 7 dem künige und der künigîn,/ wie rehte kostebæren schîn/ der schilt gap von gesteine,/ und daz anders neheine/ drûf verwieret lâgen,/
Wh 204, 3 künic wol geborn./ des hât diu minne mir verlorn/ sînen schilt kostebære./ er was ouch mir ze swære:/ in solte der
Wh 207,27 vil rehte iu gesagt/ wie diu zimierde ist bejagt,/ der schilt unt daz kursît;/ und des wâpenroc noch gît/ alsô kostebæren
Wh 215,20 unt mînen touf verliesen,/ unt manege werdeclîche ger,/ die under schilde mit dem sper,/ mit helme verdecket,/ sô dicke hât volrecket/
Wh 232, 9 orses buoc, daz er dâ vant,/ dar nâch was Arofels schilt./ den knappen hete gar bevilt,/ und het er sich versunnen/
Wh 236,13 dô werte,/ unz si von manegem swerte/ und von den schilden blicke/ durh grôzen stoup sach dicke./ si sprach ‘wer sint
Wh 240,15 eine diet/ diu sich von ellen nie geschiet,/ mit zerstochen schilden und zerhurt./ ûz der rehten manheit geburt/ was der dise

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