Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vuortin manigin helt balt./ Alse asprian dise rede uirman./ den scihlt er vazen began./ vnde vordirte sin wicgewete./ her sprach man | |
| einin orsclac./ Daz eme der kopf al$/ zo brach./ Hach den schilden giengin sine nam./ Vnde woldin aspriane slan./ Der herzogo friderich./ | |
| zege./ Si was des goldis milde./ Si legedit uf die scilde./ Vorsten den richen./ Gaf si riclichen./ Vnde lonede den godin | |
| here man./ He reit ein ros louesam./ Vnde uorde in$/ deme scilde sin./ Eine bukelen guldin./ Der scilt was also getan./ Daz | |
| Vnde uorde in$/ deme scilde sin./ Eine bukelen guldin./ Der scilt was also getan./ Daz he alse ein uur bran./ Von | |
| silver unde golt./ Des was der helit milde./ Zvelf hunderit schilde/ brachter zo deme schalle./ Vnde bat die herren halle./ Daz | |
| ander was widolt./ Vere luchte ime daz golt./ Von des scildis rande./ Imelot ir kande/ Rotheres sinne./ He wolde gerne intrinnen/ Dar | |
| du wart ime sin len breit./ Daz berker mit sime scilde bereit./ Manigin winter kaldin./ Vil dicke deme alden./ Sin bart | |
| an./ Swer dar ieman bestat/ Wie gewis er den minin schilt hat./ Des antwerde do widolt./ Ich bin in allin holt./ | |
| hosin wol gecirot./ Mit golde gewirot./ Er worte an sime schilde./ Ein tier samt iz spilde./ Vz deme golde erlich./ Eime | |
| daz leicht barin./ Alsiz sterren waren./ Ime stunt vmme des schildis rant./ Manich got iachant./ Indeme satilbogin sin./ stundin swanin guldin./ | |
| sol dîn helm sîn,/ daz gotes wort daz sî dîn schilt./ ob dich der rede niht bevilt,/ dû wirdest gote ein | |
| trait!/ Allen werden vroͮwen/ Ist an im verhoͮwen/ Der vroͮdin schilt, der sæelden cranz;/ Der welte lobes sunnen glanz/ Můst an im | |
| unz an den schragen/ Wart ain groz gestoͤsse/ Mit mangem schilt geboͤze./ Swa min her Wilhelm hin rait,/ Da dranc nah | |
| der lartin mit gewêfene varen,/ wî er sih mit einem schilde solde bewarn,/ und wî er sîn sper solde tragen/ zô | |
| wêre./ dâ man solde stechen/ unde spere brechen/ und di scilde howen,/ dâ mohte man scowen/ manneglîchis ellen/ under den gesellen/ | |
| swerten und ouch mit sper/ ervochten under helme und under schilte/ mit heldes hant in liehter wât.‘/ //Der hôhen und der | |
| sippe. //Der rihter sol lîhen dem den man schuldiget einen schilt und ein swert. //Alsô man dâ hin kumet dâ der | |
| man daz vlîzeclîche behalten, daz man setele unde zoume unde schilde mit golde oder mit silbere oder mit anderre werltlichen varwe | |
| anderre werltlichen varwe gemâlet âne nôtdurfte icht vûre. Schefte unde schilde unde setele sulen uberdecke niht haben, sperîsen, die geveget sint, | |
| dâ inne was, verdachte mit golde unde hiez wirken guldene schilde. Daz golt cieret, die schilde bewarent. Gebrichet unserme Gotes hûse | |
| golde unde hiez wirken guldene schilde. Daz golt cieret, die schilde bewarent. Gebrichet unserme Gotes hûse des goldes der minne, sô | |
| mit drîn bestien, einen heidenisschen schrîbere, einen turkopel, der sînen schilt unde sîn sper vûre, einen andern turkopel, den er sende, | |
| stat entphâhen sal, den man êre sal bieten. Des meisteres schilt unde wâpenroc sal er niht vûren, er sal ouch sîne | |
| gloggen und das hoch gesenge und die kasuggelen mit den schilten. ___Lieber, kertent ir úch von grunde mit allem flisse in | |
| gar vil ez hitz geit./ dw hitz get durich gantzen ſchilt,/ daz er nyndert wiͤrt verzilt/ und beleibt auch daz vewr | |
| gelîche in ein/ diu sîniu keiserlîchen bein!/ wie rehte sîn schilt zaller zît/ an sîner stat gelîmet lît!/ wie zimet der | |
| ze jâre baz./ über diz allez lernet er/ mit dem schilte und mit dem sper/ behendeclîche rîten,/ daz ors ze beiden | |
| unde snite,/ den kuonheit nie bevilte,/ den eber an dem schilte;/ wie erm den helm betihte/ und oben dar ûf rihte/ | |
| golt noch zobel gestuont nie baz/ dem sper unde dem schilte/ dan triuwe unde milte.’/ //Hie mite bôt erm den schilt | |
| schilte/ dan triuwe unde milte.’/ //Hie mite bôt erm den schilt dar./ er kustin und sprach: ‘neve, nu var/ und gebe | |
| als in sîn œheim tete,/ an swerte, an sporn, an schilte./ diemüete, triuwe, milte/ die leite er iegelîches kür/ mit bescheidenlîcher | |
| vröuden giht,/ ist daz mir leide an dir geschiht.’/ ein schilt der wart ouch dar besant;/ an dem hæt ein gevüegiu | |
| nu daz der lobebære,/ der genæme kindesche man/ //Tristan den schilt an sich gewan,/ nu lûhten disiu vier werc,/ helm unde | |
| sich gewan,/ nu lûhten disiu vier werc,/ helm unde halsperc,/ schilt unde hosen ein ander an/ sô schône, ob si der | |
| vliegende her,/ daz si diu sper zestâchen,/ dazs in den schilten brâchen/ wol ze tûsent stucken./ dô giengez an ein zucken/ | |
| sin/ vil nâch mit slegen hæte benomen./ wær ime der schilt ze staten niht komen,/ under dem er sich mit listen/ | |
| slegen an gewan,/ daz Tristan von der slege nôt/ den schilt ze verre von im bôt/ unde den schirm ze hôhe | |
| wan sprang et anderhalp dervan./ //Môrolt der listege man/ den schilt ze rucke er kêrte,/ als in sîn witze lêrte./ mit | |
| wirz gewinnen.’/ und swaz hier under rede ergie,/ mit dem schilte dacter ie/ daz bluot und die wunden/ vor den unkunden/ | |
| geleit,/ die er in dem schiffe begienc,/ dô er den schilt zer sîten hienc/ und barc sîne wunden/ vor den unkunden,/ | |
| doch sô sêre/ versuochet mit der kêre,/ daz ime der schilt vor der hant/ vil nâch ze koln was verbrant,/ wan | |
| hêrren wol gezimet,/ schœne unde milte,/ zem sper und zem schilte/ ein ritter edel und ûz erkorn,/ von künigen unz her | |
| mit hêrlîchen siten/ al eine ûf Markes hof geriten/ âne schilt und âne sper./ über sînen rucke vuorte er/ eine rotten, | |
| manec gewæffenter man,/ die fuorten ringes gespan,/ helme mit den schilten:/ di bestuonden den milten/ in eime buocholze./ dô werte sich | |
| getân./ si hiwen beide manegen spân/ ein ander von den schilten./ nîtlîchen si spilten/ ein wîle in dem kreiʒe./ idoch sluoc | |
| der helt enzît:/ er spranc ûf als ein degen./ des schiltes moht er niht gepflegen:/ hinder rücke er in stieʒ,/ als | |
| mit starker übermüete kraft:/ wan im was wol gelungen./ die schilte für sich twungen/ beidiu die sîne und ouch er./ si | |
| iu gesagen tar,/ swâ der degen milde/ mit dem rôten schilde/ hin mit den sînen sprancte,/ daʒ her von im wancte/ | |
| der hant/ durch den underen rant/ den dritten teil des schiltes hin./ dô huop sich zorn under in/ und wart in | |
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