Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Parz 14,19 lieht hermîn:/ dâ nâch muos ouch daz ander sîn,/ ûfme schilt und an der wât./ noch grüener denne ein smârât/ was
Parz 18,6 gefeitieret was./ ___dô truoc der helt milte/ ûf einem hermîn schilte/ ine weiz wie manegen zobelbalc:/ der küneginne marschalc/ hetez für
Parz 19,4 zindâle/ verdecket al zemâle./ daz niunde sînen satel truoc:/ ein schilt, des ich ê gewuoc,/ den fuorte ein knappe vil gemeit/
Parz 19,21 was beidiu wîp unde man./ der hêrre schouwen began/ manegen schilt zebrochen,/ mit spern gar durchstochen:/ der was dâ vil gehangen
Parz 24,27 iu tuot od hât getân,/ dâ biut ich gegen mînen schilt:/ die vînde wênec des bevilt."/ ___mit zühten sprach ein fürste
Parz 28,5 mîn friunt Isenhart./ ir ieweder innen wart/ eins spers durh schilt und durh den lîp./ daz klag ich noch, vil armez
Parz 32,15 küenen man/ kleinœtes vil gefüeret dan,/ daz er durch unser schilte stach,/ des man für grôze koste jach/ so ez die
Parz 42,22 last,/ sone mag ich nimmer werden wert./ waz touc mir schilt unde swert?/ er sol mich schelten, swer michs mane."/ dô
Parz 42,27 der porte er vaste ruorte./ ein knappe im widerfuorte/ ein schilt, ûzen und innen dran/ gemâlt als ein durchstochen man,/ geworht
Parz 50,5 selten ûz."/ "do rekante abr ich wol dînen strûz,/ ame schilde ein sarapandratest:/ dîn strûz stuont hôch sunder nest./ ___Ich sach
Parz 56,10 vater leit die selben nôt:/ der was geheizen Addanz:/ sîn schilt beleip vil selten ganz./ der was von arde ein Bertûn:/
Parz 57,26 ein waltswende:/ die tjoste sîner hende/ manec sper zebrâchen,/ die schilde dürkel stâchen./ Als ein agelster wart gevar/ sîn hâr und
Parz 59,2 ze Dôlet./ //der was nâh rîterschefte gevarn,/ dâ man niht schilde dorfte sparn./ dô hiez ouch er bereiten sich/ (sus wert
Parz 60,6 zôch im soumære nâch./ ___sîn ouge ninder hûs dâ sach,/ schilde wærn sîn ander dach,/ und die wende gar behangen/ mit
Parz 63,1 die stat/ der helt begunde trecken,/ die slâfenden wecken./ //vil schilde sach er schînen./ die hellen pusînen/ mit krache vor im
Parz 64,25 er ie was fier./ ez sint hundert banier/ zuo eime schilde ûf grüene velt/ gestôzen für sîn hôch gezelt:/ die sint
Parz 66,28 hie sint./ die heizen wir die vrechen:/ si wellnt durch schilde stechen./ Hie hânt die Provenzâle/ schilde wol gemâle./ //hie sint
Parz 66,30 vrechen:/ si wellnt durch schilde stechen./ Hie hânt die Provenzâle/ schilde wol gemâle./ //hie sint die Wâleise,/ daz si behabent ir
Parz 70,27 iedoch ein swærer last./ gezimieret wart der gast./ ___wie sîn schilt gehêret sî?/ mit golde von Arâbî/ ein tiweriu bukel drûf
Parz 71,29 die phellel rîch./ ander wât ist der vil ungelîch./ ___den schilt nam er ze halse sân./ hie stuont ein ors vil
Parz 72,26 teil des grîfen hie/ der künec von Gascône truoc/ ûfme schilt, ein rîter kluoc./ gezimieret was sîn lîp/ sô wol geprüeven
Parz 75,14 diu ruowe smæhe./ die werden twanc diu minne dar,/ manegen schilt wol gevar,/ und manegen gezimierten helm:/ des dach was worden
Parz 78,15 si wârn von manegen landen,/ die dâ mit ir handen/ schildes ambet worhten/ und schaden wênic vorhten./ ___aldâ wart von Gahmurete/
Parz 78,26 frumt al niuwe./ nu saher wâ der künic Lôt/ sînen schilt gein der herte bôt./ der was umbe nâch gewant:/ daz
Parz 92,1 gesellen sîn,/ tuont herzenlîche ir klagen schîn./ //si hânt ir schildes breite/ nâch jâmers geleite/ zer erden gekêret:/ grôz trûren si
Parz 97,27 dô muos ich nâch der ordens kraft,/ als mir des schildes ambet sagt,/ derbî belîben unverzagt./ wan daz ich schilt von
Parz 97,29 des schildes ambet sagt,/ derbî belîben unverzagt./ wan daz ich schilt von ir gewan,/ ez wær noch anders ungetân./ //ich werdes
Parz 98,15 disiu kint/ wârn von weinen vil nâch blint./ ___Die den schilt verkêrt dâ hânt getragn,/ den begunde ir friwent ze velde
Parz 99,11 mîn:/ ich mag iuch wol ergetzen sîn./ kêrt ûf den schilt nâch sîner art,/ gehabt iuch an der freuden vart./ ich
Parz 101,8 dez pantel, daz sîn vater truoc,/ von zoble ûf sînen schilt man sluoc./ al kleine wîz sîdîn/ ein hemde der künegîn,/
Parz 101,19 blôze hût,/ sô kom von rîterschaft ir trût,/ der manegen schilt vil dürkel stach./ ir zweier minne triwen jach./ ___Er hete
Parz 105,30 mit ellens kraft./ vor Baldac ûfme gevilde/ durchstochen wart vil schilde,/ //dâ si zein_ander gâhten./ die poynder sich tâ flâhten,/ sich
Parz 108,17 ungeborn,/ zuo dem sîn ellen habe gesworn:/ ich mein der schildes ambet hât./ helfe und manlîchen rât/ gap er mit stæte’n
Parz 115,11 schouwen,/ beidiu sehen und hœren,/ dien sol ich niht betœren./ schildes ambet ist mîn art:/ swâ mîn ellen sî gespart,/ swelhiu
Parz 115,16 kranc./ ob ich guotes wîbes minne ger,/ mag ich mit schilde und ouch mit sper/ verdienen niht ir minne solt,/ al
Parz 121,25 drî wârn sîne man./ er reit ein schœne kastelân:/ sîns schildes was vil wênic ganz./ er hiez Karnahkarnanz/ leh cons Ulterlec./
Parz 126,14 ritterschaft./ Artûs küneclîchiu kraft/ sol mich nâch rîters êren/ an schildes ambet kêren."/ sich huop ein niwer jâmer hie./ diu frouwe
Parz 134,18 stach in mîn hant/ hinderz ors durh fîanze:/ durch sînen schilt mîn lanze/ iwer kleinœte brâhte./ vil wênc ich dô gedâhte/
Parz 145,22 rôt was sîn gügerel,/ rôt samît was sîn covertiur,/ sîn schilt noch rœter danne ein fiur,/ al rôt was sîn kursît/
Parz 152,17 magt,/ diu vil von friwenden wart geklagt./ op si halt schilt solde tragn,/ diu unfuoge ist dâ geslagn:/ wan si was
Parz 154,23 lantreht:/ ine wil niht langer sîn ein kneht,/ ich sol schildes ambet hân."/ er greif im nâch dem zoume sân:/ "du
Parz 158,2 noch snelheite giht./ //___Ywâneten niht bevilte,/ ern lêrte in underm schilte/ künsteclîch gebâren/ und der vînde schaden vâren./ er bôt im
Parz 158,10 dir zer tjoste kum,/ dâ soltuz balde brechen,/ durch sînen schilt verstechen./ wiltu des vil getrîben,/ man lobt dich vor den
Parz 159,10 sælden rîch./ wær ritterschaft sîn endes wer,/ zer tjost durch schilt mit eime sper,/ wer klagte dann die wunders nôt?/ er
Parz 162,16 lant./ ___ein grôziu müede in des betwanc,/ daz er den schilt unrehte swanc,/ ze verre hinder oder für,/ et ninder nâch
Parz 173,16 mir geriten!/ ich hân beschouwet manege want/ dâ ich den schilt baz hangen vant/ denner iu ze halse tæte./ ez ist
Parz 174,5 solde wenken,/ [und] den schaft ze rehte senken,/ [und] den schilt gein tjoste für sich nemen./ er sprach "des lâzet iuch
Parz 174,15 rinc./ dô brâhte der jungelinc/ sîn êrsten tjost durch einen schilt,/ deis von in allen wart bevilt/ unt daz er hinderz
Parz 182,4 ouch anderhalp der schal:/ die ritter truogen wider în/ helme, schilde, ir swerte schîn,/ und sluzzen zuo ir porten:/ grœzer her
Parz 199,2 nimmer vrô gesehe,/ //ê daz ich si gereche/ aldâ ich schilt durchsteche./ sage Artûse und dem wîbe sîn,/ in beiden, von

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