Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lieht hermîn:/ dâ nâch muos ouch daz ander sîn,/ ûfme schilt und an der wât./ noch grüener denne ein smârât/ was | |
| gefeitieret was./ ___dô truoc der helt milte/ ûf einem hermîn schilte/ ine weiz wie manegen zobelbalc:/ der küneginne marschalc/ hetez für | |
| zindâle/ verdecket al zemâle./ daz niunde sînen satel truoc:/ ein schilt, des ich ê gewuoc,/ den fuorte ein knappe vil gemeit/ | |
| was beidiu wîp unde man./ der hêrre schouwen began/ manegen schilt zebrochen,/ mit spern gar durchstochen:/ der was dâ vil gehangen | |
| iu tuot od hât getân,/ dâ biut ich gegen mînen schilt:/ die vînde wênec des bevilt."/ ___mit zühten sprach ein fürste | |
| mîn friunt Isenhart./ ir ieweder innen wart/ eins spers durh schilt und durh den lîp./ daz klag ich noch, vil armez | |
| küenen man/ kleinœtes vil gefüeret dan,/ daz er durch unser schilte stach,/ des man für grôze koste jach/ so ez die | |
| last,/ sone mag ich nimmer werden wert./ waz touc mir schilt unde swert?/ er sol mich schelten, swer michs mane."/ dô | |
| der porte er vaste ruorte./ ein knappe im widerfuorte/ ein schilt, ûzen und innen dran/ gemâlt als ein durchstochen man,/ geworht | |
| selten ûz."/ "do rekante abr ich wol dînen strûz,/ ame schilde ein sarapandratest:/ dîn strûz stuont hôch sunder nest./ ___Ich sach | |
| vater leit die selben nôt:/ der was geheizen Addanz:/ sîn schilt beleip vil selten ganz./ der was von arde ein Bertûn:/ | |
| ein waltswende:/ die tjoste sîner hende/ manec sper zebrâchen,/ die schilde dürkel stâchen./ Als ein agelster wart gevar/ sîn hâr und | |
| ze Dôlet./ //der was nâh rîterschefte gevarn,/ dâ man niht schilde dorfte sparn./ dô hiez ouch er bereiten sich/ (sus wert | |
| zôch im soumære nâch./ ___sîn ouge ninder hûs dâ sach,/ schilde wærn sîn ander dach,/ und die wende gar behangen/ mit | |
| die stat/ der helt begunde trecken,/ die slâfenden wecken./ //vil schilde sach er schînen./ die hellen pusînen/ mit krache vor im | |
| er ie was fier./ ez sint hundert banier/ zuo eime schilde ûf grüene velt/ gestôzen für sîn hôch gezelt:/ die sint | |
| hie sint./ die heizen wir die vrechen:/ si wellnt durch schilde stechen./ Hie hânt die Provenzâle/ schilde wol gemâle./ //hie sint | |
| vrechen:/ si wellnt durch schilde stechen./ Hie hânt die Provenzâle/ schilde wol gemâle./ //hie sint die Wâleise,/ daz si behabent ir | |
| iedoch ein swærer last./ gezimieret wart der gast./ ___wie sîn schilt gehêret sî?/ mit golde von Arâbî/ ein tiweriu bukel drûf | |
| die phellel rîch./ ander wât ist der vil ungelîch./ ___den schilt nam er ze halse sân./ hie stuont ein ors vil | |
| teil des grîfen hie/ der künec von Gascône truoc/ ûfme schilt, ein rîter kluoc./ gezimieret was sîn lîp/ sô wol geprüeven | |
| diu ruowe smæhe./ die werden twanc diu minne dar,/ manegen schilt wol gevar,/ und manegen gezimierten helm:/ des dach was worden | |
| si wârn von manegen landen,/ die dâ mit ir handen/ schildes ambet worhten/ und schaden wênic vorhten./ ___aldâ wart von Gahmurete/ | |
| frumt al niuwe./ nu saher wâ der künic Lôt/ sînen schilt gein der herte bôt./ der was umbe nâch gewant:/ daz | |
| gesellen sîn,/ tuont herzenlîche ir klagen schîn./ //si hânt ir schildes breite/ nâch jâmers geleite/ zer erden gekêret:/ grôz trûren si | |
| dô muos ich nâch der ordens kraft,/ als mir des schildes ambet sagt,/ derbî belîben unverzagt./ wan daz ich schilt von | |
| des schildes ambet sagt,/ derbî belîben unverzagt./ wan daz ich schilt von ir gewan,/ ez wær noch anders ungetân./ //ich werdes | |
| disiu kint/ wârn von weinen vil nâch blint./ ___Die den schilt verkêrt dâ hânt getragn,/ den begunde ir friwent ze velde | |
| mîn:/ ich mag iuch wol ergetzen sîn./ kêrt ûf den schilt nâch sîner art,/ gehabt iuch an der freuden vart./ ich | |
| dez pantel, daz sîn vater truoc,/ von zoble ûf sînen schilt man sluoc./ al kleine wîz sîdîn/ ein hemde der künegîn,/ | |
| blôze hût,/ sô kom von rîterschaft ir trût,/ der manegen schilt vil dürkel stach./ ir zweier minne triwen jach./ ___Er hete | |
| mit ellens kraft./ vor Baldac ûfme gevilde/ durchstochen wart vil schilde,/ //dâ si zein_ander gâhten./ die poynder sich tâ flâhten,/ sich | |
| ungeborn,/ zuo dem sîn ellen habe gesworn:/ ich mein der schildes ambet hât./ helfe und manlîchen rât/ gap er mit stæte’n | |
| schouwen,/ beidiu sehen und hœren,/ dien sol ich niht betœren./ schildes ambet ist mîn art:/ swâ mîn ellen sî gespart,/ swelhiu | |
| kranc./ ob ich guotes wîbes minne ger,/ mag ich mit schilde und ouch mit sper/ verdienen niht ir minne solt,/ al | |
| drî wârn sîne man./ er reit ein schœne kastelân:/ sîns schildes was vil wênic ganz./ er hiez Karnahkarnanz/ leh cons Ulterlec./ | |
| ritterschaft./ Artûs küneclîchiu kraft/ sol mich nâch rîters êren/ an schildes ambet kêren."/ sich huop ein niwer jâmer hie./ diu frouwe | |
| stach in mîn hant/ hinderz ors durh fîanze:/ durch sînen schilt mîn lanze/ iwer kleinœte brâhte./ vil wênc ich dô gedâhte/ | |
| rôt was sîn gügerel,/ rôt samît was sîn covertiur,/ sîn schilt noch rœter danne ein fiur,/ al rôt was sîn kursît/ | |
| magt,/ diu vil von friwenden wart geklagt./ op si halt schilt solde tragn,/ diu unfuoge ist dâ geslagn:/ wan si was | |
| lantreht:/ ine wil niht langer sîn ein kneht,/ ich sol schildes ambet hân."/ er greif im nâch dem zoume sân:/ "du | |
| noch snelheite giht./ //___Ywâneten niht bevilte,/ ern lêrte in underm schilte/ künsteclîch gebâren/ und der vînde schaden vâren./ er bôt im | |
| dir zer tjoste kum,/ dâ soltuz balde brechen,/ durch sînen schilt verstechen./ wiltu des vil getrîben,/ man lobt dich vor den | |
| sælden rîch./ wær ritterschaft sîn endes wer,/ zer tjost durch schilt mit eime sper,/ wer klagte dann die wunders nôt?/ er | |
| lant./ ___ein grôziu müede in des betwanc,/ daz er den schilt unrehte swanc,/ ze verre hinder oder für,/ et ninder nâch | |
| mir geriten!/ ich hân beschouwet manege want/ dâ ich den schilt baz hangen vant/ denner iu ze halse tæte./ ez ist | |
| solde wenken,/ [und] den schaft ze rehte senken,/ [und] den schilt gein tjoste für sich nemen./ er sprach "des lâzet iuch | |
| rinc./ dô brâhte der jungelinc/ sîn êrsten tjost durch einen schilt,/ deis von in allen wart bevilt/ unt daz er hinderz | |
| ouch anderhalp der schal:/ die ritter truogen wider în/ helme, schilde, ir swerte schîn,/ und sluzzen zuo ir porten:/ grœzer her | |
| nimmer vrô gesehe,/ //ê daz ich si gereche/ aldâ ich schilt durchsteche./ sage Artûse und dem wîbe sîn,/ in beiden, von | |
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