Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

NibB 428,4 guot gewant,/ eine brünne rôtes goldes $s unt einen guoten schildes rant./ Ein wâfenhemde sîden $s daz leit$’ an diu meit,/
NibB 435,2 die truogen dar ze hant/ von alrôtem golde $s einen schildes rant,/ mit stahelherten spangen, $s vil michel unde breit,/ dar
NibB 437,1 wesen vil küene, $s dem diu vrouwe wurde holt./ Der schilt was under buckeln, $s als uns daz ist gesaget,/ wol
NibB 438,1 selbe vierde kûme truoc./ Alsô der starke Hagene $s den schilt dar tragen sach,/ mit grimmigem muote $s der helt von
NibB 451,2 $s si die ermel want./ si begonde vazzen $s den schilt an der hant./ den gêr si hôhe zuhte: $s dô
NibB 454,1 vor der küneginne $s soltu gar ân$’ angest sîn./ Den schilt gip mir von hende $s unt lâz mich den tragen,/
NibB 456,2 Dô schôz vil krefteclîche $s diu hêrliche meit/ ûf einen schilt niuwen, $s michel unde breit,/ den truoc an sîner hende
NibB 457,1 der wint./ Des starken gêres snîde $s al durch den schilt gebrach,/ daz man daz fiwer lougen $s ûz den ringen
NibB 489,3 helm ûf sîn houbet. $s der vil starke man/ den schilt vil balde zuhte, $s daz tor er ûf dô swief./
NibB 495,2 dar an,/ dâ mit er vor der hende $s den schilt dem küenen man/ sluoc sô bitterlîchen, $s daz im des
NibB 578,4 $s ein vil michel kraft./ man truoc ouch dar mit schilden $s vil manigen eschînen schaft./ 10. ÂVENTIURE/ Anderthalp des Rînes
NibB 585,3 vor den vrouwen brast!/ man hôrt$’ dâ hurteclîchen $s von schilden manigen stôz./ hey waz rîcher buckelen $s vor gedrange lûte
NibB 596,2 ze rossen alle komen./ vil manic rîchiu tjoste $s durch schilde wart genomen./ daz velt begonde stieben, $s sam ob al
NibB 647,2 schœnen mägedîn,/ si sâhen vor in liuhten $s vil maniges schildes schîn./ dô het sich gescheiden $s der künic von sînen
NibB 766,1 $s über al daz Sîfrides lant./ Die sätele zuo den schilden $s bereiten man began./ rittern unt vrouwen, $s die mit
NibB 797,1 in wart michel dienest $s den lieben gesten getân./ Vil schilde hôrt$’ man hellen $s dâ ze dem bürgetor/ von stichen
NibB 809,4 tumbiu herze $s gâben hôhen muot:/ der sah man under schilde $s vil manigen zieren ritter guot./ In diu venster sâzen
NibB 975,3 $s wil ich mit mir tragen,/ den gêr zuo dem schilde $s und al mîn pirsgewant.«/ den kocher zuo dem swerte
NibB 978,2 hêrlîche gast./ Die Sîfrides tugende $s wâren harte grôz./ den schilt er leite nider, $s aldâ der brunne vlôz./ swie harte
NibB 984,2 envant,/ done het et er niht mêre $s wan des schildes rant./ er zuht$’ in von dem brunnen, $s dô lief
NibB 985,2 zem tôde, $s sô krefteclîch er sluoc,/ daz ûz dem schilde $s dræte genuoc/ des edelen gesteines; $s der schilt vil
NibB 985,3 dem schilde $s dræte genuoc/ des edelen gesteines; $s der schilt vil gar zerbrast./ sich hete gerne errochen $s der vil
NibB 999,2 daz der helt was tôt,/ si leiten in ûf einen schilt, $s der was von golde rôt,/ und wurden des ze
NibB 1012,2 milt:/ »owê mich mînes leides! $s nu ist dir dîn schilt/ mit swerten niht verhouwen; $s du lîst ermorderôt./ wesse ich,
NibB 1028,1 $s alle Sîfrides man./ Die ûz erwelten degene $s mit schilden kômen dar,/ einlef hundert recken; $s die het$’ an sîner
NibB 1294,2 truogen rîchiu kleit/ von gemâlet rîchen pfellen. $s vil der schilde breit/ fuort$’ man bî den vrouwen $s nâhen ûf den
NibB 1354,3 schefte liezen vliegen $s mit trunzûnen dan/ hôhe über die schilde, $s von guoter ritter hant!/ von den tiuschen gesten $s
NibB 1354,4 ritter hant!/ von den tiuschen gesten $s wart dürkel manic schildes rant./ Dâ wart von schefte brechen $s vil michel dôz
NibB 1375,2 von Wiene si dô riten./ dâ wart in ritterschefte $s schilde vil versniten/ von spern, die dâ fuorten $s die recken
NibB 1482,1 füeren mit uns hinnen $s sô manigen ûz erwelten man.«/ Schilde und sätele $s unt allez ir gewant,/ daz si füeren
NibB 1487,3 selbes tugende $s tragen dar sîn golt/ ûf den breiten schilden, $s des moht$’ er vil hân./ ouch wart in rîchiu
NibB 1531,4 Gelpfrâtes lant.«/ dô nam der starke Hagene $s sînen guoten schildes rant./ Er was vil wol gewâfent. $s den schilt er
NibB 1532,1 guoten schildes rant./ Er was vil wol gewâfent. $s den schilt er dannen truoc,/ sînen helm ûf gebunden, $s lieht was
NibB 1600,3 an sînen vriunden $s leit unde sêr./ si riten under schilden $s durch der Beyer lant./ dar nâch in kurzer wîle
NibB 1602,2 muoste sîn./ si sâhen in der finster $s der liehten schilde schîn./ dône wolde Hagene $s niht langer si verdagen:/ »wer
NibB 1608,1 $s der helt muoz hie bürge wesen.«/ Si neicten über schilde $s ze stichen nu diu sper,/ Gelpfrât und Hagene; $s
NibB 1612,2 Hagene $s zuo Gelpfrâte spranc,/ der edel marcgrâve $s des schildes hin im swanc/ ein vil michel stücke, $s daz$’z fiwer
NibB 1619,4 hundert oder baz./ des wâren den von Tronege $s ir schilde trüebe und bluotes naz./ Ein teil schein ûz den wolken
NibB 1693,3 z$’in dâ vor/ vil der vremden recken: $s si truogen schilde enhant,/ wande si wolden rîten $s in daz Etzelen lant./
NibB 1698,3 gert ich niht mêre $s hinnen ze tragene/ niwan jenes schildes $s dort an jener want./ den wolde ich gerne füeren
NibB 1700,1 si jâmers nôt./ Si sprach zuo dem degene: $s »den schilt wil ich iu geben./ daz wolde got von himele, $s
NibB 1701,2 sedele gie./ mit ir vil wîzen handen $s si den schilt gevie./ diu vrouwe truog in Hagenen, $s er nam in
NibB 1702,2 hulft von liehtem pfelle $s ob sîner varwe lac/ (bezzern schilt deheinen $s belûhte nie der tac)/ von edelem gesteine. $s
NibB 1703,1 der koste $s was er wol tûsent marke wert./ Den schilt hiez dô Hagene $s von im tragen dan./ dô begonde
NibB 1717,2 sprach Kriemhilt./ »hie bringent mîne mâge $s vil manigen niuwen schilt/ und halsperge wîze: $s swer nemen welle golt,/ der gedenke
NibB 1744,2 den tiuvel«, $s sprach aber Hagene./ »ich hân an mînem schilde $s sô vil ze tragene/ und an der mînen brünne;
NibB 1746,2 fürsten wine milt,/ daz ir zen herbergen $s trüeget mînen schilt/ und%..e ander mîn gewæfen: $s ir sît ein künegîn./ daz
NibB 1747,2 Kriemhilt./ »war umbe wil mîn bruoder $s und Hagen sînen schilt/ niht lâzen behalten? $s si sint gewarnôt./ und wesse ich,
NibB 1832,2 in liehtez ir gewant./ dô nam ir ietwedere $s den schilt an sîne hant,/ und giengen ûz dem hûse $s für
NibB 1833,2 getân./ Volkêr der snelle $s zuo des sales want/ sînen schilt den guoten $s leint er von der hant./ dô gie

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