Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und sah allumb. Da sah er wo ein knap Lancelots schilt furt an dem halse. ‘Das ist sin schilt, herre’, sprach | |
| knap Lancelots schilt furt an dem halse. ‘Das ist sin schilt, herre’, sprach er und bat yn durch got das er | |
| das furware wol das nie so gut ritter an sinen schilt gestach als ich bin.’ Da schampte sich Lancelot ußermaßen sere | |
| prise und umb ere zu bejagen. Sie stachen off jhen schilde, und der ritter brach sin glene. Lancelot stach yn under | |
| yn under die kelen, so das im die glene den schilt und die kele zuhauff negelt, und der ritter fur dem | |
| sprang uff und saczt sich zu were. Lancelot hett den schilt off das heubt geleit und slug den ritter oben uff | |
| mit dem zeichen des heiligen crucz. Da hing er den schilt uff den rucken, das er yn nit irret, und saczt | |
| blutigen henden, die yn fast ungemechlich bestunden, ob er on schilt da were gewesen. Er schlug sie sere ungemechlich mit dem | |
| kurcz und dick waren, und Meleagant stach Lancelot durch sinen schilt, so das das ysen uff dem halßberg wiedderstunt und die | |
| sin Lancelot nit, er stach die glen oben durch den schilt und durch alle sin wapen, so das im das ysen | |
| siner schultern. Da raufft er das schwert und warff den schilt uff das heubt. ‘Herre Meleagant’, sprach Lancelot, ‘nu han ich | |
| gingen sie mit jhen scharpffen schwerten zuhauff und húwen jhen schilde zu stúcken und darnach die helme und die halßberg off | |
| starck enwas, im sprung das fuer uß den augen. Die schilde zuspielten yn beide uff den armen, und die rucke stießen | |
| //Nu muozestu gelovet sin,/ Maria, unse vogedin,/ trost der cristenheide,/ schilt der unser brodecheide./ Maria, gratia plena,/ du bis vol aller | |
| der edel rose Jhesus_Christus, da mit werst du dich; din schilt der ist die wisse lylie Maria. Es enhilfet si nit, | |
| alswebende us der heissen sunnen schinet uf einen núwen goltvarwen schilt. Der gegenblik gottes und der minnenden sele, der us von | |
| sinem willen. Dú crone wirt úberal gebluͤmet mit mangem ritterlichen schilte des heligen starken cristanen geloͮben. Das keyserrich sol oͮch an | |
| rîten./ dîn wîplîch güete neme mîn war/ und sî mî schílt híute hin und her noch zallen zîten."/ /Ir ougen #s+naz#s- | |
| $s wart unser salden rente./ das pantier uf des krüzes schilt $s gepinselt wilt,/ das wart der meide jung gesant $s | |
| das tet din wisheit eine,/ die allen tieren ist ein schilt, $s die forme bilt/ und reicht in leben unde nar, | |
| damit smirt./ got, allem sinen wilt,/ gebunden an dins herzen schilt/ sich zemen ließ in menschen bild./ ouch jungte sich des | |
| pinsel, tirme/ und mit der farbe blünder sprüche firme./ genaden schilt, uns schirme/ und lesch ab sines zornes frast./ Wann er | |
| dem künig Assirie von rindes bilde./ sie dackt mit irem schilde/ vor Gabaon hern Josue./ Da Pharo sterben hieß / die | |
| wonen bi./ über in din güte wach./ der truw ein schilt, genaden dach/ den dinen bis in aller sach/ und sie | |
| sinem mut: kurz, lang, zam formen wilde),/ uf gotes herzen schilde/ e lang gemalt in solcher saß?/ Phiton ein slange was, | |
| rom,/ dann slefet aller freuden blum/ verselbet uf sins herzen schild./ laß bren der gnaden sunn,/ du spiegel, forme, tigel, brunn,/ | |
| kan, dem sint die künste wilde./ ich wen, mit irem schilde/ der beste Priscianus was./ Uns sagen die meister gra: / | |
| jeger siten wilde,/ der stetiglichen fürt/ den tot an sinem schilde,/ freislich er nach mir spürt./ jo ist sin tagereise/ in | |
| din bilde/ entworfen an das tor/ dem hus zu eime schilde,/ da gieng der wüster vor./ wo er des nicht erblickte,/ | |
| der edelen steine $s gevellet ûf daz gras/ ab liehten schildes spangen, $s von hurten daz gescehen was./ Dô giengen $’s | |
| die wurden ouch bereit/ und ir vesten helme, $s ir schilde scœn$’ unde breit./ Dô nâhet$’ in ir reise $s zen | |
| ross in giengen ebene, $s des küenen Sîvrides man./ Ir schilde wâren niuwe, $s lieht unde breit,/ und vil scœn%..e ir | |
| herren lant,/ und nâmen in die mœre $s mit den schilden von der hant./ Diu ross si wolden dannen $s ziehen | |
| hêrlîchen recken $s in wæte lieht gevar/ und mit sô guoten scilden, $s niuwe unde breit./ daz im daz sagte niemen, $s | |
| wer der wære, $s der der warte pflac./ ein liehter scilt von golde $s im vor der hende lac./ ez was | |
| $s zen sîten mit den sporn,/ si neigten ûf die scilde $s die scefte mit ir kraft./ des wart der künec | |
| $s vil manegen grimmen slac./ ir ietweders ellen $s ûf schilden vaste lac./ dô heten dar gehüetet $s wol drîzec sîner | |
| man über helme $s vliegen manegen gêr/ durch die liehten schilde $s von der helde hant./ man sach dâ var nâch | |
| Dancwart zebrach!/ Dô het der herre Liudegêr $s ûf eime schilde erkant/ gemâlet eine krône $s vor Sîvrides hant./ wol wesser, | |
| den strît./ dürkel vil der helme $s und ouch der schilde wît/ si leiten von den handen; $s swaz sô man | |
| dô kunde daz gesinde $s nimmer vrœlîcher sîn./ Ir zerhouwen schilde $s behalten man dô truoc./ vil bluotiger sätele $s (der | |
| Vil goltrôter sätele $s si fuorten in daz lant./ zierlîche scilde $s und hêrlîch gewant/ brâhten si ze Rîne $s zuo | |
| wolden kurzewîle $s mit dem gesinde hân,/ schirmen mit den scilden $s und schiezen manegen scaft./ des hulfen in genuoge, $s | |
| ir lieben vriwenden $s was nâch den hermüeden wê./ Manege scilde volle $s man dar scatzes truoc./ er teiltes âne wâge | |
| des wil ich ab gân./ und traget ouch hin die schilde. $s jâ wold$’ ich in mîn lant./ des hât mich | |
| $s nu scaffet, daz man trage/ gesteine uns ûf den scilden, $s sô wurken wir diu kleit.«/ des willen was dô | |
| wizzet sicherlîchen.« $s im neic daz scœne magedîn./ Ir goltvarwen scilde $s man truog in ûf den sant/ unde brâht$’ in | |
| ros unt ouch ir kleit/ wâren vil gelîche. $s ir schilde wolgetân/ die lûhten von den handen $s den vil wætlîchen | |
| die degene/ von rabenswarzer varwe $s truogen rîchiu kleit./ ir schilde wâren schœne, $s michel, guot unde breit./ Von Indîâ dem | |
| vrouwen lant./ ir ros hiez man behalten $s unt ir schilde von der hant./ Dô sprach ein kamerære: $s »ir sult | |
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