Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Lanc 321, 25 knappen ein michel teil. Ein knapp fůrt myns herren Hestors schilt, und ein ander furt ein gebunt mit starcken spern; alsus
Lanc 322, 15 funffen; sie sprach, es wer ir lieb. Er nam sinen schilt und ein spere und rante wiedder sie und sie wiedder
Lanc 322, 16 gegen im, und stachen beidersitt ir spere enzwey off den schilten, und er stach den einen mit roß mit ein uber
Lanc 322, 30 ‘Ir bedörffent keyn angst han!’ sprach Hestor und nam synen schilt und ein spere, er reit zu der jungfrauwen und bat
Lanc 323, 5 Darnach kam er wiedder zu syner gesellschafft und det synen schilt von im und synen helm, wann im heiß was. Min
Lanc 323, 17 Hestor saczt synen helm off sin heubt und nam synen schilt und ein spere und bat die jungfrauwen urlaubes, und sie
Lanc 323, 19 waren saczten ir glenen fur ir fuß und dackten sin schilt mit ir glenen. Er reit durch sie alle und stach
Lanc 327, 28 ein knapp furt im synen helm und ein ander synen schilt und sin spere, und der dritt leyt im syn roß
Lanc 328, 4 und was gewapent biß an den helm uffzuseczen und den schilt an den hals zu hencken. Sin wapenrock was geparriert von
Lanc 329, 9 helm uff syn heubt, und der truchses gab im synen schilt und det im syn roß bringen. Er saß daroff und
Lanc 329, 12 syn spere, und es ward im; und er warff den schilt fur und schlug das roß mit den sporn und bevalh
Lanc 329, 19 zusamen gerant und stachen beide ir spere enzwey off jhenen schilten, das sie zurstůben biß in die hende; sie ritten beide
Lanc 329, 28 biß er sin schwert geraufft; er dackt sich mit sym schilt, und myn herre Gawan sprang zu im und er zu
Lanc 329, 30 zu mym herren Gawan. Sie schlugen freischlich sleg uff jhen schilt und off jhen helme, sie slugen off jhen arm und
Lanc 330, 2 yn kurczen, das yn beiden růgens not were gewesen. Ir schilt waren alle zurhauwen und ir halßberg, das man an maniger
Lanc 336, 23 ducht yn beßer dann er ye keynen gesehen hett. Der schilt was wiß als ein schne, und der helm was ußermaßen
Lanc 341, 31 allgewapent farn und ein fast schon jungfrau, die ein gespalten schilt fůrt: innwendig waren die zwey stuck gancz von einander, und
Lanc 342, 13 der arm enczwey brach.’ Darnach sprach die jungfrau mit dem schilt, die mit dem ritter kam, zu der koniginne: //‘Frauw, frauw
Lanc 342, 15 und die schönst die nů lebet; sie sendet uch dißen schilt und enbutet uch das das irn wol behaltent durch yrn
Lanc 342, 19 solt auch wol wißen das all uwer selikeit an dißem schilt lytt und alle uwer ere, ob irn wol behaltent.’ ‘Behielt
Lanc 342, 22 sante, und irselber mußent selig sin das ir mir den schilt brachtent! Ich wúst gern were die jungfrau were; wolt ir
Lanc 342, 25 was, und nam die jungfrau an irn arme die den schilt bracht hett, und dete ir groß ere und was ir
Lanc 342, 26 und was ir sere fro. Sie dete ir selb den schilt von dem halse und besah yn sere wol ußen und
Lanc 342, 27 halse und besah yn sere wol ußen und innen. Der schilt was gespalten von oben biß unden uß; unden was er
Lanc 342, 29 die herlich und schön was. An dem einen stúck des schiltes was ein gewapent ritter gemalet, und was im die kůfe
Lanc 342, 31 was die schönst frau von ertrich gemalet. Oben an dem schilt halßte sich der ritter und die frau und kůsten sich,
Lanc 342, 32 frau und kůsten sich, wann das der spalt an dem schilt zwuschen ir beider munde hien ging, und hie unden waren
Lanc 342, 34 sie ferre von einander. ‘Werlichen jungfrau’, sprach die konigin, ‘dißer schilt ist viel húbscher dann ich wonde, und wer er also
Lanc 343, 1 was der ritter @@s@betút und die frau die an dem schilt gemalet sint.’ ‘Frauw’, sprach sie, ‘der ritter ist nach dem
Lanc 343, 3 in der welt, der minnet ein frau die in dem schilt gemalet ist. Nu hatt der ritter so vil gethan das
Lanc 343, 6 me geschehen dann helsen und kußen, als ir an dem schilt wol sehen mogent. Und wann das ir beider minne volle
Lanc 343, 7 so sollen sich die zwey stúck fugen und sol der schilt von eim stuck werden, das man des spaltes nit mag
Lanc 346, 19 gewinnen, der im den arm solt heilen, und nam den schilt den die jungfrau bracht hett, und trug yn in ir
Lanc 346, 21 so sie in der kamern was so sah sie den schilt ane. Den schilt det sie allweg mit ir furen war
Lanc 346, 21 der kamern was so sah sie den schilt ane. Den schilt det sie allweg mit ir furen war sie fure, und
Lanc 346, 24 furter bescheiden sol wie das was. Die jungfrauw die den schilt bracht hett nam urlob zu der konigin, wann sie keine
Lanc 347, 7 nam, da kam ein knapp ingefarn $t und bracht einen schilt, der was allenthalben durchstochen mit starcken spern und was oben
Lanc 347, 9 und unden, das kam das dritteil da was von dem schilt; doch bekante man wol was wapens daran stunt. Der schilt
Lanc 347, 10 schilt; doch bekante man wol was wapens daran stunt. Der schilt was von golt mit eim roten lewen. Der knapp erbeizte
Lanc 347, 13 sah yn. ‘Seht hie, frau’, sprach er, ‘wo uwers ritters schilt kömpt den Hestor suchett!’ Sie wart sere bleich und saß
Lanc 347, 15 lenger gesteen kunde. Alle die im hofe waren hetten den schilt wol bekant, wer er so sere nit zurslagen gewesen. Der
Lanc 347, 18 konigin ließ den knappen nicht me sagen; sie nam den schilt und kůst yn, sie slug beide ir arme daruber und
Lanc 347, 19 beide ir arme daruber und was ußermaßen fro beide, des schiltes und des knappen. Er ging furter zu der frauwen von
Lanc 347, 28 und der knapp sagt ir die warheit. ‘Seht da synen schilt, frau’, sprach er, ‘und mym herren sint alle syne wapen
Lanc 348, 3 konig noch die kónigin getrösten kund. Der knapp der den schilt bracht hett nam urlob und wolt hinweg riten mit der
Lanc 348, 5 konig und die konigin baten den knappen das er den schilt da ließe. ‘Des enmag ich nit gethun, herre’, sprach der
Lanc 348, 6 mym herren schwern off den heiligen das ich im den schilt wiedder solt bringen, er wurd mir dann mit gewalt genomen;
Lanc 348, 8 nymmer wiedder komen.’ Da ließ der konig den knappen den schilt hinweg furen. Der knapp reit mit der frauwen hinweg, und
Lanc 348, 10 mit der frauwen hinweg, und die frauw det im den schilt nemen. ‘So helff mir got’, sprach sie, ‘Helains der arnet
Lanc 348, 12 und hatt felschlich mit mir gethan.’ Die frau furt den schilt mit ir, darumb sich sitt manig groß schand hub, und

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