Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

KLD:Kzl 2: 3,16 ich drîer schilte./ der êrste ist rehtiu witze,/ der ander schilt ist rehtiu kunst;/ kein vîent ich entsitze,/ wirt mir der
KLD:Kzl 3: 1, 5 sint ir umbeler,/ missachel hin, her wâpenroc, hin buoch, her schilte breit,/ umb münches blate ein krülle, ein krône umb nunnen
KLD:Kzl 13: 3,11 sint erblant/ unde erwant/ unerkant./ gar zertrant/ tuont der edeln schiltes rant/ die dâ bôsheit hant./ Milt sich hinder Kerge want/
KLD:UvL 16: 2, 1 guot und aleine $s den guoten gemeine./ //Swer volget dem schilde, der sol ez enblanden/ dem lîbe, dem guote, dem herzen,
KLD:UvL 16: 3, 1 wol ir süezen lêre! $s si kan trœsten sêre./ //Der schilt wil mit zühten vil baltlîchez ellen:/ er hazzet, er schiuhet
KLD:UvL 16: 4, 2 diu wilde/ gezimt niht dem helme unde touc niht dem schilde./ der schilt ist ein dach daz niht schande kan decken./
KLD:UvL 16: 4, 3 gezimt niht dem helme unde touc niht dem schilde./ der schilt ist ein dach daz niht schande kan decken./ sîn blic
KLD:UvL 16: 6, 2 âne schulde mir hazlîch erbolgen/ der ich ze dienste dem schilde wil volgen./ nu hân ich für zürnen noch für herzen
KLD:UvL 16: 6, 4 hân ich für zürnen noch für herzen sêre/ niht ander schilt mêre $s wan den trôst aleine,/ daz ich si baz
KLD:UvL 32: 3, 5 ich gar gewendet/ mich: daz ist der minne rât./ under schilden sper verswendet/ wirt durch sî von mîner hant,/ diu dich
KLD:UvL 35: 1, 5 vor im halde:/ er sleht tiefe wunden wît./ lât die schilde $s stille ligen,/ sît iu selben kleider milde:/ sô mügt
KLD:UvL 38: 2, 1 wert ir von guoten wîben./ //Ir sült hôchgemuot sîn under schilde,/ wol gezogen, küene, blîde, milde./ tuot ritterschaft mit sinnen/ und
KLD:UvL 38: 4, 1 swes er gert:/ sîn fröide ist im gesüezet./ //Swer mit schilt sich decken wil vor schanden,/ der sol ez dem lîbe
KLD:UvL 38: 4, 3 vor schanden,/ der sol ez dem lîbe wol enplanden./ des schildes ampt gît êre./ imst bereit $s werdekeit:/ si muoz ab
KLD:UvL 38: 5, 1 si muoz ab kosten sêre./ //Manlîch herze vindet man bî schilde:/ zeglîch muot muoz sîn dem schilde wilde./ gein wîben valsch
KLD:UvL 38: 5, 2 herze vindet man bî schilde:/ zeglîch muot muoz sîn dem schilde wilde./ gein wîben valsch der blecket,/ swer in hât, $s
KLD:UvL 38: 5, 5 swer in hât, $s an der stat/ dâ man mit schilden decket./ //Tuo her schilt: man sol mich hiute schouwen/ dienen
KLD:UvL 38: 6, 1 an der stat/ dâ man mit schilden decket./ //Tuo her schilt: man sol mich hiute schouwen/ dienen mîner herzenlieben frouwen./ ich
KLD:UvL 59: 3, 6 ganz./ daz klagent nû die edeln frouwen,/ daz man dînen schilt sol schouwen/ alsô ganz und unverhouwen:/ wâ’st dîn turnei, wâ’st
Konr 16,8 veſten turn vnd bewart iʒ mit [gůten] wahteren, $t mit ſchilten, mit aller ſlahte gewafene. Dannoch das diu můre vnd der
Konr 16,18 ir heiligiu ſele. Die wahtere becʒeichent die heiligen engele, die ſchilte vnd alles gewefene becʒeichent die tugende des almehten gotes. Alſo
Konr 16,20 engelen cʒallen cʒeiten behůtet. Ir heiligiu ſele, diu was mitten ſchilten $t vnd mit den heiligen tugenden des almehten gotes behůtet
Kreuzf 5149 sprach: «sô sî der mîn!»/ vor sich ructe er den schilt;/ den er wolde, uf in er hielt./ ebene war des
Kreuzf 7397 um den prîs sie drungen sich./ dem soldâne tursteclich/ den schilt er von der ahsel slûc,/ dâ mite daz ors in
KvWHvK 578 ûzerwelter degen/ sprang er ûz dem zuber tief,/ ze sîme schilte er balde lief,/ der hieng an einer wende,/ den nam
KvWSchwanr 262 rôsenvar,/ in dem diu sunne spilte./ der helt ûz sîme schilte/ gemachet hæte ein küssîn,/ ûf dem sô lag daz houbet
KvWSchwanr 1017 ein kol./ mit zobel was verdecket wol/ sîn niuwer wünniclicher schilt,/ und lûhte ab im daz selbe wilt/ daz von den
KvWSchwanr 1046 lief <reht> als ein snellez wilt./ der herzog einen tiuren schilt/ von zweier varwe stücken / dô für sich kunde drücken/
KvWSchwanr 1110 geneiget/ die schefte wurden hin zetal./ si trâfen ûf des schildes wal/ einander beide mit den spern,/ als ir gemüete kunde
KvWSchwanr 1121 / alsô daz im daz sper zebrast/ enmitten ûf dem schilte sîn./ die schefte in cleiniu stückelîn/ unde in spæne sich
KvWSchwanr 1168 für sîn erweltez leben/ genomen hæte ein halbez ei./ den schilt den spielt er im enzwei/ mit alsô crefticlichen staten,/ daz
KvWSchwanr 1173 dranc./ hæt er den ungefüegen swanc/ genomen hœher ûf den schilt,/ weizgot sô müeste dô verspilt/ den linken arm der ritter
KvWSchwanr 1176 verspilt/ den linken arm der ritter hân./ daz ûf den schilt der slag getân/ wart niderhalp der riemen,/ daz schuof daz
KvWSchwanr 1181 swanen blanc <reht> als ein harm,/ der ûf dem swarzen schilte lac,/ den spielt enzwei der selbe slac,/ daz er vil
KvWTroj 3943 sunder twâle./ si twungen zuo dem mâle/ vür sich die schilte beide/ und vâhten ûf der heide/ mit ein ander sêre./
KvWTroj 5866 entsaʒ mit vorhten alleʒ wilt./ er kunde swert beid unde schilt/ gebrûchen baʒ, denn alle man./ swaʒ man ze strîte liste
KvWTroj 11993 zobele swarz reht als ein bech/ fuort er einen tiuren schilt./ mîn zunge niht die kost verhilt,/ der ein wunder lac
KvWTroj 28307 schône dâ gewert./ dâ lâgen halsperg unde swert,/ schoʒ, helme, schilte, lanzen:/ diʒ alleʒ was mit glanzen/ gezierden in den krâm
KvWTurn 17 prîs./ er bluote sam ein rôsenrîs,/ wand er mit sîme schilte/ schuof und mit sîner milte/ daz man im wirde muoste
KvWTurn 142 Rîchart von Engellanden/ justierte werdiclichen dâ./ Von golde in eime schilte blâ/ fuorte ein grâve ein eberswîn:/ den valte er mit
KvWTurn 307 man fuorte vor im ûf daz gras/ gar einen tiurlichen schilt,/ der was sô rîch daz mich bevilt/ der manecvalten koste
KvWTurn 344 zernæjet wol zam unde wilt./ ûz <einem> purpur ûf den schilt/ was ein rîchez dach geleit;/ ouch schein deck unde wâpencleit/
KvWTurn 365 und ûzer mâzen fîn./ zwivalticlicher varwe schîn/ mit golde sînen schilt bevienc./ ein rant geblüemet drumbe gienc/ <sô> rôt als ie
KvWTurn 374 lûhten/ und alse liljen dûhten/ gestellet an ir bilden./ der schilt mit einem wilden/ löuwen stuont verdecket,/ der was in golt
KvWTurn 398 in sîn gewant zam unde wilt./ der herzog einen tiuren schilt/ von zweier varwe stücken/ für sich begunde drücken/ nâch ritterlichem
KvWTurn 434 eines werden fürsten lobe/ gezieret was er vaste gnuoc:/ den schilt den fuorte er unde truoc/ verdecket mit hermîne,/ darûz in
KvWTurn 466 er quam nâch eines fürsten site/ der wolgezieret dûhte./ sîn schilt guldîn erlûhte,/ dâmite er wolgeblüemet reit,/ und was ein löuwe
KvWTurn 479 sîn ros verdaht./ er fuorte ein wâpencleit geslaht/ und einen schilt von lâsûr blâ. / darûz sach man glenzieren dâ/ einen
KvWTurn 507 man sach in kêren ûf daz gras/ mit eime tiuren schilte gar,/ der schein von zobel swarzgevar,/ und was nâch hôher
KvWTurn 516 von Cleven der gehiure,/ ein grâve missewende bar,/ mit eime schilte wîzgevar,/ der was mit hermîn überspreit./ ein ander schilt was

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