Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und ir, beyd mit einander, hinweg farn.’ Er det den schilt von sim hals mit der ein barren und nam den | |
| konigin und manig ritter furen darwert. Der ritter mit dem schilt mit den zweyn barren kam fur die konigin geritten und | |
| thun.’ Herunder was der wiß ritter komen und het den schilt mit den dryn barren umb synen hals genomen, als er | |
| wißen ritter hett gesant. Die jungfrauw die im die dry schilt bracht hett was gende siczen in ein fenster und besah | |
| weren, hett uns ein ritter nit erlößt. Der furt ein schilt mit dryn roten barren in belung und sprach das wirs | |
| furt sin glene und ein ander syn helm und sin schilt. Er grußt die jungfrauw, und sie gnadet im. ‘Jungfrauw’, sprach | |
| mögent ir nit wißen, wann sagent ir wie gethan myn schilt sy und das ir durch yren willen erloßt sint!’ @@s@Der | |
| synes namen nit sagen’, und saget ir wie gethan syn schilt was. Da wúst sie zuhant wol das es derselb ritter | |
| das das roß ein lang wile off im lag. Sin schilt brach in dru stuck, und der hinder sattelbog brach enzwey. | |
| tages saß er uff und reyt hinweg. Er ließ den schilt da mit den dry barren, und syn knappen hetten im | |
| gewesen was, umb das er sich anders zeichen wolt. Der schilt was rot mit einer silberinnen barren in bellung. Also reyt | |
| ritten mit nyde zuhauff und stachen so sere off jhene schilt das yn die rúck an jhen sattelbogen furen. Der siech | |
| den andern so sere das im das glenysen durch den schilt ging und durch den halßberg $t und durch den lip | |
| geschlagen. ‘Das det ein ritter’, sprachen sie, ‘der furt einen schilt von sinople mit einer silberin barren in bellung; der stach | |
| vil knappen da vor steen; an dem pavilune leynden funff schild. Er fragt den knappen wes das pavilun were. ‘Es ist | |
| genant Orkenis. In der stat det der ritter einen roten schilt machen und ließ den synen da, umb das er wolt | |
| dar was komen kam fur geritten und hett den roten schilt umb synen hals; er reyt fur die konigin zu dem | |
| und die roß zuhauff allsamen. Der ritter mit dem roten schilt bleib siczen, und der ander viel unders roß. Alle die | |
| allererst begund der ritter niderzuryten und helm zu hauwen und schilt von dem hals zu brechen, und det so vil mit | |
| off der mure lagen sprachen das jhener mit dem roten schilt den thorney mit einander uberwinden wolt. Der konig mit den | |
| enwusten sie darumb nit. Der konig hieß im bringen einen schilt und ein spere und reyt zu dem roten ritter wert. | |
| stachen mit nyde zuhauff, @@s@und der ritter mit dem roten schilt stach den konig durch den schilt und zu der syten | |
| ritter mit dem roten schilt stach den konig durch den schilt und zu der syten beidenthalb durch den halßberg. Er enwart | |
| fast sere. Sie lieffen mit den schwerten und mit den schilten zuhauff und schlugen sich sere. Des koniges lút kamen und | |
| wiedder hinder; sie fingen des ritters roß mit dem roten schilt und brachtens im. Da er uff solt siczen, er hett | |
| er dot were. Er wart ußermaßen unfro und warff synen schilt nyder und syn schwert und syn spere und sprach das | |
| sprach sie, ‘ob der ritter dot sy mit dem roten schilt, der dißen thorney uberwant.’ ‘Nein er nit’, sprach myn herre | |
| und stach Brune sin glen enzwey off myns herren Gawans schilt; myn herre Gawan stach yn das er von dem roß | |
| hie?’ sprach Brun. ‘Wir suchen den ritter mit dem roten schilt, der den thorney des tages uberwant.’ ‘Ich enwil uch nůn | |
| yn ußerthalb der burg sah gewapent uff sym roß, synen schilt umb syn hals und sin glene in syner hant, und | |
| ende von der brucken und beyt ir, er warff synen schilt fur sich und nam syn glene in syn hant. Jhene | |
| die da vor kamen stachen ir glenen enzwey off sym schilt, sie bestunden yne beide, zu roß und zu fuß. Er | |
| das yn der ritter mocht thun bekennen. Er thet synen schilt decken, das was noch der rote schilt. Er reyt also | |
| Er thet synen schilt decken, das was noch der rote schilt. Er reyt also biß nonezitt, da kam ein knapp zu | |
| geslagen. Der ritter was stolcz und kúne, er warff den schilt off das heubt und ging hindurch. Der ein schlug im | |
| das heubt und ging hindurch. Der ein schlug im den schilt wol halben ab und durchschlug im den halßberg uff der | |
| det syn schwert wiedder in syn scheiden, er nam den schilt mit syner rechten hant, er ging wiedder hinder und kam | |
| stieß den mit der helmaxt an das heubt mit dem schilt, das er aller zurbrach; und er bleib still steen als | |
| das buch nit, dann als vil das er einen wißen schilt det machen mit einer schwarczen barren in bellung in derselben | |
| umb. Sie kamen zuhauff gerant und stachen ser uff die schild. Brunes glen brach, und Keheries stach yn durch den schilt | |
| schild. Brunes glen brach, und Keheries stach yn durch den schilt und durch den halßberg in die brust so sere das | |
| waren beydersytt ritter gnug. Der wiß ritter, der den ubersilberten schilt furt mit der schwarczen barren in bellung, der begund sere | |
| zuhauff gerant mit großem zorn und stachen freischlich off jhen schilt. Gwerier brach syn spere, und der ritter stach yn mit | |
| der vor dißem was, zu dem furt er einen roten schilt, er deth den konig zu der Dolorosen Garden innlaßen.’ $t | |
| ymant erkennen mocht. Er reyt gewapent one helm und one schilt; den furte ein knecht bedecket. Die jungfrauwe begunde im alles | |
| fenster abe, sie rieff dem knappen zu ir der den schilt furt. ‘Thu herre mir den schilt!’ sprach sie. Er gab | |
| zu ir der den schilt furt. ‘Thu herre mir den schilt!’ sprach sie. Er gab ir den schilt zuhant. Da sie | |
| herre mir den schilt!’ sprach sie. Er gab ir den schilt zuhant. Da sie den schilt gesah, $t sie hieß zuhant | |
| sie. Er gab ir den schilt zuhant. Da sie den schilt gesah, $t sie hieß zuhant dem ritter wiedder ruffen. ‘Er | |
| gleub es uch nit’, sprach er, ‘ich sehe dann sin schilt ee.’ Die frauwe ging zu dem nagel da der schilt | |
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