Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| eime schilte wîzgevar,/ der was mit hermîn überspreit./ ein ander schilt was drîn geleit/ der ûzer glanzen kelen rôt/ vil liehten | |
| und gesteine/ der heide engegen spilte./ er fuorte an sîme schilte/ durch hôher werdekeite schîn/ fünfzehen liljen guldîn,/ die glizzen wünniclichen | |
| der vogel und der visch/ geleit rîlichen dûhten./ ûf sîme schilte erlûhten/ vier stücke, als im daz reht gebôt:/ zwei wâren | |
| die lûhten swarz <reht> als ein brant./ gewieret was des schiltes rant/ mit liehtebæren gimmen,/ als ob die löuwen crimmen/ an | |
| des künges wâpen/ dâmite er was gezieret./ nu stuont der schilt gevieret/ nâch kostbærlichem flîze/ mit rôte und <ouch> mit wîze/ | |
| velde schône quam/ mit wâpencleiden sîdîn. / enmitten ûz dem schilte sîn/ gleiz ein lieht karfunkelstein,/ der verre zuo dem plâne | |
| golde hiengen/ bisande michel unde breit,/ die wâren ûf den schilt geleit,/ der von rubînen lûhte rôt./ dem künge sîn gewalt | |
| sîner edelkeite reht./ blanc unde rôt schâchzabeleht/ wart sîn glanzer schilt gesehen./ ein ort lie sich darinne spehen/ daz was mitalle | |
| ûf daz ort gesprenget wol/ beide wider unde für./ der schilt nâch edels herzen kür/ vil schône was gewieret./ der herre | |
| der selben schar/ gezieret wol durch êren solt./ ûz sîme schilte erlûhte golt,/ daz in bedahte und umbevienc./ entwerhes von dem | |
| <sô> daz man im begunde jehen/ durliuhticlicher êren dâ./ den schilt fuort er von lâsûr blâ/ geverwet und verdecket,/ und wâren | |
| grâve rîch von Bleis/ geblüemet hêrlich ûf daz gras./ sîn schilt mit siben strichen was/ vil wol bedecket überal, / <die> | |
| viere wâren rôt,/ und wâren drî vêch unde bunt./ der schilt der heide zaller stunt/ gap liehten unde tiuren schîn./ entwerhes | |
| mit eime wâpencleide/ daz lûhte wünnicliche./ sehs ûzerwelte striche/ den schilt sîn überviengen/ <und> von sîm orte giengen/ schôn unde lobelichen | |
| guldîn und drî blâ/ von lâsûr edel unde fîn./ der schilt het einen liehten schîn/ und einen glast vil wünnesam./ Von | |
| Von Arteis der grâve quam/ ze velde werdiclichen dâ./ den schilt fuort er von lâsûr blâ,/ und was geströuwet wol darîn | |
| / vil manic lilje guldîn,/ die glizzen wünniclichen hie./ den schilt ein rant al umbevie/ von kelen rôt geverwet./ der herre | |
| der rouch./ der striche sehse wâren ouch,/ die an dem schilte viengen an/ und wünneclichen lâgen dran/ durch hôher werdekeite solt:/ | |
| sich dâ werten,/ verhouwen und verscherten/ sach man si liehte schilte./ von Engellant der milte/ spæn unde ringe sâte./ sô balde | |
| im abe würgen./ mit löuwen und mit bürgen/ sîn ganzer schilt gezieret was,/ der wart ze stücken ûf daz gras/ gevellet | |
| ein rôter strich mit wîzen arn/ in golde zierte sînen schilt./ sîn ros fuor sam ein snellez wilt/ mit sprüngen ûf | |
| von den wâpen reit/ des mâles dâ croijierende/ und mangen schilt brüevierende;/ der wart Rîchardes innen/ und sach in nôt gewinnen,/ | |
| hermîn./ dâ gab ouch liehtebæren schîn/ von Brûneswîc des herren schilt, / dâ zwêne löuwen ûf gezilt/ von golde wâren in | |
| daz sie ir lobes niht bevilt!/ man sach des Mîssenæres schilt/ von golde lieht dâ glîzen wol,/ darûz geverwet als ein | |
| und crisolîten,/ die wurden bî den zîten/ getengelt ûz den schilten./ turnierens vaste spilten/ die ritter dâ mit frîer hant./ der | |
| nîde wart gedrungen./ diu swert dâ lûte erclungen/ und <glanzer> schilte bôzen./ der eine kunde stôzen,/ der ander hurticlichen dranc,/ der | |
| er ûf dem ringe/ den cnappen algelîche,/ die von den schilten rîche/ und von den helmen sprâchen:/ dâvon si niht zebrâchen/ | |
| roß von hohem prise, und der knecht furt im synen schilt, und der garczun saß off das roß und treib vor | |
| yn hinfür und stach den ersten so sere durch den schilt und durch den halßberg und durch den lip das er | |
| er allererst mocht, und gurt ein edel schwert umb, synen schilt umb synen hals, und ein groß helenbarten in syn hant, | |
| henden. Da Phariens nefe das gesah, da warff er den schilt off das heubt und ergreiff das schwert mit beiden henden | |
| mit beiden henden offgehebet und schlug Phariens neven durch den schilt, den er off das heubt geworffen hett, und durch den | |
| groß schleg mit schwerten und mit helenbarten $t uff die schild und off die helm. Claudas wart dick nider under des | |
| im bald das schwert reichen und synen helm und synen schilt, und hieß sin ritter das sie sich bald bereyten. Da | |
| gekrach von den spern und von den glenen die off schilde zurstochen wurden von den schwerten wart groß geclangk die off | |
| durch den kopff schlagen. Lambegus was behende und warff den schilt off das heubt. Phariens was zornig und schlug yn mit | |
| yn mit nyde und mit aller syner macht durch synen schilt und durch all syn wapen ein michel wunde in den | |
| off jhene helm mit den helenbarten. Sie waren beide on schilt und schlugen einander zu allen malen durch die helm biß | |
| die ritter nah im uß wol mit zwenczig mannen mit schilten und mit glenen off ir ahseln geworffen. @@s@sie Phariens komen | |
| und starck; er getorst sin nicht beiden, wann er wedder schilt noch spere hett. Anderthalb wúst er wol das yn Lambegus | |
| und saczt sich recht in jhene stegereiff und warff synen schilt vor syn brust und wolt zu den andern ryten. Sin | |
| töde slage als lang als er weiß das ir einen schilt getragen mögent; das ich mich in mynes totfindes hend muß | |
| mym heubt haltende und myn glenen an myner hant, mynen schilt an mynem halß. Wann ich zu im kum, so wil | |
| warff yn nyder by das swert, also dete er synen schilt. Claudas nam syn schwert in syne hant und deth als | |
| getruwest man ist und der best ritter ist der ye schilt umb synen hals getet. Stúnde er alhie vor uch niht, | |
| des konig Artus ritter dick stachen mit speren und mit schilten on allerhand wapen, und underwilen on schilt und gewapent. Die | |
| speren und mit schilten on allerhand wapen, und underwilen on schilt und gewapent. Die fremden ritter justierten des pascetages, $t und | |
| zu tragen, da lyt groß bezeichung ane. Das er den schilt furt umb synen hals zwúschen im und syns wiedderwarten schlag, | |
| zwuschen den die ir unrecht thun wollen. Glich als der schilt ist wiedder den schlag und wiedder den stich, also muß | |
| wiß und liecht und starck, eynen helm wiß ubersilbert, ein schilt wiß als ein schne mit silberin rincken, darumb das sie | |
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