Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

KvWTurn 518 eime schilte wîzgevar,/ der was mit hermîn überspreit./ ein ander schilt was drîn geleit/ der ûzer glanzen kelen rôt/ vil liehten
KvWTurn 534 und gesteine/ der heide engegen spilte./ er fuorte an sîme schilte/ durch hôher werdekeite schîn/ fünfzehen liljen guldîn,/ die glizzen wünniclichen
KvWTurn 548 der vogel und der visch/ geleit rîlichen dûhten./ ûf sîme schilte erlûhten/ vier stücke, als im daz reht gebôt:/ zwei wâren
KvWTurn 558 die lûhten swarz <reht> als ein brant./ gewieret was des schiltes rant/ mit liehtebæren gimmen,/ als ob die löuwen crimmen/ an
KvWTurn 564 des künges wâpen/ dâmite er was gezieret./ nu stuont der schilt gevieret/ nâch kostbærlichem flîze/ mit rôte und <ouch> mit wîze/
KvWTurn 576 velde schône quam/ mit wâpencleiden sîdîn. / enmitten ûz dem schilte sîn/ gleiz ein lieht karfunkelstein,/ der verre zuo dem plâne
KvWTurn 584 golde hiengen/ bisande michel unde breit,/ die wâren ûf den schilt geleit,/ der von rubînen lûhte rôt./ dem künge sîn gewalt
KvWTurn 595 sîner edelkeite reht./ blanc unde rôt schâchzabeleht/ wart sîn glanzer schilt gesehen./ ein ort lie sich darinne spehen/ daz was mitalle
KvWTurn 604 ûf daz ort gesprenget wol/ beide wider unde für./ der schilt nâch edels herzen kür/ vil schône was gewieret./ der herre
KvWTurn 612 der selben schar/ gezieret wol durch êren solt./ ûz sîme schilte erlûhte golt,/ daz in bedahte und umbevienc./ entwerhes von dem
KvWTurn 626 <sô> daz man im begunde jehen/ durliuhticlicher êren dâ./ den schilt fuort er von lâsûr blâ/ geverwet und verdecket,/ und wâren
KvWTurn 638 grâve rîch von Bleis/ geblüemet hêrlich ûf daz gras./ sîn schilt mit siben strichen was/ vil wol bedecket überal, / <die>
KvWTurn 644 viere wâren rôt,/ und wâren drî vêch unde bunt./ der schilt der heide zaller stunt/ gap liehten unde tiuren schîn./ entwerhes
KvWTurn 661 mit eime wâpencleide/ daz lûhte wünnicliche./ sehs ûzerwelte striche/ den schilt sîn überviengen/ <und> von sîm orte giengen/ schôn unde lobelichen
KvWTurn 666 guldîn und drî blâ/ von lâsûr edel unde fîn./ der schilt het einen liehten schîn/ und einen glast vil wünnesam./ Von
KvWTurn 670 Von Arteis der grâve quam/ ze velde werdiclichen dâ./ den schilt fuort er von lâsûr blâ,/ und was geströuwet wol darîn
KvWTurn 674 / vil manic lilje guldîn,/ die glizzen wünniclichen hie./ den schilt ein rant al umbevie/ von kelen rôt geverwet./ der herre
KvWTurn 683 der rouch./ der striche sehse wâren ouch,/ die an dem schilte viengen an/ und wünneclichen lâgen dran/ durch hôher werdekeite solt:/
KvWTurn 909 sich dâ werten,/ verhouwen und verscherten/ sach man si liehte schilte./ von Engellant der milte/ spæn unde ringe sâte./ sô balde
KvWTurn 923 im abe würgen./ mit löuwen und mit bürgen/ sîn ganzer schilt gezieret was,/ der wart ze stücken ûf daz gras/ gevellet
KvWTurn 941 ein rôter strich mit wîzen arn/ in golde zierte sînen schilt./ sîn ros fuor sam ein snellez wilt/ mit sprüngen ûf
KvWTurn 954 von den wâpen reit/ des mâles dâ croijierende/ und mangen schilt brüevierende;/ der wart Rîchardes innen/ und sach in nôt gewinnen,/
KvWTurn 991 hermîn./ dâ gab ouch liehtebæren schîn/ von Brûneswîc des herren schilt, / dâ zwêne löuwen ûf gezilt/ von golde wâren in
KvWTurn 1002 daz sie ir lobes niht bevilt!/ man sach des Mîssenæres schilt/ von golde lieht dâ glîzen wol,/ darûz geverwet als ein
KvWTurn 1045 und crisolîten,/ die wurden bî den zîten/ getengelt ûz den schilten./ turnierens vaste spilten/ die ritter dâ mit frîer hant./ der
KvWTurn 1067 nîde wart gedrungen./ diu swert dâ lûte erclungen/ und <glanzer> schilte bôzen./ der eine kunde stôzen,/ der ander hurticlichen dranc,/ der
KvWTurn 1106 er ûf dem ringe/ den cnappen algelîche,/ die von den schilten rîche/ und von den helmen sprâchen:/ dâvon si niht zebrâchen/
Lanc 6, 14 roß von hohem prise, und der knecht furt im synen schilt, und der garczun saß off das roß und treib vor
Lanc 8, 13 yn hinfür und stach den ersten so sere durch den schilt und durch den halßberg und durch den lip das er
Lanc 64, 9 er allererst mocht, und gurt ein edel schwert umb, synen schilt umb synen hals, und ein groß helenbarten in syn hant,
Lanc 66, 2 henden. Da Phariens nefe das gesah, da warff er den schilt off das heubt und ergreiff das schwert mit beiden henden
Lanc 66, 5 mit beiden henden offgehebet und schlug Phariens neven durch den schilt, den er off das heubt geworffen hett, und durch den
Lanc 66, 25 groß schleg mit schwerten und mit helenbarten $t uff die schild und off die helm. Claudas wart dick nider under des
Lanc 70, 10 im bald das schwert reichen und synen helm und synen schilt, und hieß sin ritter das sie sich bald bereyten. Da
Lanc 76, 1 gekrach von den spern und von den glenen die off schilde zurstochen wurden von den schwerten wart groß geclangk die off
Lanc 81, 23 durch den kopff schlagen. Lambegus was behende und warff den schilt off das heubt. Phariens was zornig und schlug yn mit
Lanc 81, 25 yn mit nyde und mit aller syner macht durch synen schilt und durch all syn wapen ein michel wunde in den
Lanc 82, 4 off jhene helm mit den helenbarten. Sie waren beide on schilt und schlugen einander zu allen malen durch die helm biß
Lanc 100, 35 die ritter nah im uß wol mit zwenczig mannen mit schilten und mit glenen off ir ahseln geworffen. @@s@sie Phariens komen
Lanc 101, 21 und starck; er getorst sin nicht beiden, wann er wedder schilt noch spere hett. Anderthalb wúst er wol das yn Lambegus
Lanc 102, 15 und saczt sich recht in jhene stegereiff und warff synen schilt vor syn brust und wolt zu den andern ryten. Sin
Lanc 107, 15 töde slage als lang als er weiß das ir einen schilt getragen mögent; das ich mich in mynes totfindes hend muß
Lanc 107, 26 mym heubt haltende und myn glenen an myner hant, mynen schilt an mynem halß. Wann ich zu im kum, so wil
Lanc 108, 4 warff yn nyder by das swert, also dete er synen schilt. Claudas nam syn schwert in syne hant und deth als
Lanc 111, 17 getruwest man ist und der best ritter ist der ye schilt umb synen hals getet. Stúnde er alhie vor uch niht,
Lanc 114, 29 des konig Artus ritter dick stachen mit speren und mit schilten on allerhand wapen, und underwilen on schilt und gewapent. Die
Lanc 114, 30 speren und mit schilten on allerhand wapen, und underwilen on schilt und gewapent. Die fremden ritter justierten des pascetages, $t und
Lanc 121, 6 zu tragen, da lyt groß bezeichung ane. Das er den schilt furt umb synen hals zwúschen im und syns wiedderwarten schlag,
Lanc 121, 9 zwuschen den die ir unrecht thun wollen. Glich als der schilt ist wiedder den schlag und wiedder den stich, also muß
Lanc 125, 5 wiß und liecht und starck, eynen helm wiß ubersilbert, ein schilt wiß als ein schne mit silberin rincken, darumb das sie

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