Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schilt stM. (1261 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| rete1n/ Sie geriete1n oder gedechte1n,/ Daz sie achille1n brechte1n/ Zv schilde v3nde zv swerte./ Daz volc sin sere gerte./ Daz en=was | |
| als ein melm,/ Du en nemes aber dine1n helm,/ Dine1n schilt v3nde din swert./ Ez en ist der rede niht wert,/ | |
| Bezalen deheine1n pris./ Troylus v3nde paris/ Mit sper v3nde mit schilde/ Name1n in daz geuilde,/ Beide creiz v3nde velt./ Sie tribe1n | |
| gras,/ Ez wer mer oder sant/ Oder ros oder gewant./ Schilt oder swert bare,/ Daz wart allez ein|vare./ Dem rote1n blute | |
| gezimet mir baz,/ Daz ich eines ma1nnes gere,/ Der mit schilde v3nde mit spere,/ Mit ritterlicher hubischeit/ Durch mine mi1nne swere | |
| fro./ Do er in den sal quam,/ Sin vater sine1n schilt nam./ Sine1n helm nam ecuba./ Sin swester polixena/ Enphinc sin | |
| was manic hoffe groz/ Vf dem geuilde./ Tot vnder den schilden/ Der ritter mit dem rosse lac./ Do enstunt in dire | |
| bant,/ Vf daz ros, sper an die hant,/ Zv site1n schilt v3nde swert./ Seht, wie der lewe gert/ Der schaffe, als | |
| Wart da grozzer ruwe./ Der herre was getruwe,/ Kvne zv schilde,/ Riche vn2de milde/ Vn2de vo1n edelre gebort./ Sine tat vn2de | |
| en=wurde recht ritter nie./ Daz wil ich berede1n alhie/ Mit schilde vn2de mit spere./ Bist du kvne, so rit here."/ "Gerne", | |
| Ich wil, als du wilt."/ Sie ebente1n sich vnder ir schilt,/ Beide dirre vn2de der,/ Vn2de zv|brache1n die sper./ Zv den | |
| tot leit./ Wir Muzze1n vf daz gefilde."/ An iren wizzen schilden/ Was ein guldin rant./ Ouch man dar ane vant/ Edel | |
| ez hie zv lande were,/ Daz sie mit vngebere,/ Mit schilde1n vn2de mit swerte1n,/ Starkis sturmes gerten./ Sie en=kvnde1n hie niht | |
| vngewon,/ Daz ein wip eine1n man/ Mit sper vn2de mit schilde riete an./ Vch gezeme vil baz,/ Ob ir zv manne | |
| vf gewacht/ Vn2de sprach: "gebet mir balde her/ Mines fater schilt v3nde sin sper,/ Sine1n halsberg v3nde de1n helm dar=mite,/ De1n | |
| de1n stegereif/ Mit den fuzze begreif,/ Zv halse er den schilt hinc/ Vn2de schutte vf vn2de finc/ Den schaft, daz er | |
| gebere/ Doch wiplich were,/ Vnd enphinc den stich/ Vf den schilt vur sich./ Den schaft er vnder de1n arm sluc./ Daz | |
| niht en mach, daz du wilt,/ So kere vmbe den schilt./ Des ginc die frowe bi der nacht/ Mit trurige1n mvte/ | |
| ieglich/ Sime vater wol glich./ Dise zoch theuces,/ Vnz sie schilt vn2de sper/ Mochte1n wol geurborn./ Daz sie irn vater hette1n | |
| adel/ und lûtere triuwe sunder tadel,/ die erben zu dem schilde;/ und wirt ouch rechte milde/ und zucht an im ervunden,/ | |
| Wan ir seyt gar ze milte:/ Ir furett an ewrm schilte/ Ain gebend auff stende hant./ Ewr milt wirt da mit | |
| eren furen soll/ Meine figuren wilde,/ Di syrenen, an dem schilde./ Er hatt Achiron erslagen,/ Deß sull wir im danck sagen./ | |
| Er rant, als er wär wilde./ Es stund auff seinem schilde/ Di sunne und der man./ So furt er valsches an/ | |
| euch sagen meyne recht:/ Es sey ritter oder knecht,/ Der schiltes ampt pflegen wil,/ Der soll mir in ritter spil/ Alhie | |
| henden,/ Groß uber di lenden,/ Di achseln prayt als ain schilt./ Warta, wol ain Pflumphilt!’/ Das horte di ubele muter wol./ | |
| Eraclius von Persia./ Es was gekronet kunig do./ Auff seinem schilt ward bekant/ In gold ain schwartzes helffant./ Altistrates von hoher | |
| jehen./ Ercules von Epheso/ En$~vorchte nit zehen man dro,/ Den schilt man im drat pot,/ Der was als ain plüt rot,/ | |
| valschen liste/ Paide edel und milte./ Er furte in dem schilte/ Zwen stern und di sunnen./ Under dem schilte er hett | |
| ein außerwelter degen./ Er hette Tyrlant ee gepflegen./ Ainen weyssen schilt er fur sich pott,/ Da stunden an rosen rott./ Der | |
| Ich will ew recht peweysen:/ Der strauß was pla, der schilt rot./ Er hette dar under manige not/ Ritterlich mit jost | |
| ubel und saur:/ Er hieß ainen schwartzen dracken/ An seinen schilt machen,/ Das veld was geslagens gold./ Er wante verdienen reichen | |
| helt gerne./ Er fürte dar zu di krone/ Auff dem schilte schone/ Harte maisterlich geschlagen./ Sy woltens alle gerne tragen/ Di | |
| Er was ain helt do man sein gert./ In seinem schilte was ain schwert/ Gemalet rot als ain plüt:/ Er was | |
| was gar her:/ Dar umbe gemalet was ain arm/ (Sein schilt was weyß als ain harm)/ Von gold, und schwartz was | |
| ein ander ger./ ir ietweder sîn sper/ durch des andern schilt stach/ ûf den lîp daz ez zebrach/ wol ze hundert | |
| sehen,/ und solt ein kampf vor im geschehen./ über die schilte gienc diu nôt,/ den ir ietweder vür bôt,/ die wîle | |
| gewan,/ von manheit und von milte./ ezn gereit nie mit schilte/ dehein rîter alsô volkomen./ ouwê wie bistû mir benomen?/ ichn | |
| siht/ die alle tiurre sint dan er/ ze swerte ze schilte und ze sper.’/ ‘dû hâst zewâre misseseit.’/ ‘vrouwe, ich hân | |
| truhsæze widere/ und enlac niht mê dâ nidere:/ er bürte schilt unde swert/ und gienc ze den bruodern wert./ //Dô dûhte | |
| er lindes vant:/ daz leiter allez under in/ in sînen schilt und huop in hin/ ûf daz ors vür sich./ daz | |
| strît was ungewegen:/ ern bestuont nie sô grôze nôt./ den schilt den er vür bôt,/ der wart schiere zeslagen./ ern mohte | |
| kampfgesellen/ ûf den sâmen vellen,/ daz ietweders stich geriet/ dâ schilt unde helm schiet:/ wan dâ râmet er des man/ der | |
| was bewart:/ diu swert enwurden niht gespart./ sî wâren der schilte/ ein ander harte milte:/ den schilten wâren sî gehaz./ ir | |
| gespart./ sî wâren der schilte/ ein ander harte milte:/ den schilten wâren sî gehaz./ ir ietweder bedâhte daz/ ‘waz touc mir | |
| bedâhte daz/ ‘waz touc mir mîn arbeit?/ unz er den schilt vor im treit,/ sô ist er ein sicher man.’/ die | |
| vor im treit,/ sô ist er ein sicher man.’/ die schilte hiuwen sî dan./ sîne geruochten des nie/ daz sî niderhalp | |
| niderhalp der knie/ deheiner slege tæten war,/ dâ si der schilte wâren bar./ si entlihen kreftiger slege/ mê dan ich gesagen | |
| einen slac/ wan dâ der gelt selb ander lac./ die schilte wurden dar gegeben/ ze nôtpfande vür daz leben:/ die hiuwens | |
| starkiu wazzer, dar zuo/ wît gevilde./ vil ungevertes was mîn schilt mit harte frömder wilde./ daz hilfet niht, sît sî mich | |
| sît ich mit sünden bin behaft./ noch muote ich drîer schilte./ der êrste ist rehtiu witze,/ der ander schilt ist rehtiu | |
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