Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swër prn (3079 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| fröiden stuont noch hiure,/ daz hâst dû vil gar zerteilet;/ swaz der süeze meie bar,/ daz ist allez hin geleit/ von | |
| mîn/ daz ir güete mêret mir lange wernden pîn?/ Minne swer dich êret,/ des muot wirt gar verkêret./ nu bín %\ich | |
| niht diu vil reine, seht, sô ist mir iemer wê./ //Swaz ich kumbers unde swære lîden muoz, des mac wol werden | |
| wîbe güete,/ wan die sint für sendiu leit sô guot. //Swaz ich ie gesanc von wîben, daz geschach von einem wîbe, | |
| trût, sô mac mir sendez leit verswinden. //Nû waz hilfet swaz ich klage der hêren? sien wil mir enheine fröide mêren./ | |
| wol, unde nâher baz, ob ichz mit hulden sprechen sol./ //Swaz ich her gesungen hân, daz vervâhet $s mich vil kleine: | |
| mir an iu gelinge;/ dar an al mîn fröide lît. //Swaz der winter sorgen bringe dien vil liehten bluomen rôt,/ swaz | |
| //Swaz der winter sorgen bringe dien vil liehten bluomen rôt,/ swaz er kleiner vogel twinge,/ doch klag ich ein ander nôt./ | |
| wirt mære zim waz er kunde./ ‘ich bin ein büttenære:/ swer mir des gunde,/ sîn vaz i’im bunde.’/ //Dô truoc er | |
| nâch der vil reinen güete. daz sie mir got behüete./ //Swaz ieman seit, sô lît der wunsch an wîben. si kunnen | |
| bürge und dâ bî lant,/ lîp kraft schœn unde kleider,/ swer der genuht iht hât,/ in des verschamten muote/ man lasterkêr | |
| iuwer hac,/ buoz unde bezzerunge/ vil manger vor iu tuot./ swer helwen gar ûz swunge,/ der sâme wurde guot,/ doch wære | |
| ich kan/ nit bracken valken glîchen./ dest ein gebiurscher tuc,/ swer hirzen unde geizen/ gelîcher werde gan./ der snegge slîchet trâge,/ | |
| gan./ der snegge slîchet trâge,/ sô kan diu spinne weben./ swer swalwen spîse vrâge,/ der kenne ouch muggen leben./ her hirz | |
| her hirz und ir, her valke,/ der kennet iuwer niht,/ swer kunstelôsem schalke/ der meisterschefte giht./ //Got schepher aller dingen, dîn | |
| in dîner hant/ sint eigenlîch betwungen,/ luft wazzer viur ertrîche./ swaz in den vieren wonend ist,/ daz schuof vil meisterlîche/ dîns | |
| dur valschen muot/ die êre gar verliuret./ êr unde guot swer die wil hân,/ sol guot und êrhaft sîn;/ guot er | |
| leben mac im füegen wol/ daz in kein biderber schelte./ swer guot für êre minnet,/ sîn guot ân êre gar zergât./ | |
| guot für êre minnet,/ sîn guot ân êre gar zergât./ swer aber sich sô versinnet/ daz er dur guot niht êre | |
| lâze sich dâ vinden/ dâ man vrôn Êren dienest tuot,/ swaz ieman bœser sage./ vil manic herre schande hât/ der doch | |
| in/ enpfienge in lobes worte./ got langes lebens in gewer/ swem er diz hât beschert./ der welte lop erwirbt der man/ | |
| in fünde niht daz wîben sich/ ze fröiden wol gelîche./ swaz blüete meie bringet,/ swaz bluomen heide und anger treit,/ swaz | |
| wîben sich/ ze fröiden wol gelîche./ swaz blüete meie bringet,/ swaz bluomen heide und anger treit,/ swaz nahtegal gesinget,/ daz ist | |
| swaz blüete meie bringet,/ swaz bluomen heide und anger treit,/ swaz nahtegal gesinget,/ daz ist ein niht ûf mînen eit/ gen | |
| wart ie bluome gebildet baz/ in welden oder in ouwen/ swaz frühtet meie blüete?/ wâ wart ie wunnebernder stam?/ waz gît | |
| lob ich eins wîbes nam/ diu vorhte hât und scham./ //Swaz in dem wazzer fliuzet und swaz des luftes neret sich,/ | |
| vorhte hât und scham./ //Swaz in dem wazzer fliuzet und swaz des luftes neret sich,/ swaz fiures hitze niuzet,/ swaz nert | |
| in dem wazzer fliuzet und swaz des luftes neret sich,/ swaz fiures hitze niuzet,/ swaz nert sich von der erden klôz,/ | |
| und swaz des luftes neret sich,/ swaz fiures hitze niuzet,/ swaz nert sich von der erden klôz,/ visch vogel würme und | |
| sich von der erden klôz,/ visch vogel würme und tier,/ swaz nahtes tou durchfiuhtet/ und swaz der tac macht fröiden rich,/ | |
| visch vogel würme und tier,/ swaz nahtes tou durchfiuhtet/ und swaz der tac macht fröiden rich,/ swaz sunnen glanz erliuhtet,/ swaz | |
| nahtes tou durchfiuhtet/ und swaz der tac macht fröiden rich,/ swaz sunnen glanz erliuhtet,/ swaz mâne und sterne kleine und grôz/ | |
| swaz der tac macht fröiden rich,/ swaz sunnen glanz erliuhtet,/ swaz mâne und sterne kleine und grôz/ gît lust nâtûric gier,/ | |
| mâne und sterne kleine und grôz/ gît lust nâtûric gier,/ swaz ouge zierde ie gesach,/ swaz ôrn ie guots gehôrten,/ swaz | |
| grôz/ gît lust nâtûric gier,/ swaz ouge zierde ie gesach,/ swaz ôrn ie guots gehôrten,/ swaz munt sô kluoges ie gesprach,/ | |
| swaz ouge zierde ie gesach,/ swaz ôrn ie guots gehôrten,/ swaz munt sô kluoges ie gesprach,/ swaz süezes nasen bekorten,/ swaz | |
| ôrn ie guots gehôrten,/ swaz munt sô kluoges ie gesprach,/ swaz süezes nasen bekorten,/ swaz rüeret sich von lîbe,/ klein unde | |
| swaz munt sô kluoges ie gesprach,/ swaz süezes nasen bekorten,/ swaz rüeret sich von lîbe,/ klein unde grôz, wilt unde zam,/ | |
| rüeret sich von lîbe,/ klein unde grôz, wilt unde zam,/ swaz decket himels schîbe,/ dâ für lob ich eins wîbes nam/ | |
| den menschen hât gemachet,/ sît unser heil von ir bekam,/ swaz slâfet oder wachet,/ dâ für lob ich eins wîbes nam/ | |
| den gît unstæter muot/ dur laster rât, ûf schaden dienst; swer iuch betwunge/ hin scheiden ûz der edeln rât, daz wurde | |
| wol in gotes hulden alten/ und in der welte lob swen man in rehter fuore siht./ //Waz solte erbermde, ob niender | |
| krefte/ sol vor dîner meisterschefte/ vristen alsô lange sich./ //Sumerwunne, swer dich schouwen welle, der kêr in die ouwen/ ûf die | |
| swindent gen der lüfte dîn./ //Werden alten unde ir jungen, swer den winter was betwungen,/ der ensol niht trûren mê./ schouwent | |
| gar diu von leide scheide,/ wie gar wunneclich si stê./ swem in bluomen under blüete/ lieplich nâhe ein umbevanc/ hiure kündet | |
| lachen/ mac baz sendez trûren swachen/ danne ein blüeterîcher hac./ swaz ûz süezem dône erklinget,/ swaz der walt des loubes treit,/ | |
| swachen/ danne ein blüeterîcher hac./ swaz ûz süezem dône erklinget,/ swaz der walt des loubes treit,/ swaz diu heide bluomen bringet,/ | |
| ûz süezem dône erklinget,/ swaz der walt des loubes treit,/ swaz diu heide bluomen bringet,/ swaz diu nahtegal gesinget,/ dast gen | |
| der walt des loubes treit,/ swaz diu heide bluomen bringet,/ swaz diu nahtegal gesinget,/ dast gen wîben ungereit./ //Wê dir, leider | |
| disiu leit darf ringe wegen,/ er sol hôher fröide enpflegen,/ swer ein reine sælic wîp mac schouwen/ sô daz sî mit | |
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