Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swër prn (3079 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| tuot hôher tugende rîch./ ougen wunne, herzen spil/ gît si swem si lônen wil,/ dar zuo hôher sælden vil./ //‘Herre, wie | |
| ich aller beste kan./ mit ir lobe wil ich vertrîben/ swaz ich ungemüetes hân./ wîbes güete/ gît mir fröiden rîch gemüete./ | |
| gar ein ende,/ sît uns sorge und angest ist benomen./ swer nu trûret, derst verzagt an guoten dingen gar:/ wünschet daz | |
| ir süezer lîp/ von ir tugenden ein vil wîplîch wîp./ //Swer ir reinen süezen lîp mit mînen ougen sæhe,/ den liez | |
| diu hiuser spîsen:/ gein im ist iu niht sô guot./ swer mit witzen $s nû niht vert,/ sît er wil diu | |
| werden wîbe grüezen,/ wie sich daz kan guoten friunden süezen./ swen frouwen munt wol grüezet,/ derst gewert $s swes er gert:/ | |
| friunden süezen./ swen frouwen munt wol grüezet,/ derst gewert $s swes er gert:/ sîn fröide ist im gesüezet./ //Swer mit schilt | |
| gewert $s swes er gert:/ sîn fröide ist im gesüezet./ //Swer mit schilt sich decken wil vor schanden,/ der sol ez | |
| muoz sîn dem schilde wilde./ gein wîben valsch der blecket,/ swer in hât, $s an der stat/ dâ man mit schilden | |
| $s uns des meien wunne/ wider gît in kurzen tagen./ //Swem der winder hôchgemüete swendet,/ der muoz ofte trûric sîn./ mir | |
| wort diu kunnen süezlîch süezen/ ir vil süezen rôten munt./ swaz ich munde hân gesehen/ mîne stunde, $s sô muoz ich | |
| holt/ wunnebernder fröiden vil./ er tuot dir dâ, liebiu frouwe, swaz er wil./ //Hôher muot gewan mit wîbe/ nie sô mange | |
| dar inne rehte schouwe,/ daz ich bin von herzen frô./ swen ir ougen güetlîch lachent an,/ der muoz immer sîn ein | |
| sin./ der vil wol gemuoten/ ritter ich mit triuwen bin./ swaz si wil, daz wil ouch ich:/ sîst gewaltic küneginne immer | |
| heizent frouwen tanz:/ diu sol niemen singen, ern sî frô./ swer mit zühten treit der fröiden kranz,/ und dem sîn muot | |
| weiz wol, mîn kumber/ ir ze herzen nâhen gât./ //Von swem mich verliesent/ guotiu wîp, der habe für wâr,/ die schult | |
| wîp diu solde die/ haben liep die manlîch sint gemuot./ swer nie grôz untât begie,/ der ist werdem wîp ze friunde | |
| hüeten kan,/ an den sol ein wîp ir êre lân./ //Swes mîn frou sich an mich lât,/ des pflig ich ir | |
| ûf hôhen muot ie twanc./ //Man sol frouwen wol gedenken:/ swer daz tuot, daz ist ein guot gedanc;/ unde in dienen | |
| alle daz ich kan/ guoten wîben in diu herze sehen./ swaz ir lîp hât kleider an,/ dar durch kan ich alle | |
| muot betrahte gar;/ dâ mit ich ir heinlîch alle ervar./ //Swaz ein frouwe tugende hât,/ diu muoz ûz ir herzen grunde | |
| hân ich helfe funden:/ des siht man mich wol gesunt./ swaz diu minne mir mit twingen tuot,/ dâ für hân ich | |
| ist schœne reine güetlîch guot:/ ez ist lieplîch süeze guot, swaz sî mir tuot./ //Ich wold daz ir liehten ougen/ in | |
| ſinen got gloͮben. Do ſprach der gvͦt ſant Johannes: $t #.,Swaz ſo dv mir getarſt geſenden, daz getar ich in minſ | |
| heiden ein vergift f%,vr tragen, d%>i was so vraiſam, $t ſwer ſo der genoz, der lac da ze ſtete tot. Vnder | |
| verſant hete, vnde zerfvͦrten vnde zerſtorten och do dar zvͦ, ſwaz ſo er geſchaffen vnde gebotten hete durch ſin vngvͤte, wan | |
| ſi im, wer ſi wære vnd wannen ſi ware vnd ſwas ſi getan hete vnd wanne ſi dar chomen were vnd | |
| diu darane iſt, diu betivttet die picʒeichen aller vnſerer vorderen, ſwas ſi an ir opher begiengen vnd an ander ſacʒunge, diu | |
| dar inne waren, die clageten ime, das iͤr waʒʒer alſo ſwer vnd alſo hantich were, das liute vnd vihe dauone ſturben, | |
| liuten noch vihe. Der ſelben genaden ſvlen wiͤr got pitten, ſwas ſuwers vnd pitteres an vns ſei von vnſeren ſvnten, das | |
| kayſer, der hieʒ Dyoclecianus, der ahte der criſten vnd gebot, ſwer die gote niht ane bete, das man den martyrote mit | |
| das ich dein phlegen ſol vncʒe an dinen tot, vnd ſweſtu da cʒe gote gerſt, des wirſtu gewert.#.’ Sin vater hieʒ | |
| da dehein vnreine wurme niemer geſehen wurde. Er pat ovch, ſwer ſine hochcʒeit mit andahte begienge, das dem got ſin ſvnde | |
| wir iu ſagen. Petra das chût ſtein. Ir wiʒʒet wol, ſwas man vͦf den ſteinen cʒimbert, das iſt ſtetich. Do vnſer | |
| das ne mach niemer gewenchen. Die irrære, die æhtære vnd ſwas ſo iʒ iſt, das die chriſtenheit ane vihtet, das mach | |
| ir emphelhen vnſer potſchaft, wan der ſi ſich niene vercʒeihet. Swer ſo ſelich iſt, das er ſine miſſetat hiut vil inneclichen | |
| des libes, wand er hete die chrafte vnd die tugende, ſwer ſines wůcheres vnd ſines obeʒes cʒeinem mal genoʒ, der lepte | |
| beget. Ir obeʒ vnd ir wůcher iſt der heilige Chriſt. Swer des obeʒes vnd des #;owcheres ʒeinem male genivʒʒet, der lebet | |
| in in diſer werlt liep was, das iſt ir lon. Swas w%:ir d%:urch wertlichen rům vnd durch vnſer hochvart getůn, dar | |
| ander haus hie in erde, daʒ haiʒʒet diu heilige chriſtenhait. Swer in diſem huͤs hie in erde niht eniſt, der enmack | |
| iſt dicʒ huͤs der chriſtenhait mit dem heiligen gelauben vmbemuͤret. Swer uʒerhalb deʒ gelauben iſt, der enmach niht geneſen, alſo diu | |
| Geſach in got, der diu wihe an im ſelben behaltet. Swer ſi auer ʒeprichet, von dem iſt geſchriben: $t #.,Si quis | |
| enteret vnd von diu cimet im, got cʒe $t fuͤrhten, ſwer ſin gottes huͤs verwertet.#.’ Ir habet wol gefraiſchet: Swer ein | |
| fuͤrhten, ſwer ſin gottes huͤs verwertet.#.’ Ir habet wol gefraiſchet: Swer ein gottes huͤs, ſam dicʒ iſt, enteret, owe, wie groʒ | |
| geborn von Heimesfurt./ rîcheit und hôchgeburt,/ chunst, zuht und hovewîse,/ swaz einem man ze prîse/ in dirre werlde mac gefromen,/ des | |
| sît wart diz alsô bedâht/ von genuogen die tihten chunden,/ swaz si solher mære funden/ von mislichen oder von wâren/ diu | |
| er oder vant er iht/ daz ze gotes êren tohte,/ swaz er des immer mohte/ für bringen, daz tete er;/ und | |
| er si vil schône behielt,/ wand er ganzer triuwen wielt./ Swem nû herzeleit geschiht/ und in des leides anders niht/ wan | |
| vreuden vrouwe, vreuwe dich!/ jâ vreuwet von dînen vreuden sich/ swaz vreuden dâ ze himel ist./ und dîn sun, unser herre | |
| die rehte erbar;/ wan einez weiz ich: dâ was gar/ swaz ze vreude hœret/ und niht daz vreude stœret./ Nû geschach | |
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