Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
wellen V. (8610 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| got ze mir reden, sô kome her in mich, ich enwil niht hin ûz. Ich lobe ouch abegescheidenheit vür alle barmherzicheit, | |
| ouch mêr: dô der sun in der gotheit mensche werden wolte und wart und die marter leit, daz gienc die unbewegelîche | |
| ieman dâ mite bewegen müge, und sprichet man doch: got wil umbe alliu dinc gebeten werden. Hie solt dû mich wol | |
| dem selben anblicke, wanne und wie er die crêatûre schepfen wolte und wanne der sun mensche werden wolte und lîden solte; | |
| die crêatûre schepfen wolte und wanne der sun mensche werden wolte und lîden solte; er sach ouch daz minste gebet und | |
| tuon, und sach ane, welhez gebet und andâht er erhœren wolte oder solte; er sach, daz dû in morgen wilt mit | |
| erhœren wolte oder solte; er sach, daz dû in morgen wilt mit ernste aneruofen und biten, und daz aneruofen und gebet | |
| mit ernste aneruofen und biten, und daz aneruofen und gebet enwil got niht morgen erhœren, wan er hât ez erhœret in | |
| Enist aber dîn gebet niht endelich und âne ernst, sô enwil dir got niht nû versagen, wan er hât dir in | |
| alsô: «Deus autem» etc., daz ist als vil gesprochen: «nû enwelle got, daz ieman spreche, daz got ieman zîtlîche minne, wan | |
| grœste enpfenclicheit inne. Des nim ein glîchnisse in der natûre. Wil ich schrîben an eine wehsîn taveln, sô enmac $t kein | |
| enirre mich, daz ich niht dar ane geschrîben enmac; und wil ich wol schrîben, sô muoz ich allez daz tilgen und | |
| dich geleget. Wer nû volkomener abegescheidenheit adel und nutz merken welle, der neme Kristî wort war, diu er von sîner menscheit | |
| formelôsem wesene, wan gotes geistlîcher trôst ist zart; dar umbe wil er sich niemanne erbieten dan dem, der lîplîchen trôst versmæhet. | |
| der herre Tristrant/ waz ein chůne wigant./ /er gedaht er wold sinen lif/ wagen umb daz magedin/ und ioh durh den | |
| in sin hosin./ do chert er gegen einem mose./ da wold er sih chůlen./ do war der helt schone/ von dem | |
| iz tagete./ Brangenen si do sagete/ einer ir junchvroͮwen,/ /si wold selbe schoͮwen/ wie der wurm gewunt waere./ Peronis, der chameraere,/ | |
| sprah, sver so soͮhte,/ daz er funde den degen,/ si wold im hundirt mark geben./ / / /do ne sohten si | |
| den cunig san/ und sagitin, wes er sich vermaz./ #.,ich will iz iu oͮch noch bieten baz#.’,/ sprach der unholde,/ #.,ob | |
| reit/ mit allin den da waren/ und sprach opinbarin,/ er wolte siben naht uze sin./ des frowede sich diu cůnigin.[/ //Do | |
| $p @]@ doch wesin leit,/ daz er mir unrehte tut!/ wiltu mir eine wesin goͮt,/ so werdint mir de hulde,/ wane | |
| batent minin heren,/ daz er durch sin selbis ere/ mir wolte losen min phant,/ so wold ich @[@ $p/ $p @]@ | |
| durch sin selbis ere/ mir wolte losen min phant,/ so wold ich @[@ $p/ $p @]@ stille/ Niet gesprechen noch gesie/ | |
| brief sante/ unde des bekante],/ Sie hette ubele getan,/ des wolte si ime zu buzen stan,/ [Wie ime were lief./ #.,iz | |
| ha[t ir wol getan.’/ #.,so wil ich iz] bestan/ Unde williz tun dir sagen.#.’ ‘also tut!’/ #.,so mirk[e rechte minen mut,/ | |
| hul[de/ Nu vorlorn manigen tach,#.’/ zu Py]losen si sprach,/ #.,Nu wilich, daz tu min bot[e sis,/ ich wil iz dir – | |
| ich.#.’ ‘Du bist [ir gehaz’./ #.,Was weistu?#.’ ‘ich w]eiz wol.’/ #.,wiltuz mir sagen?#.’ ‘ia, ich sol.’/ #.,So sprich [an!#.’ ‘si sach | |
| #.,Jch habe in.#.’ ‘er is]t dir vorgan.’/ #.,noch niet.#.’ ‘so wiltu si irslan?’/ #.,Wa [mit?#.’ ‘daz du ir vremde bist]!’/ #.,Daz | |
| zu erin/ trage ein [hemede herin/ Aller nest irem lib]e./ Wiltu si lange miden/ So ne wirt ir leides [bůz./ here, | |
| gelobet havete./ Pilose do sagete:/ ‘Here, nu gebut mir,/ ich wille scheiden von dir/ Unde wil miner vroͮwen sagen/ von vroͮweden | |
| alle iar./ do lief Pylose dar/ Unde koufte, swaz er wolte./ do tet er, als er solte./ So er sin dinc | |
| Denken was er teate./ do wart er zu rate,/ Er wolte bi der strazen gen/ unde wolte einen bespien,/ Der sin | |
| er zu rate,/ Er wolte bi der strazen gen/ unde wolte einen bespien,/ Der sin bote ware./ do ginc der wallere/ | |
| stan./ er was doch gegen ime gegan,/ Als er in wolte sprechen./ do ne wol[t] er niet brechen/ Sinen slaf, e | |
| degen./ er dachte, er hette gelegen/ Bi siner amien./ er wolte e vorzien/ Siner boteschaf,/ dan er brache sinen slaph./ /An | |
| Tristrande do/ Untfinc mineliche/ unde sprach vromeliche,/ Of er icht wolte,/ des er tun solte./ Wie gerne er daz teate!/ #.,ia, | |
| Unde wil si gerne gesien./ daz mach ubele geschien,/ Sine williz vliz haven,/ daz der kůning rite iagen/ Zu Blanklande an | |
| iagen/ Zu Blanklande an die wese./ sage ir, daz ich wille ligen/ Amme dorne, dar ich lach,/ dasi neist mich gesach. | |
| phenninge/ zetlîchem nutze bringe,/ die dû mir ruochtest beveln./ ich enwils niht langer heln,/ daz sint mîn witze und mîn sin,/ | |
| ir schulden/ koment ûz dînen hulden,/ ob sie zen êwen wellnt genesen./ an einem buoche hôrte ich lesen/ eine rede, diu | |
| wan daz er beginnet rihten./ eine rede wil ich tihten,/ wiltû mirs gunnen und verhengen,/ sô wil ich sie für brengen/ | |
| lîhte erbiten,/ doch sies niht geniezen)/ mich ensol bedriezen,/ ichn wellez dem bereiten,/ der kan und mac erbeiten/ dirre wârheit, mit | |
| mich ze dir gesant,/ dîn gebet hâstû wol bewant./ ern wilz niht fristen langer,/ dû wirdest noch hînt swanger/ des aller | |
| diu naht hine gie/ unde sie erkurn den tac,/ (ich wilz iu kürzen, swâ ich mac)/ dô wârn sie beidiu vil | |
| genuoc/ allen den ze sagen hân,/ die ez ze rehte wellnt verstân./ Myrîados was harte frô,/ daz ez ergangen was alsô/ | |
| tuon mit flîze/ sô wir aller beste kunnen./ daz geschæhe, woldestû mir gunnen/ einer rede, der ich dich bæte.’/ ‘wie harte | |
| ir mich ze mâzen flêhen./ tuot dâ mite, swaz ir wellet./ ‘dîne rede mir wol gevellet.’/ ‘ich gan ius wol und | |
| næhsten mæntages fruo/ diu frouwe bereite sich dar zuo,/ sie woldez niht fristen langer./ an einen schœnen anger,/ dâ Rômære market | |
| grôz unde kleine./ des enmöhte niht rât wesen,/ den besten wolder ûz lesen,/ den wolder koufen unde haben./ ouch het er | |
| enmöhte niht rât wesen,/ den besten wolder ûz lesen,/ den wolder koufen unde haben./ ouch het er einen wîsen knaben,/ der | |
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