Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
wellen V. (8610 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sî vile stilli $s iz ni sî Josebes willi./ /Ich niwil ouch nieht $s daz er heizzi Joseph,/ er heizzit billîchere | |
| $s daz er sach sô vili der wuochere sîn;/ chod wolte sîn mendente $s daz ime si got hête gigeben in | |
| wurtin dei guoten jâr,/ duo bisaz diu erde, $s dâ newolte nieht ane werden./ michil wart diu nôt: $s daz fihi | |
| des hungeres sulet cholen $s noh daz chorn ze Egipte newelt holen?/ jâ ist iz dâ feile, $s faret guoter heile!/ | |
| duo begund er si besuochen, $s ub iz si ieht wolte riuwen./ / /Er chot in dûht an ir gebâre $s | |
| in dûht an ir gebâre $s si wâren spehâre,/ si wolten daz lant ferrâten, $s er muose daz behuoten./ Des buten | |
| wîchlîchen./ /Joseph sprah dô: $s ‘des nist nieht sô!/ ir welt hie scowen $s wâ ir dem lande muget gedrouwen.’/ /Si | |
| daz wâr sî $s daz ter zwelfte dâ heime sî./ /Niwelt ir des nieht tuon $s sô birt ir ûz durh | |
| wâre begagenet:/ duo si sîn angest sâhen $s unt ime newolten gnâden,/ daz in nieht gie ze herzen $s sînes ellentes | |
| sînes ellentes smerze./ /Duo sprach Ruben, $s der in ê wolte nerigen:/ /‘Ditze saget ich iu, bruoder, $s duo daz chint | |
| leben./ /Duo si unter wegen chômen $s unt den rossen wolten fuoteren,/ als einer ûf tet den sach $s unte gesah | |
| $s der hie wâre mit dir,/ ube wir den gesunt wolten gehalten $s jouch Simeon lôsen ûz den banten;/ unt ube | |
| irchômen./ michel wunter si nam $s waz ter got ûz wolte meinen./ /Der vater sprach dô $s vile barmichlîcho:/ /‘ir habet | |
| nôte was:/ ‘wir nedurfen dar chomen âne Benjamin $s dû newellest dich unser darben umbe in einen./ /Wil dû in mit | |
| si hiezen ûz legen $s dâ si deme hêrren mite wolten geben./ //Duo Joseph ze deme hûs chom $s ire gebe | |
| uns gehalten./ ube uns hête got ieht gegeben $s dû newoltest des nieht phlegen./ /Wie mahte wir denne iemer sô getuon | |
| wir sîn dîne scalche dâ nâch.’/ / /Er chod: ‘des newil ich nieht tuon: $s den sculdigen wil ich ze scalche | |
| vart./ /Dû sprâche wir nedorften mêre here chomen $s wi newolten in mit uns nemen./ Diz allez wir zalten $s unsreme | |
| $s zeineme iewelichen tage werche./ /Tuo mir al daz tû wellest, $s daz tû in hie niene chwelest!/ lâz in heim, | |
| negwielten ire worte./ /Joseph hiez si nâhere gên, $s er wolte si mit gnâden bestên./ er chod iz Joseph wâre, $s | |
| nefurhtet iu nieht $s noh nemissedunch iuch nieht,/ want iz wolte got $s daz ir nelâget tôt./ / /Iz sint zwei | |
| daz ouch im chôme $s swaz der chunniskefte wâre./ er wolte in des lantes geben $s daz si iemer mit êren | |
| wîben jouch mit chinden, $s mit allen ir dingen:/ er wolts in sînme rîche $s bestiften frumechlîchen./ /Duo Jacob die wagene | |
| in deme gouwe Gesê $s mit allem sîneme gesinde,/ er wolte dâ bîten $s waz der chunich uber in wolte gebieten./ | |
| er wolte dâ bîten $s waz der chunich uber in wolte gebieten./ / /Er hiez in ime chomen, $s er wolte | |
| wolte gebieten./ / /Er hiez in ime chomen, $s er wolte in gisehen jouch fernemen,/ er wâre ime vile lieb $s | |
| gelîch,/ als ime si got hêt irchorn, $s want er wolte von in werden geborn./ //Der chunich hiez in sîn willechomen, | |
| frâgte waz si chunden wurchen $s oder wie si ime wolten dienen./ durch ire wâtliche $s wolt er in geben ambahte | |
| oder wie si ime wolten dienen./ durch ire wâtliche $s wolt er in geben ambahte rîche./ /Si sprâchen niehtes spulgtin $s | |
| neheineme trôste?/ /Er lie si selben frî bistên, $s er niwolt ire ze scalchtuom./ iz dûht in sunte, $s die er | |
| die ze scalche tâte $s durch dehein ire nôte./ /Er wolte si giwielten ire, $s sô der hunger wurte fure,/ daz | |
| in niemen nedwunge./ /Swer ime bôt daz eigen $s den newolt er nieht werigen,/ er chouft in des chuniges gwalt $s | |
| dei in gilâzzin wâren $s von des chuniges gnâden,/ dei newolt er chouffin, $s den hiez er helfen/ mit nare jouch | |
| Joseph daz gesach $s duo was iz ime ungimach./ er wolte ime die zesewen $s ziehen uber Manassen,/ sprah iz sô | |
| îltest dû ûz fliezzen, $s dînen glust gebûzzen./ /Got daz newelle $s daz in solichim valle/ iuweht dîner giburte $s iemer | |
| sîn sêle $s niemer in ir rât chôme,/ noh er newolte sichein $s ir êrene haben teil,/ want si in ire | |
| dû hie in werlte wâre,/ dû sprâche daz dû in woltest loben, $s daz er chindin das hête gigeben/ daz er | |
| muoz der êwigin wunnin $s in ener werlte mangilen./ /Got niwil nieht haben florn $s daz er durch uns wart giborn./ | |
| die alten ê $s vili follichlîchen bigie,/ daz er daz newolte firmîden $s er niliezze sich bisnîden,/ unt sich mit opphere | |
| firmîden $s er niliezze sich bisnîden,/ unt sich mit opphere wolte reinen $s swî er nihête niheine meile,/ unt al daz | |
| ente nimit./ des giwalt wirt sô grôz $s daz er niwil haben niheinin gnôz./ /Michil wirt sîn ubermuot: $s er wil | |
| sîn mit guotem muote:/ si nedorften in furhtin, $s er newolte nieht ubilis an in wurchin./ chod daz si durch ubil | |
| $s daz got daz ze guote brâht hête,/ chod in wolte helfin $s unt ire wîbin jouch ire chindin./ /Al daz | |
| biete uch ander sunnen/ durch die hei[ligen himel w]nne,/ daz ir wollet ledegen daz grap,/ da got sel[be inne lach.]/ [d]iez wol | |
| einen [$p,]/ [$p] d[$p]chen./ als$/ er den brief ane sach/ //’woldes du sagen/ die starken nuwen mere,/ wi gerne ich die | |
| durch dine gute/ hilf mir wider minen vater,/ daz er wolle mir gestaten,/ daz ich dir da muze dienen./ durch diner | |
| ich iz clage,/ der himelischen kuniginnen,/ daz si in genedic wolle sin.’/ weinender daz wort sprach/ so daz iz nieman nesach./ | |
| stat./ harte dicke man in bat,/ daz ers nicht tun newolde./ mit silber unde mit golde/ wolde man ime die herren | |
| ich des unberen wil./ sie haben uns grozen schaden getan./ wollet ir die lant lazen stan/ unde rumen die gote ze | |
| saltu mir sagen.’/ ’ich was gegan an den grab[en/ den] woldich baz besehen./ nu ist ze sagene mir geschen:/ G[irabobe der] | |
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