Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

edele Adj. (1458 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Spec 54, 29 chroni. Wir chrônin unſirn got mit unſ ſelbin, ôb wir edele ſtâine werdin. Si woltin Criſt niht enphahen unde enphahent den
Spec 59, 35 an dem du dehein ſchulde wîſtiſte? Hêr haſtu braht einin edeln vrîen, hin vůret er die dîne geuangine ſchalche.’ Nach ſogetânir
Spec 97, 20 chunegen, gechundet wart uon dem heiligen engele, unde alſ div edele gimme ſcînet uzzer golde, ſame uber triffet ſi alle ire uorderen.
Spec 115, 34 ſich uon aller uppecheit unde uon aller boſheit. Er waſ edele nach der werlt unde deumoͮte nach gote. Sin gebete unde
Spec 133, 11 Syon uber elliv hûſ Iacobeſ.’ Der burge burgetor $t ſint edeler denne elliv div gezierde, diu die iuden îe gewnnen, noch
Spec 135, 18 unrehteſ. $t Nu, mine uil lieben, nu ſît ir daz edele hûſ deſ lebentigen goteſ, alſ er ſelbe ſprichet: Habitabo in
StrKD 4, 33 ensint./ beideu unser wip und unser kint,/ die sint als edel als die ir:/ si gezzent wol, als tu ouch wir;/
StrKD 7, 55 idoch sin ungenist:/ dar quamen in vil kurzer vrist/ die edeln unverzagten,/ die in von der ruwe iagten,/ und wurfen in
StrKD 32, 22 vil ich hoher tugende han./ ezn funde niemens sin/ so edels niht, als ich bin./ swi gern ich nu næme/ ein
StrKD 57, 97 vil schone/ und was unmazzen hoͤne./ dem gelich ich ein edel wip,/ diu gar hat einen schonen lip,/ geburt, iugent und
SuTheol 38 lussam./ er hiz werdin vuirin eingili,/ geisti heri joch vil edili:/ woli gizam den edilin,/ daz si alli vri wærin,/ daz
SuTheol 39 vuirin eingili,/ geisti heri joch vil edili:/ woli gizam den edilin,/ daz si alli vri wærin,/ daz si merri wunni habitin,/
SuTheol 72 paradysi,/ wanti jenir nozz im der ubili/ di sini herin edili./ got irwac do dur ebinduri/ di unsir brodi erdi widir
SuTheol 283 duwi kint,/ daz des lichamin ubilu werch sint,/ undi sol edilu kint giwinnin,/ di su zi demo gotis erbi mugi bringin./
TannhHofz 10 Die sprüche sint von grozer zuht,/ die halten sol der edele man,/ und sint von manger ungenuht,/ die man dar an
TannhHofz 33 iuwer brot,/ so wert ir vor der helle fri./ Kein edeler man selbander sol/ mit einem leffel sufen niht;/ daz zimet
Tauler 8,17 aller erste sprechen. Wie wir herzů kummen súllent das die edel geburt in uns adellichen und fruhtberlichen geschehe, daz súllent wir
Tauler 9,9 denne usser sich gon. Also wie? Die sele hat drie edele krefte, in den ist sú ein wor bilde der heilgen
Tauler 12,14 unmúgelich, wan gewonheit machet kunst. Das wir nu alle diser edeler geburt gerum in uns geben, daz wir wore geistliche můter
Tauler 13,28 geistes in der worheit, und also vil also der geist edelre ist wanne daz fleisch, also vil ist es schedelicher wan
Tauler 17,24 menschen, ouch welich ein froͤide, welich ein friede, welich ein edel ding daz were! Ja daz minste und daz meiste liden
Tauler 22,7 do an gelige, daz ist daz einige das er den edeln grunt den er in dem edeln geiste des menschen geleit
Tauler 22,8 einige das er den edeln grunt den er in dem edeln geiste des menschen geleit hat, daz er in blos und
Tauler 22,9 daz er in blos und bereit vinde, das er sins edeln goͤtlichen werkes do inne bekummen múge; wanne Got hat gantzen
Tauler 25,20 den ussern menschen, den alten, den ersten menschen. Der innewendige edel mensche der ist uz dem edelen grunde der gotheit heruzkummen
Tauler 25,20 ersten menschen. Der innewendige edel mensche der ist uz dem edelen grunde der gotheit heruzkummen und ist gebildet noch dem edeln
Tauler 28,17 in alles des menschen tůn und lossen. Das alsus der edele Got an uns wúrkende werde das uns sin joch suͤsse
Tauler 30,33 aber in dem werke des wingarten. Rechte also sol der edel mensche tůn, daz er also ein wiederboͤigunge in ime vinde
Tauler 31,25 brechte es alles suren boͤsen win; also sol tůn diser edel mensche, er sol sich selber besniden von aller unordenungen und
Tauler 39,9 er in unrehte tů. O wie wenig lúte hant dise edel tugent daz sú sich kunnent gelossen und geliden und haltent
Tauler 41,28 manunge und den goͤtelichen willen, und vernútent und urteilent die edeln Gotz frúnde die enkeinen eigenen ufsetzen noch wisen enkunnent gevolgen,
Tauler 61,4 Dir tempel do der gůte Jhesus inging, daz ist die edele minnencliche sele mit ire lutern innewendikeit, an die Got me
Tauler 66,19 das do mit grossen wisen und mit grossem schine disem edeln wege enget. Und also lange also dis eine mensche in
Tauler 80,13 insmeltzen in daz luter goͤtteliche einveltige indewendige gůt, do daz edele indewendige fúnkelin hat ein gelich widertragen und ein gelich widerfliessen
Tauler 92,26 daz edele bilt der heiligen drivaltikeit verborgen lit, das daz alleredelste der selen ist. O wie wunnenklich vindet der heilige geist
Tauler 94,8 verderbet und beflecket die goben Gottes und hindert Got sins edeln werkes; wanne von der vergiftekeite wegen die in die nature
Tauler 98,16 do ist hochgezit, do rúchet die kuchin so wol der edelen gůten spise die do wurt angerichtet, die ist so ungewonliche
Tauler 101,29 eigentliche ingon in daz luterste, in das innigeste, in daz edelste, in den innerlichesten grunt, do wore einikeit alleine ist, von
Tauler 129,30 und mit imme in demme grunde vereinet. Enmag denne demme edeln geluterten menschen dise gobe sacramentlichent nút werden, so ergebe er
Tauler 157,3 vor allen dingen Got mit im selber. Solte denne der edel nach Gotte gebildet werde mensche nút wúrklich sin nach Gotte
Tauler 157,24 in weselichem gebruchen eweklichen. ___Och kinder, die menschen die dise edelen werk versument und muͤssig ire edelen krefte lossent ligen, kinder,
Tauler 207,6 hat uf geton und wil si do inne mit den edelen armen siner minne umbe vohen, und súllen sin do inne
Tauler 213,6 junger lúte von XXV joren und in der e und edel von gebúrten, die in disem wege so volkomenlichen stont. Und
Tauler 266,12 gebruchet. ___Hin ab enmag nieman die voͤlle von gesprechen, wie edel und hochwirdig dis tempel ist. ___In disen sol man gan
Tauler 267,8 und sehe alle zit in min nicht: das were der edelste nútzeste wege den man iemer gehaben moͤchte. Wan diser weg
Tauler 274,27 do ist wening fúrganges an, und benement den bichtern ir edel zit und machent in verdriessen und unlust. ___Kinder, hinnan ab
Tauler 322,14 und in diseme dinge ein grosse sipschaft geben und das edele gotvar fúnckelin, das uns vil innewendiger und noher ist denne
Tauler 323,7 selber. Das ist ein jemerlich ding das der mensche sin edel art also verkert und daz neigeliche werg siner nature kert
Tauler 326,16 Er wenet Got und die lúte betriegen und verlúrt sin edel zit und die gnade. Des git Got dem vigende die
Tauler 340,1 das usser der einikeit sich schiede, in das enflússe die edel salbe nút: also, alle die wile ein ganze minne, ein

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