Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
edele Adj. (1458 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| deheinen mînen dienest $s hân ich in widersaget,/ den vil edeln fürsten $s unt den iren man./ ouch riuwet mich diu | |
| sô rehte tugentlîch gemuot.«/ Dô sprach aber Kriemhilt: $s »vil edel Rüedegêr,/ nu lâ dich erbarmen $s unser beider sêr,/ mîn | |
| leide geste gewan.«/ Dô sprach der marcgrâve $s wider daz edel wîp:/ »ez muoz hiute gelten $s der Rüedegêres lîp,/ swaz | |
| Bedaz der videlære $s die rede vol gesprach,/ Rüedegêrn den edelen $s man vor dem hûse sach./ sînen schilt den guoten | |
| muos$’ er sînen friunden $s versagen dienest unde gruoz./ Der edel marcgrâve $s rief in den sal:/ »ir küenen Nibelunge, $s | |
| der künec hêr./ »nu müez$’ iu got vergelten, $s vil edel Rüedegêr,/ triuwe unde minne, $s die ir uns habt getân,/ | |
| brâhtet her/ in Etzeln lant mit triuwen, $s des gedenket, edel Rüedegêr.«/ »Wie wol ich iu des gunde«, $s sprach Rüedegêr | |
| sone wurde mir dar umbe $s nimmer schelten getân.«/ »Erwindet, edel Rüedegêr«, $s sprach dô Gêrnôt./ »wand$’ ez wirt deheiner $s | |
| bî lebene bestân.«/ »Daz wolde got«, sprach Rüedegêr, $s »vil edel Gêrnôt,/ daz ir ze Rîne wæret $s unde ich wære | |
| $s iuwer tohter mir gewan.«/ »Gedenket iuwer triuwe, $s vil edel künec hêr,/ gesende iuch got von hinnen«, $s sô sprach | |
| von der stiegen her zetal:/ »Belîbet eine wîle, $s vil edel Rüedegêr.«/ alsô sprach dô Hagene. $s »wir wolden reden mêr,/ | |
| tragen solde,/ sô den du hâst vor hende, $s vil edel Rüedegêr!/ so bedorfte ich in den stürmen $s deheiner halsperge | |
| trûren began./ »Nu lôn$’ iu got von himele, $s vil edel Rüedegêr./ ez wirt iuwer gelîche $s deheiner nimmer mêr,/ der | |
| inneclîchen leit.«/ »Nu lôn$’ ich iu der gâbe, $s vil edel Rüedegêr,/ swie halt gein iu gebâren $s dise recken hêr,/ | |
| wol verdienet, $s dô wir kômen in daz lant./ Vil edel marcgrâve, $s ir sult mîn bote sîn./ dise rôten bouge | |
| tâten in dem sturme $s diu vil hêrlîchen werch./ Daz edel ingesinde $s was nu komen gar dar in./ Volkêr und | |
| zornes gie im nôt./ dâ von begunde nâhen $s des edeln Rüedegêres tôt./ Gêrnôt der starke, $s den helt ruoft er | |
| »ir welt mir mîner man/ niht genesen lâzen, $s vil edel Rüedegêr./ daz müet mich âne mâze: $s ich$’n kans niht | |
| sô vil genomen./ nu wendet iuch her umbe, $s vil edel küene man./ iuwer gâbe wirt verdienet, $s sô ich aller | |
| z$’allen zîten kumt!/ ouch muoz mich immer riuwen $s der edel Rüedegêr./ der schade ist beidenthalben $s unt diu vil grœzlîchen | |
| zierlîche degen:/ »Der rede %..enist sô niht leider, $s vil edel küneges wîp./ getörste ich heizen liegen $s alsus edelen lîp,/ | |
| vil edel küneges wîp./ getörste ich heizen liegen $s alsus edelen lîp,/ sô het ir tiuvellîchen $s an Rüedegêren gelogen./ er | |
| z$’iu gesant./ ob erslagen hête $s iuwer deheines hant/ den edeln marcgrâven, $s als uns daz ist geseit,/ wir$’n kunden überwinden | |
| alsô der marcgrâve $s vil dicke hât getân?/ owê, vil edel Rüedegêr, $s daz wir dich sus verlorn hân!«/ Wolfprant und | |
| an:/ »owê, daz ich sô grimmen $s vîent ie gewan./ edel ritter küene, $s nu wendet gegen mîn,/ ich wilz helfen | |
| dô Dietrîch $s und fuort$’ in, dâ er vant/ die edeln küneginne, $s und gab ir bî der hant/ den küenesten | |
| sprach der herre Dietrîch: $s »ir sult in lân genesen,/ edeliu küneginne. $s und mac daz noch gewesen,/ wie wol er | |
| grüezen getuot.«/ Dô sprach der helt von Berne: $s »vil edeles küneges wîp,/ ez enwart nie gîsel mêre $s sô guoter | |
| der grimme Hagene: $s »diu rede ist gar verlorn,/ vil edeliu küneginne. $s jâ hân ich des gesworn,/ daz ich den | |
| geben.«/ »Ich bringez an ein ende«, $s sô sprach daz edel wîp./ dô hiez si ir bruoder $s nemen den lîp./ | |
| ich mir hête gedâht./ Nu ist von Burgonden $s der edel künec tôt,/ Gîselher der junge $s unde ouch her Gêrnôt./ | |
| unde vrouwen $s weinen man dâ sach,/ dar zuo die edeln knehte $s ir lieben friunde tôt./ hie hât daz mære | |
| jach, man solt sich immer schamen,/ ob sô rein und edel bluot/ wurd vergozzen unbehuot./ ûf daz scharlach wold er gâhen/ | |
| jehen,/ daz si si solden sehen./ wand swie rîch und edel si was,/ sô het ein verchmâs/ iren liunt verschrenzet/ und | |
| lande güete/ und ir rîcheit manicvalt./ ez belîbet ungezalt,/ waz edeler tuoche wart verschrôten./ manigen samît grüen und rôten,/ scharlach, paltikîn, | |
| möhte oder wolde,/ daz er in erheben solde/ und sîn edel gebeine/ heilic unde reine/ teilen in der kristenheit./ manicvalt diu | |
| ûf sant Virgilium het,/ daz er des wirdic tet/ sîn edelez gebeine/ heiligez unde reine,/ daz man ez mit heilikeit/ solt | |
| geworben/ von den herren dô gelîche,/ daz man die lîche/ edel unde werde/ bestatte zuo der erde,/ daz si sîn heten | |
| für den kunic unde sprach:/ ‘ich klag iu mînen ungemach,/ edel kunic hêr,/ mîn schaden und mîn unêr,/ daz der von | |
| in der soldan./ mit urloup schieden si sich dan/ die edelen kunige wert,/ ir ieglicher kêrt,/ von dannen er was komen./ | |
| dô kêrt er algeriht/ hinz Lungou über den Tûren:/ von edelen und von bûren,/ als man den herren tuon sol,/ wart | |
| zuo in komen,/ daz all ir rede wart vernomen./ ein edel kneht hiez Suppan,/ dem machte undertân/ der Oufensteinær sîn schutzen,/ | |
| Ludwic worden./ in senelichem orden/ si darumb erschein./ der furste edel und rein,/ herzog Albreht,/ dô der an ir speht/ iren | |
| ein witiben næme,/ darnâch man an im spurt_–/ wær er edeler geburt,/ sô næm darnâch, als im behagt,/ ein witiben oder | |
| staten,/ si wærn anders verdorben./ nû het ouch geworben/ diu edel und diu rein gemuot/ diu kuniginne frouwe Guot/ mit aller | |
| rîten,/ die dar geladen wârn./ dar kômen ouch gevarn/ manic edel frouwe wert,/ als ir diu herzoginne gert,/ ir hôchzît an | |
| was er genant,/ an dem man ouch spurt/ frî und edel geburt;/ dem selben man/ wart der sturmvan/ enpholhen durch sîn | |
| si was sô guot und sô wîs/ unde het sô edel gemüete,/ swaz an tugent und an güete/ des kuniges halp | |
| landes krône truoc./ in dem kôr an einer sîten/ mit edelen plumîten/ an koste niht geswacht/ gesidel wârn bedaht,/ darûf die | |
| der si beswâret het./ nû hôret, waz si tet./ ein edel wiltpræte/ mit kostlichem geræte_–/ dâ was gift inne_–/ daz sande | |
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