Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

edele Adj. (1458 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

NibB 1406,3 sô gerne niht gesehen,/ als ich si gesæhe, $s der edeln Uoten kint./ mich müet daz harte sêre, $s daz s%..i
NibB 1417,1 kœm$’ in etwenne bî./ Unde sagt ouch Gêrnôt, $s dem edelen bruoder mîn,/ daz im zer werlde holder $s niemen müge
NibB 1423,3 zuo den Burgonden. $s dar wâren si gesant/ nâch drin edeln künegen $s und ouch nâch ir man./ si solden komen
NibB 1446,4 wie rehte minneclîchen $s iu Etzel enboten hât/ unt iuwer edel swester, $s der dinc in hôhen êren stât./ Genâde unde
NibB 1455,3 tohter mîn,/ so %..ist leider mir ze verre $s des edeln küneges wîp./ nu sî immer sælic $s ir und Etzelen
NibB 1476,1 daz Guntheres lant./ Dô kom der küene Volkêr, $s ein edel spileman,/ zuo der hovereise $s mit drîzec sîner man,/ die
NibB 1477,2 $s daz wil ich iuch wizzen lân./ er was ein edel herre; $s im was ouch undertân/ vil der guoten recken
NibB 1509,1 êre dâ bewarn.«/ Dô sprach zuo z$’ir kinden $s diu edel Uote:/ »ir soldet hie belîben, $s helde guote./ mir ist
NibB 1535,2 Dô sprach daz eine merewîp, $s Hadeburc was si genant:/ »edel ritter Hagene, $s wir tuon iu hie bekant,/ swenn%..e ir
NibB 1612,2 kunt getân./ Swie bitterlîchen Hagene $s zuo Gelpfrâte spranc,/ der edel marcgrâve $s des schildes hin im swanc/ ein vil michel
NibB 1627,3 $s die gevrieschen sider,/ daz ze hove füeren $s der edeln Uoten kint./ si wurden wol enpfangen $s dâ ze Pazzouwe
NibB 1628,1 si wurden wol enpfangen $s dâ ze Pazzouwe sint./ Der edeln künege œheim, $s der bischof Pilgrîn,/ dem wart vil wol
NibB 1634,1 wider dich getân!«/ Dô hôrt$’ vil wol Hagene $s des edelen recken nôt./ er gab im wider sîn wâfen $s und
NibB 1651,2 sprach dô Rüedegêr,/ »ir sult vil wol enpfâhen $s die edelen künige hêr,/ sô si mit ir gesinde $s her ze
NibB 1663,1 truogen vil der bouge $s und ouch hêrlîchiu kleit./ Daz edel gesteine $s lûhte verre dan/ ûz ir vil rîchen wæte;
NibB 1664,4 manigem küenem man./ dâ wart ein schœne grüezen $s von edeln vrouwen getân./ Diu junge marcgrâvinne $s kuste die künige alle
NibB 1670,4 mägede und an vrouwen, $s der saz dâ genuoc./ der edel videlære $s dem wirte holden willen truoc./ Nâch gewonheite $s
NibB 1674,1 ein degen küen$’ unt gemeit./ Dô sprach offenlîchen $s der edel spileman:/ »rîcher marcgrâve, $s got hât an iu getân/ vil
NibB 1675,4 der muot./ diu ist minneclîch ze sehene, $s dar zuo edel unde guot.«/ Dô sprach der marcgrâve: $s »wie möhte daz
NibB 1681,2 bürge unde lant./ des sicherte dâ mit eiden $s des edeln küniges hant,/ und%..e ouch der herre Gêrnôt, $s daz wurde
NibB 1686,1 si sîn doch genôz./ Dô sprach der marcgrâve: $s »ir edelen künege rîch,/ als ir nu wider rîtet $s (daz ist
NibB 1693,1 versaget%..e er niemen: $s ez muose in allen gezemen./ Ir edel ingesinde $s brâhte für daz tor/ gesatelt vil der mœre.
NibB 1694,2 dô sîne gâbe $s bôt über al,/ ê daz die edeln geste $s kœmen für den sal./ er konde milteclîche $s
NibB 1695,2 dem helde lobelîch,/ daz wol truoc mit êren $s der edel künic rîch,/ swie selten er gâbe enpfienge, $s ein wâfenlîch
NibB 1695,4 ein wâfenlîch gewant./ dar nâch neic dô Gunther $s des edeln Rüedegêres hant./ Dô gap er Gêrnôte $s ein wâfen guot
NibB 1702,3 lac/ (bezzern schilt deheinen $s belûhte nie der tac)/ von edelem gesteine. $s swer sîn hete gegert/ ze koufen, an der
NibB 1729,3 ouch her Dietrîch./ »nu sage uns von Berne $s vil edel ritter guot,/ wie dir sî gewizzen $s umb der küneginne
NibB 1748,2 der fürste Dietrîch:/ »ich binz, der hât gewarnet, $s die edeln künege rîch/ und Hagen den küenen, $s den Burgonden man./
NibB 1772,2 geschiht.«/ Dô sach der videlære, $s ein küene spileman,/ die edeln küneginne $s ab einer stiegen gân/ nider von einem hûse.
NibB 1779,1 einen fuoz.«/ »Nu lôn$’ iu got von himele, $s vil edel Volkêr./ ob si mit mir strîten, $s wes bedarf ich
NibB 1780,3 für gân./ bieten ir die êre: $s si ist ein edel wîp./ dâ mit ist ouch getiuret $s unser ietweders lîp.«/
NibB 1806,2 man mit den künegen $s hin ze hove gân/ ir edeln ingesindes $s tûsent küener man,/ dar über sehzec recken, $s
NibB 1885,4 herzen trût./ er fuor sô wol gekleidet $s sam eines edeln ritters brût./ Dô sprach aber Volkêr: $s »wie möht$’ ich
NibB 1902,1 strîte welle bestân./ Diu bete dich lützel êret, $s vil edeles fürsten wîp,/ daz du dînen mâgen $s rætest an den lîp./
NibB 1930,2 dô Dancwart $s daz gesinde allez an:/ »ir seht wol, edeln knehte, $s wie ez wil umbe gân./ nu wert iuch
NibB 1984,2 hant.«/ »Wie sol ich iu gehelfen«, $s sprach her Dietrich,/ »edeliu küneginne? $s nu sorge ich umbe mich./ ez sint sô
NibB 1985,1 zîten $s gefriden niemen enkan.«/ »Neinâ, herre Dietrich, $s vil edel ritter guot,/ lâzâ hiute schînen $s den tugentlîchen muot,/ daz
NibB 1991,1 von Berne $s der mære schiere genuoc./ Er sprach: »vil edel Dietrich, $s waz ist iu hie getân/ von den mînen
NibB 1995,2 Dô er daz gehôrte, $s under arme er beslôz/ die edeln küneginne; $s der sorge diu was grôz./ dô fuort er
NibB 1996,1 sehs hundert wætlîcher man./ Dô sprach der marcgrâve, $s der edel Rüedegêr:/ »sol aber ûzem hûse $s iemen komen mêr,/ die
NibB 2024,1 war umbe rætest an mich?«/ Dise rede hôrte $s des edeln küneges wîp./ des wart in ungemüete $s der Kriemhilde lîp,/
NibB 2044,3 der Burgonden viere $s der helt vil balde sluoc,/ des edeln ingesindes $s von Wormez über Rîn./ dône kunde Gîselher $s
NibB 2071,3 er den schaden grôzen $s von sîner hant gewan./ der edel videlære $s den lantgrâven sluoc/ durch einen helm vesten: $s
NibB 2082,4 dem tôde $s von ir handen komen./ dâ wart der edeln geste $s vil übele goume genomen./ Noch vor dem âbende
NibB 2100,2 nu niemen lebte $s wan diu Uoten kint,/ die mînen edelen bruoder, $s unde koments$’ an den wint,/ erkuolent in die
NibB 2114,1 disen sorgen zergê.«/ Dô sprach von Tronege Hagene: $s »ir edeln ritter guot,/ swen twinge durstes nôt, $s der trinke hie
NibB 2145,2 der künec hêr:/ »wie habt ir uns geholfen, $s vil edel Rüedegêr!/ wand$’ wir sô vil der veigen $s hie ze
NibB 2148,2 dem künege $s mêret unser leit?/ nu habt ir uns, edel Rüedegêr, $s allez her geseit,/ ir woldet durch uns wâgen
NibB 2150,1 grœzlîche nôt.«/ »Daz ist âne lougen: $s ich swuor iu, edel wîp,/ daz ich durch iuch wâgte $s êre unde ouch
NibB 2152,3 si sich ze füezen $s beide für den man./ den edelen marcgrâven $s unmuotes man dô sach./ der vil getriuwe recke

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