Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
edele Adj. (1458 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| Do sprach de edile kuningin./ Weiz got her mach wol edile sin./ Hir schinit constantinis sin./ Eya arme wie ich nu | |
| dietherichis man./ Dar begunden vrige herren gan./ Dar nacht die edelin graven./ Vnde alle die da waren./ In constatinis houe./ Ane | |
| asprian./ Vnde widolt der kone man./ He sprach eia koninc edele./ Nu ne halt dich nicht ouele./ Vnde gif mir daz | |
| lif./ Si trogin kurzebolde./ Gelistet mit deme golde./ Vn̄ mit edelen gesteine./ Gewiret uile cleine./ Vor constantinin den richin./ Giengen ge zogenlichen./ | |
| richen./ Ein herre werliche./ Der uorte an den beinin./ Mit edilime gesteine./ Zvo hosin wol gecirot./ Mit golde gewirot./ Er worte | |
| den lif min./ Daz ich gerne min guot./ Same der edele arn tot./ Wil teilin gelige./ Armin vn̄ richen./ Swer iz | |
| sin here man./ Zvei dusint daz ist war./ Ime was daz edile har./ Bi den orin aua geschorin./ Er was uon grunde | |
| do./ Berker sprach ime aber zo./ Daz ist war koninc edile./ Ich ne rade dir nicht ovele./ Nu covfe dir selve | |
| beziste rat./ Den Berker getan hat./ Nu uolge uns koninc edele./ Iz ne kumit uns nicht ubele./ Do sprach der/ | |
| erwarp/ von dem ir swære vil verdarp:/ si gap ir edelen magetuom/ und ir magtuomlîchen ruom/ dem wîsen wîgande/ und wart | |
| durch Krist,/ er tuot ez, ob er schuldic ist."/ //Den edeln vürsten rîche/ minte alsô herzeclîche/ Avenier der künic hêr,/ daz | |
| von sînem künicrîche./ //Als mir daz mære gesaget hât,/ der edele guote Jôsaphât/ in sînes vater huote was/ behalten ûf dem | |
| krâmes hâst dû hie?"/ "einen stein, daz ouge nie/ sô edel stein wart erkant./ dô sprach der meister sâ zehant:/ "lâ | |
| triuget mich ein teil mîn wân,/ swie dû sîst geloubhaft:/ edel steine in grôzer kraft/ und rîche gimme ich hân gesehen,/ | |
| sprach: "guoter man, ich hân/ gehôrt von dînem steine,/ wie edel und wie reine/ sî dîn stein, wie rehte guot./ lâ | |
| daz was wol getân,/ daz dû niht versmâhtest mich./ dîn edel herze wîste dich,/ daz mich dîn edelkeit, dîn guot/ niht | |
| //Des wil ich dich gelîchen/ einem künege rîchen,/ der was edel und sælden rîch./ niender lebete sîn gelîch/ an milte, an | |
| hiez er machen guot/ von golde und von gesteine/ mit edelem werke reine./ er hiez ûf ietwedern schrîn/ vil grôze spangen | |
| der unreine wâz verswein/ in den rîchen schrînen zwein./ der edelen wurze wâze/ wuohs in sô süezer mâze,/ daz ir lîbes | |
| lischet daz liehtvaz/ und sperret im vil lîhte vor/ der edel briutegome sîn tor./ alsus kan ich die wârheit sehen/ an | |
| diu gotes lêre sint ir wort./ ir heilegez gebeine/ guot, edel unde reine,/ ist uns ze sælden hie verlân,/ dâ von | |
| mære,/ wie ein rîcher künic wære,/ der lebete lobelîche./ vil edel unde rîche/ was er ie bî sînen tagen./ man sach | |
| dîner lêre unde dir."/ "sô muost dû werden gelîch/ einem edelen knappen rîch:/ der was geborn von hôher art./ sîn geslähte | |
| des niht verdagen,/ ich sî benamen der liute kint,/ die edel unde rîche sint./ mir was gegeben ein werdez wîp,/ diu | |
| er dar inne hâte hol,/ daz sach er algelîche/ von edelem golde rîche,/ von silber und von gesteine/ ervüllet algemeine/ mê | |
| er hât an die welt geleit,/ erkennen sîne wîsheit?/ der edel wîssage Dâvît/ von gote ein sölch urkünde gît:/ "gotes güenlîcher | |
| krône."/ mit sus getâner lêre/ wart dô gevestent sêre/ dem edelen junkherren guot/ beidiu sin, herz unde muot,/ daz wol sîn | |
| sâ/ dem heiligen geiste ein wesen/ ûzerwelt und ûzerlesen,/ ein edel goteshûs vil guot,/ vor allem wandel wol behuot/ an sînem | |
| er an in bekêrte/ des selben landes herren namen,/ den edelen herren lobesamen./ //Dô Jôsaphât verweiset wart/ mit Barlââmes hinvart,/ dô | |
| und ouch der lêre/ geschach vil unde mêre/ von dem edeln knappen dâ:/ des verdrôz den künic sâ./ vil zornlîche er | |
| wie grôz der ist, wie manicvalt./ die minnent herzenlîche/ vil edele künege rîche,/ die disen gotlîchen sin/ geloubent âne wanc an | |
| vrô./ //Jôsaphâte wart gegeben/ ein alsô vreuderîchez leben,/ daz dem edeln herren guot/ lachte sin, herz unde muot./ sîn triuwe an | |
| vil manic grôziu schar/ durch den selben künic dar/ mit edelen kleiden rîche/ gekleidet wünneclîche/ mit küneclîchen dingen./ der künic hiez | |
| von untrôste/ der wolgebornen vrouwen lîp,/ und hiez in daz edel wîp/ zuo dem gelouben bringen/ mit sus getânen dingen/ von | |
| daz velt in schouwen lie./ //Er sach dâ wünneclîche stân/ edel boume wolgetân,/ die mit süezer genuht/ den ougen wünne bernde | |
| graben,/ die türne hôhe ûferhaben,/ von golde, lûter, reine./ daz edelste gesteine,/ daz mannes ouge ie gesach,/ von dem ie zungen | |
| guot, geburt und wîsheit/ mit hôhen witzen was bereit?/ die edeln und die wîsen hânt/ vil witze, in den sie sich | |
| jehen./ von den unedeln ist gesehen/ selten wîslîch wîsheit,/ diu edelr wîsheit ist bereit."/ //Jôsaphât der sprach dô sâ:/ "sinnelôser Thêodâ,/ | |
| künftic sageten,/ die lebeten und betageten/ baz und redelîcher:/ vil edeler unde rîcher/ wâren sie mit wârheit,/ dan von den dû | |
| gotes kneht,/ begie dô sîner zühte reht,/ als ie diu edeln herzen tuont./ gên sînem vater er ûfstuont/ und gên den | |
| in sîn benantez rîche./ diz geschach. sie vuorten dan/ den edelen tugende rîchen man,/ als sie der rîche künic bat./ des | |
| dô touften sich zem êrsten/ die vürsten aller hêrsten,/ die edeln und die rîchen./ dar nâch begundez lîchen/ den rittern und | |
| gote, der uns lôste/ von der leiden helle rôste./ der edel künic rîche/ sprach vil dêmüetlîche:/ "herre, ich lobe dich, reiner | |
| mîn rîche selbe hân."/ hie mite entsageter sînen muot./ der edele süeze herre guot,/ Jôsaphât, der sælden barn,/ gap in urloup | |
| hie vor bekant./ den hâte an sich aldar besant/ der edel künic Jôsaphât./ er gie an einen sunderrât/ mit disem vürsten | |
| von einander schiet./ //Alsus gie vrœlîche/ von sînem künicrîche/ der edele, reine, guote/ mit so vrœlîchem muote./ sô sêre er vreuen | |
| der morgen anehuop,/ bî dem hol vil nâhen gruop/ der edel Jôsaphât ein grap./ der erden er dâ wider gap/ ir | |
| ist niht anders inne/ wan vreude, vride, sælde, minne./ //Der edel guote reine/ lac sîner vriunde al eine,/ der irdischen vriunde | |
| ein wechse. vnde is cleine fuge unde smecket also di edelen wirtze. //Daz vnnaturliche ist daz di nature nich rechte getempert | |
| gut sin zcu der ercenie. Di louber kreftigint mit ir edelin smacke. wan si sint heiz vnde trucken. Di ber losent. | |
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