Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
edele Adj. (1458 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| erwelt vil rehte $s dîner ougen schîn:/ ez ist diu edel Prünhilt, $s daz schœne magedîn,/ nâch der dîn herze ringet, | |
| drî palas wîte $s unt einen sal wol getân/ von edelem marmelsteine, $s grüene alsam ein gras,/ dar inne selbe Prünhilt | |
| daz ir mich ruochet grüezen, $s fürsten tohter milt,/ vor disem edelen recken, $s der hie vor mir stât,/ wand$’er ist mîn | |
| $s diu vil minneclîche meit./ Der vrouwen schiltvezzel $s ein edel porte was./ dar ûfe lâgen steine $s grüene sam ein | |
| genuoc./ von Azagouc der sîden $s einen wâfenroc si truoc,/ edel unde rîche; $s ab des varwe schein/ von der küneginne | |
| was ir muot./ den stein huop vil hôhe $s diu edel maget guot./ si swanc in krefteclîche $s vil verre von | |
| $s dô lief er, dâ er vant/ disen gast vil edelen, $s dâ er den risen vaste gebant./ Albrich was vil | |
| hân.«/ des antwurte Dancwart, $s des künic Guntheres man:/ »Vil edliu künneginne, $s lât mich der slüzzel pflegen./ ich trûwe iz | |
| sô wir komen übere $s in daz Guntheres lant.«/ Mit edelem gesteine $s ladete man ir diu schrîn./ ir selber kamerære | |
| diu rehten mære $s her von Îslant.«/ noch was den edelen vrouwen $s michel sorge bekant./ Si sprungen nâch ir wæte, | |
| $s ritter lobelîch./ wâ ist mîn bruoder Gunther, $s der edel künic rîch?/ von Prünhilde krefte $s den wæn$’ wir hân | |
| er unt diu wine sîn/ mit vriuntlîcher liebe, $s vil edeliu künegîn./ nu lâzet iuwer weinen: $s si wellent schiere komen.«/ | |
| mœren schein!/ in lûhte von den zoumen $s vil manic edel stein./ die guldînen schemele $s ob liehtem pfelle guot/ die | |
| gemuot./ Ûf dem hove wâren $s diu vrouwenpfert bereit/ den edeln juncvrouwen, $s als ich iu hân geseit./ diu smalen fürbüege | |
| über liehtiu kleider $s vil manic hant dô swanc/ ûf edel röcke ferrans $s von pfelle ûz Arabî./ den edeln juncvrouwen | |
| ûf edel röcke ferrans $s von pfelle ûz Arabî./ den edeln juncvrouwen $s was vil hôher freuden bî./ Ez wart in | |
| wolde dâ zehant./ ouch lobte si ze wîbe $s der edel künic von Niderlant./ Dô er si gelobte $s unt ouch | |
| unt er sô minneclîche $s der juncvrouwen pflac/ mit sînen edelen minnen, $s si wart im sô sîn lîp./ er næme | |
| grôzen schulden wol behagen./ Diu lieht begonde bergen $s des edeln küniges hant./ dô gie der degen küene, $s da er | |
| der meister wânde sîn:/ »nu lœset mîn gebende, $s vil edliu künegîn./ ine trûwe iu, schœniu vrouwe, $s doch nimmer an | |
| stuont der muot./ wol wesse, waz im wære, $s der edel ritter guot./ dô gienc er zuo dem künige; $s vrâgen | |
| dir hân getân./ ich gewer mich nimmer mêre $s der edelen minne dîn./ ich hân daz wol erfunden, $s daz du | |
| guldîn vingerlîn,/ daz si des nie wart innen, $s diu edle künegîn./ Dar zuo nam er ir gürtel, $s daz was | |
| diu vreude guot/ in allem sînem lande $s von manigem edlem man./ die er ze hûse ladete, $s den wart vil | |
| wart des küneges koste $s vil harte hôhe gewegen./ Des edelen wirtes mâge, $s als ez der künic gebôt,/ die gâben | |
| liezen si belîben; $s do bereiten si sich dan./ ir edel ingesinde $s vrou Kriemhilt zuo z$’ir gewan,/ zwô und drîzec | |
| wol getiuwert $s sîn diu erbe mîn./ mîn sun, der edel Sîfrit, $s sol hie selbe künec sîn.«/ Dô gap diu | |
| genuoc./ waz goltvarwer gêren $s ir ingesinde truoc,/ perlen und edel gesteine $s verwieret wol dar in!/ sus pflac ir vlîzeclîchen | |
| wol dar in!/ sus pflac ir vlîzeclîchen $s Sigelint diu edel künegin./ Dô sprach vor sînen vriunden $s der herre Sigemunt:/ | |
| vrou Sigelint./ dô het den gewalt mit alle $s der edeln Uoten kint,/ der sô rîchen vrouwen $s ob landen wol | |
| des niht geschehen,/ sô müese man von schulden $s dem edeln recken jehen,/ daz er wære ein der beste, $s der | |
| vater hât getân.«/ Dô sprach ze dem marcgrâven $s des edelen küniges wîp:/ »nu sagt mir, kumet uns Kriemhilt? $s hât | |
| unt der tac erschein,/ ûz den soumschrînen $s vil manic edel stein/ erlûht$’ in guoter wæte, $s die ruorte vrouwen hant./ | |
| kômen in die mœre, $s die vrouwen riten dan./ den edelen küneginnen $s den volgete manec küene man./ Si stuonden vor | |
| muost du vor im lân/ Gunther den recken, $s den edeln bruoder dîn./ der muoz vor allen künegen, $s daz wizzest | |
| wære mir übele geschehen./ Wie heten sô geworben $s die edelen bruoder mîn,/ daz ich eigen mannes $s wine solde sîn?/ des | |
| ist tiwerr danne sî/ Gunther mîn bruoder, $s der vil edel man./ du solt mich des erlâzen, $s daz ich von | |
| vrouwe unde meit./ dô gie mit ir gesinde $s des edelen küniges wîp/ (dô wart ouch wol gezieret $s der schœnen | |
| $s mit maniger hêrlîchen schar./ Swaz kleider ie getruogen $s edeler ritter kint,/ wider ir gesinde $s daz was gar ein | |
| Von Ninnivê der sîden $s si den porten truoc,/ mit edelem gesteine; $s jâ was er guot genuoc./ dô den gesach | |
| den Sîfrides tôt./ dar zuo kom ouch Gîselher, $s der edelen Uoten kint./ do er ir rede gehôrte, $s er sprach | |
| iht getân./ Daz hât mich sît gerouwen, $s »sprach daz edel wîp./ »ouch hât er sô zerblouwen $s dar umbe mînen | |
| baz engan.«/ »Ich wære ân$’ alle sorge«, $s sprach daz edel wîp,/ »daz im iemen næme $s in sturme sînen lîp,/ | |
| %..er Kriemhilde vant./ dô was nu ûf gesoumet $s sîn edel pirsgewant,/ sîn und sîner gesellen: $s si wolden über Rîn./ | |
| diu si dâ Hagenen sagete: $s dô begonde klagen/ diu edel küneginne, $s daz sie ie gewan den lîp./ dô weinte | |
| iu diu mære $s gar bescheiden sol,/ im was sîn edel kocher $s vil guoter strâle vol,/ von guldînen tüllen, $s | |
| ir dâ genuoc./ hey waz man rîcher spîse $s den edeln jegeren dô truoc!/ Die schenken kômen seine, $s die tragen | |
| an den Rîn.«/ Dô sprach von Tronege Hagene: $s »ir edeln ritter balt,/ ich weiz hie bî nâhen $s einen brunnen | |
| er sluoc,/ daz ûz dem schilde $s dræte genuoc/ des edelen gesteines; $s der schilt vil gar zerbrast./ sich hete gerne | |
| gejaget sîn./ ein tier, daz si sluogen, $s daz weinten edliu kint./ jâ muosen sîn engelten $s vil guote wîgande sint./ | |
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