Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

edele Adj. (1458 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Mügeln 219,5 eine Lucreciam. zuhant/ er übte mit ir minne swach./ die edle dem senat/ kleite, der darzu nicht entat./ ir unvermeiltes herz
Mügeln 239,9 der zungen span,/ des wart sin hoe witze smal./ du edler, mit den trank, der sus die zungen/ den alden stilt,
Mügeln 248,1 gelouben wete/ an dich, du kristen, und sin guft./ Ir edeln, sit gemant,/ trinkt eren seim uß tugent grand./ set, Rome
Mügeln 265,9 geneiget sunder ^+rist/ und übet strit, mort unde freis./ das edelst ding die stern zien uß dem gerben,/ davon des landes
Mügeln 266,1 gift sich kerben,/ davon ouch swacht des povels schar./ Der edeln krüter stam/ muß dorren und ir saffig ram,/ die mit
Mügeln 266,5 mit der argen krüter sam/ durchwachsen und beflochten sin./ das edel ob frisch/ muß fulen und erfalben risch,/ das mit dem
Mügeln 267,1 bradem,/ der von im brademt alle stunt./ O her, du edels krut,/ heldstu die argen rete trut,/ schad unde schande wirt
Mügeln 267,12 minne schicke./ o werder, mit die stricke/ und buw uf edels rates grund./ Ich glich der fulen frucht/ den argen und
Mügeln 268,5 mit sins swaches rates tucht/ erfüllet reines herzen faß./ wann edels herz sin spil/ gert saffen uf der tugent zil,/ der
Mügeln 268,10 der swache mag in keiner wis geliden,/ das sich der edel kleit in tugent siden./ was früchte wechst uß widen,/ die
Mügeln 319,9 des gab er ir von stern zwelf ein krone,/ der edel hochgemute,/ der alle ding beschuf in sinem worte./ des blickt
Mügeln 325,15 nicht leret/ der Romer tat, ir richen,/ und tucht der edeln meret!/ des sit man dicke blichen/ uwer lob an werder
Mügeln 327,13 in bekrißet,/ zuhant sich ferret von im gnaden kresem./ o edels werkes rise,/ blib uf der milde berge,/ nicht klim in
Mügeln 333,18 künste seite./ seim der tugende stete fint/ arme diet in edels herzen lagen./ In Egipten land/ fint man kleine $s steine,/ memphites
Mügeln 341,9 meit/ die forme gotes kinde/ des hochsten himels geist./ das edel hofgesinde,/ das helf uns allermeist,/ das von des himels sale/
Mügeln 364,11 nicht haben girde/ nach swacher dinge mist.’/ sus hett der edel reine/ gar kleine $s zu gite, kerge phlicht./ Postumius/ $s
Mügeln 377,5 roub lobes, schanden futer/ fürb uß dins herzen dach./ du edler, bint die früchte/ der züchte $s an dines herzen ast./
Mügeln 379,15 ruwe freis./ ir wiser list,/ $s der gibet ^+rist/ den edeln und ir wirde frist/ und von in wescht der sorgen
Mügeln 384,14 früchtig saf durch dürren ram/ klam, $s sam $s der edeln frouwen nam/ durchsaffet toter freuden stam/ rich in nuwer blüte./
Mügeln 404,6 mich stüret klein der vogel in der lüfte, $s wie edel das er si.’/ Wie bin ich von $s der guten
NibB 2,1 wunder hœren sagen./ Ez wuohs in Burgonden $s ein vil edel magedîn,/ daz in allen landen $s niht schœners mohte sîn,/
NibB 3,3 was ir gram./ âne mâzen schœne $s sô was ir edel lîp./ der juncvrouwen tugende $s zierten anderiu wîp./ Ir pflâgen
NibB 4,1 tugende $s zierten anderiu wîp./ Ir pflâgen drîe künege $s edel unde rîch,/ Gunther unde Gêrnôt, $s die recken lobelîch,/ und
NibB 6,4 ir endes zît./ si sturben sît jæmerlîche $s von zweier edelen frouwen nît./ Ein rîchiu küneginne, $s frou Uote ir muoter
NibB 14,3 guoten:/ »der valke, den du ziuhest, $s daz ist ein edel man./ in welle got behüeten, $s du muost in sciere
NibB 20,1 muoter kint./ 2. ÂVENTIURE/ Dô wuohs in Niderlanden $s eins edelen küneges kint,/ des vater der hiez Sigemunt, $s sîn muoter
NibB 28,2 riter solde sîn/ von art der sînen mâge, $s diu edeln kindelîn/ diu ladet$’ man zuo dem lande $s durch die
NibB 30,4 was unmüezec, $s wan si im wâren holt./ vil der edelen steine $s die frouwen leiten in daz golt,/ Die si
NibB 32,2 ze einem münster $s vil manec rîcher kneht/ und manec edel riter. $s die wîsen heten reht,/ daz si den tumben
NibB 36,3 ouch dâ zebrochen $s vil manege buckel starc,/ vil der edelen steine $s gevellet ûf daz gras/ ab liehten schildes spangen,
NibB 37,2 wirtes geste, $s dâ man in sitzen riet./ vil der edelen spîse $s si von ir müede sciet/ unt wîn der
NibB 51,1 die vil hêrlîchen meit./ Ez gevriesc ouch Siglint, $s des edelen küneges wîp./ si hete grôze sorge $s um ir kindes
NibB 52,2 sprach der küene Sîvrit: $s »vil lieber vater mîn,/ ân$’ edeler frouwen minne $s wold ich immer sîn,/ ich enwurbe, dar
NibB 91,2 enpfiengen $s Scilbunc und Nibelunc./ mit gemeinem râte $s die edeln fürsten junc/ den scaz in bâten teilen $s den wætlîchen
NibB 103,2 dô Hagene, $s »wol mit êren tuon./ er ist von edelem künne, $s eines rîchen küneges sun./ er stêt in der
NibB 104,2 künec des landes: $s »nu sî uns willekomen./ er ist edel unde küene, $s daz hân ich wol vernomen./ des sol
NibB 106,2 dirre mære«, $s sprach der künec zehant,/ »von wannen ir, edel Sîvrit, $s sît komen in ditze lant,/ oder waz ir
NibB 200,4 was ir lîp./ daz muose sît beweinen $s vil manec edel wîp./ Volkêr unde Hagene $s und ouch Ortwîn/ die lascten
NibB 223,4 mære, $s die in dâ wâren komen./ dâ wart von edelen frouwen $s michel vrâgen vernomen,/ Wie gelungen wære $s des
NibB 227,2 ernste und ze strîte $s reit niemen alsô wol,/ vil edeliu küneginne, $s sît ichz iu sagen sol,/ sô der gast
NibB 237,4 Sahsen lande $s sîn bruoder Liudegêr./ nu hœret mîniu mære, $s edeliu küneginne hêr./ Si hât gevangen beide $s diu Sîvrides hant./
NibB 276,2 gesuochet guot gewant./ swaz man in der valde $s der edelen wæte vant,/ die bouge mit den porten, $s des was
NibB 282,1 stân./ Jâ lûhte ir von ir wæte $s vil manec edel stein./ ir rôsenrôtiu varwe $s vil minneclîchen scein./ ob iemen
NibB 292,3 diu scœne maget sprach:/ »sît willekomen, her Sîvrit, $s ein edel riter guot.«/ dô wart im von dem gruoze $s vil
NibB 319,3 hêrlîchen siten/ der künec mit sînen mâgen, $s vil manec edel man./ die sah man tägelîche $s zuo frouwen Kriemhilde gân./
NibB 321,1 reise gar gewan./ »War woldet ir nu rîten, $s vil edel Sîvrit?/ belîbet bî den recken, $s tuot, des ich iuch
NibB 332,1 um Prünhilde stât.«/ Er sprach: »wil du mir helfen. $s edel Sîvrit,/ werben die minneclîchen? $s tuostu, des ich dich bit,/
NibB 349,4 gât./ daz lâzet ir mich hœren, $s wie ez iu edelen recken stât.«/ Dô sprach der künec Gunther: $s »frouwe, ich
NibB 357,2 $s tragen guot gewant./ daz sol helfen prüeven $s iuwer edeliu hant./ des volziehen iuwer mägede, $s daz ez uns rehte
NibB 367,4 si tragen solde $s vol nider an den sê./ den edelen juncfrouwen $s was von arbeiten wê./ Dô sagte man den

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