Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
êrst a_num (1320 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ouch ûz vürsten henden geben.’/ //[D]ô sprach Buove von Kumarzî:/ ‘alrêste bin ich nû worden vrî/ vor vreuden. daz muoz immer | |
| kêre dich niht an dise klage./ morgen vruo, so ez êrste tage,/ sô man die banier binde/ an, dâ mîn gesinde/ | |
| begunde./ an der selben stunde/ wart von den gesten,/ den êrsten und den lesten,/ al die strâzen gein Orlens beriten./ vil | |
| wol;/ in habete nû dâ niemen zuo./ es was von êrste in ouch ze vruo./ doch erwarp er in des küniges | |
| mâge sîn/ dô truoc man tischlachen în./ der wirt selbe alrêrste vernam/ daz der pfallenzgrâve Berhtram/ selb ahte was in lebene./ | |
| ir leit./ swâ der marcrâve in bræhte strît,/ dâ kœme alrêste ir râche zît./ //Noupatrîses rîterschaft/ was hie mit grôzer heres | |
| dem tôde ir leben ze bêder sît./ ûf Aliscanz der êrste strît/ der Pînele gap den rê,/ des mâge sît tâten | |
| wîbes rât,/ schônet der gotes hantgetât./ ein heiden was der êrste man/ den got machen began./ //[N]û geloubet daz Elias und | |
| vluste niht benant:/ got selb enpfienc mit sîner hant/ die ersten gâbe ane muoter brust/ von in. die heiden hin zer vlust/ | |
| die helfeclîche hant/ diu bêde wazzer und lant/ vil künsteclîch alrêst entwarf,/ und des al diu crêatiure bedarf/ die der himel | |
| wart hiute zwir mêre./ er sprach ‘nû hât mir tumpheit/ alrêste gevüeget herzen leit:/ diu scheidet selten sich von mir./ der | |
| erwelt./ swer die schalen vor hin dan schelt,/ der siht alrêste den kernen./ noch hiute sulen wir lernen/ wie diu gotes | |
| streit./ der junge unverzagete/ den vride in widersagete./ sich huop alrêst ir ander val./ gegen der brücke gienc ein tal/ mit | |
| Tybalt ist der herre mîn;/ der sol noch hiute der erste sîn/ an die rîter, ob ir erloubt ez im./ daz | |
| diu wîp:/ daz erteil ich noch den jungen./ dô mir êrste die gran ensprungen,/ mich nam diu minne in ir gebot/ | |
| ellen mane./ neve Halzebier, nû sol dîn vane/ hiute der êrste an die rîter sîn./ //Ich getrûwe wol der manheit dîn./ | |
| roubte,/ als ob er wære nâch jugende var./ nû wart alrêst sîn zehendiu schar/ gerottiert krefteclîche./ ‘niun künecriche’,/ sprach er, ‘ze | |
| vil,/ und eskelîere an der vürsten zil,/ und emerâle ungezalt./ allêrste nu donrete der walt/ von lanzen krache und der sper./ | |
| was ûf Terramêren zorn,/ daz er in nâch siben scharn/ alrêste gein rîterschaft hiez varn./ er sprach ‘het ich nie strît | |
| doch vaste streit:/ sîn strît si dorfte lützel müen./ nu alrêste sach manz velt erblüen/ mit rîterschaft der werden,/ als ob | |
| ir sît durh triuwe in dirre nôt./ sît man von erste iu strîten bôt,/ daz was gar umb sus gestriten:/ ir | |
| Halzebier man giht/ daz er des tages mit sîner schar/ alrêst der vîende næme war,/ daz er des sturmes begunde./ hie | |
| von genomen,/ manec enger vurt, den si riten;/ si kômen alrêste nû dâ si striten./ innen des ruowete ouch Rennewart./ ob | |
| daz man si kuntlîche vant./ des küneges vane von Tandarnas/ alrêst ûz den getouften was/ durh den vurt nâch den Sarrazîn./ | |
| dem tôde wê./ des vater sluoc ouch Vîvîanz/ in dem ersten sturme ûf Alischanz./ //[W]ie diu vluht dô geriet?/ wie daz | |
| von im des siges pflac,/ und von der hœhsten hende./ alrêste mîn ellende/ ist grœzer denn ich wære aldâ/ in der | |
| wunt./ nû wart im gemachet kunt/ war er solde kêren./ alrêst begunde mêren/ der marcrâve die sînen klage./ nû was ez | |
| daz der sturm was erliten./ der marcrâve mit jâmers siten/ alrêst umben wurf dô warf./ ‘solher site niht bedarf’,/ sprach der | |
| mich dar ûf geflizzen hân, / sît ich mich guotes êrst versan, / wie ich mit mîner zungen daz / verdiente | |
| / mit rîmen wol berihtet, / wan ditz ist sîn êrstez werc. / er heizet Wirnt von Grâvenberc. / der werlte | |
| / und swer ê bereit wart, / der was der êrste an die vart. / Kaiî den schilt ze halse nam; | |
| / daz si mîn vrouwe solde sîn, / sô hêt alrêrst diu sælde mîn / mîn vreude gar gekrœnet / und | |
| swaz ich her gedienet hân, / sît ich mich guotes êrst versan, / allen guoten wîben, / daz muoz nû belîben; | |
| vil kurzen stunden. / der rôte hêt dâ vunden / alrêrst sînen gestrîten. / si begunden vaste rîten / beide einander | |
| der vüere d%..en prîs ze Korntîn; / dâ lâze er alrêrst werden schîn / ob er guot rîter künne sîn.’ / | |
| âne schande / sîn rîten mit ir dô vertragen. / alrêrst begunde si im sagen / ir mære, dô im dâ | |
| diu sînem lîbe / wirt ein übergulde: / swer die êrsten schulde / von ir lîbe nemen sol, / dem wirt | |
| im doch sîn herze brach / dô er die schœnen alrêrst sach. / Vrou Minne nam in mit ir kraft / | |
| iu sage: / ich tuon allez daz ir welt.’ / alrêrst bekande sich der helt / und gedâhte ir leides harte | |
| er wart von einem wîbe / verstoln einem getwerge / alrêrst ûz einem berge, / dâ %..ez in mit listen gar | |
| enbant / und im enbunden wart sîn hant, / sînen êrsten grif den tet er nider / nâch sînem swerte, d%..az | |
| mînem lîbe geschaden mac, / ichn slahe ie doch den êrsten slac / dem daz ungehiure sî. / ditz was aller | |
| im, des gedâht er. / mit zorne nam er %..d%..az êrste sper, / wand ez stahte bî im dâ. / geg%..en | |
| hie was der ellende / gevangen âne mannes hant! / alrêrst wart im untrôst erkant. / owê der nôt die er | |
| in mîner jug%\ent geminnet hân, / sît ich mich guotes êrst versan. / herre got, dir sî gegeben / mîn vil | |
| ich bevalch mit dienest dir, / sît ich sîn kunde alrêrst gewan. / owê, Rôaz, vil lieber man, / ich muoz | |
| daz man in ûz solde tragen; / dô huop sich alrêrst grôzez klagen / und weinen von den vrouwen. / ‘hie | |
| von nihte. / nu bin ich an die rihte / alrêrst des gelouben komen; / dâ von ich wunder hân vernomen, | |
| zoum mit der hant; / her Gwîgâlois sich underwant / alrêrst sîner amîen, / der schœnen magt Lârîen; / des wart | |
| / von sîner lieben muoter sagen. / dô huop sich êrste grôzez klagen / und herzenlîchiu swære / dô %..er diu | |
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