Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
êrst a_num (1320 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| sprichet. he was ein wise man der den win uon erstin uz den winstocken $t gewan. Der win machit zornigen man | |
| der gedorrit. $t vnde gestuppe wirt. vnde dar nach zu erstin wirt mit rosen wazzere. oder mit regen wazzer ist ouch gut uor | |
| der zu riben si. vnde brat si an eime spizze. Daz erste daz da uz trufet daz laz uarn. wan daz ist | |
| wachsenden vuchte di drin rinnet. Di scrunden sal man des erstin waschin mit wine. darnach sal man si bestrichen mit honige. | |
| in di kel. Daz selbe gesver $p etwenne des (@fol._35_b.@) erstin tages. etwenne des andirn. vnde wirt etwenne uon dem blute. | |
| gesver uon dem blute. so sal man dem sichen des erstin lazen an der houbit ader. Jst daz blut gemischit mit der | |
| di leber deme hercen sendit. Da uon sal man des erstin di leber bezzern mit ercenie als wir hernach sagen an | |
| vnde daz si uon der colera. so mache im des erstin ein clister uon rosen ole. uon purzel. vnde uon gemulter gerstin. | |
| zu erwerende. Wiltu sus getane sichin ercen. so nim des erstin war. wo uon daz getwanc si. Jst iz uon eime | |
| biuer. vnde starken durst. vnde ist im di zunge des erstin rot. vnde dar nach wirt si im swartz. vnde get | |
| vnde dar nach wirt si im swartz. vnde get des erstin uon im rote colera. di wirt dar nach grune oder | |
| der lenden wewe di iungin an. so sal man in des erstin zu ader lazen. Jst aber daz he di alden an | |
| im grifet uf di blase. deme selbin sichen saltu des erstin zu ader lazen. an der ader di da heizit basilica. | |
| von heizer materie ist. so sal man dem sichen des erstin zu ader lazen. Dar nach sal man im scrapfen uf | |
| cit cumet daz si daz gebern sol. so sal si erste sitzen in bade. vnde sal ezzen sogetane spise di sich | |
| daz dar uf. Ist er uzsecic. so vert ez dez ersten an den grunt. Ist er nicht uzsecic. so blibet ez | |
| ir geuar. von der kelde wirt ir misseuar. Des harnes erste uarbe ist wazzer uar in dem glase. vnde heizet wiz. Di | |
| sieden mit ein ander. vnde sere ueimen ein wenic lenger denne daz erste sot. vnde sal ein unze wizes wirouches stozen ze puluer. | |
| hâten stâten mût./ si schiffeten ubir di eufrateischen flût./ ze êrist si ze stade quâmen./ dô di herzogen daz vernâmen,/ mit | |
| gnaden,/ daz er unser ruoch ze gnaden,/ der Petre zem erist tete chunt,/ daz er vergeben scolt sibenzec siben stunt./ herre, | |
| $s nie mochte irgân./ //Ez ist lang, daz mich von êrst ir wunne vie/ und daz ich nie $s so nâch | |
| $s wil minne hân!’/ //Ich nam war, dô daz kindelîn êrst kam von ir,/ ich namz zuo mir $s lieblîch ouch | |
| frowe guot./ //Ez ist lang, daz ich mîn frowen von êrst gisach./ mîn ungemach $s huob sich do süezzeklîche,/ Wan ich | |
| iu da gan./ //Swer sich kan zuogemachen,/ swiez sî von êrst in leit,/ Ez wirt darnâch ir lachen,/ so man do | |
| swanne er mag schowen $s schœne frowen,/ sô wurde er êrst frô,/ kæme ez sô, $s daz er etslîche/ wîblîch wunnenrîche | |
| er etslîche/ wîblîch wunnenrîche $s solte umbevân:/ so möchte er êrst rechte fröide hân!/ //Sî hânt lôs $s gebâren,/ die reinen | |
| wonent bî, $s daz ez umbe loufet zaller stunt./ Dem êrsten gât ûf an dem guot,/ der ander, der hât vollen | |
| und brechen sîn vil hôch gebot./ diu kerge schuof den êrsten mort, $s der manigen brâht hât in der helle bünde./ | |
| minnen als ich mich ir minnen gan,/ Sô wolt ich/ alrêrst fröwen mich/ mit den fröidenrîchen:/ nieman kunde mir gelîchen./ wan | |
| unbilde/ brüevet mit des snêwes val./ //Sît ich mich von êrst versan,/ wie sich minne lieben kan/ beiden lîben,/ mannen, wîben,/ | |
| mich getân unmugent,/ der lob ich ie sang,/ Sît ich êrst gesach ir mundes rœte glesten/ sam die bluot ûz esten,/ | |
| gegen ir began,/ Ûf mîn ougen schrîen wâfen,/ die von êrst si sâhen an./ Ach, do was so schœn ir schîn,/ | |
| gar,/ und bin ir doch unwerder nû danne dô ichs êrst began./ Ich bin beliben/ alsô daher, daz ich von ir | |
| helfelôsen man./ Ouwê, ja dâchte ich, dô ich sî des êrsten mir erkôs,/ si hette wunder güete und wære milter sinne!/ | |
| wolte sîn noch ungeborn./ //Guot wîb, sît ich dîn künde alrêst gevie,/ sît wær du mir in mînem muote/ daz liebste | |
| ouch mit rechter stæte an sî geleit./ Ouwê, nû tuots alrêst dem gelîch,/ sam sî nit wizze, wer ich sî!/ Ist | |
| mich nit versinnen kan,/ sît daz ich mîs liebes minne alrêst began,/ daz ich daz mit keinen sachen ie verlür./ Daz | |
| ob sî daz durch dich tuot,/ sô wil ich dir êrst ûf sliezzen/ fröiden hort, daz dû von mir nie wurde | |
| frowen,/ do ich die minneklichen jungest sach./ Dô begunde ich êrst ir güete schowen,/ wie si vür ir aller schœne brach,/ | |
| swinget./ ir gebâren mich nicht troug:/ Dô ich sî von êrst ansach,/ dô kôs ich des wunsches wunne/ mê dann ich | |
| //Ich wânde ein wîb von Iper haben funden,/ dô ich êrst ersach die minnenklichen –,/ Nu swachet sî an êren zallen | |
| wê, wie sol ich daz gesagen?/ dâ wil ich ez alrêst got und darnach al der welte clagen./ //Minneclich gebâren wil/ | |
| diene und al daher gedienet hân,/ sît ich von kinde alrêst dienen kunde,/ Diu ist so liep, so guot und och | |
| diene und al daher gedienet hân,/ sît ich von kinde alrêrst dienen kunde,/ Diu ist so lieb, so guot und ouch | |
| muost du lêren./ //Du süeze wîp, do dich mîn ouge alrêst gesach,/ dô gap ich mich dir alse eigenlîche,/ Daz ich | |
| och ich,/ Sol man kint stillen./ doch verstên ich nû alrêst rehte mich./ Ich bin selcher ruote vrî:/ des lobe ich | |
| gan,/ daz wîzzet nieman wîser mir./ Sît ich ir künde alrêst gewan,/ so hât ich hôhen muot von ir./ Nu bitte | |
| wizzen mag, wie lange im wirt gebeitet./ hiemit ich mich allêrest man:/ vergizze ich des, so ist doch âne zwîvel guot,/ | |
| swære./ ouwê, die sint also hert!/ waz si mir von êrst beschert,/ daz was mir gewære./ //Ich zîhe als ein wîb | |
| an der lieben, diu mich twinget mit gewalt./ //Dô von êrst ir liehten ougen/ lieplîch sâhen in daz herze mîn,/ Dô | |
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