Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
êrst a_num (1320 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| und ouch durch werdeclîchiu dinc/ hiez an Artûses rinc/ die êrsten frouwen halden./ sîn marschalc muose walden/ daz einiu nâhe zuo | |
| man sach an allen sîten/ mit frouwen umbevangen./ dô wart alrêrst enpfangen/ Gâwân der sælden rîche,/ ich wæn des, minneclîche./ ___Arnîve, | |
| wæren./ dô huop mîn hêr Gâwân/ an der eldesten zem êrsten an./ sus sprach er zuo dem Bertûn/ "erkant ir Utepandragûn,/ | |
| Parzivâl daz wirbet,/ ob mîn kunst niht verdirbet./ ___ich sage alrêst sîn arbeit./ swaz sîn hant ie gestreit,/ daz was mit | |
| si versuochten manegen niwen kreiz./ si bêde ab orsen sprungen:/ alrêrst diu swert erklungen./ ___der heiden tet em getouften wê./ des | |
| nu diu dritte./ ich hân durch wîp vil getân:/ hiute alrêst ich künde hân/ daz mîn vater Gahmuret ist tôt./ mîn | |
| gote./ ich stuont ie gerne ziwerm gebote,/ sît ich von êrste wâpen truoc./ ich hân enkolten des genuoc,/ op mir ie | |
| si kômen über_al,/ fünf unt zweinzec an der zal./ //Der êrsten blic den heiden clâr/ dûhte und reideloht ir hâr,/ die | |
| li roy Gahmuret/ //Pelrapeire al anders vant,/ dô sim zem êrsten wart erkant./ ___der heiden vrâgte mære,/ wâ von diu goltvaz | |
| sich in ir minnen stric/ Feirefîz der werde gast./ sîner êrsten friuntschaft im gebrast/ mit vergezzenlîchem willen./ waz half dô Secundillen/ | |
| den zer volge ouch niht vermiten./ sît der schilt von êrste wart mîn dach,/ hiut ist mîn hôhste ungemach./ ich stach | |
| od minne twanc./ des sî kurz ode lanc/ daz mich êrster schilt übervienc,/ sît ich nie grœzer nôt enpfienc./ durh zuht | |
| here komn,/ Secundillen het der tôt genomn./ ___Repanse_de_schoye mohte dô/ alrêst ir verte wesen vrô./ diu gebar sît in Indyân/ ein | |
| wy her wolle wende/ das buch an das ende./ //Das erste, das man hi in disim buche handilt, das ist dy | |
| das ist dy wyse czu pfroppin manchirhande boum Czu dem erstin von eppil vnd von birboum noch der gemeynen seczunge vnd | |
| genantin dingin wirstu han eyne offinbare bewisunge her no. //Das erste gesecze, //Czu pfroppin manchirhande boum. Manchirleyge ist der boume pfroppunge, | |
| Di knospin heysin in latin gemma. Jst das in dem erstin iare bluyt der czwik, di blut sal man ab brechin, | |
| brenge in dem drittin iare, so mus man in dem erstin czwen iarn di bluyt ab brechin. Nym in dem Merczin | |
| Dy sechste wyse ist: Wiltu pfroppin boume, di in dem erstin iare frucht brengin, so czuch dy rinde von dem aste, | |
| kirsin sint wol gros vnde di werdin ryfe czu dem erstin vnde sint wys vnd heysin amereln vnd habin kleyne nydir | |
| dunkit, das is geringe si, wer das wolle irvarn. Der erste wirt gepflanczt mit deme kirsteyne oder mit deme kerne in | |
| eczliche selczene dink, di nicht allin kunt sint! Czu dem erstin saltu wissin, ab der wynstok lege in gutir erdin vnd | |
| bint si czu samene, als dicke gesprochin ist. Das in dem erstin iare gepfroppit ist in sinen stok, das treyt bas frucht. | |
| lesin sal; von den czeychin der rifikeyt. Sundir czu dem erstin ist czu seen, vnd czu vordirst von der czit des | |
| gerit. So begint is abir czu gerin als czu dem erstin. Vnd wen sich abir das nydir seczt, so tu abir | |
| so los den most ruwen vnd sten bis czu dem erstin valle. So saltu yn vassin in eyn andir vas. So | |
| in eyn andir vas. So blibit in dem grunde des erstin vassis wassir, das von siner swere sich hat geczogin in | |
| Ouch wirt der wyn werhaft, wen der most czu dem erstin begynnet czu geryn so henge in eyme seckelin hoppen in | |
| man ſinget ſi an einem ymno von den bihtigaren. Div erſte heiʒʒet ſenftmvͤticheit. Daʒ iſt ſenfticheit, daʒ der menſch niemen betrvͤb | |
| got vil genaden. Vnd div tvgent iſt beʒeichent bi dem erſten tage, do geſchvf got himel vnd erde, daʒ waʒ alleʒ | |
| man ſol erchennen die fvrſten wolden werden mit got. Daʒ erſt iſt, daʒ ſi ſich niht alain hvͦten vor totlichen ſvnden, | |
| ʒehen magden, der waren fumf wiſe vnd fvnf toͤrinn. Div erſt toͤrin iſt div mit boſen dingen vmb get (ich ſprich | |
| da beʒeichent $t ſint bi den funf wiſen magden. Daʒ erſt iſt, daʒ ſich der geiſtlich menſch niht alein hvͤte vor | |
| doch ʒe totlichen. Vier ſchaden tvͦt div tæglich ſvnde. Der erſt ſchade iſt, daʒ ſi den menſchen irret daʒ er alſ | |
| leben alſ vngedultich an dem ʒehende iare alſ an dem erſten. Dv biſt alſ gedultich alſ ein hunt, ſo man den | |
| daʒ wir haben gelobet, daʒ iſt drier laie armvt. Von erſt, daʒ wir nimmer nihteſniht wellen gehabn an vnſer maiſterſchefte willen | |
| drier læie geiſtlicher lvͤte, di ſint chlæin vor got. Di erſten, daʒ ſint die ſich nivr hutent vor totſvnden. Si gerent | |
| hie an dem leben vnd dort an dem lon. Daʒ erſt iſt, daʒ der menſch verſmæhe gar di werlt, daʒ er | |
| ſolten in der alten e daʒ oſterlamp niht eʒʒen: Di erſten waren die vremeden, di ander die vmbeſniten, di dritten die | |
| dinch, die vnſ irrent daʒ wir niht fur nemen. Daʒ erſt, daʒ wir niht girde nach tvgenden haben. Vnſ genvget deſ | |
| chom doch der ivngeſt e ʒe dem chvnige e der erſt. Alſo geſchiht den, di ſich da hvtent niht alein vor$/ | |
| wolt er wider chomen, der ſolt driv dinch haben. Daʒ erſt iſt girde nach tvgenden. ‘Brvder, wa ſol ich die nemen?’ | |
| got ʒe dem fvmften male leben in gotlichem ernſt. Von erſt, ſwaʒ wir got gelobt habn, daʒ wir daʒ leiſten. Ze | |
| ez ist ein michil ungnâde." S$. Andrêas sprah dû: "der êrste mensche wart betrogen an dem boume, dô er daz obez | |
| schônin stein hât er gesaminit von anegenge dirre werlde. der êrste stein was der gûte Âbel; der leste stein daz ist | |
| die schar, dâ die kuniginne ane was unt wart cem êrstin sigelôs; Agrippa, des keisirs swâgir, wart vechtinde widir Antonium unt | |
| wende dû iedoch einis rîchin kunigis tochtir bist unt dîn êrste man ein rîche kunic was, sô kûs dir swelin tôt | |
| unser herre ze Jerusalem chom, do chom er ze dem ersten in montem_Oliveti. da mit zaiget er uns daz er die | |
| si uͤbermuͤtich und geitlos worn, do widerstunden si ze dem ersten der lere der hiligen boten. dar nach do si gehorten | |
| daz si gotes hulde verlorn heten durch die ungehorsam des ersten menschen. do si do sahen daz got selben diu menschait | |
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