Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alt Adj. (1067 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| des quam ih in grôz angist sint./ //Candaulus der frowen alder sun/ dâhte, was er mohte tûn./ er nam sîne wîse | |
| entwichen./ //Zweier sternen hât gewalt/ diu mich machet jung und alt,/ daz sag ich dien liuten:/ Darin kan ich sehen wol,/ | |
| wâne/ fröiden âne/ hân gesungen,/ und mich jungen/ tuo gar alden/ diu mîn walden/ $p/ wil unwert:/ daz ist ein ungenædig | |
| grôz gewalt,/ des ist mîn riuwe manicvalt./ ine bin so alt der jâre niht,/ so man mich grâ des hâres siht!/ | |
| so wunderlich,/ sî kêrt sich $s an tumbe, an wîse,/ alte, junge twinget sî./ Sôn ist ir ze rîch nieman,/ noch | |
| //Ich schowete sî vil manigvalt:/ Mich dûchte, in wurde niemer alt,/ Und solte ich bî ir sîn/ mit ir wol guoten | |
| swaz winter truobte, $s daz tuot sumer clâr./ Daz fröit alte, daz fröit junge,/ wan sumer uobte $s doch ie wunnen | |
| müezzen vor allen wunnen sîn./ //Ich klage noch $s mîn alten smerzen,/ der mir hie ze herzen $s gât,/ den mir | |
| allem liebe,/ sliuz ûf mir der fröiden tor!/ //Junge und alde,/ fröit iuch gegen des meien zît,/ wan ez gruonet in | |
| zît ist ze fröiden wol gestalt:/ fröit iuch, junge und alt!/ Man hœrt ûf dem blüenden rîse/ vogel singen in ir | |
| ist heiles hort in mannes herzen./ //Schowent beide, junge und alt,/ swer die zît gebrüeven kunne/ und die sumerwunne,/ wie der | |
| wunnenklîch gevar./ dâbî singent vogellîn/ süezze dœne manigvalt./ junge und alt/ fröiwent sich der liehten sumerwunne gar./ Nû muoz ich in | |
| sîst diu liep ân endes zil!’/ //Fröit iuch, jung und alt:/ wan sicht aber manigvalt/ liechte bluot entspringen./ Secht, der mære | |
| vellet von den rîsen./ Ich weiz wol, ez ist ein altez mære,/ daz ein armez minnerlîn ist reht ein marterære./ seht, | |
| dich vor armuot niht bedeken,/ wan dîn gulter ist von alten seken./ Refr.: Dâ wil ich den strousak in die stuben | |
| dur dîne güete, bezzer heil bejagen,/ Danne dû in mîner alten sache tætest wîlent ê./ nu tuo mir zweijer buozzen eine | |
| Minne sneit/ mir sorgen kleit,/ diu machent mich vil senden alt./ //Ach, sælig wîb,/ dur dînen lîb/ muoz ich tragen sende | |
| wolde:/ alse ich bin, ich wolte ez sô./ //Sun die alten vür die jungen/ vreude gern, daz missezimpt:/ Dâst des rehtes | |
| Triuwe und êre virret beiden./ beiden $s nieman kan geleben,/ Alten sitten, jungen liuten./ swer diu beidiu nû wil mit$/ einander | |
| touben art,/ Daz mac wol ir tugent geriuwen./ dô man alte sach dur zuht die jungen bliuwen,/ dô stuond ez an | |
| ist si guot,/ deste wirs tuot mir versagen –:/ wærs alt, arm und ungemuot,/ sô möhte ich si wol verclagen./ //Mir | |
| wære!/ //Gedinge, sorge, vlêhen tuot/ mich vor den jâren werden alt./ owê mir! wie daz vüeget sî,/ Daz sî mich weiz | |
| siht./ //Ez nam ein wittiwe einen man $s hievor in alten zîten./ do kam vil ritter unde frowen dur ir liebe | |
| got hin zim genomen./ Der lebte hie vil schône/ mit alter kunst in jugent./ nach lobe stuont sîn gemüete:/ des was | |
| der grôzzen wunne,/ Sô möcht ich in gantzen fröiden werden alt./ helfent alle bitten mir got, daz ers mir gunne,/ Daz | |
| vrô, hæt ich ir hulde./ //Fröit iuch beide, junge und alt:/ winter kalt/ hinnen ist gescheiden./ schouwent an den walt!/ Velt | |
| sô zwêne man ein erbe nemen sullen, dâ sol der elter teilen und der junger welen. //Swer sich vor gerihte ze | |
| einem brunnin. Alſo er den getrinchet, ſo verlat er die altin hût unde ſîn gehurne vnde wirt iunch. Alſo ſchuln wir | |
| loͮfen zvͦ dem lebintigim brunnen, dem heiligim Criſt, ſûln unſer alte hût da lazzin. Waz iſt div hût? Unſir ubermvͦt. Schuln | |
| blůmin unde êſte, nuzze giwnnin. Nu ſint ervûllit beidiv div alte bezeichnunge unde diu heilige prophetia. Ieſſe waſ uatir deſ kunigeſ | |
| wolter oͮch alliz daz ervollin, daz div ê gebôt. Div alti ê gebôt, daz ein ieglich deginchint an dem âhtodin tâge | |
| vleiſche, der âne ſunti waſ chomin in diſe werelt. Div alti ê brahti die ſelben gnâde den kinden, die beſnîtin %<wrdin, | |
| hie beſnîden von aller ſlâht âchuſte unde ziehin ab den altin man, der ie nach der gîrde deſ fleiſcheſ lêbte, unde | |
| erſchinen iſt der tak ainer niwen vrloſvnge, der tak ainer alten avervnge, der ewigen ſælichait. $t Hivte iſt reht, daz wir | |
| wunder, daz er $.s$. Iohannem hiez geborn werden von einem alten vater vnde von einem alten wibe; daz iſt wol ze | |
| hiez geborn werden von einem alten vater vnde von einem alten wibe; daz iſt wol ze wunderne. Idoch iſt wunderlicher, $t | |
| daz bredigte vnde lerte. Ivnch waſ er an den iaren, alt waſ er mit dem heiligen erniſte aller ſlahte tugende. Er | |
| daz templum. Min vil lieben, ez waſ gewonlich in der alten e, ſwelh wib ein degenkint gebære, daz ſi ſich darbete | |
| vnde opherte ir ſvn mit dem opher, daz in der alten e geboten waſ. Daz waſ geboten in der alten e, | |
| der alten e geboten waſ. Daz waſ geboten in der alten e, daz man fvr daz degenkint ein lamp ſolte ophern. | |
| in daz templvm $t domini, do waſ ze Ieruſalem ein alter man, der waſ reht vnde geheizen Symeon. Do waſ er | |
| in dem templo vnſerſ herren, daz ſi da in der alten e vnſ ze bilde taten, daz wir daz gaiſtlichen ervullen | |
| kirchen brahte, vnde vnſ ſinen fride erwerve, deſ ſich der alte Symeon rvͦmte, do er ſprach: Nunc dimittiſ etc. ‘Herre, nv | |
| ſtvͦnt, bezaichent die ivden, die da verdrvcket waren mit der alten, herten e vnde gebvnden mit den ſailen der hoͮbethaftigen ſvnde. | |
| gebûrte gebizeichint. Wir lêſin, daz ein rihtâre waſ in der altin ê ze Ieruſalem, der hiez Samſon unde waſ dir ſterchiſte | |
| deſ hailâriſ Ieſv Chriſti div wart vor gewiſſagit in der altin ê uon vil manigem gůtim manni, iedoch erzêigte ſi offinbarlihe | |
| tivre ſiner urſtende grozze gnadi erwerve. Hiute ſint ueruârn div altin dînc, iſt alliz geniwet, daz dir iſt. Von diu megin | |
| ubir alli ſine ſtat, daz niemin wâre, lûte noch vîhe, alte noch ivnge noch div wenigin kindelin, dei nivbôrin warn, deheiniſ | |
| daz vaſtôt elliv div ſtat ze Ninnive. Niwet vaſtôtin einigenote alte unde ivnge unde div wenigin chint ſundir alliz daz vêhe, | |
| gotiſ ſal gewîtit wirt. Diſiv hôczit wart bezeichinit in der altin ê. Do die ivdin uor Criſteſ geburti erloſit wrdin %<vz | |
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