Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alt Adj. (1067 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| er irwlte einin kint, Danielem, daz er richtâre wart vbir alti rihtâre. Er irwlte einin viſchâre, $.s$. Petrum, unde machete in | |
| got wan einim, $.s$. Iohanni. Sanctum Iohannem gebar ein vnbernintiv alt froͮwe. S$. Maria div waſ magit uor der gotiſ geburte, | |
| Ein êwart waſ in deſ kunigiſ Herodiſ zîtin in der altin ê undir den ivdin gehaizzin Zachariaſ, deſ chone hiez Eliſabeth | |
| bote deſ gotiſ ſuniſ, ein vanre deſ obriſten kunigeſ, der altin ê unde der niwin ê ein wariv ſwegile. Nu, mini | |
| er ſin hoͮbet. Iargelich iteniwet er ſich unde lât ſîne alte hût. In goͮter bizeichenunge ſculn wir uerſten, daz unſer herre | |
| mac, daz got getoͮn mac, nith mere danne oͮch der alte uiant, der leidige tieuel, der uon himele uertriben $t wart, | |
| daz er iv wege unde uor ſî, der in der alten ê dem goteſ liute ze helfe chom, der goͮte $.ſ$. | |
| von Gote im himelrîche. /2. Wanne wir lesen an den alden bûchen, daz hêr Âbraham der grôze patriarche streit umbe sînen | |
| dem geiegede. 24. Von den siechen brûderen. 25. Von den alden. 26. Von der gemeinde unde der gesellschaft der brûdere. 27. | |
| gevûge, daz die, die daz nûwe nement, widergeben $t daz alde, daz ez der, dem die cleider bevolhen sint, den knehten | |
| man den arzt haben mac mit fûgen. 25. Von den alden unde den crancen brûderen. /Den alden brûderen unde den cranken | |
| fûgen. 25. Von den alden unde den crancen brûderen. /Den alden brûderen unde den cranken sal man nâch ir crankeite zusehen | |
| Diekein ûbel rede an gerûne, an aftersprâche, an rûme der alden tât, an lûgene, an flûchene oder scheltene, an strîtworten oder | |
| dî sulen stên hinder den anderen. Die brûdere, die sô alt oder sô iunc oder sô cranc sint, daz sî es | |
| zu laz sî an deme gerihte. /Man liset an der alden ê, daz Hely, des eigene sunde man niht enschrîbet, durch | |
| trapier den brûderen geben, daz gehôret zu sîme ambehte. Die alden cleidere, die er nâch dem wintere von den brûderen $t | |
| nûwe cleider, sô sal man daz zeichen, daz an den alden was, machen an die nûwen, unde die mâze der cleidere | |
| dem ordene, den sal man geloben wazzer unde brôt unde alde cleidere unde daz selbe sal man geben den brûderen, die | |
| si anders iht pflagen./ sit si niht tugent hant, die alten,/ <zuo+1>90</zuo+1>und sich niht mugen verwalten,/ so ist daz wnder an | |
| uf der heide gie;/ bi ir so wurde ich niemer alt./ /Ich sprach der minneclichen zuo:/ "wie sit sus eine komen | |
| als wir hoeren sagen./ ein moerin was diu heidenin./ der alden suln wir hie gedagen/ /Und loben mine guoten,/ die reinen, | |
| lip der ist so wolgestalt:/ swer bi ir solde werden alt,/ der hat der werlte lop vil gar,/ si ist so | |
| machet truric herze balt,/ si junget den, der e was alt./ lopt ieman sine frouwen baz,/ daz laze ich iemer sunder | |
| was den Schampuneisen leit, $s si vlurn da junge und alde,/ storie manicvalde./ /Arabel schuof sich groze not,/ den burgern do | |
| gesaget hân,/ dô gesach er zuo von verren gân/ zwên alte wallære,/ die wâren gote gebære:/ getaget unde gejâret,/ gebartet unde | |
| sô dû sîs,/ got müeze dich gehalten!’/ //Tristan geneic den alten:/ ‘ei’ sprach er ‘dê benîe/ si sainte companîe!/ sus heilege | |
| senelîchen leich als ê/ de la cûrtoise Tispê/ von der alten Bâbilône./ den harpfeter sô schône/ und gie den noten sô | |
| was aller wol gestalt./ ern was weder ze junc noch zalt,/ wan in der aller besten tugent,/ dâ daz alter und | |
| möhtet mich doch rede erlân,/ diu niuwe swære wecket/ und alte schulde recket:/ ir sluoget mir den vater doch;/ hie mite | |
| jâren./ nu begunde ir herze kalten/ umbe ir schaden den alten./ ir varwe diu wart beide/ von zorne und von leide/ | |
| daz irn in iuwern sinnen/ unsanfte muget geminnen/ vor iuwerm alten leide./ sô gelobet im doch daz beide,/ daz er des | |
| jâren/ ze guotem râte wol gestalt,/ des lîbes edelîch und alt,/ beidiu grîse unde wîse;/ der bischof von Thamîse/ über sîne | |
| a la gent amant./ swaz aber von der fossiure/ von alter âventiure/ vor hin ie was bemæret,/ daz wart an in | |
| ein verrihter man:/ wân unde zwîvel was dô dan,/ sîn altiu überleste;/ ern wânde niht, er weste:/ des er dâ vor | |
| Tristan sô schœne sach,/ ez vrischet ime sîn ungemach:/ sîn altiu herzeriuwe/ diu wart aber dô niuwe./ si mantin ie genôte/ | |
| sîn herze und sîne sinne/ diu triben dô niwan ir altez leit./ doch begienger sîne höfscheit:/ dôr an der megede gesach/ | |
| sprach./ wol geuiel ime der rat,/ abe wůs her die alden meintat./ her besoufte in drie stunt,/ do wart her harte | |
| dar umme loben/ vnde lazen sie al ze samene kvͦmen,/ iungen vnde alden,/ die der ê vndir den iuden vnde vndir den kristen | |
| mime kinde./ iz ist mir uil swere,/ daz iz eime aldin trugenere/ geuolgete ie so uerre./ den sent den suche ich | |
| wolde,/ allin wole gelerten herren,/ daz sie durch gotis ere,/ alden vnde iungen,/ dar quemen zvͦ der samenunge/ vnde zvͦ helfe | |
| sie hete./ des tagis was her nun vnde nunzic iar alt,/ alse vns daz bůch hat gezalt./ an der selben stunt/ | |
| kan,/ der gedenke wie ein wîse man/ hie vor bî alten zîten sprach,/ dem sît diu welt der volge jach./ in | |
| uns dervon ist vor gezalt,/ daʒ kint wart eins jâres alt/ und neiʒwie maneger wochen,/ dô hâten sich besprochen/ di erzürneten | |
| si in der vorburc funden;/ si tâten manege wunden/ den alten zuo den kinden;/ si enwolten niht erwinden/ ê si sie | |
| er niht bekande./ er wart in dem lande/ fünfzehen jâr alt./ dô gerte der helt balt/ urloubes sîner vrouwen./ er wolte | |
| gefüegen mac.’/ Orphilet dâ von erschrac/ und dâhte, daʒ der alte/ untriuwe ûf in bezalte/ in kampfes wîs: daʒ was sîn | |
| in ab der burc gesâhen./ si begunden alle gâhen,/ die alten zuo den jungen./ ze dem tor si ûʒ drungen/ mit | |
| in dem kreiʒe./ idoch sluoc ageleiʒe/ der namelôse tumbe/ den eltern ritter umbe/ und verhiu im daʒ ors./ do erbeiʒte Lîniers | |
| er iendert lebendic wiste./ //Des wunderte balde/ beidiu junge und alde,/ man und wîp gelîche,/ in des künec Artûses rîche,/ daʒ | |
| naht ane gie:/ die antwurt man Diepalde,/ beidiu junge und alde,/ durch sînes herren êre./ doch nam er ir niht mêre/ | |
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