Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
âne adv_k_prp (1366 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| min malhe ist worden laere./ Min hus daz stet gar ane dach, $s swie ich dar zuo gebare,/ min stube stet | |
| $s swie ich dar zuo gebare,/ min stube stet gar ane tür, $s daz ist mir worden swaere./ Min kelr ist | |
| $s min küche ist mir verbrunnen,/ min stadel stet gar ane want, $s des höus ist mir zerrunnen./ mir ist gebachen | |
| hie fuoge meret,/ der wirdet doch vil selten drumbe geret./ an ir danc/ sanc ich in ze leide,/ den hochgemüete ist | |
| vivr, eyn heil,/ als ez der lib vur dienet hat gar ane missewende./ | |
| in groze not,/ der muoz ein tore sin genant./ Swer ane durst wil trinken vil,/ der naehent wol dem tode sich,/ | |
| trinken vil,/ der naehent wol dem tode sich,/ und vil an hunger ezzen wil,/ der lebt niht lange, dünket mich./ Swer | |
| ein alsô sælic dinc,/ ein alsô sæleclîch gerinc,/ daz nieman âne ir lêre/ noch tugende hât noch êre./ sô manec wert | |
| man muoz mit disen beiden/ êre unde lop erwerben/ oder âne si verderben./ von den diz senemære seit,/ und hæten die | |
| an der hôhgezît./ //Und Marke der guote,/ der höfsche hôhgemuote/ âne ander vrouwen schônheit,/ dier hæte an sînen rinc geleit,/ sô | |
| ouch was der werde Marke dâ/ und sîn geselle Riwalîn/ âne ander ingesinde sîn,/ die sich ouch gevlizzen hæten,/ wie siz | |
| als diu naht./ sus lac si in der unmaht/ und âne sinne lange,/ ir wange an sînem wange,/ gelîche als ob | |
| muoz ich mîn kindelîn,/ daz einen lebenden vater hât,/ ziehen âne vater rât./ //Und enwolte ich daz niemer geclagen,/ solt ich | |
| bruoder mehte/ des itewîzes unde mîn/ mit êren ledec und âne sîn./ swenn aber alle, die nu sint,/ diu mære sagent, | |
| gotes gebote/ ganzlîcher triuwe wielten/ und ouch die wol behielten/ âne alle missewende/ unz an ir beider ende./ solt ieman ûf | |
| vil tougenlîche unde alsô,/ daz ez vil lützel ieman dô/ âne eine ir ammen bevant./ hie wart ein mære sâ zehant:/ | |
| gewirbe ich?/ ine wart alsus besorget nie./ nu bin ich âne liute hie/ und enkan ouch selbe niht gevarn./ got hêrre, | |
| gân,/ dar ez die wilden winde triben,/ und si selbe âne trôst beliben/ umbe ir lîp und umbe ir leben:/ si | |
| ûf eine hœhe kam./ dâ vander von geschihte/ einen waltstîc âne slihte/ mit grase verwahsen unde smal;/ den kêrte er anderhalp | |
| die waltstîge kunden,/ die gevuoren alle baz dan ich;/ wan âne stîc verreit ich mich,/ unz daz ich gar verirret wart./ | |
| rockelîn/ beschaben und verslizzen,/ wâ unde wâ zerizzen,/ daz truoger âne mantel an./ diu cleider, diu der guote man/ under sînem | |
| erslagen./ hie mite verzîhet er sich mîn;/ sus muoz ich âne vater sîn,/ zweier vetere, die ich gewunnen hân./ â vater | |
| wîtweide/ //Mit bickelworten welle sîn/ und ûf daz lôrschapelekîn/ wân âne volge welle hân,/ der lâze uns bî dem wâne stân;/ | |
| diu werlt diu wære unruoches vol/ und lebete rehte als âne ir danc/ wan der vil liebe vogelsanc:/ der ermant vil | |
| sôn weiz diu zunge, waz si tuo/ al eine und âne des sinnes rât,/ von dem sir ambet allez hât./ waz | |
| geben:/ wan ich wil durch den willen dîn/ êlîches wîbes âne sîn,/ die wîle ich iemer leben sol./ neve, dû hâst | |
| cumpanîe/ ‘schevelier Parmenîe!’/ sô vil geriefen unde getriben./ des wârens âne wer beliben:/ under in was wer noch kêre/ noch keines | |
| hant/ und wil ouch durch den willen mîn/ êlîches wîbes âne sîn,/ durch daz ich sîn erbe sî,/ und wil, daz | |
| und si mit strîte des betwanc,/ daz sin ze hêrren âne ir danc/ und ze künege nâmen/ und sît her dar | |
| zins nu manegen tac/ von hinnen und von Engelant/ zÎrlanden âne reht gesant;/ dar zuo brach ez sich lange/ mit michelem | |
| getriben wart./ ez ist wol der geloube mîn,/ //Gurmûn welle âne sorge sîn/ umbe sîn liut und umb sîn lant/ vor | |
| insele geschach./ und was ouch daz beredet dar an,/ daz âne dise zwêne man/ nieman dar în kæme,/ biz der kampf | |
| nâch brâht ûf den tôt./ //Môrolt, daz trôstelôse her,/ dôr âne craft und âne wer/ sô sêre türmelende gie/ und sich | |
| den tôt./ //Môrolt, daz trôstelôse her,/ dôr âne craft und âne wer/ sô sêre türmelende gie/ und sich an den val | |
| kint dâ van/ unschuldeclîche schaden gewan;/ und was daz allez âne nôt,/ wan Môrolt lac billîche tôt:/ der was niwan an | |
| wider, dâ ichz liez./ //Tristan dô der ze stade gestiez/ âne ros und âne sper,/ nu kâmen tûsent rotte her/ gedrungen | |
| liez./ //Tristan dô der ze stade gestiez/ âne ros und âne sper,/ nu kâmen tûsent rotte her/ gedrungen mit ir gruoze/ | |
| doch niht rehte spil,/ daz man sus ûzen hin getuot/ âne herze und âne muot./ wan daz diu jugent Tristanden/ mit | |
| spil,/ daz man sus ûzen hin getuot/ âne herze und âne muot./ wan daz diu jugent Tristanden/ mit munde und ouch | |
| noten/ der soltû hie geniezen:/ dûn solt niht langer vliezen/ âne trôst und âne rât;/ swaz sô dich her gevüeret hât,/ | |
| hie geniezen:/ dûn solt niht langer vliezen/ âne trôst und âne rât;/ swaz sô dich her gevüeret hât,/ got oder wazzer | |
| sîn/ von senedem ungemache./ ouch sint die zwô sache,/ kiel âne anker unde muot,/ zebenmâzene guot:/ si sint sô selten beide/ | |
| wîselôse ger,/ der ungewisse minnen muot,/ reht als daz schif âne anker tuot/ in ebengelîcher wîse./ diu gevüege Îsôt, diu wîse,/ | |
| an:/ ine ger niht erben niuwan dîn;/ ouch soltû gar âne angest sîn/ umb dînen lîp und umb dîn leben:/ ich | |
| lebe iemer und wirp iemer daz,/ dazt einen tac sîst âne haz:/ dû enwirbest niemer daz,/ daz dû iemer werdest âne | |
| âne haz:/ dû enwirbest niemer daz,/ daz dû iemer werdest âne haz./ wellest aber von bœser diet/ ungehazzet sîn, sô sing | |
| künicrîche/ wolte haben ze mîner hant,/ ich wære ê iemer âne lant.’/ //Dô Marke sînen ernest sach,/ er bat in swîgen | |
| gesten/ gewan er sehzic umbe solt;/ des râtes hæte er âne golt/ zweinzec lantbarûne;/ sus was der cumpanjûne/ hundert unde dekeiner | |
| was ouch âventiure/ ir keinem in wâne:/ si wâren beider âne./ doch sprâchen ir genuoge:/ ‘wîsheit unde vuoge/ derst harte vil | |
| gedructe./ //Tristan sîn swert dô zucte/ und wânde, er vündin âne strît./ nein, ez wart engestlîcher sît,/ dan ez ê mâles | |
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