Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
âne adv_k_prp (1366 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| und al sîn muot/ diu wâren niwan an si geleit/ âne aller slahte valscheit./ sîn zwîvel und sîn arcwân/ die wâren | |
| Engelant ze Swâles/ zem herzogen Gilâne;/ der was dô wîbes âne/ und was junc unde rîch,/ vrî unde vrôlîch./ dem was | |
| er sîner âventiure/ an sorge unde an triure/ ledic und âne gesaz/ unde des leides gar vergaz,/ daz in durch Îsôte | |
| daz vil wol wiste,/ daz ez Gilân niht hæte gegeben/ âne eine vür sîn selbes leben/ umb kein guot, daz er | |
| ime den zins geben,/ daz er daz lantliut lieze leben/ âne nôt und âne leit./ hie mite wart in den hof | |
| geben,/ daz er daz lantliut lieze leben/ âne nôt und âne leit./ hie mite wart in den hof geseit,/ //Urgân der | |
| si mitalle wære tôt,/ er wære wol von dirre nôt/ âne ouge mit der hant genesen./ nu ensolte des niht wesen,/ | |
| kam iesâ/ unde ersach die hant dâ;/ und alse ers âne wer dâ vant,/ er nams und kêrte dan zehant/ reht | |
| Tristan an erlogen/ einen stich zem ougen:/ er stach im âne lougen/ in sîn ander ouge einen stich./ hie mite sluoc | |
| des niht gehaben kan/ noch nie sô liebes niht gewan/ âne mîn êre und mîn leben,/ ine woltez iu vil gerner | |
| gahtet ein ber./ sîn herze dazn wart nie sô vrô/ âne mit Îsolde alse dô./ ze sîner heinlîche er gewan/ von | |
| nein./ waz ist der rede nu mêre?/ ez ist êre âne êre./ //Nu seite Îsôt diu künigîn/ ir hêrren umb daz | |
| mich ze triure hât gegeben?/ wes mac ich mich gevröun âne in,/ des triure unde des vröude ich bin?/ war umbe | |
| dar an?/ ern hât niht lebenes niuwan mîn:/ solt ich âne in nu lebende sîn/ vrô unde vröudebære/ und daz er | |
| got der guote,/ daz ich in mînem muote/ iemer vröude âne in gehabe!’/ hie mite brach si die schellen abe/ und | |
| aber umbe und umbe hin ze tal/ dâ stuonden boume âne zal,/ die dem berge mit ir blate/ und mit ir | |
| berge und disem hol/ sô was ein tageweide wol/ velse âne gevilde/ und wüeste unde wilde./ darn was dekein gelegenheit/ an | |
| si daz cleine,/ dazs in der wüeste als eine/ und âne liute solten sîn./ nu wes bedorftens ouch dar în/ oder | |
| ist einvalte an minnen:/ einvalte zimet der minne wol,/ diu âne winkel wesen sol;/ der winkel, der an minnen ist,/ daz | |
| noch nie gesach./ mîn arbeit und mîn ungemach/ daz was âne âventiure:/ ich vant an der fossiure/ den haft und sach | |
| leit:/ liep meine ich von dem wâne,/ si wæren valsches âne;/ leit meine ich, daz er sichs versach./ in sînem herzen | |
| unde ir brustbein,/ ir arme unde ir hende./ si hæte âne gebende/ ein schapel ûfe von clê:/ sin gedûhte ir hêrren | |
| unrehte tuot,/ si gevâhet lîhte ein muotelîn,/ des man gern âne wolte sîn./ jâ sol ein ieclîch biderbe man/ und der | |
| ob ir dekeine sinne/ iemer dâ zuo gewinnet,/ daz ir âne mich iht minnet,/ daz ir gedenket derbî,/ wie mînem herzen | |
| andâht/ billîche leiten ûf den tôt./ hêrre, ez ist allez âne nôt,/ daz ich iuch alse verre mane:/ wart Îsôt ie | |
| ir und ich,/ wir zwei sîn iemer beide/ ein dinc âne underscheide./ dirre kus sol ein insigel sîn/ daz ich iuwer | |
| maneger zît/ ziehende unde zogende sît/ ze lasterlîcher inziht/ gar âne nôt und umbe niht./ ir hazzet êre unde wîp/ und | |
| half ir, daz si genas;/ sin mohte leben noch sterben/ âne in niht erwerben./ tôt unde leben hæt ir vergeben:/ sin | |
| wan iuwer leben daz bin ich./ iht mêre muget ir âne mich/ iemer geleben keinen tac,/ dan ich âne iuch geleben | |
| muget ir âne mich/ iemer geleben keinen tac,/ dan ich âne iuch geleben mac./ unser lîp und unser leben/ diu sint | |
| vrist/ weder mir noch ime geleben wol,/ sît daz ich âne in leben sol./ er lât mich hie und vert er | |
| hie und vert er hin/ und weiz wol, daz ich âne in bin/ reht innerthalp des herzen tôt./ //Weiz got diz | |
| reht innerthalp des herzen tôt./ //Weiz got diz rede ich âne nôt;/ mîn leit ist doch gemeine,/ ine tragez niht al | |
| lît an mir sîn tôt:/ durch daz sô claget er âne nôt./ er mac vil gerne von mir varn,/ sîn êre | |
| swaz schaden ich sîn gewinne,/ ich wil Tristandes vriundîn/ gern âne sînen schaden sîn;/ daz ime sîn dinc ze liebe ergê,/ | |
| er selbe vor gebüte,/ und niemer kæme an keine tât/ âne in und âne ir vater rât./ //Îsôt diu leiste sîne | |
| gebüte,/ und niemer kæme an keine tât/ âne in und âne ir vater rât./ //Îsôt diu leiste sîne bete,/ wan siz | |
| ze swære/ und giengim rehte an sînen lîp,/ daz er âne Îsolde ie kein wîp/ durch minne in sînen muot genam/ | |
| leit,/ dan daz man minne nâhe bî/ und nâher minne âne sî./ jâ zwâre als ichz erkennen kan/ vil lieber minne | |
| der herre des vil cleine pflac,/ wan daʒ erʒ hiu âne zal;/ dâ von lief eʒ zetal,/ ein wîle und niht | |
| zuo sîgen./ ich enwil es niht verswîgen,/ daʒ her beleip âne zal/ ûf dem berc und in dem tal/ al umb | |
| unde viel,/ daz im sîn schenkel zebrast/ unt daz er âne tugent lach./ unt alsô der chunich der nider viel,/ Alexander | |
| wâfen unde gewât,/ des thûn ich ime alles gûthen rât/ ân alle sîne arbeit./ swer noch mit mir bestêt,/ deme teilich | |
| sprach, ez en solte sîn porlanch/ er wolte si hân âne ir allir danch./ //Dô nam er sîner fursten drî ––/ | |
| niemer mêre wart gesunt,/ daz ir ein hunderet tôt lach/ ân andere ungemach./ dâ brâchen sie die besten mûre zû der | |
| manegen helt sêr./ dâ hete jâmer ein alsô der ander/ âne der wunderlîche Alexander./ er slûch des liutes die menige./ gebeizet | |
| reslagen,/ daz iu unzallîch wâre ze sagene,/ Persen unde Chriechen/ ân wunden unde âne siechen./ man saget von dem sturm der | |
| unzallîch wâre ze sagene,/ Persen unde Chriechen/ ân wunden unde âne siechen./ man saget von dem sturm der ûf Wolfenwerde gescach,/ | |
| ist der siu ensamet hat;/ mit der vernunste der wistuom,/ ane dei wir rehtes nine tuon:/ mit disen siben virtutibus/ so | |
| sin,/ vone Christo christiane,/ daz wir der sunte gestan sam ane,/ so wir ze dem ersten waren,/ do uns dir chint | |
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